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Konzeption eines Risikomanagementsystems für eine klinisch-geriatrische Einrichtung

Titel: Konzeption eines Risikomanagementsystems für eine klinisch-geriatrische Einrichtung

Diplomarbeit , 2007 , 76 Seiten , Note: 1.5

Autor:in: Dipl. Pflegewirt (FH) Patrick Frey (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegemanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschreibt die Erstellung eines Konzepts zur Einführung eines Risikomanagementsystems in einer klinisch - geriatrischen Einrichtung in Ulm. Der Autor hat dabei dem Aspekt des Praxisbezugs eine hohe Bedeutung zugemessen. Die Inhalte dieses Konzepts wurden der Unternehmensführung im letzten Quartal 2006 zur Diskussion vorgelegt. Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema haben sich für den Autor folgende Fragestellungen als entscheidend für die Effektivität eines Risikomanagementsystems herausgestellt.

Welche Strukturen setzt ein Risikomanagement im Krankenhaus voraus? - Wie kann ein Krankenhaus Risiken systematisch begegnen und wie können Fehler verhindert werden? - Wie kann dabei die bestehende Qualitätsmanagementstruktur des Krankenhauses genutzt werden? - Wie können der Unternehmensführung alle relevanten Risiken der Einrichtung aus den Bereichen Ökonomie und Patientenversorgung (Gesamtrisiko) übersichtlich dargestellt werden?

Folgende Fragestellungen werden in der Arbeit geklärt:
- Welche Strukturen setzt Risikomanagement im Krankenhaus voraus?
- Wie kann dabei die bestehende Qualitäsmanagementstruktur genutzt werden?
- Wie können der Klinikleitung die relevanten Risiken der Einrichtung aus den Bereichen Ökonomie und Patientenversorgung übersichtlich dargestellt werden?
- Welche Risiken besitzen die höchste Wahrscheinlichkeit und die höchste Bedeutung für die Einrichtung
- Wie kann diesen Risiken systematisch vorgebeugt, bzw. begegnet werden?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Gegenstand und Fragestellungen dieser Arbeit

1.2 Aufbau dieser Arbeit

2 Grundlagen des Risikomanagements

2.1 Zentrale Begriffe

2.2 Gründe für die Einführung eines Risikomanagementsystems

2.3 Voraussetzung für Risikomanagement

3 Darstellung von klinischem und ökonomischem Risikomanagement

3.1 Klinische Risikomanagement - Risiken aus dem Patientenversorgungsprozess

3.2 Ökonomisches Risikomanagement - Risiken aus dem wirtschaftlichen und technischen Bereich

3.2.1 Basel 2

4 Der Risikomanagementprozess am Beispiel des Umgangs mit klinischen Risiken

4.1 Risikoidentifizierung

4.2 Risikoidentifizierung durch eine Zwischenfallerfassung (Incident Reporting/CIRS)

4.3 Risikobewertung

4.4 Verfahren der Risikoidentifizierung und Risikobewertung

4.5 Risikobewältigung

4.5.1 Risikobewältigung durch geeignete Präventionsmaßnahmen

4.6 Risikoüberwachung

4.7 Beschwerdemanagement

5 Die Verbindung von Risiko- und Qualitätsmanagement

5.1 Risikomanagement und DIN EN ISO

5.2 Risikomanagement und EFQM

5.3 Risikomanagement im KTQ und proCum Cert Katalog

6 Konzeption eines Risikomanagementsystems in der Bethesda Geriatrischen Klinik Ulm

6.1 Die Bethesda Geriatrische Klinik Ulm

6.2 Qualitätsmanagement in der Bethesda Geriatrischen Klinik Ulm

6.3 Risikoverständnis, Risikopolitik, Risikostrategie und Fehlerkultur der Einrichtung

6.4 Risikoidentifikation und Risikobewertung

6.4.1 Versicherungsrelevante Ereignisse (Schadens- und Haftungsfälle)

6.4.2 Meldesystem für kritische Zwischenfälle (CIRS)

6.4.3 Risikoidentifikation und Risikobewertung strukturierter Berichte aus den Bereichen

6.4.4 Risikobewertung im Rahmen von Interviews

6.4.5 Risikomatrix für klinische Risiken

6.4.6 Risikomatrix für ökonomische Risiken

6.4.7 Fazit zum Einsatz leitfadenorientierter Experteninterviews

6.4.8 Fazit zur Darstellung der Risikoidentifizierung und Risikobewertung in einer Risikomatrix

6.5 Risikobewältigung

6.6 Risikoüberwachung in der Bethesda Geriatrischen Klinik

6.7 Information und Schulung der Mitarbeiter

6.8 Integration von Fehler- und Risikomanagement in das Qualitätshandbuch

7 Beantwortung der Fragestellungen dieser Arbeit

8 Chancen und Nutzen des Risikomanagements

8.1 Kosten-Nutzen Analyse von Risikomanagement

8.2 Veränderung durch Risikomanagement

8.3 Verbindung von klinischem und ökonomischen Risikomanagement

8.4 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, ein praxisorientiertes Konzept zur Einführung eines Risikomanagementsystems in einer klinisch-geriatrischen Einrichtung zu erstellen. Im Fokus steht dabei die systematische Identifikation, Bewertung, Bewältigung und Überwachung sowohl klinischer als auch ökonomischer Risiken unter Einbeziehung bestehender Qualitätsmanagementstrukturen.

  • Methodische Grundlagen des klinischen Risikomanagements
  • Strukturierung von Risikomanagementprozessen (Regelkreis)
  • Analyse und Bewertung von Risiken mittels Risikomatrix und Experteninterviews
  • Integration in bestehende Qualitätsmanagementsysteme (z.B. KTQ)
  • Erstellung eines spezifischen Implementierungskonzepts

Auszug aus dem Buch

Die Risikomatrix

Eine Risikomatrix ist eine zweidimensionale Darstellung, in der jedes Risiko anhand der Kombination aus Eintrittsquantität (Eintrittswahrscheinlichkeit) und -intensität (Bedeutung) abgebildet wird. Vorteil ist die Möglichkeit des Vergleichs verschiedener Risiken und damit die Aufdeckung besonders bedrohlicher Gefahren und dringender Handlungsfelder (vgl. Middendorf, 121ff).

Abb. 10 zeigt ein Beispiel einer Risikomatrix

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Hinführung zum Thema Risiken im Krankenhaus und Definition der übergeordneten Ziele sowie Fragestellungen.

2 Grundlagen des Risikomanagements: Erläuterung der zentralen Begriffe und Gründe für die Implementierung eines Risikomanagementsystems.

3 Darstellung von klinischem und ökonomischem Risikomanagement: Differenzierung zwischen klinischen Risiken (Patientenversorgung) und ökonomischen Risiken (Wirtschaftlichkeit).

4 Der Risikomanagementprozess am Beispiel des Umgangs mit klinischen Risiken: Beschreibung des Regelkreises (Identifikation, Bewertung, Bewältigung, Überwachung) zur systematischen Bearbeitung.

5 Die Verbindung von Risiko- und Qualitätsmanagement: Aufzeigen von Synergien bei der Integration des Risikomanagements in bestehende Qualitätsstandards.

6 Konzeption eines Risikomanagementsystems in der Bethesda Geriatrischen Klinik Ulm: Detaillierte Fallstudie zur Implementierung des Konzepts inklusive Experteninterviews und Risikomatrix.

7 Beantwortung der Fragestellungen dieser Arbeit: Zusammenfassung der Ergebnisse und Beantwortung der in der Einleitung formulierten Forschungsfragen.

8 Chancen und Nutzen des Risikomanagements: Reflexion über die Kosten-Nutzen-Relation und die strategische Bedeutung für die Einrichtung.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, Krankenhaus, klinische Risiken, ökonomische Risiken, Patientenversorgung, Zwischenfallerfassung, CIRS, Risikomatrix, Fehlerkultur, Qualitätsmanagement, Patientensicherheit, Prävention, Risikobewertung, Haftungsrecht, Geriatrie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung und Implementierung eines Risikomanagementsystems in einer klinisch-geriatrischen Einrichtung mit dem Ziel, Risiken systematisch zu identifizieren und zu minimieren.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind klinisches Risikomanagement, ökonomisches Risikomanagement, die methodische Risikoanalyse mittels Risikomatrix sowie die Verzahnung von Risikomanagement mit bestehendem Qualitätsmanagement.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie ein Krankenhaus Risiken systematisch begegnen kann, welche Strukturen dafür erforderlich sind, wie Qualitätsmanagementstrukturen genutzt werden können und wie das Gesamtrisiko übersichtlich darstellbar ist.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es werden Literaturanalysen, die Strukturierung von Prozessen in einem Regelkreis, leitfadenorientierte Experteninterviews und quantitative Bewertungen mittels Risikomatrix verwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden der Risikomanagementprozess, spezifische Methoden wie CIRS und FMEA sowie die konkrete Konzeption für die Bethesda Geriatrische Klinik Ulm detailliert dargestellt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Patientensicherheit, Risikokultur, Fehlervermeidung, systemorientierte Risikobetrachtung und ökonomische Absicherung charakterisiert.

Wie werden Experten in die Risikoidentifikation einbezogen?

Der Autor führt leitfadenorientierte Experteninterviews mit den Führungskräften und verantwortlichen Mitarbeitern der Klinik durch, um deren fachliche Einschätzung zu verschiedenen Risikofeldern systematisch zu erfassen.

Welche Rolle spielt die Fehlerkultur bei der Implementierung?

Eine konstruktive Fehlerkultur wird als zentrale Voraussetzung beschrieben; sie ermöglicht es, über Fehler offen und ohne Angst vor Sanktionen zu kommunizieren, um aus ihnen zu lernen.

Wie werden die Risiken der Bethesda Geriatrischen Klinik visualisiert?

Die Risiken werden in einer Risikomatrix (Risikoprofil) dargestellt, welche die Eintrittswahrscheinlichkeit ins Verhältnis zur Bedeutung (Auswirkung) setzt.

Warum ist eine Verbindung zum Qualitätsmanagement sinnvoll?

Die Verbindung schafft Synergieeffekte, nutzt vorhandene personelle und finanzielle Ressourcen effizienter und integriert das Risikomanagement direkt in die bestehenden Prozessstrukturen der Klinik.

Ende der Leseprobe aus 76 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Konzeption eines Risikomanagementsystems für eine klinisch-geriatrische Einrichtung
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1.5
Autor
Dipl. Pflegewirt (FH) Patrick Frey (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
76
Katalognummer
V186421
ISBN (eBook)
9783656997627
ISBN (Buch)
9783869431789
Sprache
Deutsch
Schlagworte
konzeption risikomanagementsystems einrichtung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl. Pflegewirt (FH) Patrick Frey (Autor:in), 2007, Konzeption eines Risikomanagementsystems für eine klinisch-geriatrische Einrichtung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186421
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  76  Seiten
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