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Armut und ihre Auswirkungen auf Frauen und Kinder. Möglichkeiten der Hilfe für die Soziale Arbeit

Titel: Armut und ihre Auswirkungen auf Frauen und Kinder. Möglichkeiten der Hilfe für die Soziale Arbeit

Diplomarbeit , 2007 , 96 Seiten , Note: 2

Autor:in: Regine Bermann (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Nach den verschiedenen Definitionen von "Armut", gehe ich auf die Gründe sowie auf die Auswirkungen von Armut bei Frauen ein.Dabei sollen auch einige Bewältigungsstrategien dargestellt werden. Anschließend gehe ich auf die verschiedenen Gründe und deren Auswirkungen von Armut auf Kinder ein. Im letzten Teil stelle ich die Möglichkeiten der Hilfe für die Soziale Arbeit am Beispiel der Sozialpädagogischen Familienhilfe dar.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Allgemeiner Teil

1. Begriffsbestimmungen

1.1. Armut

1.2. absolute Armut

1.3. relative Armut

1.4. Das sozio- kulturelle Existenzminimum

2. Einkommensmobilität / Dauer der Armut

3. Armutsrisikoquoten

II. Gründe für Armut bei Frauen

4. Gründe für Armut bei Frauen

4.1. Erwerbs- und Einkommenssituation von Frauen

4.2. Teilzeitbeschäftigung – eine Frauendomäne?!

4.3. Erwerbseinkommen und – situation von Müttern

4.4. Scheidung und Trennung

4.5. Alleinerziehende Mütter

4.5.1. Bewältigungsstrategien

III. Armut und ihre Auswirkungen auf Frauen

5. Armut und ihre Auswirkungen auf Frauen

5.1. Wie lebt „frau“ in Armut?

5.1.1. Bewältigungsstrategien

5.2. Gesundheitliche Auswirkungen

5.3. Wohnen und Umfeld

5.4. Altersarmut

5.4.1. Die Grundsicherung als eine Form der Bewältigungsstrategie

IV. Armut bei Kindern

6. Armut bei Kindern

6.1. Kindheit und Kinderarmut

6.2. Gründe für Armut bei Kindern

6.2.1. Wandel der traditionellen Familienform

6.2.2. Die zunehmende Kluftentwicklung zwischen arm und reich

6.2.3. Von der Altersarmut zur Kinderarmut

6.2.4. Kinder erhöhen das Armutsrisiko

6.3. Aktuelle Zahlen

V. Armut und ihre Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche

7. Armut und ihre Auswirkungen auf Kinder

7.1. Auswirkungen in der Familie

7.2. Die kognitiv- intellektuelle Entwicklung

7.3. Schule/ Bildung

7.4. Psychosoziale Auswirkungen

7.4.1. Protektive Faktoren

7.5. Gesundheitliche Auswirkungen

7.5.1. Erklärungsansätze

7.6. Räumliche Ausgrenzung durch sogenannte „soziale Brennpunkte“

8. Armut aus Sicht der Kinder

Resümee

VI. Möglichkeiten der Hilfe für die soziale Arbeit

9. Sozialpädagogische Familienhilfe – Hilfe zur Selbsthilfe für arme Familien

9.1. Arbeitsansätze der Sozialpädagogischen Familienhilfe

9.1.1. Der erwachsenenzentrierte-familiendynamische Ansatz

9.1.2. Die Verbesserung der Situation von Erwachsenen und Kindern durch gezielte Außenkontakte und gezielte Förderung der Kinder

9.1.3. Der lebenspraktische Bereich und die Verbesserung der materiellen Lage

10. Organisationsformen der Hilfe in der BRD und einige Kritikpunkte

11. Ambivalenzen und Spannungsfelder

12. Empowerment als konzeptionelle Basis von Sozialpädagogischer Familienhilfe

Schluss

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die vielschichtigen Ursachen und Auswirkungen von Armut auf Frauen und Kinder in Deutschland sowie die Möglichkeiten der Sozialen Arbeit, insbesondere am Beispiel der Sozialpädagogischen Familienhilfe, zur Unterstützung betroffener Familien beizutragen.

  • Definitionen und Formen von Armut in der Bundesrepublik Deutschland.
  • Ursachen für Armutsrisiken bei Frauen und Alleinerziehenden (z.B. Teilzeit, Erwerbsunterbrechungen).
  • Die psychosozialen und gesundheitlichen Folgen von Armut für Kinder und Jugendliche.
  • Schulische und bildungsbezogene Benachteiligungen von Kindern in Armutslagen.
  • Die Rolle der Sozialpädagogischen Familienhilfe als Interventionsform und die Bedeutung des Empowerment-Konzepts.

Auszug aus dem Buch

5.1. Wie lebt „Frau“ in Armut?

Eine (allein erziehende) Frau in Armut ist maßgeblich von ihren Lebensverhältnissen geprägt. Sie muss unter solchen prekären wirtschaftlichen Bedingungen in der Lage sein das wenige, zur Verfügung stehende Geld zu verwalten, um damit die Versorgung ihrer Familie zu gewährleisten. Dabei werden in erster Linie die Ausgaben für grundlegende Notwendigkeiten wie Lebensmittel und Kleidung reduziert und an zweiter Stelle die Ausgaben für Dinge, die die Lebensqualität erweitern und steigern, wie z. B. soziale Aktivitäten und Freizeitaktivitäten. Es wird auch besonders auf die Äußerlichkeiten in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten Wert gelegt und eben an Dingen gespart, die man nicht vorzeigt. Zum Beispiel werden Restaurantbesuche eingeschränkt und Einkäufe in billige Supermärkte verlagert.

In einer, durch das „Center of Research in Social Policy“ durchgeführten Studie, wurde untersucht, wie Armut die Ernährung und die Auswahl der Lebensmittel beeinflusst. Dabei wurde herausgefunden, dass im Allgemeinen die Mütter für die Budgetierung des Haushaltseinkommens verantwortlich waren und viel Zeit damit verbrachten, die Vorlieben ihrer Kinder zu berücksichtigen, während sie gleichzeitig Entscheidungen darüber fällten, wo und wie eingekauft werden sollte, um ihre knappen Geldmittel zu strecken. Diese Studie zeigte auch die psychologischen Kosten des Wirtschaftens auf der Basis derart niedriger Einkommen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Allgemeiner Teil: Definition des Armutsbegriffs sowie Darstellung der Einkommenssituation und Armutsrisikoquoten in Deutschland.

II. Gründe für Armut bei Frauen: Analyse der erwerbsbiografischen und familiären Faktoren, die das Armutsrisiko von Frauen und Müttern erhöhen.

III. Armut und ihre Auswirkungen auf Frauen: Darstellung der Lebensumstände, gesundheitlichen Folgen und Bewältigungsstrategien betroffener Frauen.

IV. Armut bei Kindern: Diskussion der Ursachen und aktuellen Zahlen der Kinderarmut vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen.

V. Armut und ihre Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche: Untersuchung der strukturellen, bildungsspezifischen und psychosozialen Folgen von Armut für Heranwachsende.

VI. Möglichkeiten der Hilfe für die soziale Arbeit: Erörterung der Sozialpädagogischen Familienhilfe und des Empowerment-Ansatzes als Mittel zur Unterstützung in Armutslagen.

Schlüsselwörter

Armut, Kinderarmut, Frauenarmut, Sozialpädagogische Familienhilfe, Sozialhilfe, Alleinerziehende, Bildungschancen, Gesundheit, Empowerment, Existenzminimum, soziale Ausgrenzung, Lebenslagenansatz, Arbeitslosigkeit, Familienhilfe, Armutsrisiko

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Situation von Frauen und Kindern, die in Deutschland von Armut betroffen sind, und analysiert, wie die Soziale Arbeit durch unterstützende Maßnahmen, wie die Familienhilfe, Hilfe zur Selbsthilfe leisten kann.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die verschiedenen Definitionen von Armut, die Gründe für Armut bei Frauen (z.B. Erwerbsbiografien) und Kindern (z.B. Arbeitslosigkeit der Eltern) sowie die weitreichenden gesundheitlichen und sozialen Folgen dieser Armut.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Armut die Lebensperspektiven von Frauen und Kindern einschränkt und welche konzeptionellen Ansätze der Sozialen Arbeit sinnvoll sind, um die Lebensbedingungen dieser Zielgruppen zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die Auswertung statistischer Berichte (z.B. Armuts- und Reichtumsberichte der Bundesregierung) sowie pädagogischer Studien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Ursachen und Auswirkungen bei Frauen und Kindern sowie die detaillierte Vorstellung der Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH) und deren Arbeitsansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Armutsrisiko, Kinderarmut, Empowerment, soziale Ausgrenzung und Sozialpädagogische Familienhilfe charakterisiert.

Warum ist die Unterscheidung zwischen absoluter und relativer Armut für die Autorin wichtig?

Sie dient dazu, das Phänomen Armut im deutschen Kontext einzuordnen, da relative Armut in Industrieländern stärker durch den Ausschluss von gesellschaftlicher Teilhabe und Lebensweisen definiert wird als durch das reine physische Existenzminimum.

Inwiefern spielt das Konzept des "Empowerment" eine Rolle?

Empowerment dient als konzeptionelle Basis für die Familienhilfe, da es weg von einer reinen Defizitorientierung hin zur Stärkung der eigenen Kräfte und Kompetenzen der betroffenen Familien führt.

Was sind die Hauptrisiken für Kinder in Armutsfamilien laut der Autorin?

Neben materiellen Einschränkungen sind es vor allem die eingeschränkten Bildungschancen, die psychosoziale Belastung durch das Familienklima und ein höheres Risiko für gesundheitliche Auffälligkeiten, die die Sozialisationschancen verschlechtern.

Ende der Leseprobe aus 96 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Armut und ihre Auswirkungen auf Frauen und Kinder. Möglichkeiten der Hilfe für die Soziale Arbeit
Hochschule
SRH Hochschule Heidelberg
Note
2
Autor
Regine Bermann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
96
Katalognummer
V186477
ISBN (eBook)
9783869436753
ISBN (Buch)
9783869432199
Sprache
Deutsch
Schlagworte
armut auswirkungen frauen kinder möglichkeiten hilfe soziale arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Regine Bermann (Autor:in), 2007, Armut und ihre Auswirkungen auf Frauen und Kinder. Möglichkeiten der Hilfe für die Soziale Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186477
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  96  Seiten
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