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Enterprise Application Integration - EAI

Die Zusammenführung von Insellösungen

Titre: Enterprise Application Integration - EAI

Etude Scientifique , 2003 , 24 Pages , Note: 1

Autor:in: Thomas Bossert (Auteur)

Informatique - Informatique Appliquée à la Gestion
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Ein IT-Verantwortlicher hat es in der heutigen Zeit wahrlich nicht einfach. Schrumpfende Budgets aufgrund anhaltender Konjunkturschwäche und Kostensenkungsprogramme inner-halb der Firma sind ein Grund hierfür. Verstärkt werden diese Unsicherheiten zudem durch den stetig schneller voranschreitenden Technologiewandel gerade im IT-Bereich. Eine Inves-titionsentscheidung wird einem somit nicht leicht gemacht. Auf der einen Seite stehen die Anbieter, die ihre Produkte und Dienstleistungen als ?den Durchbruch? und ?das Unverzichtbare? anpreisen, und auf der anderen Seite muss der Unternehmer immer sorgfältiger dar-über entscheiden, was denn nun angebracht ist, sich rentiert und dem Unternehmen wirklich einen Fortschritt bringt. Die Tatsache, dass immer mehr neuartige Software und Ideen auf den Markt kommen heißt dabei nämlich lange nicht, dass diese auch so derartig neu und innovativ sind wie von den Entwicklern angepriesen. Diese müssen bei immer grösserem Wettbewerb immer mehr Phantasie entwickeln um ihre Produkte ?neu zu verpacken? ? sie neu erscheinen zu lassen. Heutzutage ist es Gang und Gebe fortlaufend mit neuen ?Mode-wörtern? aufzukreuzen und neue Hypes einzuläuten. Die vorangegangenen Hype-Themen kennt auch jeder IT-Laie: Schlagwörter wie ?e-business?, ?WAP?, ?Online Brokering? oder auch ?Application Service Providing? geisterten durch die Firmen, durch Hörsäle und durch die Medien. Viele dieser Hype-Themen werden oft marketingmäßig so aufgebauscht, dass man denken könnte völlig neuartige Durchbrüche stehen an. Doch oft entpuppen sich solche Schlagwörter dann als schon da Gewesenes welches einfach eine neue Worthülle bekommt, um neu auszusehen und um sich besser zu verkaufen.

Das aktuellste Schlagwort im IT-Bereich ist wohl das Thema Enterprise Application Integrati-on, kurz EAI. Dabei ist das Thema ?Integration? ja nun schon lange etwas Altbekanntes in-nerhalb der Unternehmen. Somit stellt sich die Frage, ob auch hier wieder mal nur ?alter Wein in neue Schläuche? gepackt wurde, oder ob es sich tatsächlich um eine richtungweisende Neuheit handelt.

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema EAI und dessen aktueller Entwicklung. Es wird diese spezielle Idee und Methodik der Softwareintegration vorgestellt, wobei die Architektur des EAI-Prinzips aufgezeigt und der Markt genauer beleuchtet wird. Auch soll der Frage nachgegangen werden, ab wann und wofür sich eine Investition in EAI lohnt und worauf dabei geachtet werden muss.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. EAI – Eine höhere Stufe der Anwendungsintegration

2.1 Definition und Architektur von EAI

2.2 Nutzen und Motivation für EAI

3. Der EAI-Markt

4. Die Investition in EAI – Entscheidung und Auswahl

4.1 Wirtschaftlichkeit einer EAI-Investition

4.2 Auswahlkriterien bei der Anschaffung eines EAI-Tools

4.2.1 Kriteriengruppen und Ausschlusskriterien

4.2.2 Bewertungsmodelle

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, das Konzept der Enterprise Application Integration (EAI) methodisch zu durchleuchten, die Architektur zu erläutern und zu analysieren, unter welchen wirtschaftlichen Voraussetzungen sich eine Investition in entsprechende EAI-Lösungen für Unternehmen lohnt.

  • Grundlagen der EAI-Architektur und Abgrenzung zu herkömmlicher Integration.
  • Analyse des aktuellen Marktumfeldes für EAI-Lösungen und Anbieterstrukturen.
  • Kriterien für die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und Rentabilitätsberechnung einer EAI-Investition.
  • Methoden und Kriterienkataloge für den Auswahlprozess von EAI-Tools.

Auszug aus dem Buch

4.1 Wirtschaftlichkeit einer EAI-Investition

Für EAI werden zwar viele technische und organisatorische Vorteile angeführt. Den Ausschlag für eine fundierte und vor allem auch anderen Verantwortlichen außerhalb des IT Bereiches nachvollziehbare Entscheidung gibt letzten Endes in aller Regel nur die wirtschaftliche Perspektive. In diesem Kapitel wird erläutert, wie sich die Rentabilität einer EAI-Lösung ermitteln lässt. Die Betrachtung fokussiert dabei natürlich lediglich auf Integrations-Server die der strengen Definition von EAI gerecht werden (siehe Kapitel 2.1). Dies kann beispielsweise die „E-Business Integration Suite“ von Seebeyond, die „Active Enterprise Suite“ von Tibco oder „Businessware“ von Vitria sein. Das entscheidende bei diesen Produkten ist, dass recht hohe Lizenzgebühren anfallen, was eine hohe Anschaffungsinvestition und damit ein großer Fixkostenblock bedeutet. Einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung unterliegen zudem Aufwendungen für Implementierung, Betriebsführung und Wartung der Anwendungen und Schnittstellen. Indirekte Kosteneinsparungen durch Prozessoptimierung und –automatisierung, die sich durch die Einführung einer EAI-Lösung ebenfalls ergeben können, sind nur sehr schwer und vage zu prognostizieren und kalkulieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen für IT-Verantwortliche angesichts knapper Budgets und diskutiert EAI als aktuelles Schlagwort im Kontext bestehender Integrationsproblematiken.

2. EAI – Eine höhere Stufe der Anwendungsintegration: Dieses Kapitel definiert die Architektur von EAI über ein Ebenenmodell (Daten-, Objekt- und Prozessebene) und erläutert den Nutzen durch gesteigerte Flexibilität und Modularität.

3. Der EAI-Markt: Hier wird die Dynamik und Fragmentierung des Marktes analysiert, wobei auf die Anbietersituation in Deutschland und den USA sowie den Einfluss etablierter Softwarehersteller eingegangen wird.

4. Die Investition in EAI – Entscheidung und Auswahl: Dieses Kapitel behandelt die Wirtschaftlichkeitsrechnung für EAI-Projekte und stellt konkrete Kriterien sowie Bewertungsmodelle für die Auswahl geeigneter EAI-Produkte vor.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung des Entwicklungsstandes von EAI und prognostiziert ein zukünftiges Wachstum der Technologie, trotz derzeitiger Markteintrittshürden für Unternehmen.

Schlüsselwörter

Enterprise Application Integration, EAI, Anwendungsintegration, Wirtschaftlichkeit, Rentabilität, Softwareauswahl, IT-Infrastruktur, Middleware, Schnittstellenmanagement, Prozessautomatisierung, Hub-and-Spoke, IT-Budget, Marktfragmentierung, Bewertungsmodelle, Scorecard.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der methodischen und wirtschaftlichen Bewertung von Enterprise Application Integration (EAI) als Lösung zur Vernetzung heterogener Unternehmensanwendungen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der technischen Architektur, der aktuellen Marktsituation, den Wirtschaftlichkeitsfaktoren und den Auswahlprozessen für EAI-Tools.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, IT-Entscheidern eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu bieten, ab wann und unter welchen Voraussetzungen sich die Investition in eine EAI-Plattform rentiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse der EAI-Methodik, Marktbeobachtungen (PAC-Marktforschung) und die Anwendung gängiger Bewertungsmodelle (UFAB II, Scorecard der Giga Information Group).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die technologische Definition von EAI, eine Marktanalyse, eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsbetrachtung mittels Kapitalwertmethode sowie eine Anleitung zur Auswahl von EAI-Produkten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Die zentralen Begriffe sind EAI, Integrationsplattform, Wirtschaftlichkeit, Schnittstellen, Prozessautomatisierung und Auswahlkriterien.

Warum ist eine Unterscheidung zwischen "neuen" und "bestehenden" Schnittstellen bei der Investition wichtig?

Da die Neuimplementierung bereits existierender Schnittstellen ein hohes Risiko birgt und oft teuer ist, empfiehlt der Autor, die Wirtschaftlichkeit vorwiegend auf Basis zukünftig geplanter Schnittstellen zu berechnen.

Welche Rolle spielt die Anzahl der Schnittstellen für die Rentabilität?

Die Anzahl der Schnittstellen ist der maßgebliche Treiber für Einsparpotenziale; ab ca. 40 Schnittstellen kann sich ein positiver Kapitalwert innerhalb der ersten drei Jahre bei EAI-Einführungen zeigen.

Was sind die "sieben festgesetzten Kriterien" im Scorecard-Modell?

Dazu gehören u.a. Werkzeugunterstützung, Qualität und Skalierung, Laufzeitverhalten, Unterstützung von Geschäftsprozessen sowie die Kosten für Anschaffung und Betrieb.

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Résumé des informations

Titre
Enterprise Application Integration - EAI
Sous-titre
Die Zusammenführung von Insellösungen
Université
Pforzheim University
Note
1
Auteur
Thomas Bossert (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
24
N° de catalogue
V186507
ISBN (ebook)
9783656997207
ISBN (Livre)
9783656997290
Langue
allemand
mots-clé
enterprise application integration zusammenführung insellösungen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Thomas Bossert (Auteur), 2003, Enterprise Application Integration - EAI, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186507
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Extrait de  24  pages
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