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Soziotherapie bei chronisch psychischen Erkrankungen am Beispiel Schizophrenie

Title: Soziotherapie bei chronisch psychischen Erkrankungen am Beispiel Schizophrenie

Diploma Thesis , 2008 , 72 Pages , Grade: 0

Autor:in: Thomas Werner (Author)

Social Work
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In meiner Diplomarbeit beleuchte ich die theoretischen Grundlagen der Soziotherapie im Allgemeinen und Speziellen, die Erkrankung Schizophrenie, die Anwendung der Therapie bei Schizophrenie, den finanziellen Hintergrund in der Praxis und die Kritikpunkte am bestehendem Versorgungssystem mit Soziotherapie.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Verschiedene Definitionen von Soziotherapie

2.1 Allgemeine Definitionen von Soziotherapie bei Wikipedia und deren Abgrenzung voneinander

2.1.1 Sozialtherapie

2.1.2 Soziotherapie

2.1.3 Abgrenzung der beiden Begriffe Soziotherapie und Sozialtherapie voneinander

2.2 Definition bei Pflege-Wiki

2.3 Definition des Begriffes Soziotherapie nach Psychrembel

2.4 Definition des Begriffes Soziotherapie nach Brunnhuber, Frauenknecht und Lieb

2.5 Definition des Begriffes Soziotherapie nach Tölle und Windgassen

2.6 Definitionen des Begriffes Soziotherapie nach Reumschüssel-Wienert, Knoll und Frieboes

2.7 Definition des Begriffes Soziotherapie nach Dörner und Plog

3. Soziotherapie nach SGB V

3.1 ambulante Soziotherapie

3.1.1 Der Begriff ambulante Soziotherapie nach dem SGB V

3.1.2 Ergänzungen zu den Paragraphen des SGB V durch die Soziotherapie-Richtlinien

3.1.2.1 Diagnosen nach dem ICD-10

3.1.2.2 Fähigkeitsstörungen, die als Voraussetzung zur Gewährung von Soziotherapie gelten

3.1.2.3 Beurteilung der Beeinträchtigung des Funktionsniveaus des Patienten anhand der GAF-Skala

3.1.2.4 Inhalte und durchzuführende Maßnahmen, die Soziotherapie nach § 37a SGB V enthält

3.1.2.5 Krankenhausbehandlungsbedürftigkeit

3.1.3 Genehmigungsverfahren für ambulante Soziotherapie

3.1.4 Ergänzungen und Auffassungen zur Soziotherapie nach § 37a SGB V von verschiedenen Autoren

3.1.4.1 Inhalte der ambulanten Soziotherapie nach Bach und Reuster

3.1.4.2 Möglichkeiten der Koordination von Krankenhausbehandlung und ambulanter Versorgung nach Frieboes

3.2 Soziotherapie in der stationären Behandlung

4. Schizophrenie

4.1 Diagnose

4.2 Differentialdiagnose

4.3 Epidemiologie

4.4 Formen der Schizophrenie

4.4.1 Der paranoide Typus

4.4.2 Der hebephrene Typus

4.4.3 Der katatone Typus

4.4.4 Der einfache Typus

4.4.5 Der schizoaffektive Typus

4.5 Krankheitsverlauf

4.5.1 Allgemeine Aussagen über den Krankheitsverlauf

4.5.2 chronisch schwerstkranke Patienten

4.6 Komorbidität

4.7 Erklärungsansätze für Schizophrenie

4.7.1 biologische Faktoren

4.7.1.1 Genetik

4.7.1.2 Neuropathologie

4.7.1.3 Biochemie

4.7.2 psychologische Ursachen

4.7.2.1 Kindheit und Familienmilieu

4.7.2.2 Die Entwicklung spezieller Persönlichkeitstypen während des Aufwachsens des Betroffenen

4.7.2.3 Die manifeste Krankheit

4.7.3 psychosoziokulturelle Ursachen

4.8 Behandlung

4.8.1 stationäre Behandlung

4.8.2 psychopharmakologische Behandlung

4.8.3 psychotherapeutische Maßnahmen

4.8.4 Milieutherapie

4.8.5 ambulante Betreuung

4.8.6 teilstationäre Behandlung

4.8.7 allgemeine Vorhersagbarkeit der Behandlungsergebnisse

5. Soziotherapie bei der Behandlung von Patienten mit Schizophrenie

5.1 Beispiele für die Anwendung von Soziotherapie bzw. soziotherapeutischer Maßnahmen bei der Behandlung von Schizophrenie in der Literatur und Praxis

5.2 Unterschiedlich Ansätze bei der Anwendung von Soziotherapie bei schizophrenen Patienten

5.3 Grundsätzliche Ziele der Soziotherapie bei schizophrenen Patienten

5.4 Aspekte der Soziotherapie und der allgemeinen sozialen Arbeit, die vor allem bei der Arbeit mit schizophrenen Patienten hilfreich sind

5.4.1 soziotherapeutische Hilfen

5.4.2 Angehörigenarbeit

5.4.3 soziale Gruppenarbeit

5.4.3.1 psychoedukative Gruppenarbeit

5.4.3.2 soziotherapeutische Gruppenarbeit

5.4.4 Gemeinwesen-, Gremien- und Öffentlichkeitsarbeit

6. Fragen der Finanzierung und Kritische Betrachtungen

6.1 stationäre Behandlung versus ambulante Behandlung in Bezugnahme auf die Kosten

6.2 Kritische Betrachtung der Soziotherapie

7. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und praktische Umsetzung der Soziotherapie bei chronisch psychisch erkrankten Menschen mit dem Schwerpunkt auf Schizophrenie. Das primäre Ziel ist es, die Wirksamkeit der gesetzlich verankerten ambulanten Soziotherapie im Kontext der stationären und ambulanten psychiatrischen Versorgung zu bewerten und die Herausforderungen in der Umsetzung der Behandlungsrichtlinien aufzuzeigen.

  • Gesetzliche Grundlagen und Definitionen der Soziotherapie
  • Klinische Merkmale und Verlaufsformen der Schizophrenie
  • Methoden der soziotherapeutischen Versorgung im ambulanten und stationären Sektor
  • Koordination zwischen stationärer Behandlung und ambulanter Weiterbetreuung
  • Finanzierungsaspekte und systemische Kritik an der aktuellen Versorgungslage

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

1970 beschäftigte sich der Deutsche Ärztetag das erste Mal in seiner Geschichte mit der psychiatrischen Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland. Als Folge der katastrophalen Beurteilung der Versorgungslage für psychisch Kranke in der Bundesrepublik, wurde im September 1975 „Der Bericht über die Lage der Psychiatrie in der Bundesrepublik Deutschland“ fertiggestellt. Dieser Bericht, der inoffiziell auch als Psychiatrie-Enquête bezeichnet wird, legte mit den Empfehlungen seiner Expertenkommission den Grundstein für die Gemeindepsychiatrie, in deren Rahmen, es chronisch psychisch kranken Menschen ermöglicht werden sollte, ein möglichst eigenständiges und geschütztes Leben zu Hause, in ihrer Heimatgemeinde, zu führen. Die Empfehlungen der Expertenkommission strebten zudem eine möglichst gemeindenahe Koordination aller Versorgungsdienste, sowie eine bedarfsgerechte Versorgung an. Deswegen wurde bereits im Anhang der Psychiatrie-Enquête der Begriff „psychiatrische Rehabilitation“ aufgenommen. Es sollte versucht werden so viel chronisch psychisch erkrankten Menschen, wie möglich ein Leben außerhalb von Anstaltsmauern, in der „normalen“ Gesellschaft zu ermöglichen. Um eine solche Reformation der psychiatrischen Versorgung zu ermöglichen, wurden im Rahmen der Psychiatrie-Enquête auch drei überregionale Modellprogramme durchgeführt. Aus den Erfahrungen dieser Modellprojekte profitierte später das Konzept der gemeindenahen Psychiatrie.

Am 1. Januar 1991 trat dann die Psychiatrie-Personalverordnung (PsychPV) in Kraft, in der, neben anderen Berufsgruppen, wie Ärzten, Psychologen, Ergotherapeuten und Pflegekräften, auch Sozialarbeiter und Sozialpädagogen “zum Stammpersonal der veränderten psychiatrischen Krankenhäusern” gezählt wurden. Sozialtherapeutisches Kompetenztraining und sozialtherapeutische Einzelfallhilfe bzw. Gruppenarbeit zählten zu den Arbeitsaufgaben, die die PsychPV für Sozialpädagogen und Sozialarbeiter definiert hatte. Somit erhielt die Soziotherapie, mit deren Methoden auch schon früher gearbeitet wurde, durch die PsychPV zuerst im stationären und dann auch im teilstationären Bereich einen offiziellen Status. Nachdem sie sich zunächst im stationären Bereich etabliert hatte, gab es nun Bestrebungen, auch in der ambulanten Betreuung chronisch psychisch kranker Menschen eine gesetzliche Verankerung der Soziotherapie zu schaffen, was zunächst jedoch dadurch erschwert wurde, dass es einige begriffliche Ungenauigkeiten gab.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung der Psychiatrie in Deutschland ab 1970, die zur gesetzlichen Verankerung der Soziotherapie führte.

2. Verschiedene Definitionen von Soziotherapie: Dieses Kapitel vergleicht unterschiedliche fachliche und allgemeine Definitionen des Begriffs Soziotherapie und arbeitet Abgrenzungsschwierigkeiten zur Sozialtherapie heraus.

3. Soziotherapie nach SGB V: Der Autor erläutert die gesetzlichen Rahmenbedingungen, Indikationen, Diagnosekriterien und Leistungsinhalte der ambulanten Soziotherapie im deutschen Sozialrecht.

4. Schizophrenie: Hier werden das Krankheitsbild der Schizophrenie, ihre Symptomatik, Verlaufsformen, ätiologische Erklärungsmodelle sowie die gängigen Behandlungsansätze ausführlich dargestellt.

5. Soziotherapie bei der Behandlung von Patienten mit Schizophrenie: Dieses Kapitel verknüpft die Theorie mit der praktischen Anwendung, indem es spezifische soziotherapeutische Maßnahmen, die Arbeit mit Angehörigen und soziale Gruppenarbeit fokussiert.

6. Fragen der Finanzierung und Kritische Betrachtungen: Der Autor hinterfragt die Effektivität der stationären versus ambulanten Versorgung und thematisiert bestehende Mängel in der Umsetzung des soziotherapeutischen Konzepts.

7. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der aktuellen Versorgungsstruktur und plädiert für einen flächendeckenden Standard bei der soziotherapeutischen Versorgung.

Schlüsselwörter

Soziotherapie, Sozialtherapie, Schizophrenie, Ambulante Versorgung, SGB V, Gemeindepsychiatrie, Psychiatrie-Enquête, GAF-Skala, Psychopharmakologie, Milieutherapie, Rehabilitation, Sozialpädagogik, Krankheitsverlauf, Diagnostik, Versorgungsstruktur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit primär?

Die Arbeit behandelt die gesetzliche Verankerung und praktische Umsetzung der Soziotherapie, insbesondere bei Patienten mit Schizophrenie, um deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu verbessern.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentral sind die begriffliche Definition von Soziotherapie, die gesetzlichen Grundlagen gemäß SGB V, die klinische Symptomatik der Schizophrenie sowie die soziotherapeutischen Interventionsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Ziel ist es, zu analysieren, inwieweit Soziotherapie als ambulante Leistung zur Vermeidung stationärer Aufenthalte beiträgt und welche strukturellen Probleme in der Versorgung bestehen.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse, rechtliche Bestimmungen (SGB V) sowie Expertenberichte und fachwissenschaftliche Definitionen zur psychiatrischen Versorgung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Definitionen vor allem die Kriterien für die Bewilligung ambulanter Soziotherapie sowie konkrete methodische Ansätze in der Arbeit mit Schizophrenie-Patienten dargelegt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Soziotherapie, Schizophrenie, ambulante Rehabilitation, SGB V und das Vulnerabilitätsmodell.

Warum ist die Abgrenzung von Soziotherapie und Sozialtherapie wichtig?

Die Arbeit betont, dass in der Vergangenheit und in allgemeinen Quellen wie Wikipedia diese Begriffe oft synonym verwendet wurden, was zu Unklarheiten bei der gesetzlichen Leistungserbringung führt.

Welche Rolle spielt die GAF-Skala in der Soziotherapie?

Die GAF-Skala dient als quantitatives Instrument, um den Grad der Beeinträchtigung eines Patienten festzustellen und damit den Anspruch auf ambulante Soziotherapie rechtlich zu begründen.

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Details

Title
Soziotherapie bei chronisch psychischen Erkrankungen am Beispiel Schizophrenie
College
University of Applied Sciences Merseburg
Grade
0
Author
Thomas Werner (Author)
Publication Year
2008
Pages
72
Catalog Number
V186513
ISBN (eBook)
9783869436555
ISBN (Book)
9783869432526
Language
German
Tags
soziotherapie erkrankungen beispiel schizophrenie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Werner (Author), 2008, Soziotherapie bei chronisch psychischen Erkrankungen am Beispiel Schizophrenie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186513
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