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Betrieb des Fuhrparks des Landkreises Kassel mit Flüssiggas und damit verbundene ökonomische und ökologische Aspekte

Título: Betrieb des Fuhrparks des Landkreises Kassel mit Flüssiggas und damit verbundene ökonomische und ökologische Aspekte

Tesis , 2007 , 41 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Marc Schölzel (Autor)

Economía de las empresas - Inversiones y finanzas
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In Zeiten knapper Haushaltsmittel bei der öffentlicher Hand und der nicht verstummenden Klimadiskussion suchen auch die Kommunen nach neuen Wegen, um Kosteneinsparungen zu erzielen und Umweltbelastungen zu reduzieren. Ein nicht geringes Einsparungspotential aus sowohl ökonomischer als auch ökologischer Sicht besteht beim Betrieb kommunaler Fahrzeugflotten mit alternativen Energieträgern wie zum Beispiel Rapsmethylester (Biodiesel), Wasserstoff, Erdgas und Autogas. Der Landkreis Kassel hat aufgrund dieser neuen Denkweise im Jahr 2005 eine zukunftsweisende Entscheidung getroffen und begonnen, seinen Fuhrpark schrittweise auf Autogasantrieb umzustellen.

Nachdem zum Zeitpunkt der Verfassung dieser Arbeit 18 Monate seit der Einführung verstrichen
sind und der Umrüstgrad des Fuhrparks weiter fortgeschritten ist, soll in diesem Werk
untersucht werden, ob sich der Flüssiggasbetrieb für den Landkreis Kassel tatsächlich als
wirtschaftlich erweist, welche zusätzlichen Einsparungen noch erzielt werden können und ob
sich die Umstellung eventuell positiv auf die Umwelt auswirkt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Darstellung der Ausgangssituation

1.2 Der Einsatz von Flüssiggas in der Fahrzeugtechnik

2 Untersuchung der aktuellen Situation und Betrachtung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten

2.1 Umrüststatus der Dienstfahrzeuge im Juli 2007

2.2 Standort Kassel

2.2.1 Dienstfahrzeugpool Wilhelmshöher Allee

2.2.2 Fahrzeuge der Zwangsvollstreckung am Standort Wilhelmshöher Allee

2.2.3 Sonstige Fahrzeuge Standort Kassel Wilhelmshöher Allee

2.2.4 Außenstelle Kulturbahnhof

2.2.5 Außenstelle Kassel Waldau

2.3 Standort Hofgeismar

2.3.1 Dienstfahrzeuge Manteufelanlage

2.3.2 Dienstfahrzeuge Garnisonstraße

2.3.3 Dienstfahrzeug Kasinoweg

2.4 Standort Wolfhagen

2.4.1 Wolfhagen Ritterstraße

2.4.2 Wolfhagen Liemeckestraße

2.5 Eigene Gastankstellenanlage am Standort Kassel Wilhelmshöher Allee

3 Kurzbetrachtung der Umstellung auf Autogas unter ökologischen Gesichtspunkten

3.1 Reduzierung der CO²-Emmissionen

3.2 Reduzierung des Stickoxid-Ausstoßes

4 Probleme

4.1 Volkswagen

4.2 Schwierigkeiten bei der Einführung der ersten Autogasfahrzeuge

4.2.1 Ausschreibungstext

4.2.2 Fehlende Informationen zum Tankstellennetz

4.3 Bisherige Probleme bei der Betankung der Fahrzeuge und fehlende Praxiserfahrung beim Fahren mit Autogas

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die wirtschaftliche und ökologische Effizienz der schrittweisen Umstellung des Fuhrparks des Landkreises Kassel auf Flüssiggasbetrieb (Autogas) unter Berücksichtigung der Betriebskosten, technischer Rahmenbedingungen und bestehender Herausforderungen bei der Implementierung.

  • Wirtschaftlichkeitsanalyse des Autogasbetriebs im Vergleich zu Benzin und Diesel.
  • Untersuchung der Potenziale zur CO²- und Stickoxid-Reduktion durch alternative Kraftstoffe.
  • Evaluierung der betriebseigenen Tankstelleninfrastruktur und deren Rentabilität.
  • Analyse administrativer und technischer Hindernisse bei der Fahrzeugumrüstung und Betankung.
  • Erörterung von Optimierungsmöglichkeiten für zukünftige Leasingverträge und Ausschreibungsverfahren.

Auszug aus dem Buch

1.2 Der Einsatz von Flüssiggas in der Fahrzeugtechnik

Der Begriff „Autogas“ bezeichnet ein Flüssiggasgemisch aus Propan- und Butangas, welches zum Betrieb von Fahrzeugmotoren vorgesehen ist. Das internationale Kürzel für Autogas ist LPG und es ist nicht mit dem CNG zu verwechseln.

Autogas ist seit den 70er Jahren in Italien und den Niederlanden weit verbreitet und seit Mitte der 1990er Jahre auch in den restlichen Europäischen Ländern auf dem Vormarsch. Es findet hauptsächlich in PKW und leichten Nutzfahrzeugen Verwendung. Jedoch gibt es auch schon vereinzelt LKW die mit Autogas betrieben werden.

Auch die Wiener Verkehrsbetriebe betreiben ihre gesamte Busflotte (1300 Fahrzeuge) mit Flüssiggas.

Autogas ist mit rund 80% weniger Schadstoffausstoß von Stickoxiden, 50 % weniger unverbrannter Kohlenwasserstoffe und rund 15 % weniger CO2-Emmissionen bedeutend umweltfreundlicher als Super- oder Dieselkraftstoff.

Im Vergleich zu Benzin entsteht beim Autogasbetrieb eines Fahrzeuges ein Mehrverbrauch von 5 bis 15 %. Dieser Mehrverbrauch ist notwendig, um mit dem Autogasbetrieb verbundene Leistungseinbußen auszugleichen. Positive Auswirkungen auf die Motoren hat die höhere relative Oktanzahl (ROZ) des Autogases. Sie liegt (je nach Propan-Butan-Mischungsverhältnis) zwischen ROZ 108 und ROZ 112 Oktan.

Bis 2018 ist der Treibgassteuersatz, der auch auf dem Autogas liegt, um 7% vermindert. Mineralölsteuer wird auf Autogas nicht erhoben. Somit liegt der Preis für Autogas derzeit bei durchschnittlich 61 Cent pro Liter.

Die Automobilindustrie bietet ab Werk nur wenige OEM-Fahrzeuge mit Autogasantrieb an. Somit ist eine Umrüstung herkömmlicher Fahrzeuge mit Ottomotoren notwendig.

Die Umrüstung ist relativ unkompliziert und kostet je nach Leistung und Anzahl der Zylinder zwischen 1800,00 und 3000,00 Euro. Dabei wird in der Regel ein Rundtank in die vorhandene Reserveradmulde installiert und dieses durch ein Tire Fit (Pannenspray) ersetzt.

Bei diesem Umbau bleibt der Benzintank erhalten, so dass das Fahrzeug sowohl mit Autogas, als auch mit Ottokraftstoffen betrieben werden kann. Man spricht hier vom bivalenten Antrieb.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Strategie des Landkreises Kassel ein, den kommunalen Fuhrpark auf Autogas umzustellen, um Kosten zu senken und ökologische Standards zu verbessern.

2 Untersuchung der aktuellen Situation und Betrachtung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten: Dieses Kapitel analysiert detailliert den Umrüstungsstatus an verschiedenen Standorten und kalkuliert das Einsparpotenzial durch den Betrieb einer eigenen Tankstelle im Vergleich zum öffentlichen Netz.

3 Kurzbetrachtung der Umstellung auf Autogas unter ökologischen Gesichtspunkten: Hier wird das ökologische Verbesserungspotenzial quantifiziert, wobei insbesondere die Reduktion von CO²- und Stickoxid-Emissionen durch den Umstieg auf Autogas im Vordergrund steht.

4 Probleme: Es werden spezifische Hindernisse identifiziert, wie etwa technische Einschränkungen bei Volkswagen-Motoren, Schwierigkeiten bei Ausschreibungstexten sowie mangelnde Disziplin bei der Betankung durch Mitarbeiter.

5 Zusammenfassung: Die Ergebnisse belegen, dass Kosteneinsparungen möglich sind, sofern Leasingbedingungen optimiert werden, der Tankstellenbetrieb effizient erfolgt und eine konsequente Nutzung des Autogasmodus sichergestellt wird.

Schlüsselwörter

Autogas, Flüssiggas, Landkreis Kassel, Fuhrparkmanagement, Kosteneinsparung, CO²-Reduktion, Stickoxid-Ausstoß, Leasing, Wirtschaftlichkeitsanalyse, Tankstelleninfrastruktur, Umrüstung, Ottomotor, Kommunalverwaltung, Nachhaltigkeit, Kraftstoffkosten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Umstellung des Fuhrparks des Landkreises Kassel auf den Betrieb mit Flüssiggas (Autogas) und analysiert, ob sich dieser Wechsel ökonomisch und ökologisch als sinnvoll erweist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf Wirtschaftlichkeitsberechnungen, ökologischen Auswirkungen (Emissionsreduktion), der technischen Infrastruktur (Tankstellen) sowie organisatorischen Problemen bei der Einführung und Nutzung der Fahrzeuge.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, festzustellen, ob sich der Flüssiggasbetrieb für den Landkreis wirtschaftlich rentiert und ob durch die Umstellung zusätzliche Einsparungen sowie Umweltvorteile erzielt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Es wird ein analytischer Ansatz verfolgt, bei dem reale Verbrauchs- und Kilometerdaten der Fuhrparkfahrzeuge ausgewertet und mit rechnerischen Kostenmodellen für den Gasbetrieb verglichen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme an den verschiedenen Standorten, eine Wirtschaftlichkeitsprüfung, eine Betrachtung der ökologischen Vorteile, eine Problemanalyse hinsichtlich Technik und Beschaffung sowie eine Bewertung von Tankstellenmodellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Autogas, Fuhrparkmanagement, Wirtschaftlichkeit, Emissionsreduktion, Leasing und Tankstelleninfrastruktur.

Warum wird die Errichtung eigener Tankstellen an kleineren Standorten als nicht wirtschaftlich bewertet?

Aufgrund der dort stationierten geringen Fahrzeuganzahl wird die erforderliche Mindestmenge an Autogas, die für einen wirtschaftlichen Betrieb der Tankanlage notwendig wäre, nicht erreicht.

Welche Auswirkung hat die Leasingstruktur auf die Wirtschaftlichkeit des Projekts?

Die derzeitige Praxis, die Kosten für Autogasanlagen komplett über die Leasingraten zu finanzieren, mindert die erzielbaren Einsparungen erheblich, was eine Anpassung der Leasingkonditionen erforderlich macht.

Final del extracto de 41 páginas  - subir

Detalles

Título
Betrieb des Fuhrparks des Landkreises Kassel mit Flüssiggas und damit verbundene ökonomische und ökologische Aspekte
Universidad
Wiesbaden University of Applied Sciences  (Verwaltungsfachhochschule in Wiesbaden, Abteilung Kassel 75)
Calificación
2
Autor
Marc Schölzel (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
41
No. de catálogo
V186519
ISBN (Ebook)
9783656997184
ISBN (Libro)
9783656997375
Idioma
Alemán
Etiqueta
betrieb fuhrparks landkreises kassel flüssiggas aspekte
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marc Schölzel (Autor), 2007, Betrieb des Fuhrparks des Landkreises Kassel mit Flüssiggas und damit verbundene ökonomische und ökologische Aspekte, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186519
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