Meine Diplomarbeit ist ein Leitfaden zur Erstellung eines Standortmarketingkonzeptes mit Handlungsempfehlungen speziell für die Hansestadt Stralsund. Weiterhin wurde das Stralsunder Stadtleitbild analysiert und gezeigt, wie ein solches grundsätzlich auszusehen hat. Diese Arbeit ist somit für alle diejenigen eine Hilfestellung, die sich in irgendeiner Form mit Standort-, Stadt- oder Regionalmarketing beschäftigen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit und methodisches Vorgehen
2 Grundlagen und Inhalte von Strategiekonzepten
2.1 Wesentliche Faktoren für die Erarbeitung von Strategiekonzepten
2.1.1 Die Bedeutung von Megatrends und Zukunftsmärkten
2.1.2 Bestimmung bedeutender Standortfaktoren
2.2 Das Leitbild als Maßstab wesentlicher Ziele und Strategien
2.3 Ziele, Aufbau und Inhalte eines Wirtschaftskonzeptes
3 Einbettung des Leitbildes und Wirtschaftskonzeptes in regionale und globale Strategien
4 Analyse der Zweiten Fortschreibung der Wirtschaftskonzeption Stralsunds hinsichtlich der verwendeten Kennzahlen und der Nutzung neuer Kennzahlen
4.1 Einleitende Bemerkungen
4.2 Geographische Lage
4.3 Bevölkerung, Arbeitsmarkt und Bildung
4.4 Verkehrsinfrastruktur und Logistik
4.5 Wirtschaft
4.5.1 Die Maritime Wirtschaft
4.5.2 Produzierendes Gewerbe
4.5.3 Handel und Dienstleistungen
4.5.4 Tourismus
4.5.5 Versorgung und Entsorgung
4.5.6 Gewerbegebiete, Gewerbeflächen
4.5.7 Steuern
4.5.8 Fördermöglichkeiten
4.5.9 Netzwerke
4.6 Weitere Standortfaktoren
4.7 Potenziale und Defizite
4.8 Maßnahmenkatalog
5 Maßnahmen und Handlungsempfehlungen
5.1 Maritimer Sektor
5.2 Produzierendes Gewerbe als wesentliches Potenzial für die Zukunft der Region
5.3 Investorensuche und -betreuung
5.4 Entwicklung und Förderung von Innovationen
5.5 Stärkung der Rolle des Tourismus in der Konzeption
5.5.1 Voraussetzungen
5.5.2 Auslastung und durchschnittliche Aufenthaltsdauer
5.5.3 Saisonverlängerung
5.5.4 Qualitative Verbesserungen
5.6 Marketingstrategien für den Standort Stralsund
5.6.1 Zielgruppen
5.6.2 Erhöhung der Attraktivität – „Stadt als Marke“
5.6.3 Kooperationen
5.6.4 Nutzung und Entwicklung von Alleinstellungsmerkmalen
5.7 Wirtschaftsförderung
5.8 Benchmarking-Analyse der Stralsunder Wirtschaftskonzeption mit ausgewählten Referenzkonzepten
5.8.1 Kiel
5.8.2 Greifswald
5.9 Notwendigkeit der stetigen Fortschreibung, Anpassung und Erfolgskontrolle der Wirtschaftskonzeption
6 Schlussbetrachtung
Zielsetzung & Themen
Die Diplomarbeit analysiert das bestehende Wirtschaftskonzept der Hansestadt Stralsund und entwickelt einen ganzheitlichen Leitfaden für ein zukunftsorientiertes Wirtschaftsentwicklungskonzept. Ziel ist es, Strategien aufzuzeigen, wie Stralsund seine Wettbewerbsfähigkeit durch gezielte Standortmarketing-Ansätze, eine stärkere Innovationsorientierung und eine optimierte Wirtschaftsförderung langfristig sichern kann.
- Analyse und Optimierung bestehender Standortmarketing-Strategien
- Stärkung der lokalen Innovationskraft durch Kooperationen mit der Fachhochschule
- Entwicklung von Maßnahmen zur nachhaltigen Tourismusförderung
- Verbesserung der Investorenansprache und -betreuung
- Benchmarking-Vergleich mit anderen Küstenstädten
Auszug aus dem Buch
Die Bedeutung von Megatrends und Zukunftsmärkten
Die wirtschaftliche Entwicklung der Kommunen wird im kommenden Jahrzehnt von verschiedenen grundlegenden Veränderungen beeinflusst, welche somit in der kommunalen Wirtschaftsplanung nicht unberücksichtigt bleiben dürfen. Laut Kotler ist es „die Aufgabe des Standortmarketing … , die Gemeinden … darin zu bestärken, sich Veränderungen anzupassen … und Chancen zu ergreifen“. Vor der Erstellung einer Konzeption ist es daher unerlässlich, Umfeldveränderungen - wie wesentliche Trends und Zukunftsmärkte - zu erkennen und richtig zu interpretieren. Diese können die Wirtschaftsbedingungen und -strukturen entscheidend verändern, weshalb sie im Rahmen der Situationsanalyse wichtig sind zur Abschätzung von Chancen und Risiken. Dabei ist es essenziell, die äußeren Veränderungen als Chancen zu begreifen. Zudem erfordern die neuen Herausforderungen auch eine engere Zusammenarbeit und Abstimmung regionaler Akteure, um Synergien optimal zu nutzen und ein einheitliches Auftreten zu gewährleisten.
Im Folgenden werden ausgewählte, für die Entwicklung Stralsunds wesentliche Trends identifiziert, welche in die Konzeption einbezogen werden sollten. Beispielsweise ist der Megatrend des globalen Bevölkerungswachstums für die durch Abwanderung gekennzeichnete Hansestadt Stralsund nicht relevant. Ein Vollständigkeitsanspruch besteht nicht, zumal sich die äußeren Bedingungen in den nächsten Jahren weiter verändern werden, was wiederum eine Neuorientierung erfordern könnte.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Definiert die Ausgangslage Stralsunds, das Problem der veralteten Wirtschaftskonzeption und das Ziel der Arbeit, einen neuen Leitfaden zu entwickeln.
2 Grundlagen und Inhalte von Strategiekonzepten: Erläutert theoretische Konzepte des Standortmarketings, Megatrends, die Funktion von Leitbildern und den Aufbau von Wirtschaftskonzepten.
3 Einbettung des Leitbildes und Wirtschaftskonzeptes in regionale und globale Strategien: Untersucht die Konformität lokaler Ziele mit EU-Strategien, nationalen Strategieplänen und Vorgaben des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern.
4 Analyse der Zweiten Fortschreibung der Wirtschaftskonzeption Stralsunds hinsichtlich der verwendeten Kennzahlen und der Nutzung neuer Kennzahlen: Evaluierung der bisherigen Analyseindikatoren für Sektoren wie Tourismus, Industrie und Verkehr, verbunden mit konkreten Verbesserungsvorschlägen.
5 Maßnahmen und Handlungsempfehlungen: Erarbeitet spezifische operative Maßnahmen für den maritimen Sektor, Innovationen, Tourismus, Marketing und die Rolle der Wirtschaftsförderung inklusive Benchmark-Vergleichen.
6 Schlussbetrachtung: Fasst die wesentlichen Schritte für die Zukunft zusammen, wie die Konzentration auf innovative Schwerpunkte und eine stärkere Identitätsbildung als Standort.
Schlüsselwörter
Standortmarketing, Wirtschaftsentwicklung, Hansestadt Stralsund, Wirtschaftsstruktur, Innovationsstrategie, Tourismus, Standortfaktoren, Investorensuche, Stadtleitbild, Clusternetzwerke, Fachhochschule Stralsund, Demografischer Wandel, Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaftsförderung, Standortwettbewerb
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Diplomarbeit untersucht das Wirtschaftskonzept der Hansestadt Stralsund und entwickelt Empfehlungen, um das Standortmarketing und die wirtschaftliche Entwicklung moderner und zukunftsorientierter zu gestalten.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Arbeit behandelt unter anderem die Anpassung an den demografischen Wandel, die Stärkung der maritimen Wirtschaft und des Tourismus sowie die Notwendigkeit von Kooperationen zwischen Stadtverwaltung, Wirtschaft und der Fachhochschule.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Hauptziel ist die Erstellung eines Leitfadens für ein ganzheitlich integratives Wirtschaftsentwicklungskonzept, das speziell auf die Bedürfnisse und Potenziale der Hansestadt Stralsund zugeschnitten ist.
Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Verfasser?
Die Arbeit basiert auf einer kritischen Bestandsaufnahme, dem Vergleich mit Benchmarking-Städten wie Kiel und Greifswald sowie der Identifikation und Analyse relevanter Standortindikatoren.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil analysiert bestehende Konzepte, prüft die Eignung der verwendeten Kennzahlen, entwickelt einen Maßnahmenkatalog und unterbreitet Vorschläge zur Verbesserung der institutionellen Wirtschaftsförderung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den Kernbegriffen gehören Standortmarketing, Wirtschaftsstruktur, Innovationsstrategie, Tourismusförderung, Netzwerke und Wettbewerbsfähigkeit.
Welche Rolle spielt die Fachhochschule Stralsund laut dem Autor?
Sie wird als zentraler Innovationsmotor betrachtet, dessen Forschungspotenziale im Bereich alternativer Energien und maritimem Know-how für die lokale Wirtschaft noch stärker nutzbar gemacht werden sollten.
Wie bewertet der Verfasser die aktuelle touristische Situation?
Obwohl die Auslastung im Sommer gut ist, kritisiert der Verfasser die Abhängigkeit von saisonalen Effekten und fordert eine stärkere Profilierung als Ganzjahresdestination durch gezielte Marketingstrategien.
- Arbeit zitieren
- Romek Vogel (Autor:in), 2009, Analyse des Konzeptes für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung in der Hansestadt Stralsund , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186579