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User Generated Content: Bedrohung oder Chance für Medienunternehmen

Titel: User Generated Content: Bedrohung oder Chance für Medienunternehmen

Seminararbeit , 2007 , 22 Seiten , Note: 1

Autor:in: B.Sc. Tamara Rachbauer (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit der kontinuierlichen Zunahme von Breitbandanschlüssen hat sich der Umgang mit dem Kommunikationsmedium Internet drastisch verändert. Innerhalb kürzester Zeit hat sich das Internet vom "technischen Spielzeug" zu einem unentbehrlichen Arbeitsinstrument entwickelt. Websites mit hoch auflösenden Grafiken, aber auch mit audio-/visuellen Inhalten gehören inzwischen schon fast zum einheitlichen Standard. Diese technische Entwicklung dürfte wesentlich zur Verbreitung von nutzergenerierten Inhalten beigetragen haben. Um das Phänomen "User Generated Content" und die Auswirkungen auf die Medienlandschaft besser verstehen zu können, werden in dieser Seminararbeit zunächst grundlegende Informationen, technologische Voraussetzungen und der richtige Umgang mit der Blogger-Gemeinschaft sowie eine Auswahl von bereits erfolgreichen Online-Angeboten beschrieben. Im zentralen Kapitel folgt eine Erläuterung über die neuen Anforderungen und über positive aber auch negative Aspekte für Medienunternehmen, die bereits User Generated Content einsetzen. Eine kurze Zusammenfassung und ein vorläufiger Ausblick für die Medienbranche bilden den Abschluss der Arbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärung und Einführung zur Thematik User Generated Content

2.1 User Generated Content Definition

2.2 Technologische Voraussetzungen und Dienste

2.3 Die Do-It-Yourself Community: Blogger & Co

2.4 Breitgefächerte Angebote mit User Generated Content

3. User Generated Content – Gewinnerzielung oder finanzielles Desaster für die Medienbranche

3.1 Neue Anforderungen für Medienunternehmen

3.1.1 Web Monitoring

3.1.2 Unternehmens-Blog

3.2 Erfolgreiche Geschäftsmodelle mit User Generated Content

3.3 Negative Auswirkungen durch User Generated Content

3.4 Schwarze Schafe gibt es überall

4. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen des Phänomens "User Generated Content" auf die Medienbranche, mit dem Ziel zu analysieren, ob dieser Trend eine Bedrohung darstellt oder eine strategische Chance für Medienunternehmen bietet, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und Kunden stärker zu binden.

  • Definition und technologische Grundlagen von User Generated Content
  • Anforderungen an Medienunternehmen im Web 2.0
  • Erfolgreiche Geschäftsmodelle und Praxisbeispiele
  • Risiken, wie Imageschädigung und rechtliche Herausforderungen
  • Strategien für den konstruktiven Umgang mit der Blogger-Community

Auszug aus dem Buch

Die Do-It-Yourself Community: Blogger & Co

Weblogs liefern oft erste ungeschliffene Informationen zu Themen von öffentlichem Interesse. Diese dienen Profi-Journalisten immer häufiger als Grundlage für ihre eigenen Artikel. Die Blogger-Community wiederum begutachtet und kommentiert diese Artikel. Dadurch kann es leicht zu Missverständnissen zwischen Bloggern und Medienprofis kommen. Um diese zu vermeiden, sollten einige wichtige Kriterien beachtet werden.

Der kleine Blogger - Umgangsknigge:

Information ist alles: Vor der ersten Kontaktaufnahme mit Bloggern ist es wichtig, die Entwicklung ihrer Weblogs über einen bestimmten Zeitraum zu verfolgen. Nur so ist es für Medienunternehmen möglich, herauszufinden, ob die Inhalte firmenrelevant und authentisch sind.

Offenheit zeigen: Medienunternehmen, die sich anders darstellen als sie sind, oder unter einer falschen Identität Kontakt aufnehmen, werden sehr schnell in Schwierigkeiten geraten. Eine aufrichtige und transparente Beziehung zur Blogger-Community ist daher unbedingt erforderlich [vgl. Ulbing, Jochen (2006)].

Sachlichkeit bewahren: Obwohl die meist subjektiv und persönlich gehaltenen Beiträge der „Ich-Verleger“ schwerer einzuordnen sind als traditionell erstellte Artikel, sollten Weblogs dennoch sachlich und mit derselben Professionalität behandelt werden, wie es in der klassischen Medienbranche üblich ist.

Emotionale Reaktionen vermeiden: Blogger sind bei stichhaltiger Argumentation durchaus bereit, voreilig verfasste Einträge zu korrigieren. Üblicherweise wird dabei der entsprechende Eintrag durchgestrichen, damit die Leser die Korrektur auch nachvollziehen können. Unüberlegte oder gar verletzende Reaktionen der Medienunternehmen auf negative oder voreilig verfasste Einträge in Weblogs werden definitiv eine nur noch größere Kritikwelle innerhalb der Blogger-Community hervorrufen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit erläutert den Wandel des Internets zum Arbeitsinstrument und die Relevanz der Untersuchung von User Generated Content für Medienunternehmen.

2. Begriffserklärung und Einführung zur Thematik User Generated Content: Hier werden Definitionen, technologische Rahmenbedingungen sowie die Rolle von Blogger-Communities und Online-Angeboten dargelegt.

3. User Generated Content – Gewinnerzielung oder finanzielles Desaster für die Medienbranche: Dieses Kapitel analysiert die neuen Anforderungen an Unternehmen, diskutiert erfolgreiche Geschäftsmodelle und beleuchtet die Risiken durch negative Entwicklungen.

4. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, dass eine konstruktive, transparente Zusammenarbeit zwischen Medienunternehmen und Usern der Schlüssel zum Erfolg ist.

Schlüsselwörter

User Generated Content, UGC, Web 2.0, Medienunternehmen, Weblogs, Blogger-Community, Web Monitoring, Geschäftsmodelle, Bürgerjournalisten, Online-Marketing, Markenkommunikation, Internetnutzung, Medienbranche, Kommunikation, Blogger-Knigge

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Chancen und Risiken, die durch nutzergenerierte Inhalte (User Generated Content) für klassische Medienunternehmen entstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die technologischen Voraussetzungen, das Management von Blogger-Beziehungen, erfolgreiche Geschäftsmodelle und die Bewältigung von Risiken wie Imageschäden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, ob Medienunternehmen User Generated Content als finanzielles Desaster oder als ökonomische Chance begreifen sollten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse auf Basis aktueller Studien und Praxisbeispiele aus der Medienwirtschaft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Anforderungen an Unternehmen wie Web-Monitoring und Unternehmens-Blogs sowie Praxisbeispiele von Firmen wie CNN, BMW und Ebay.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind User Generated Content, Web 2.0, Medienbranche, Online-Strategien und Blogger-Community.

Wie sollten Medienunternehmen auf negative Blog-Einträge reagieren?

Die Autorin empfiehlt Sachlichkeit, Transparenz und emotionale Zurückhaltung, da unüberlegte Reaktionen oft größere Kritikwellen provozieren.

Warum ist das Beispiel der Jamba Klingelton-Affäre relevant?

Es dient als Fallstudie für eine verfehlte Krisenkommunikation, bei der unaufrichtige Methoden (Undercover-Kommentare) zu einer massiven Imageschädigung führten.

Welche Rolle spielt die Washington Post in der Fallstudie?

Die Washington Post zeigt durch ihre Blogroll-Kooperation ein Modell der konstruktiven Zusammenarbeit, bei der beide Seiten von Reichweite und Werbeeinnahmen profitieren.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
User Generated Content: Bedrohung oder Chance für Medienunternehmen
Hochschule
Mediadesign Hochschule für Design und Informatik GmbH Berlin
Note
1
Autor
B.Sc. Tamara Rachbauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
22
Katalognummer
V186580
ISBN (eBook)
9783869436173
ISBN (Buch)
9783656994022
Sprache
Deutsch
Schlagworte
user generated content bedrohung chance medienunternehmen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B.Sc. Tamara Rachbauer (Autor:in), 2007, User Generated Content: Bedrohung oder Chance für Medienunternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186580
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Leseprobe aus  22  Seiten
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