Praktikumsbericht Kommunikationsnetze I


Studienarbeit, 2007

38 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Praktikumsbericht

Kommunikationsnetze 1

Inhaltsverzeichnis

Aufgabe 1 - Ethernet/PPP/Codec
Mit welchen Protokollen stellen Sie die Verbindung zum Internet her? PPP oder Ethernet?
Welche Übertragungsmedien (inkl. Steckern) werden auf dieser Strecke (für Sie sichtbar) verwendet?
Stellen Sie für das Symbol “M” in ASCII-Codierung den Ternärcode (positives Alphabet) an der U-Schnittstelle eines ISDN-Anschlusses dar
Geben Sie den DWS der Codierung aus der vorherigen Aufgabe an

Aufgabe 2 - IP
Welche IP-Adresse, Subnetzmaske, Standard Router und DNS Server sind Ihnen von Ihrem Internet Provider zugewiesen? Wie haben Sie die Daten ermittelt?
Routing-Tabelle mit Subnetzen

Aufgabe 3 - TCP/UDP
UDP Senden von Paketen
TCP Senden von Paketen

Aufgabe 4 — Mail Benutzung
Beschreiben Sie, welche Mail Programme und welche Service-Provider Sie
Welches Mail-Prinzip benutzen Sie (POP3, IMAP4, Web-Mail)?
Wie würden Sie vorgehen, wenn Sie auf Ihre Mailbox von verschiedenen Rechnern aus zugreifen wollen?
Wie und wann löschen Sie die Mail in der Mailbox bei dem Service-Provider? Archivieren Sie Ihre Mails?
Wie viel Speicherplatz stellt Ihnen der Service-Provider für Ihre Mailbox zur
Wie lange können Sie Ihre Mail auf der Mailbox beim Service-Provider belassen?
Können Sie bestimmte Mails wie Spam-Mails, virenbefallene Mails oder Mails, die Ihnen zu groß sind, beim Service-Provider löschen ohne diese auf Ihren Rechner zu übertragen? Werden dabei bestimmte Kommandos benutzt, z.B. TOP?
Haben Sie schon Mails verschlüsselt übertragen? Welches Verschlüsselungs­Prinzip benutzen Sie dabei (PGP, S/MIME, PEM, SSL, APOP)?
Tracen Sie das Abholen von Mails mittels POP3, wobei die Mails in Ihrem Postfach nicht gelöscht werden sollen. Senden Sie sich anschließend selbst eine Mail und tracen Sie dann noch einmal das Abholen der Mails aus Ihrem Briefkasten. Werden die schon übertragenen Mails ein zweites Mal übertragen? Können Sie in Ihrem Mail-Programm einstellen, dass die schon übertragenen Mails beim nachfolgenden Abholen der Mails nicht noch einmal übertragen werden? Welche Kommandos werden hierbei benutzt?

Anhang — Traces:

Aufgabe 1 - Ethernet/PPP/Codec

Es geht um Ihren persönlichen, privaten Internet-Anschluss. Der Fokus liegt auf der Über­tragungsstrecke zwischen Ihrem Computer und Ihrer Telefongesellschaft/Ihrem Internet Service Provider.

Installieren Sie WinPcap und Ethereal auf Ihrem Rechner.

Mit welchen Protokollen stellen Sie die Verbindung zum Internet her? PPP oder Ethernet?

Ich benutze PPP.

Tracen Sie den Anmeldevorgang.

Im Anhang befindet sich der Originaltrace

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Welches Protokoll wird von PPP gekapselt und welche HEX-Nummer hat es?

Siehe nachfolgenden Ausschnitt aus dem Anmeldevorgangs-Trace

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Frame 14 (46 bytes on wire, 46 bytes captured)

Ethernet II, Src: 3com_ba:a5:ee (00:50:da:ba:a5:ee), Dst: Cisco_d8:58:00 (00:09:b6:d8:58:00)

Internet Protocol, Src: 172.17.47.140 (172.17.47.140), Dst: 10.0.0.138 (10.0.0.138)

Generic Routing Encapsulation (PPP)

Flags and version: 0x2081 Protocol Type: PPP (0x880b)

Payload length: 0 Call ID: 41180

Acknowledgement number: 1

Welche Übertragungsmedien (inkl. Steckern) werden auf dieser Strecke (für Sie sichtbar) verwendet?

Unter Ethernet II kann man jeweils die MAC Adresse der angesprochenen Netzwerkkarte sehen.

z.B. Ethernet II, Src: Cisco_d8:58:00 (00:09:b6:d8:58:00)

Stellen Sie für das Symbol “M” in ASCII-Codierung den Ternärcode (positi­ves Alphabet) an der U-Schnittstelle eines ISDN-Anschlusses dar.

4B/3T-Code ➔M eeeeentspricht in Binärdarstellung: 0100 1101 umgewandelt in Ternärwort pos. Alphabet: + + 0 0 0 +

(0100 entspricht + + 0 und 1101 entspricht 0 0 +)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Geben Sie den DWS der Codierung aus der vorherigen Aufgabe an.

Zuordnung der Wertigkeiten: +, -, 0 ^ +1, -1, 0

DWS des Ternärworts (+, +, 0, 0, 0, +): (+1+1 0 0 0 +1) = +3

Welchen Gleichspannungsanteil hätte die reine ASCII-Codierung mittels NRZ-Verfahren?

Codierungsvorschrift.·

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Aufgabe 2 - IP

Welche IP-Adresse, Subnetzmaske, Standard Router und DNS Server sind Ihnen von Ihrem Internet Provider zugewiesen? Wie haben Sie die Daten er­mittelt?

Über Start-Ausführen cmd: ipconfig /all

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Routing-Tabelle mit Subnetzen

Eine Firma hat das Class C Netz 193.200.64.0 zugewiesen bekommen. Es sollen zwei Räume mit je höchstens 20 PCs mit Subnetzen eingerichtet werden. In einem Subnetz ist zum Aus­probieren der Routing-Tabellen Host A installiert, im anderen Subnetz Host B. R2 verbindet beide Subnetze. Router R1 liefert den Zugang zum Netz. R ist ein Router im Netz beim Ser­vice-Provider.

Legen Sie eine mögliche Subnetz-Maske und die Adressen für die Subnetze fest. Weisen Sie den Hosts und Router-Interfaces Adressen zu. Tragen Sie die Adressen in die Zeichnung ein.

Legen Sie die Einträge in den Routing-Tabellen für Host A, Host B sowie R1 und R2 fest. Welchen Eintrag in der Routing-Tabelle braucht R, damit die Firma erreicht werden kann ? Wie sieht die Netzwerkmaske aus?

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bei 20 Hosts 2hoch 5 — 2 — 30 d.h. 5 Bits für Host und 3 Bits für Subnet

255.255.255.11100000 — 255.255.255.224; Subnetze in 256-224—32er Schritten

d.h. das Class C Netz 193.200.64.0 /32 wird aufgeteilt in die Subnetze

Netz 1: 193.200.64.32 / 27 und

Netz 2: 193.200.64.64 / 27

Host A: 193.200.64.35 / 27

Host B: 193.200.64.66 / 27

R2: 193.200.64.33 / 27 bei Netz 1 und 193.200.64.65 / 27 bei Netz 2

R1: 193.200.64.34 / 27 bei Netz 1und 193.200.64.1

Routing Tabellen:

Host A: Default Gateway R2 193.200.64.33 / 27 (=R2)

Host B: Default Gateway R2 193.200.64.65 / 27 (=R2)

R2: Default Gateway 193.200.64.34 / 27 (=R1)

R1: 193.200.64.64 / 27 (=Netz 2) 193.200.64.34 / 27 (=R2)

R: 193.200.64.32 / 27 (=Netz 1) 193-200.64.1 / 32 (=R1) und 193.200.64.64 (=Netz 2) 193.200.64.1 / 32 (=R1)

Aufgabe 3 - TCP/UDP

UDP Senden von Paketen

Erzeugen Sie mit dem socket_test Programm zwei UDP-Sockets (Open- >socket(DATAGRAM)) und weisen Sie einem der beiden Sockets eine Port-Nummer zu (Name->bind). Senden Sie drei Pakete verschiedener Länge mit verschiedenen Texten: Paket 1 soll 100 Bytes lang sein (‘Paket 1’); Paket 2 soll 20 Bytes lang sein (‘Paket 2’); Paket 3 soll 50 Bytes lang sein; (‘Paket 3’) (Communicate->sendto).

Lesen Sie die Pakete aus (Communicate->recvfrom). Können Sie alle Pakete auf einmal auslesen? Wie ist die Größe der empfangenen Pakete?

Nein, da man immer die Bytegröße des Paketes angeben muss, das man lesen möchte. Die Größe der empfangenen Pakete ist gleich wie bei den gesendeten Pakten, wobei man 8 Byte für den UDP-Header rechnen muss.

Senden Sie Pakete, die größer sind als die MTU und analysieren Sie die Pakete. Wird fragmentiert?

MTU in einem UDP-Datagramm höchstens 65507 Bytes. UDP kümmert sich nicht um die MTU (maximum transmission unit) des angeschlossenen physikalischen Interfaces und sendet Datagramme unabhängig davon. Wenn die Datagramm-Größe die MTU überschrei­tet, muss daher IP das Datagramm fragmentieren. Sende ich Pakete einer Größe von 70000 Bytes, dann bekomme ich die Meldung Sento(): failed! error: Eine Nachricht, die über einen Datagrammsocket gesendet wurde, war für den internen Nachrichtenpuffer oder ein anderes Netzwerklimit zu groß, oder der Puffer für den Datagrammempfang war für das Datagramm zu klein. 10040

Analysieren Sie die UDP-Header.

Da Loopback-Interface unter Windows nicht getraced werden kann, habe ich 2 unterschied­liche UDP-Header meiner Internetverbindung verwendet:

UDP-Header 1

User Datagram Protocol, Src Port: 6881 (6881), Dst Port: 6881 (6881)

Source port: 6881 (6881)

Destination port: 6881 (6881)

Length: 71

Checksum: 0xb962 [correct]

Data (63 bytes)

UDP-Header 2

User Datagram Protocol, Src Port: 6889 (6889), Dst Port: 6881 (6881)

Source port: 6889 (6889)

Destination port: 6881 (6881)

Length: 50

Checksum: 0xf6bf [correct]

Data (42 bytes)

Bei diesen beiden UDP-Headern wird deutlich sichtbar, dass zwar die Länge 71Byte bzw. 50Byte ausmacht, die Datengröße aber jeweils um 8Byte niedriger ist. Diese 8Byte sind die Länge der UDP-Headers. (Die Länge entspricht der Länge des UDP-Headers und der Daten in Byte)

Sender Port und Empfänger Port: Mit den Port-Nummern werden die Anwenderprozesse auf der Sender- und Empfängerseite identifiziert.

Länge: Länge des UDP-Headers und der Daten in Byte.

Checksum: Ist optional und wird berechnet aus dem Header und den Daten (zur Erinne­rung: Bei IP wird die Checksum nur aus dem IP-Header berechnet). Die Checksum sollte immer berechnet werden, obwohl es Anwendungen gibt, die aus Geschwindigkeitsgründen auf die Berechnung verzichten. Zur Berechnung der Checksum wird ein sog. Pseudo-Header benutzt, in dem unter anderem die IP-Adressen stehen.

TCP Senden von Paketen

Bauen Sie mit dem socket_test Programm eine TCP-Verbindung auf zwischen einem Server­Socket (Open->socket(STREAM), Open->bind, open->listen, Open->accept) und einem Client­Socket (Open->socket(STREAM), Open->connect). Senden Sie drei Pakete verschiedener Länge mit verschiedenen Texten: Paket 1 soll 100 Bytes lang sein; Paket 2 soll 20 Bytes lang sein; Paket 3 soll 50 Bytes lang sein; (Communicate->send).

Lesen Sie die Pakete aus (Communicate->recv). Können Sie alle Pakete auf einmal auslesen? Wie ist die Größe der empfangenen Pakete?

Nein, auch hier muss man wieder die Größe des Paketes angeben, das man auslesen möchte. Die Größe der Pakete ist die gleiche wie beim Senden. Von dieser Größe muss noch die Größe des Headers abegozgen werden.

Senden Sie Pakete, die größer sind als die MTU und analysieren Sie die Pakete. Wird fragmentiert?

Sobald ein Segment größer als die MTU ist, muss es unweigerlich fragmentiert werden. In normalen Ethernetsystemen ist die MTU und MRU fix auf 1500 Byte definiert. Das erlaubt also maximal ein TCP-Segment mit 1460 Byte (40 Byte sind ja fix durch den Header defi­niert!).

Wie groß ist das angebotene Fenster (window) des Empfängers?

Zur Analyse des TCP-Headers habe ich wie bei UDP einen TCP-Header meiner Internet­verbindung getracet.

Transmission Control Protocol, Src Port: 3209 (3209), Dst Port: epmap (135), Seq: 0, Ack: 0, Len: 0

Source port: 3209 (3209)

Destination port: epmap (135)

Sequence number: 0 (relative sequence number)

Header length: 28 bytes

Flags: 0x0002 (SYN)

0..... = Congestion Window Reduced (CWR): Not set

.0.. .... = ECN-Echo: Not set

[...]

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten

Details

Titel
Praktikumsbericht Kommunikationsnetze I
Hochschule
Mediadesign Hochschule für Design und Informatik GmbH Berlin
Note
1
Autor
Jahr
2007
Seiten
38
Katalognummer
V186587
ISBN (eBook)
9783869436104
ISBN (Buch)
9783656994268
Dateigröße
734 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
praktikumsbericht, kommunikationsnetze
Arbeit zitieren
B.Sc. Tamara Rachbauer (Autor), 2007, Praktikumsbericht Kommunikationsnetze I, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186587

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