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Partizipation in raumbezogenen Planungs- und Entwicklungsprozessen

Título: Partizipation in raumbezogenen Planungs- und Entwicklungsprozessen

Tesis (Bachelor) , 2007 , 48 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: MSc Alex Glas (Autor)

Política - Filosofía política e historia de las ideas
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Partizipationsansätze sind in immer mehr Lebensbereichen der Gesellschaft anzutreffen: in der Forschung, in der Entwicklungszusammenarbeit, in der Kultur, in Schulen, in der Sozialarbeit, der Medizin, bei der Etablierung von Naturschutzgebieten (protected areas), im Tourismus, in der Raumplanung, in der Verwaltung, sogar in einigen wirtschaftlichen Betrieben. Die Motivationen der BürgerInnenbeteiligung sind vielfältig und die Erwartungen an den ?Alleslöser? Partizipation sind oft überfrachtet. Im Laufe der Jahre wurden unzählige Partizipationsprozesse mehr oder weniger erfolgreich implementiert und evaluiert. Sowohl in wohlhabenden Ländern als auch in so genannten Entwicklungsländern (emerging countries). Auch wenn die Inhalte auf den ersten Blick unterschiedlich zu sein scheinen, sind die Modelle von Partizipation und die Prozessabläufe gleich. Partizipation wird als Teil des Demokratisierungsprozesses betrachtet, und Demokratisierung wird mit steigendem Wohlstand in Verbindung gebracht. Doch das Partizipationsmodell in Bolivien, einem hoch verschuldeten Land, in dem 63% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben, stellt diese kausale Verbindung in Frage.
Im zweiten Teil der Arbeit werden die Bedingungen für die Implementierung von partizipativen Elementen und deren Folgen in der bolivianischen Gesellschaft vorgestellt. Aber auch die Entwicklungsmöglichkeiten dieses groß angelegten Beteiligungsprozesses werden reflektiert. Während die theoretische Auseinandersetzung mit Bürgerbeteiligung im ersten Teil als Grundlage zum Verständnis des bolivianischen Modells dient. Im dritten Teil der Arbeit wird Bürgerbeteiligung unter völlig anderen Vorasusetzungen vorgestellt: ein lokale Agenda 21 Prozess in Wien Alsergrund.
Auf folgende Fragen habe ich Antworten gesucht: Was soll und kann mit Partizipation erreicht werden? Welche Voraussetzungen brauchen erfolgreich umgesetzte Partizipationsprozesse? Aber auch die Frage nach den Vor- und Nachteilen, den erfüllten sowie unerfüllten Erwartungen von Beteiligungsformen wird gestellt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorie der Partizipation

2.1. Begriffsbestimmung

2.2. Wozu Partizipation?

2.3. Partizipationsformen

2.4. Rahmenbedingungen eines Partizipationsprozesses

2.5. Nutzen der Partizipation

2.6. Grenzen der BürgerInnenbeteiligung

3. Beteiligung der bolivianischen Zivilgesellschaft an der Armutsbekämpfung

3.1. Partizipation der „Armen“

3.2. Weshalb Bolivien?

3.3. Lebenssituation in einem Barrio am Beispiel El Alto

3.4. Partizipative Maßnahmen zur Armutsreduzierung

3.5. Die beteiligten Akteure

3.6. Zwischenergebnisse des partizipativen Programms zur Reduzierung der Armut

3.7. Resümee des partizipatorischen Armutsbekämpfungsprogramms in Bolivien

4. BürgerInnenbeteiligung in Wien Alsergrund

4.1. Organisation, Struktur und Akteure des LA-21 Prozesses

4.2. Welche BürgerInnen beteiligen sich in Alsergrund?

4.2.1 Wo bleiben die benachteiligten Menschen?

4.2.2 Weshalb beteiligen sich Menschen am LA-21 Prozess?

4.3. Die Partizipation beeinflussende Faktoren in Alsergrund

4.3.1 Finanzierung

4.3.2 Organisation und Struktur

4.3.3 Politik und Verwaltung

4.3.4 BürgerInnen

4.4. Resümee des LA-21 Prozesses Wien Alsergrund

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Partizipation als demokratiepolitisches Grundprinzip in raumbezogenen Planungs- und Entwicklungsprozessen. Ziel ist es, Bedingungen für die erfolgreiche Implementierung partizipativer Elemente zu analysieren, unterschiedliche Partizipationsformen zu differenzieren und anhand zweier kontrastierender Fallbeispiele (Bolivien und Wien Alsergrund) deren Wirksamkeit und Herausforderungen kritisch zu reflektieren.

  • Grundlagen und Definitionen von Partizipationsmodellen
  • Beteiligung der Zivilgesellschaft im Kontext der Armutsbekämpfung in Bolivien
  • Lokale Agenda 21 als Instrument der BürgerInnenbeteiligung in Wien
  • Analyse fördernder und hemmender Faktoren bei Partizipationsprozessen
  • Gegenüberstellung von Motivation, Strukturen und Ergebnissen lokaler Beteiligung

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Partizipationsansätze sind in immer mehr Lebensbereichen der Gesellschaft anzutreffen: in der Forschung, in der Entwicklungszusammenarbeit, in der Kultur, in Schulen, in der Sozialarbeit, in der Medizin, bei der Etablierung von Naturschutzgebieten (protected areas), im Tourismus, in der Raumplanung, in der Verwaltung, sogar in einigen wirtschaftlichen Betrieben. Die Motivationen der BürgerInnenbeteiligung sind vielfältig und die Erwartungen an den „Alleslöser“ Partizipation sind oft überfrachtet. Im Laufe der Jahre wurden unzählige Partizipationsprozesse mehr oder weniger erfolgreich implementiert und evaluiert. Sowohl in wohlhabenden Ländern als auch in so genannten Entwicklungsländern (emerging countries). Auch wenn die Inhalte auf ersten Blick unterschiedlich zu sein scheinen, sind Modelle von Partizipation und die Prozessabläufe gleich. Partizipation wird als Teil des Demokratisierungsprozesses betrachtet, und Demokratisierung wird mit steigendem Wohlstand in Verbindung gebracht. Doch das Partizipationsmodell in Bolivien, einem hoch verschuldeten Land, in dem 63% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben, stellt diese kausale Verbindung in Frage.

Im zweiten Teil der Arbeit werden die Bedingungen für die Implementierung von partizipativen Elementen und deren Folgen in der bolivianischen Gesellschaft vorgestellt. Aber auch die Entwicklungsmöglichkeiten dieses groß angelegten Beteiligungsprozesses werden reflektiert. Während die theoretische Auseinandersetzung mit Bürgerbeteiligung im ersten Teil als Grundlage zum Verständnis des bolivianischen Modells dient.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die weitreichende Bedeutung von Partizipation ein und stellt die Forschungsfrage anhand globaler Unterschiede zwischen Wohlstandsnationen und Entwicklungsländern.

2. Theorie der Partizipation: Es werden grundlegende Definitionen, Formen, der Nutzen sowie die Grenzen von Bürgerbeteiligung theoretisch hergeleitet und diskutiert.

3. Beteiligung der bolivianischen Zivilgesellschaft an der Armutsbekämpfung: Die Analyse eines spezifischen großangelegten Beteiligungsmodells zur Armutsreduzierung in Bolivien und die Rolle lokaler Akteure stehen hier im Zentrum.

4. BürgerInnenbeteiligung in Wien Alsergrund: Dieses Kapitel evaluiert den lokalen Prozess der Lokalen Agenda 21, beleuchtet die Motivation der Teilnehmenden und identifiziert die den Prozess beeinflussenden Faktoren.

5. Schlussbetrachtung: Die Ergebnisse aus beiden Fallbeispielen werden zusammengeführt, um die universelle Anwendbarkeit und die notwendigen Rahmenbedingungen für partizipative Prozesse abschließend zu bewerten.

Schlüsselwörter

Partizipation, BürgerInnenbeteiligung, Demokratisierung, Armutsbekämpfung, Bolivien, Wien Alsergrund, Lokale Agenda 21, Zivilgesellschaft, Machtasymmetrien, Empowerment, Planungsprozesse, Entwicklungszusammenarbeit, Kooperation, Transparenz, Good Governance.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht Partizipation als demokratisches Prinzip innerhalb von räumlichen Planungs- und Entwicklungsvorhaben und analysiert, wie Menschen aktiv in Entscheidungen einbezogen werden können.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Grundlagen, der Anwendung von Partizipation in der internationalen Armutsbekämpfung am Beispiel Boliviens und auf lokaler Ebene in einem Wiener Bezirk.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Erfolgskriterien für Partizipationsprozesse zu identifizieren und aufzuzeigen, warum Beteiligung in unterschiedlichen sozioökonomischen Kontexten variierende Ergebnisse erzielt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie eine vergleichende Untersuchung zweier konkreter Fallbeispiele, ergänzt durch die Auswertung vorliegender Evaluationsberichte.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert zum einen die staatlich verordnete Partizipation in Bolivien zur Armutsreduzierung und zum anderen das ehrenamtlich geprägte Modell der Lokalen Agenda 21 im Wiener Alsergrund.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Studie?

Zentrale Begriffe sind Empowerment, Demokratisierung, Transparenz, Machtstrukturen und das Spannungsfeld zwischen staatlicher Verwaltung und zivilgesellschaftlichem Engagement.

Warum ist das Beispiel Bolivien für die Partizipationsforschung so relevant?

Bolivien dient als interessantes Studienobjekt, da hier versucht wurde, durch breite zivilgesellschaftliche Beteiligung Armut zu bekämpfen, obwohl das Land von großer sozioökonomischer Ungleichheit geprägt ist.

Was unterscheidet den Partizipationsprozess in Wien-Alsergrund von jenem in Bolivien?

Während im Wiener Fall das freiwillige, ehrenamtliche Engagement und die lokale Agenda-Struktur im Fokus stehen, ist das bolivianische Modell stärker in staatliche Reformprogramme und Armutsstrategien eingebettet.

Welche Rolle spielt die Politik in diesen Beteiligungsprozessen?

Die Politik fungiert sowohl als Initiator und Rahmengeber als auch als oft hemmender Faktor, wenn Machtinteressen oder bürokratische Hürden eine echte Mitbestimmung der Bürger einschränken.

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Detalles

Título
Partizipation in raumbezogenen Planungs- und Entwicklungsprozessen
Universidad
University of Salzburg
Calificación
1
Autor
MSc Alex Glas (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
48
No. de catálogo
V186596
ISBN (Ebook)
9783656996873
ISBN (Libro)
9783656996972
Idioma
Alemán
Etiqueta
partizipation planungs- entwicklungsprozessen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
MSc Alex Glas (Autor), 2007, Partizipation in raumbezogenen Planungs- und Entwicklungsprozessen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186596
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