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Produktentwicklung im Wandertourismus

Title: Produktentwicklung im Wandertourismus

Diploma Thesis , 2008 , 192 Pages , Grade: 1.7

Autor:in: Diplom-Betriebswirtin (FH) Eva Kulina (Author)

Tourism - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Dem Deutschen Wanderverband zufolge ist das Wandern die beliebteste Outdoor-Aktivität der Deutschen. Jede Menge Reiseveranstalter haben diesen Trend durchschaut und richten ihre Angebote gleichermaßen auf dem Markt aus. Doch im Vergleich zu den boomenden 60er Jahren hat der Wandertourismus ein neues Bild angenommen, das die Tendenz zur Internationalisierung sowie Trendentwicklungen, Abenteuer und Exklusivität in sich schließt. Für die Produktentwicklung auf dem Veranstaltermarkt bedeutet diese Veränderung Einbeziehung individueller Kundenwünsche, Spezialisierung auf Nischen, Schaffung von Zusatznutzen und hohe Qualität in der Dienstleistung. Dabei sollte das Erleben in authentischer Umgebung im Vordergrund stehen und das Gefühl von Selbstverwirklichung angestrebt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Zielsetzung und Vorgehensweise

2 Tourismus und Wandern

2.1 Was bedeutet „Wandern“?

2.1.1 Begriffserklärung Wandern

2.1.2 Begriffserklärung Bergwandern

2.1.3 Begriffserklärung Bergsteigen

2.1.4 Begriffserklärung Trekking

2.2 Geschichtliche Entwicklung des Wandertourismus

2.3 Institutionalisierung des Wanderns

2.3.1 Verbände und Vereine

2.3.2 Schutzhütten

2.3.3 Wege

2.4 Wandertourismus heute – eine neue Reiseform?

3 Wandern – eine Form des alternativen und umweltbewussten Reisens

3.1 Sanfter Tourismus

3.2 Naturtourismus

3.2.1 Nachhaltiger Tourismus

3.2.2 Ökotourismus

4 Beschreibung der Wandertouristen als Marktnachfrager

4.1 Zielgruppenanalyse

4.2 Urlaubsmotive und Anforderungen an das Produkt

4.2.1 Natur

4.2.2 Erlebnis

4.2.3 Sport und Aktivität

4.2.4 Gesundheit und Wellness

4.2.5 Selbstfindung

4.2.6 Ökologisches Bewusstsein

4.2.7 Individualität

4.3 Art der Informationsbeschaffung

5 Beschreibung des Reiseveranstaltermarktes

5.1 Wanderreisen als touristisches Produkt

5.1.1 Touristisches Leistungsbündel

5.1.2 Besonderheiten touristischer Produkte

5.1.3 Angebotsformen

5.1.4 Marketingstrategien

5.1.5 Marketing-Instrumente

5.2 Aktuelle Marktsituation

5.2.1 Beschreibung der Angebotstiefe

5.2.2 Beschreibung der Angebotsbreite

5.3 Produktentwicklungsvorgang bei Wanderreisen in Verbindung mit Expertenbefragungen

5.3.1 Produktentwicklungsprozess

5.3.2 Produktdefinition

5.3.3 Produktkonzeption

5.3.4 Produktgestaltung

5.3.5 Produktdesign

6 SWOT-Analyse im Bezug auf das Wandern

6.1 Schwächen und Gefahren

6.1.1 Verletzungsgefahr

6.1.2 Herzinfarktgefahr

6.1.3 Höhenkrankheit

6.1.4 Wetterabhängigkeit

6.1.5 Murenabgänge, Felsstürze und Hochwasser als Folgen der Klimaerwärmung

6.1.6 Eingeschränkter Komfort, Hygiene und Sauberkeit

6.1.7 Belastung der Bereisten

6.1.8 Verlust der Authentizität durch „Fun-Parks“

6.2 Stärken und Chancen

6.2.1 Umweltverträglichkeit

6.2.2 Ökonomische Vorteile für Betroffene des Wandertourismus

6.2.3 Individueller Nutzen durch hohen Erlebniswert im Vergleich zum geringen Geldwert

6.2.4 Erkennung von Trends

7 Best Practice-Beispiel einer Wanderreise anhand einer Alpenüberquerung vom Karwendel bis zum Gardasee

7.1 Ausgangssituation

7.2 Ausrüstung

7.3 Routenverlauf

7.4 Erfahrungsbericht

7.5 Markteinführung

8 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Marktsituation sowie den Produktentwicklungsprozess im Bereich des Wandertourismus. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie moderne, individuell zugeschnittene Wanderprodukte entwickelt werden können, um den gestiegenen Ansprüchen der Zielgruppe gerecht zu werden und Wettbewerbsvorteile zu erzielen.

  • Geschichtliche Entwicklung und Institutionalisierung des Wanderns
  • Analyse der Wandertouristen als Marktnachfrager und deren Urlaubsmotive
  • Darstellung des Reiseveranstaltermarktes und dessen Strategien
  • Methodik der Produktentwicklung bei Wanderreisen
  • Best Practice-Beispiel einer Alpenüberquerung

Auszug aus dem Buch

2.1 Was bedeutet „Wandern“?

Wer annimmt, Wandern wäre eine Sportart, die nicht mit der Zeit gehe, der irrt. Wanderer jedoch unterscheiden sich in gewisser Weise von den vielen anderen Sport treibenden Menschen. Sie sind „Idyllensucher“, die sich Luxus gönnen, denn: Zum Wandern braucht man Zeit. Wandern ist eindeutig eine sportliche Tätigkeit, die zu körperlichem Wohlbefinden führt. Das reine „Kilometer-Machen“ aber wird zweifellos jedes stilvolle Erlebnis verhindern, das mit dem Wandern seinem Ursprung her verbunden war. Trekking-Höchstleistungen und „Querfeldein-Survival-Walks“ machen die kleinen Entdeckungen am Wegesrand unmöglich. Wandern aber braucht Zeit, viel Zeit, und statt Muskulatur eher Phantasie. Schließlich geht es doch um das Ineinanderspielen körperlich-sinnlicher, geistiger und seelischer Erfahrungen derer, die sich mit dem Rucksack auf dem Rücken in freier Natur bewegen. Nicht umsonst heißt es, dass jemand ein „bewanderter“ Mensch ist, wenn er in seinem Leben reiche Erfahrungen gesammelt hat und ein fundiertes Wissen aufweisen kann. Was der Mensch sich erwandert hat, das kann ihm keiner mehr nehmen. Schon Goethe sagte einst: „Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Zielsetzung und Vorgehensweise: Einleitung in die Thematik des Wandertourismus und Definition des Untersuchungsrahmens der Arbeit.

2 Tourismus und Wandern: Erläuterung der Grundlagen des Wanderns, seiner historischen Entwicklung sowie der Bedeutung von Verbänden und Vereinen.

3 Wandern – eine Form des alternativen und umweltbewussten Reisens: Einordnung des Wanderns in Konzepte wie sanften Tourismus, Naturtourismus und Ökotourismus.

4 Beschreibung der Wandertouristen als Marktnachfrager: Analyse der verschiedenen Zielgruppen, Urlaubsmotive und des Informationsverhaltens moderner Wanderer.

5 Beschreibung des Reiseveranstaltermarktes: Untersuchung der Angebotsformen, Marketingstrategien und des konkreten Produktentwicklungsprozesses im Wandertourismus.

6 SWOT-Analyse im Bezug auf das Wandern: Identifikation der Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren im Wandertourismus.

7 Best Practice-Beispiel einer Wanderreise anhand einer Alpenüberquerung vom Karwendel bis zum Gardasee: Konkrete Anwendung der Theorie anhand einer selbst entwickelten Wanderreise.

8 Zusammenfassung und Fazit: Resümee der zentralen Ergebnisse und Ausblick auf die Entwicklung des Marktes.

Schlüsselwörter

Wandern, Wandertourismus, Produktentwicklung, Reiseveranstalter, Zielgruppenanalyse, Sanfter Tourismus, Ökotourismus, Marktsegmentierung, Wanderreise, Alpenüberquerung, Individualisierung, Zusatznutzen, Authentizität, Selbstverwirklichung, Marketingstrategien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der strategischen Produktentwicklung von Wanderreisen im modernen Tourismusmarkt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt unter anderem die historische Entwicklung des Wanderns, die Analyse der Kundennachfrage, die Strategien von Reiseveranstaltern und die Anwendung von Best-Practice-Beispielen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie zeitgemäße Wanderprodukte entwickelt werden können, die den heutigen individuellen Kundenwünschen entsprechen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Neben einer fundierten theoretischen Literaturanalyse werden Experteninterviews mit Reiseveranstaltern geführt und eine SWOT-Analyse durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Markt- und Zielgruppenbeschreibung, die Analyse des Veranstaltermarktes, eine SWOT-Analyse und ein konkretes Best-Practice-Fallbeispiel einer Alpenüberquerung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Wandertourismus, Produktentwicklung, Individualisierung und der nachhaltige Umgang mit Naturressourcen.

Warum ist eine SWOT-Analyse für Wanderreisen relevant?

Sie dient dazu, die Stärken und Schwächen sowie die Chancen und Gefahren des Wanderns systematisch zu identifizieren, um darauf basierend Wettbewerbsvorteile zu generieren.

Wie spielt das Kano-Modell bei der Produktentwicklung eine Rolle?

Es hilft, Produktmerkmale in Basis-, Leistungs- und Begeisterungsanforderungen zu unterteilen, um die Kundenzufriedenheit gezielt zu steuern.

Was zeigt das Best-Practice-Beispiel der Alpenüberquerung?

Es veranschaulicht den gesamten Prozess von der ersten Idee über die Planung und Ausrüstung bis hin zur marktreifen Kalkulation einer komplexen Wanderreise.

Welchen Einfluss haben aktuelle Trends auf die Produktentwicklung?

Trends wie Individualisierung und ein wachsendes ökologisches Bewusstsein zwingen Veranstalter dazu, immer spezifischere Nischenprodukte wie Pilgerwanderungen oder Fotowanderungen anzubieten.

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Details

Title
Produktentwicklung im Wandertourismus
College
University Of Applied Sciences Munich
Grade
1.7
Author
Diplom-Betriebswirtin (FH) Eva Kulina (Author)
Publication Year
2008
Pages
192
Catalog Number
V186630
ISBN (eBook)
9783869435862
ISBN (Book)
9783869433233
Language
German
Tags
produktentwicklung wandertourismus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Betriebswirtin (FH) Eva Kulina (Author), 2008, Produktentwicklung im Wandertourismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186630
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