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Finanzintermediation in der Fondsindustrie

Titre: Finanzintermediation in der Fondsindustrie

Mémoire (de fin d'études) , 2008 , 72 Pages , Note: 1.7

Autor:in: Sylvia Spruck (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Résumé Extrait Résumé des informations

Sparer nutzen in einem immer stärkeren Maße die Möglichkeit, ihr Geld in Investmentfonds anzulegen. Statt selbst in Wertpapiere zu investieren, delegieren Anleger die Entscheidung an einen Fondsmanager. Dabei ist insbesondere der Anteil, welcher in aktiv verwaltete Fonds fließt, in den vergangenen Jahren kaum gesunken, obwohl keine Studie empirisch nachweisen konnte, dass sich Anleger bei einer solchen Anlage besser stellen als durch Investition in einen Indexfonds. Hiermit stellt sich die Frage, weshalb Anleger sich für eine solche Anlageform entscheiden, obwohl bekannt ist, dass diese zu geringeren Erträgen führt als andere Anlagemöglichkeiten, die ebenso leicht genutzt werden können. Betrachtet man die Höhe der investierten Vermögen, so hat das Verhältnis von Anleger und Fondsmanager große Auswirkungen auf die Finanzmärkte als auch auf die makroökonomische Entwicklung. Somit ist ein besseres Verständnis der Natur und der Konsequenzen der Verträge im delegierten Portfoliomanagement sowohl für Politiker als auch für Wissenschaftler interessant und relevant. Bis dato lag der Fokus der Literatur über delegiertes Portfoliomanagement auf der Beziehung zwischen Anleger und Fondsmanager. Immer wenn Menschen mit den Mitteln anderer wirtschaften, kommt es zu Agenten-Problemen. Diese Betrachtungsweise vernachlässigt jedoch die Tatsache, dass es verschiedene Investitionskanäle für Anleger gibt, durch die sie Geld anlegen können. Eine Vielzahl von Anlegern nutzt Finanzintermediäre bei der Investitionsentscheidung.Dieser soll die Probleme bei der Durchführung von Finanztransaktionen reduzieren. In dieser Arbeit wird insbesondere der Informationstransfer durch die Beratungsfunktion, den ein Berater ermöglicht, im Vordergrund stehen. Es gibt Verträge, die nicht zwischen Anleger und Fondsmanager allein geschlossen werden. Stattdessen kann es zu einem Vertrag zwischen Finanzintermediär und Fondsmanager und einem weiteren zwischen Anleger und Finanzintermediär kommen.Im Schwerpunkt dieser Arbeit soll daher eine alternative Sichtweise vorgestellt werden, bei der zusätzlich zu Anleger und Fondsmanager ein Intermediär betrachtet wird.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Verhältnis des Anlegers zu dem Fondsmanager

2.1 Prinzipal-Agenten-Beziehung

2.2 Prinzipal-Agenten-Problem im delegierten Portfoliomanagement

2.2.1 Vertragstheoretische Lösung im Ein-Perioden-Modell

2.2.2 Vertragstheoretische Lösung im Mehr-Perioden-Modell

2.3 Gleichgewichtsbetrachtung des delegierten Portfoliomanagements

2.4 Überwindung vertragstheoretischer Probleme durch einen Intermediär

3 Einfluss eines Finanzintermediärs auf die Vertragsparteien

3.1 Modellstruktur

3.2 Gleichgewicht ohne Beeinflussung

3.2.1 Verhalten des Anlegers im Gleichgewicht

3.2.2 Verhalten des Intermediärs im Gleichgewicht

3.2.3 Verhalten des Fondsmanagers im Gleichgewicht

3.3 Gleichgewicht bei Beeinflussung

3.4 Gleichgewicht ohne Intermediär

3.5 Diskussion der Ergebnisse

4 Abgleich der Modellergebnisse mit empirischen Studien

4.1 Performancevergleich aktiver Fonds zu einer Benchmark

4.2 Einfluss von Investmentkanälen auf Fonds

5 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit analysiert die Auswirkungen der Finanzintermediation in der Fondsindustrie auf das Verhalten der Akteure und das Marktgleichgewicht. Der Fokus liegt dabei auf der modelltheoretischen Untersuchung, wie Finanzintermediäre (insbesondere Vermögensberater) die Prinzipal-Agenten-Beziehung zwischen Anlegern und Fondsmanagern beeinflussen und welche Auswirkungen dies auf Fondsgröße, Gebührenstrukturen sowie Anlegerrenditen hat.

  • Analyse von Prinzipal-Agenten-Problemen im delegierten Portfoliomanagement.
  • Modellierung des Einflusses von Finanzintermediären auf die Vertragsgestaltung.
  • Untersuchung der Auswirkungen von Provisionen und Beeinflussungsaktivitäten auf die Performance.
  • Abgleich der theoretischen Modellergebnisse mit empirischen Studien zur Fondsperformance.
  • Diskussion der Bedeutung von Transparenz und regulatorischen Rahmenbedingungen.

Auszug aus dem Buch

2.1 Prinzipal-Agenten-Beziehung

Wirtschaftliches Handeln erfolgt häufig in Auftragsverhältnissen. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit überträgt der Auftraggeber, im Folgenden Prinzipal genannt, zur Realisierung seiner Interessen auf Grundlage eines Vertrags, bestimmte Aufgaben und Entscheidungskompetenzen an den Auftragsnehmer, im Folgenden Agent genannt. Die Delegation von Aufgaben an einen Agenten, bei denen vom Wissensvorsprung oder der Spezialisierung des Agenten Gebrauch gemacht werden kann, bringen dem Prinzipal Produktionskostenvorteile. In diesem Fall beauftragt der Anleger den Fondsmanager, eine bestimmte Leistung gegen Bezahlung eines Entgelts zu erbringen. Die Höhe des Erfolgs, der aus dem Auftrag resultiert, hängt in der Regel davon ab, welche Fähigkeiten der Auftragnehmer besitzt und welche Anstrengung er bei der Erfüllung seiner Aufgabe auf sich nimmt. Normalerweise ist der Erfolg umso höher, je größer die Anstrengung des Agenten ist. Der Prinzipal ist grundsätzlich an einem hohen Anstrengungsniveau des Agenten interessiert. Gleichzeitig versucht der Agent, innerhalb der Delegationsbeziehung seinen eigenen Nutzen zu maximieren. Die Anstrengung, die er in der Vertragsbeziehung erbringen soll, bedeutet für den Agenten jedoch eine Nutzeneinbuße. Diese kann zum Beispiel aus entgangener Freizeit und geringeren Annehmlichkeiten bestehen. Somit besteht in Bezug auf die Anstrengung des Agenten ein Interessenkonflikt, denn sowohl Prinzipal als auch Agent wollen ihren Nutzen maximieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des delegierten Portfoliomanagements ein und erläutert die Relevanz der Untersuchung von Finanzintermediären bei Investitionsentscheidungen.

2 Verhältnis des Anlegers zu dem Fondsmanager: Dieses Kapitel behandelt die theoretischen Grundlagen der Prinzipal-Agenten-Beziehung und analysiert verschiedene Lösungsansätze für Anreizprobleme in Ein- und Mehr-Perioden-Modellen.

3 Einfluss eines Finanzintermediärs auf die Vertragsparteien: Hier wird ein formales Modell vorgestellt, welches die Auswirkungen von Vermögensberatern auf das Anlegerverhalten, die Fondsgebühren und das Marktgleichgewicht, unter Berücksichtigung von Provisionen, analysiert.

4 Abgleich der Modellergebnisse mit empirischen Studien: Dieses Kapitel vergleicht die theoretischen Erkenntnisse aus den Modellen mit empirischen Untersuchungen zur Performance aktiver Fonds und zum Einfluss verschiedener Vertriebskanäle.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung zukünftiger regulatorischer Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Finanzintermediation, Fondsindustrie, Portfoliomanagement, Prinzipal-Agenten-Beziehung, Informationsasymmetrie, Moral Hazard, Adverse Selektion, Vermögensberater, Provisionen, Performance, Investmentfonds, Benchmark, Marktgleichgewicht, Agency-Kosten, Risikoteilung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Rolle von Finanzintermediären, wie Vermögensberatern, im delegierten Portfoliomanagement und wie diese die Beziehung sowie die Vertragskonditionen zwischen Anlegern und Fondsmanagern beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Prinzipal-Agenten-Theorie, Anreizstrukturen bei Fondsmanagern, die Rolle von Provisionen bei der Beratung sowie die empirische Performance von Investmentfonds.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, modelltheoretisch zu erklären, warum Anleger trotz bekannter Minderperformance oft in aktiv verwaltete Fonds über Intermediäre investieren und wie Intermediäre das Gleichgewicht im Fondsmarkt verändern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine modelltheoretische Analyse durchgeführt, ergänzt durch einen Abgleich mit existierenden empirischen Studien aus der ökonomischen Literatur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Prinzipal-Agent-Problematik, die detaillierte Modellierung des Einflusses von Beratern auf Anleger und Fondsmanager und die anschließende empirische Diskussion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Finanzintermediation, Prinzipal-Agenten-Beziehung, Moral Hazard, Provisionen, Fondsperformance und Portfoliomanagement.

Warum investieren Anleger über Berater in aktive Fonds, obwohl diese oft schlechter abschneiden als passive Fonds?

Das Modell zeigt, dass Berater Anlegern helfen können, Fixkosten der Suche zu vermeiden, wobei jedoch Anreizverzerrungen durch Provisionen dazu führen können, dass Anleger indirekt in Produkte mit höheren Gebühren gelangen.

Welchen Einfluss haben Provisionen (Kickbacks) auf das System?

Provisionen führen zu einer Verzerrung der Portfoliowahl durch den Berater, was es Fondsmanagern ermöglicht, höhere Gebühren zu verlangen, während die Anlegerrendite sinkt.

Was besagt die Schlussfolgerung bezüglich regulatorischer Maßnahmen?

Eine erhöhte Transparenz bei Provisionen ist zwar grundsätzlich im Sinne des Anlegerschutzes positiv, führt aber laut Modell nicht zwingend zu einer allgemeinen Wohlfahrtssteigerung.

Fin de l'extrait de 72 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Finanzintermediation in der Fondsindustrie
Université
University of Cologne
Note
1.7
Auteur
Sylvia Spruck (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
72
N° de catalogue
V186639
ISBN (ebook)
9783869435770
ISBN (Livre)
9783869433288
Langue
allemand
mots-clé
finanzintermediation fondsindustrie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sylvia Spruck (Auteur), 2008, Finanzintermediation in der Fondsindustrie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186639
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Extrait de  72  pages
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