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Prototypische Entwicklung einer Software zur Erbfolgenbestimmung nach österreichischem Recht

Título: Prototypische Entwicklung einer Software zur Erbfolgenbestimmung nach österreichischem Recht

Tesis , 2009 , 88 Páginas , Calificación: 2.3

Autor:in: Stefan Zawichowski (Autor)

Ciencias de la computación - Software
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Die Firma R&S Software GmbH mit Sitz in Feldkirchen bietet Softwarelösungen für eine Vielzahl von finanzmathematischen Problemen an. Das Produktportfolio soll um eine Software zur Erbfolgenbestimmung erweitert werden.

Bis heute existiert keine leistungsfähige Software, die unter Berücksichtigung der österreichischen Erbfolge alle Erbberechtigten eines Erblassers ermittelt und gemäß dem Parentelensystem bzw. auf Basis eines Testaments die jeweiligen Vermögens- und Pflichtteile für diese Personen bestimmt.

Um das prototypisch zu entwickelnde Programm nutzen zu können muss ein Erbschaftsbaum nach dem österreichischen Parentelensystem dynamisch erzeugt werden. Zum Test auf die allgemeine Korrektheit der Algorithmen wird über eine Testroutine der erwartete prozentuale Erbteil mehrerer Beispielfamilien übergeben und mit den Methodenrückgabewerten vergleichen. Im Anschluss erfolgt die graphische Ausgabe als Erbschaftsbaum.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. KAPITEL

EINLEITUNG

1.1 DIE UNTERNEHMERISCHEN ANFÄNGE

1.2 DAS UNTERNEHMEN HEUTE

1.3 IDEE DES ERBSCHAFTSPROJEKTS

2. KAPITEL

ALLGEMEINE GRUNDLAGEN UND BESTANDTEILE

2.1 DAS ÖSTERREICHISCHE ERBRECHT

2.2 ERBEN NACH DER GESETZLICHEN ERBFOLGE

2.2 ERBEN NACH DER TESTAMENTARISCHEN ERBFOLGE

2.2.1 Fallstudien zur gesetzlichen Erbfolge

2.2.2 Ehetypen bei der gesetzlicher Erbfolge

2.3 WEITERE SONDERFÄLLE BEI GESETZLICHER ERBFOLGE

3. KAPITEL

DAS PROJEKT „ERBEN & SCHENKEN“ VON R&S

3.1 BEREITS EXISTIERENDE LÖSUNGEN

3.1.1 Die Erbschaftsuhr der Firma GeNe GmbH

3.1.2 Erben und Schenken von vz-online

3.1.3 Genealogie-Projekt der Familie Raabe

3.1.4 Abschließende Bewertung

3.2 FESTLEGUNG DER ZIELGRUPPEN

3.3 DURCHFÜHREN DES REQUIREMENTS-ENGINEERINGS

3.4 DER ERBSCHAFTSRECHNER ALS PROTOTYP

3.4.1 Methode des Rapid Prototypings

3.4.2 Methode des Evolutionäres Prototypings

3.4.3 Auswahl des geeigneten Prototypings für dieses Projekt

3.5 LASTENHEFT FÜR DIE ANFORDERUNGSVORGABEN

3.6 DEFINITION DER ANFORDERUNGEN

3.6.1 Die funktionalen Anforderungen

3.6.1.1 Möglichkeiten der Programmeingabe

3.6.1.2 Möglichkeiten der Programmausgabe

3.6.2 Speicherung relevanter Daten

3.6.3 Randbedingungen

3.7 AUFWANDABSCHÄTZUNG FÜR DAS PROJEKT

3.8 DIE RICH-CLIENT ARCHITEKTUR

3.9 FESTLEGUNG DER GEEIGNETEN ENTWICKLUNGSUMGEBUNG

3.10 ABSCHLIEßENDE GESAMTBEWERTUNG

4. KAPITEL

DIE PROJEKTREALSIERUNG

4.1 EINFÜHRUNG IN DIE PROJEKTREALISIERUNG

4.2 ABBILDUNG GENEALOGISCHE STAMMBÄUME

4.2.1 Abbildung mittels UML-Klassendiagramm

4.2.1.1 Vorteile dieses Modells

4.2.1.2 Nachteile dieses Modells

4.2.1.3 Abschließende Bewertung der Modelle

4.3 ABBILDEN VON ERBSCHAFTEN DURCH GERICHTETE GRAPHEN

4.3.1 Gerichtete Graphen und Erbschaftsbäume

4.3.2 Erweiterung des gerichteten Graphen

4.3.3 Allgemeine Abbildung von Verwandtschaftsbeziehungen

4.4 BESCHREIBUNGSFORMEN VON GRAPHEN

4.4.1 Umschreibung mittels Inzidenzmatrix

4.4.1.1 Vorteile der Inzidenzmatrixdarstellung

4.4.1.2 Nachteile der Inzidenzmatrixdarstellung

4.4.2 Umschreibung mittels Adjazenzmatrix

4.4.2.1 Vorteile der Adjazenzmatrixdarstellung

4.4.2.2 Nachteile der Adjazenzmatrixdarstellung

4.4.3 Abschließende Bewertung

4.5 ABBILDUNG DER PARENTELENORDNUNGEN

4.5.1 Bestimmung der Nachkommen durch Breitensuche

4.5.2 Bestimmung der Vorfahren durch Tiefensuche

4.5.3 Bewertung der beiden Suchverfahren

4.6 DIE BERECHNUNGSLOGIK INNERHALB DER PARENTELEN

4.6.1 Die Bestandteile der Berechnung

4.6.1.1 Selektion des Ehetyps

4.6.1.2 Berechnung der Anteile innerhalb der ersten Parentel

4.6.1.3 Berechnung der Anteile in den Folgeparentelen

4.6.1.4 Berechnung der Pflichtteile

5. KAPITEL

IMPLEMENTIERUNG VON ERBEN & SCHENKEN

5.1 VORSTELLUNG DER VERWENDETEN TOOLS

5.2 AUFBAU DES PROGRAMMS

5.2.1 Verwendete Interfaces im Programm

5.2.2 Die Model-Datentypen bei Erben & Schenken

5.2.3 Die Utility-Klassen des Erben & Schenken Prototyps

5.3 VISUALISIERUNG MITTELS GRAPHVIZ

5.3.1 Bewertung dieser Darstellungsform

5.3.2 Beschreibung mittels DOT

5.4 ABLAUFTESTS IM ERBEN & SCHENKEN PROJEKT

5.4.1 Modultests mit NUnit

5.4.2 Implementierte Testklassen im Projekt

6. KAPITEL

ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK

6.1 ZUSAMMENFASSUNG

6.2 AUSBLICK UND MÖGLICHE ERWEITERUNGEN

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der prototypischen Entwicklung einer Software zur Bestimmung von Erbquoten nach österreichischem Erbrecht. Ziel ist es, ein mathematisches Modell zu erstellen, das die komplexe gesetzliche Erbfolge inklusive des Parentelensystems korrekt abbilden kann, um Berater und Kreditinstitute bei Erbangelegenheiten effizient zu unterstützen.

  • Analyse und Modellierung der österreichischen gesetzlichen Erbfolge.
  • Konzeption einer geeigneten Datenstruktur mittels gerichteter Graphen.
  • Entwicklung eines Software-Prototyps mit einer Rich-Client Architektur unter .NET.
  • Visualisierung von Erbschaftsbäumen durch das Open-Source-Tool Graphviz.
  • Methodik der Anforderungsanalyse und Implementierung von Modultests.

Auszug aus dem Buch

4.3 Abbilden von Erbschaften durch gerichtete Graphen

Mit dem im vorherigen Abschnitt gezeigten Klassendiagramm war es nicht möglich, einen allgemeinen Erbschaftsbaum abzubilden. Es waren lediglich Beziehungen zwischen Personen in einer Richtung darstellbar. Für eine eindeutige Zuordnung muss jedoch eine Beziehung zwischen Personen in beiden Richtungen möglich sein.

Gerichtete Graphen stellen in der Informatik eine Struktur dar, die aus einer endlichen Menge von Knoten sowie einer endlichen Menge von Kanten besteht. Jede Kante hat die Eigenschaft, dass sie genau einen Anfangsknoten mit einem Endknoten verbindet. Zusätzlich wird anhand der Kante die Richtung der Verbindung angezeigt, was durch eine Pfeildarstellung erreicht wird. (Quelle [OttWid], Seite 534 ff).

Die Idee, ein allgemeines Modell der gesetzlichen Erbfolge mittels eines Graphen abzubilden, ist darauf zurückzuführen, dass Graphen ideal dafür geeignet sind, Ausschnitte aus der realen Welt zu beschreiben.

Das im Abschnitt 4.2.1 vorgestellte Klassendiagramm ist bereits als Graph interpretierbar. wobei die vier verwendeten Klassen den Knoten und die Verbindungslinien den Kanten eines Graphen entsprechen. Die Mächtigkeit der Beziehung war jedoch hier nur in eine Richtung gegeben.

Die Kanten drücken eine Beziehung zwischen den Objekten aus. Der wesentliche Vorteil von Graphen ist, dass sie zusätzlich zu dem im vorherigen Kapitel dargestellten Modell zusätzlich eine exakte Definition einer Beziehung ausdrücken können. Dies geschieht zum Beispiel durch hin- und rückführende Kanten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. KAPITEL: Einführung in die Firmengeschichte von R&S Software und die Motivation zur Entwicklung eines Erbschaftsrechners zur Unterstützung bei komplexen Erbthemen.

2. KAPITEL: Erläuterung der theoretischen Grundlagen des österreichischen Erbrechts, insbesondere des Parentelensystems und der testamentarischen Erbfolge.

3. KAPITEL: Analyse bestehender Lösungen, Festlegung der Zielgruppen und Definition der funktionalen sowie technischen Anforderungen an den geplanten Prototyp.

4. KAPITEL: Herleitung des mathematischen Modells zur Abbildung von Verwandtschaftsverhältnissen mittels gerichteter Graphen und Erörterung der Suchverfahren.

5. KAPITEL: Beschreibung der konkreten Implementierung des Software-Prototyps, der verwendeten Klassenstrukturen sowie der Visualisierung und Testumgebung.

6. KAPITEL: Resümee über die erreichte Prototyp-Funktionalität und Ausblick auf zukünftige Markteinführungen in verschiedenen Software-Varianten.

Schlüsselwörter

Österreichisches Erbrecht, Parentelensystem, Erbfolge, Softwareentwicklung, Prototyp, Erbschaftsrechner, gerichtete Graphen, Graphviz, .NET Framework, Anforderungsanalyse, Erbquote, Pflichtteilsrecht, UML, Datenmodellierung, Testumgebung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit dokumentiert die Entwicklung eines Software-Prototyps, der bei der Bestimmung von gesetzlichen und testamentarischen Erbfolgen nach österreichischem Recht unterstützt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der algorithmischen Abbildung des österreichischen Parentelensystems, der Datenmodellierung von Verwandtschaftsbeziehungen und der softwaretechnischen Realisierung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist die Erstellung eines mathematisch fundierten Modells und eines daraus abgeleiteten Programms, das als verlässliche Entscheidungshilfe für Berater in komplexen Erbszenarien dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt Methoden der Anforderungsanalyse (Requirements Engineering) und wendet die Graphentheorie zur Modellierung von Verwandtschaftsbeziehungen an.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Erbrechts, die Konzeption einer Graphenstruktur zur Abbildung von Erben und die praktische Implementierung unter .NET.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören österreichisches Erbrecht, Parentelensystem, gerichtete Graphen, .NET-Entwicklung und Erbschaftssimulation.

Wie unterscheidet sich dieser Prototyp von bestehenden Lösungen?

Im Gegensatz zu vielen reinen Web-Applikationen zielt dieser Ansatz auf eine tiefere Integration in Arbeitsabläufe von Fachberatern ab, indem er auch komplexe Sonderfälle berücksichtigt.

Welche Rolle spielt Graphviz in diesem Projekt?

Graphviz wird als Visualisierungswerkzeug eingesetzt, um aus den im Programm modellierten Daten automatisch einen übersichtlichen Stammbaum als Graph zu generieren.

Warum wurde .NET als Entwicklungsumgebung gewählt?

Aufgrund der jahrelangen Erfahrung des Entwicklers im .NET-Bereich und der hohen Verbreitung bei der Zielgruppe der professionellen Anwender in Österreich.

Was sind die nächsten Schritte laut dem Ausblick der Arbeit?

Geplant ist die Weiterentwicklung des Prototyps in zwei Versionen: eine Light-Variante für Anwender und eine Profi-Version mit Datenbankanbindung für Kanzleien und Banken.

Final del extracto de 88 páginas  - subir

Detalles

Título
Prototypische Entwicklung einer Software zur Erbfolgenbestimmung nach österreichischem Recht
Universidad
University of Applied Sciences Nuremberg
Calificación
2.3
Autor
Stefan Zawichowski (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
88
No. de catálogo
V186675
ISBN (Ebook)
9783869435473
ISBN (Libro)
9783656993674
Idioma
Alemán
Etiqueta
prototypische entwicklung software erbfolgenbestimmung recht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Stefan Zawichowski (Autor), 2009, Prototypische Entwicklung einer Software zur Erbfolgenbestimmung nach österreichischem Recht, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186675
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