Businesstourismus für Mallorca

Aufbau einer Erfolg sichernden Marktpositionierungsstrategie durch das Segment der Geschäftsreisenden auf der Balearen-Insel


Bachelorarbeit, 2009
115 Seiten, Note: 1.8

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

II Abbildungsverzeichnis

III Tabellenverzeichnis

IV Abkürzungsverzeichnis und Glossar

V Vorbemerkung: Danksagungen

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau und Methodik der Arbeit

2 Allgemeine Grundlagen des Businesstourismus
2.1 Begriffsdefinition und Einordnung in die Tourismuswirtschaft
2.1.1 Abgrenzung von Geschäfts- und Urlaubsreisen
2.1.2 Positionierung des Kongress- und Tagungssegmentes im allgemeinen Businesstourismus
2.2 Charakteristika und Kernbereiche von Geschäftsreiseformen
2.3 Generelle Kostenstruktur einer Geschäftsreise
2.4 Serviceleistungen bei Geschäftsreisen
2.5 Anforderungen an Kongress- und Tagungsstätten
2.6 Die geschäftstouristische Marktbetrachtung
2.6.1 Das Marktmodell im Geschäftsreiseprozess
2.6.2 Anforderungen an die Geschäftsreise aus Nachfragersicht
2.6.3 Das Geschäftsreisesegment aus Anbieterperspektive
2.6.4 Bedeutung des Flugreiseverkehrs im Geschäftsreiseprozess

3 Betrachtung des Geschäftsreisemarktes Deutschland
3.1 Zielgruppe und Reiseanlass
3.2 Aktuelle Tendenzen
3.2.1 Reiseverhalten und genereller Trend zur Kostenreduktion
3.2.2 Leistungsreduktion
3.2.3 Virtuelle Konferenzen
3.2.4 Trend zur beruflichen Mobilität
3.3 Zukünftige Entwicklungstendenzen
3.4 Incentive-Markt
3.5 Kongress- und Tagungsmarkt

4 Standortbetrachtung Mallorcas
4.1 Destinationsprofil
4.2 Überblick über die Tourismusentwicklung von 1960 bis 2009
4.3 Aktuelle Marktentwicklungen des Kongress- und Tagungssegments
4.4 Bestehende und zukünftige Kongress- und Tagungseinrichtungen
4.4.1 Nuevo Pueblo Español und Congress Palace Palma
4.4.2 Kongresszentren und Auditorien
4.4.3 Kongress- und Tagungseinrichtungen in der Hotellerie
4.4.4 Künftiges Kongresszentrum „Palacio de Congressos“
4.5 Rahmenprogrammgestaltung durch erlebnisorientierte Angebote
4.6 Der bestehende und künftige Einfluss von Standortfaktoren auf die Angebotsqualität der Kongress- und Tagungsstätten
4.7 Kongresstourismus als Benefit für die Destination Mallorca

5 Empirische Forschung
5.1 Methodik der Datenerhebung
5.1.1 Vor- und Nachteile der gewählten Verfahrensmethode
5.1.2 Konzeption und Einsatz der Interviewfragebögen
5.2 Empirische Untersuchung
5.2.1 Aufbau und Gestaltung des Interviews
5.2.2 Auswahl der Interviewpartner
5.2.3 Durchführung der Befragung
5.3 Datengewinnung
5.3.1 Datenerhebung
5.3.2 Datenerfassung
5.4 Auswertung und Analyse der erhobenen Daten
5.5 Auswahl und Bewertung des Datenmaterials
5.6 Zusammenfassung der Ergebnisse
5.7 Zwischenfazit

6 Grundsätze des Marketings
6.1 Allgemeine Definition Marketing und Marketing-Mix
6.2 Zielsetzung Kundenbindung durch Qualitätsorientierung
6.2.1 Vorzüge langfristiger Kundenbindungen
6.2.2 Instrumente der Kundenbindung und Qualitätsermittlung
6.3 Definition Standort- und Stadtmarketing am Beispiel Mallorcas/Palmas

7 Bestehende und zukünftige Marketingempfehlungen für Mallorca
7.1 Projektplanung der balearischen Regierung zur ökonomischen Zukunftssicherung der Insel
7.2 SWOT-Analyse Mallorcas
7.3 Empfehlungen der zukünftigen Standort- und Stadtmarketingstrategie Mallorcas
7.3.1 Intensivierung der Medienpräsenz durch Messen, Print- und TV-Kampagnen
7.3.2 Optimierung der Anforderung an die Internetpräsenz
7.3.3 Vermarktungsstrategie zur Erschließung neuer Märkte
7.3.4 Langfristige Finanzierungspläne

8 Fazit und Zukunftsvisionen bis zum Jahr 2015

VI Literatur- und Quellenverzeichnis IX

II Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Geschäftsreiseformen

Abbildung 2: Erfolgsfaktoren einer Incentive-Reise

Abbildung 3: Arten von Incentive-Reisen

Abbildung 4: Serviceleistungen im Geschäftstourismus

Abbildung 5: Anforderungen an das Service- und Raumangebot einer Kongress- und Tagungsstätte

Abbildung 6: Zusammentreffen der Akteure auf dem Geschäftsreisemarkt

Abbildung 7: Negative Beeinflussungsfaktoren während einer Geschäftsreise

Abbildung 8: Anzahl der Geschäftsreisenden 2004-2008

Abbildung 9: Dauer von Geschäftsreisen 2004-2008

Abbildung 10: Gesamtkosten für Geschäftsreisen 2004-2008

Abbildung 11: Geschäftsreisekosten nach Kostenbereich 2007-2008

Abbildung 12: Übernachtungskategorien auf Geschäfts- und Dienstreisen im In- und Ausland 2008

Abbildung 13: Einschätzungen zur Häufigkeit von Geschäftseisen 2009

Abbildung 14: Möglichkeiten der Kostenreduktion bei Geschäftsreisen

Abbildung 15: Maßnahmen zur Kostenreduktion 2008

Abbildung 16: Entscheidungsgründe gegen die Wahl eines Budgethotels

Abbildung 17: Anforderungskriterien bei der Wahl eines Geschäftsreisehotels..

Abbildung 18: Geschätzte Rückläufe der Leistungsträger 2009

Abbildung 19: Vorteile von Video- und virtuellen Konferenzen

Abbildung 20: Ursachen für die Nichtnutzung von virtuellen Konferenzen

Abbildung 21: Überblick des deutschen Tagungs- und Kongressmarktes 2008.

Abbildung 22: Entwicklung der Touristenzahlen von 1960 bis 2004

Abbildung 23: Überblick des Tagungs- und Meetingmarktes 2008 auf Mallorca

Abbildung 24: Gesamtzahl an Kongress- und Tagungsveranstaltungen auf Mallorca 2008

Abbildung 25: Gesamtzahl der Kongress- und Tagungsteilnehmer auf Mallorca 2008

Abbildung 26: Bevorzugte Kongress- und Tagungseinrichtungen 2009

Abbildung 27: Kriterien für harte und weiche Standortfaktoren

Abbildung 28: Wichtigkeit der Angebotsfaktoren bei der Wahl der Veranstaltungsstätte

Abbildung 29: Wichtigkeit der Standortfaktoren bei der Wahl der Veranstaltungsstätte

Abbildung 30: Entwicklungstendenzen von Veranstaltungen auf Mallorca 2010

Abbildung 31: Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise in 2010

Abbildung 32: Zunahme virtueller Konferenzen

Abbildung 33: Zu erwartende Chancen und Rentabilität des neuen Kongresszentrums

Abbildung 34: SWOT-Analyse der Destination Mallorca

III Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Unterscheidungskriterien für Geschäfts- und Urlaubsreisen

Tabelle 2: Differenzierung der Veranstaltungsformen nach Teilnehmerzahl ..

Tabelle 3: Leistungsvergleich der Economy- und Business-Class

Tabelle 4: Überblick geschäftstouristischer Kerndaten 2007 und 2008

Tabelle 5: Keyfacts der Incentive-Reise

IV Abkürzungsverzeichnis und Glossar

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten1 2 3 4 5 6 7 8 9

V Vorbemerkung: Danksagungen

Einen herzlichen Dank möchte ich meiner Betreuerin Frau Nicole Pfeffer aussprechen, die mich stets unterstützt und verantwortungsvoll betreut hat. Sie war mir bei auftretenden Fragen und Problemen immer eine wertvolle Hilfe und stand mir mit konstruktiven Anregungen und Lösungsvorschlägen jederzeit zur Seite.

Danken möchte ich ebenfalls Frau Prof. Dr. Anja Brittner-Widmann, die sich der Zweitkorrektur meiner Arbeit angenommen hat.

Auf vielfachen Wunsch meiner Interviewpartner möchte ich diese namentlich erwäh- nen: Cora Dierich, Sofía Dobrzecki, Jürgen Fuchs, Dr. Alexander Grewe, Bettina Klos, Torsten König Andreas Schindler, Thorsten Voss und Anne-Christin Wei- gelt. Ich möchte mich für ihre Kooperationsbereitschaft und die innovativen Ideen, die sich aus den geführten Interviews ergeben haben, bedanken. Die Erkenntnisse, die im empirischen Teil der Arbeit dargestellt werden, wären ohne Mithilfe der Exper- ten nicht eruierbar gewesen.

Ein Teil der Arbeit wurde auf Mallorca erstellt. Es erwies sich als äußerst schwierig, aktuelle Informationen und Geschäftszahlen von den von der Autorin angesproche- nen Veranstaltungszentren und Informationsbüros zu erhalten. Die kooperative Zu- sammenarbeit mit dem Mallorca Convention Bureau (MCB) und dem Nuevo Pueblo Español ist besonders hervorzuheben. Mein besonderer Dank gebührt dem MCB, das neben der Vermarktung auch als Interessenvertreter des Kongressstand- ortes Mallorca fungiert, und Frau Carolien Stapper aus dem Management des Nue- vo Pueblo Españols. Diese haben mir umfangreiches Informations- und Datenmate- rial über den Kongress- und Tagungstourismus auf Mallorca zur Verfügung gestellt.

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

„Der Kongress- und Tagungsmarkt ist die Königsdisziplin der Tourismuswirtschaft“10.

Der Kongresssektor zählt zu den am stärksten expandierenden und profitabelsten Wirtschaftssektoren11. Gerade in Zeiten einer globalisierten Weltwirtschaft, die erhöhte berufliche Anforderungen und Reisetätigkeiten bedingt, gewinnt der Kongress- und Tagungsmarkt zunehmend an Bedeutung12. Globalisierte Märkte mit stark vernetzten Auslandskontakten und die Zusammenschließungs- bzw. Kooperationstendenzen von Unternehmen erfordern von Mitarbeitern die intensive Aneignung von neuem Knowhow durch Fort- und Weiterbildungen13. Der internationale „Umschlagplatz“ des Kongresswesens dient der Beschleunigung des Wissenstransfers und trägt zur Sicherung des Informations- und Wissensvorsprungs bei14.

Die Balearen-Insel Mallorca versucht, den Kongress- und Geschäftstourismus als weiteren Wirtschaftszweig zu etablieren und ein konkurrenzfähiges Geschäftsreiseziel, das dem Vergleich mit europäischen Großstädten standhalten kann, zu konzipieren. Um dieses Ziel erfolgreich umzusetzen, sind aus Sicht der Verfasserin umfassende Umstrukturierungsmaßnahmen erforderlich. Konkrete Untersuchungen bezüglich der Positionierungsmöglichkeiten Mallorcas auf dem Kongress- und Tagungsmarkt liegen bislang nicht vor.

Die bisher mit dem negativen Image des Massentourismus belastete Insel Mallorca gilt als die „Sonneninsel der Deutschen“15 und ist der Inbegriff für „Ballermann, Be- tonburgen [und] Billigtourismus“16. Wünschenswert wäre ein Umdenkungsprozess der verantwortlichen Politiker, um neue Strategien für die zukünftige Inselentwicklung hinsichtlich eines umweltverträglichen und hochwertigen Qualitätstourismus zu ent- wickeln17.

1.2 Zielsetzung

Anlass der vorliegenden Arbeit ist die Entwicklung einer Marktpositionierungsstrate- gie im Geschäftstourismussegment für Mallorca. Ein etablierter Kongress- und Ge- schäftstourismus als gefestigte Marktpositionierung wird zwar auf Mallorca ange- strebt, existiert nach Ansicht der Verfasserin in der Destination aber noch nicht.

Der Nachfrage nach Tagungen und Kongressen wird bisher durch ein begrenztes Angebot an Veranstaltungszentren und Hotels in Kombination mit Meetingräumen Rechnung getragen. Ein Kongresszentrum für Großveranstaltungen besteht noch nicht. Das geplante Kongresszentrum „Palacio de Congressos“ als Aushängeschild Mallorcas könnte die Hinführung zu einem eigenständigen und konkurrenzfähigen Tagungs- und Kongresssegment begünstigen, befindet sich aber noch in der Bauphase und wird voraussichtlich 2011 fertig gestellt.

Mit dieser Arbeit soll ein Erfolgsmodell unter Einbeziehung der Faktoren, die die Entwicklung auf dem Geschäftsreisemarkt positiv beeinflussen, konzipiert werden, durch das alle beteiligten Leistungsträger profitieren können. Die Entwicklung des Kongress- und Tagungswesens für Mallorca könnte zu einer Lösung destinationsspezifischer Probleme (geringe Hotelauslastung durch Saisonalität, negatives Image, Massentourismus) beitragen.

Die für die Unique Selling Proposition (USP) verantwortlichen Standortfaktoren der Insel werden herausgestellt, um zu verdeutlichen, wie sich Mallorca zu einer bevorzugten Kongressdestination für Geschäftsreisende entwickeln könnte.

Es werden Empfehlungen erarbeitet, wie Mallorca den Imagewandel vom Partyinselund „Ballermann 6“ -Tourismus zur niveauvollen und qualitätsorientierten Destination nachhaltig vollziehen kann.

1.3 Aufbau und Methodik der Arbeit

In Kapitel 1 wird auf die Problemstellung, den Aufbau und die Methodik sowie die Zielsetzung der Bachelor Thesis eingegangen.

Kapitel 2 beschäftigt sich mit den theoretischen Erläuterungen und den allgemeinen Grundlagen des Segmentes des Businesstourismus. Die zum Verständnis der Arbeit und des Themas notwendigen Begriffsdefinitionen werden erläutert.

Die Positionierung des Kongress- und Tagungssegmentes im allgemeinen Business- tourismus sowie ein Überblick über Faktoren, die den Businesstourismus beeinflus- sen, schließen sich an. Aus der Perspektive von Nachfragern und Anbietern wird das Geschäftsreisesegment unter Einbeziehung von Leistungsträgern dargestellt.

In Kapitel 3 erfolgt die Darstellung des deutschen Geschäftsreisemarktes mit beson- derer Berücksichtigung der Zielgruppe, des Reiseverhaltens sowie aktueller und zu- künftiger Marktentwicklungen der nächsten fünf Jahre. Angesprochen werden aktuel- le Trends zur Leistungs- und Kostenreduktion sowie zur beruflichen Mobilität.

Insbesondere der deutsche Geschäftsreisemarkt bietet nach Ansicht der Verfasserin Potential für die Entwicklung des Geschäftsreisetourismus der Destination Mallorca. Diese Meinung wird gestützt vom Foment del Turisme: Deutschland gilt, gefolgt von Spanien und Großbritannien als wichtigster Markt für den mallorquinischen Geschäftstourismus18. Beendet wird das Kapitel mit der Beschreibung des Incentivesowie des Kongress- und Tagungsmarktes Deutschland.

In Kapitel 4 wird eine Standortbetrachtung Mallorcas unter Berücksichtigung destinationsspezifischer Faktoren durchgeführt. Das Kapitel gibt einen Überblick über touristische, wirtschaftliche und kongress- und tagungsspezifische Entwicklungen in den vergangenen Jahren. Vorgestellt werden bestehende und neu geplante Tagungsund Kongressstätten unter Einbeziehung des künftigen Markenzeichens Mallorcas, des „Palacio de Congresso“. Das Kapitel schließt mit einer Zwischenbilanz des zu erwartenden Benefits für Mallorca.

Kapitel 5 beinhaltet den empirischen Untersuchungsteil der Bachelor Thesis und gliedert sich im ersten Abschnitt in die Methodik der Datenerhebung und stellt Vor- und Nachteile der qualitativen, nicht-standardisierten Verfahrensmethode vor. Kon- zeption und Einsatz der Interviewfragebögen werden beschrieben. Im zweiten Teil werden Aufbau und Gestaltung des Interviews, Auswahl der Interviewpartner und Durchführung der Expertenbefragung erläutert. Der dritte Abschnitt ist der Datenge- winnung vorbehalten mit der Unterteilung in Datenerhebung und Datenerfassung.

Im vierten Teil werden die gewonnenen Daten ausgewertet und analysiert. Im Folgenden wird die Auswahl und Bewertung des Datenmaterials dargestellt. Anschließend erfolgt die Zusammenfassung der analysierten Daten aus der Gesamtzahl der geführten Interviews und die Interpretation der Ergebnisse. Das Kapitel wird mit einem Zwischenfazit beendet.

In Kapitel 6 werden einleitend Grundsätze des Marketings unter Einbeziehung der allgemeinen Definition von Marketing und Marketing-Mix erläutert. Ziele des Marke- tings, wie qualitätsorientierte und langfristige Kundenbindung, sowie die Instrumente der Qualitätsermittlung und Kundenbindung werden geschildert. Es schließt sich die Definition „Standort- und Stadtmarketing am Beispiel Mallorcas/Palmas“ an.

In Kapitel 7 werden bereits bestehende und zukünftige Marketingmaßnahmen für den Aufbau einer erfolgreichen, zukunftsorientierten Marketingstrategie für das Geschäftstourismussegment auf Mallorca vorgestellt. Auf der Grundlage der von der Autorin erstellten SWOT-Analyse werden Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken sowie das USP-Potential Mallorcas erläutert.

Aus Sicht der Verfasserin werden visionäre Marketingempfehlungen entwickelt. Ne- ben der Empfehlung einer Intensivierung der Medienpräsenz sieht die Verfasserin durch die Erschließung neuer Märkte ein erhebliches Potential für die Positionierung und Weiterentwicklung der Destination Mallorca auf dem europäischen Geschäftsrei- semarkt. Vorschläge zur Finanzierung der Marketingoffensive werden konzipiert und vorgestellt.

Kapitel 8 beinhaltet eine Zusammenfassung der in der Arbeit vorgestellten Marktposi- tionierungsstrategien für eine erfolgreiche Etablierung des Businesstourismus auf Mallorca. Die Notwendigkeit einer geplanten Umstrukturierung bis 2015 zur Stärkung des Geschäftstourismussegments zur Sicherung der wirtschaftlichen Entwicklung wird verdeutlicht. Die Maßnahmen, die notwendig sind, um die aktuelle Situation (Ist- Zustand) mit der zukünftigen (Soll-Zustand) zu verbinden, werden erläutert. Die Not- wendigkeit, einen Konsens aller beteiligten Verantwortlichen herzustellen, findet in der Bachelor Thesis besondere Beachtung, damit der Geschäftsreisetourismus sich dem verschärften Konkurrenzdruck des Wettbewerbes stellen kann.

2 Allgemeine Grundlagen des Businesstourismus

2.1 Begriffsdefinition und Einordnung in die Tourismuswirtschaft

2.1.1 Abgrenzung von Geschäfts- und Urlaubsreisen

Business- bzw. Geschäftsreisen zählen zu den ältesten Reiseformen19 und nehmen durch ihre spezielle Struktur20 und klare Abgrenzbarkeit von Urlaubsreisen eine Son- derstellung in der heutigen Tourismuswirtschaft ein. In internationalen Definitionsan- sätzen werden sie dem Oberbegriff MICE untergeordnet, der sich aus den Begriffen Meetings (= Geschäftstreffen, Tagungen), Incentives (Anreiz- und Motivationsreisen), Conferences and Conventions (= Konferenzen und Kongresse) und Exhibitions (= Messen und Ausstellungen)21 bzw. im deutschsprachigen Raum Events22 zusam- mensetzt.

Da Geschäftsreisen als ökonomische Investition gelten und nicht wie Urlaubsreisen dem reinen Freizeit- und Erholungszweck dienen23, sind zur konkreten Abgrenzung folgende Definitionen zu berücksichtigen:

Laut der Welttourismusorganisation (WTO, A.d.V. neuere Bezeichnung UNWTO) bezeichnet der allgemeine Tourismusbegriff alle außerhalb der alltäglichen Umgebung stattfindenden Reiseaktivitäten zu Freizeit- oder Geschäftszwecken, die eine Reisedauer von einem Jahr (ohne Unterbrechung) nicht übersteigen24.

Freizeit- und Urlaubsreisen sind gekennzeichnet durch eine vorübergehende Ver- änderung des Ortes aufgrund physischer, kultureller oder interpersoneller Motive25.

Geschäftliche Reisen beinhalten eine „berufsbedingte Ortsveränderung“ individuell Reisender von kurzer Dauer und einer Reisedistanz von mehr als 50 km26. Geschäftsreisen sind steuerlich absetzbare, berufsbedingte Pflichtaktivitäten, die während der regulären Arbeitszeit durchgeführt werden27.

Zu den wichtigsten beruflichen Verpflichtungen zählen:

- Umsetzung von Vertragsabschlüssen
- Pflege von Auslands- und Kundenkontakten
- Produkteinführungen und -präsentationen, Absatz und Distribution
- Aus-, Weiter- bzw. Fortbildungen der Mitarbeiter28

Auch wenn Übereinstimmungen der beiden Tourismusformen vorliegen (z.B. die vorübergehende Ortsveränderung), gilt die zusammenfassende Abgrenzung:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Unterscheidungskriterien für Geschäfts- und Urlaubsreisen29

2.1.2 Positionierung des Kongress- und Tagungssegmentes im allgemeinen Businesstourismus

Schreiber definiert den Kongress- und Tagungstourismus folgendermaßen:

„Der Kongress- und Tagungstourismus umfaßt [sic] die Gesamtheit der Beziehungen und Erscheinungen, die sich aus Reise und Aufenthalt von überwiegend beruflich motivierten Personen ergeben, die für weniger oder mehr als 24 Stunden in Destinationen reisen - (welche für sie weder Aufenthaltsorte […] noch hauptsächliche Arbeits- bzw. Wohnorte sind) (…)“30

Der Begriff „Kongress“ wird im deutschsprachigen Raum als Sammelbegriff für diver- se Zusammenkünfte benutzt31 und differenziert sich durch die Teilnehmeranzahl32:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2: Differenzierung der Veranstaltungsformen nach Teilnehmerzahl33

Kongress- und Tagungsveranstaltungen lassen sich durch Dauer und Vorbereitungszeit voneinander abgrenzen. Während die Tagung meist nur einen Tag andauert und nur einer kurzen Vorbereitungszeit bedarf, wird die Kongressdauer auf mehrere Tage festgelegt. Die Planung und Vorbereitung von Kongressen erfolgt auf langfristige Sicht, da ein erheblicher Organisationsaufwand nötig ist34.

Der als „Gruppentourismus“ definierte Kongress- und Tagungstourismus umfasst einen gemeinschaftlichen Zweck (z.B. den berufsbedingten Informationsaustausch)35 und nebenberufliche Aktivitäten (z.B. aus dem Freizeit- und Erholungsbereich)36.

Neben dem Austausch neuem Know-hows soll der „Rohstoff“ Wissen komprimiert aufbereitet und „veredelt“ an die Teilnehmer transferiert werden37. Laut Beckmann und Schreiber wird der Kongress- und Tagungstourismus als wirtschaftlich orientierter Tourismus zwar dem Geschäftstourismus zugeordnet, jedoch aufgrund wesentlicher Abgrenzungskriterien als eigenständiger Wirtschaftsfaktor betrachtet38, der eine wichtige Stellung in der heutigen Wissensgesellschaft einnimmt39.

2.2 Charakteristika und Kernbereiche von Geschäftsreiseformen

Geschäftsreiseformen lassen sich in vier Teilbereiche untergliedern:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Geschäftsreiseformen40

Freyer und Davidson weisen ausdrücklich darauf hin, dass eine klare Zuordnung der Incentive-Reisen als Geschäftsreiseform problematisch ist, da sie für das Unternehmen zwar Kosten verursachen und stark mit dem Berufsleben verknüpft sind, aber auch Elemente des Urlaubstourismus enthalten41.

Die Erläuterung der vier Kernbereiche erfolgt nun im folgenden Abschnitt.

1) Klassische Geschäftsreisen verfolgen das Ziel, wirtschaftliche Beziehungen zwischen den sich an verschiedenen Standorten befindenden Geschäftspartnern zu pflegen und sowohl die betriebsbezogene Leistungserstellung als auch den Absatz zu fördern42.
2) Messen und Ausstellungen dienen vorrangig der Produkt- bzw. Dienstleis- tungspräsentation und fördern die Pflege von Kundenkontakten. Als wichtiges Trend- und Konjunkturbarometer43 ermöglichen sie den Teilnehmern die Informa- tionsgewinnung und den direkten Vergleich konkurrierender Markt- und Produkt- entwicklungen44.
3) Kongresse und Tagungen fördern den offenen Informations- und Meinungsaus- tausch zu einem festgelegten Thema45. Sie fungieren als Schnittstelle zur Weiter- bildung, die Einblicke in neue Fachbereiche aus Wirtschaft und Wissenschaft so- wie geschäftliche und gesellschaftliche Kontakte ermöglichen46. Zusätzlich kön- nen sie mit Freizeit- oder Erholungsangeboten gekoppelt werden, um bei den Teilnehmern einen Unterhaltungs- bzw. Entspannungseffekt zu bewirken47.
4) Incentive-Reisen (abgeleitet vom lateinischen Wort incendere = „anspornen“48 ) stammen ursprünglich aus den USA und wurden in den letzten Jahren auch in Deutschland immer beliebter49. Incentives dienen Anreiz- und Motivationszwecken50 und fördern die Bindung an das Unternehmen51. Auch zur Pflege der kommunikativen und sozialen Interaktion zwischen den Mitarbeitern oder innerhalb der Unternehmenskultur wird von ihnen Gebrauch gemacht52. Der nachhaltige Vorteil der Incentive-Reise gegenüber materiellen Anreizen (z.B. Geld- oder Sachprämien) liegt in dem besonderen Reiseerlebnis53.

Eine erfolgreiche Incentive-Reise sollte die nachfolgenden Parameter vereinen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Erfolgsfaktoren einer Incentive-Reise54

Die häufigsten Reisearten von Incentive-Reisen teilen sich auf in:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Arten von Incentive-Reisen55

2.3 Generelle Kostenstruktur einer Geschäftsreise

Die Kosten einer Geschäftsreise werden in direkte und indirekte Kosten unterteilt. Die direkten Kosten z.B. durch Transport- (z.B. Flugtickets), Beherbergungs- oder Verpflegungsleistungen (Spesen und Bewirtung) machen mit 70-97% den höheren Anteil der Gesamtkosten aus. Die indirekten Kosten setzen sich aus Struktur- und Prozesskosten zusammen und verursachen die restlichen 3-30% der Kosten56.

Strukturkosten können der Reise nicht direkt zugeordnet werden und beinhalten Kosten für Reisestellen und Abteilungen des Travel-Managements. Prozesskosten umfassen parallel zur Geschäftsreise anfallende Kosten für interne Bearbeitungspro- zesse wie Administration, Reisebuchung, Reisekostenabrechnung und Controlling57. Reisekosten stellen in vielen Unternehmen den zweit- oder drittgrößten Kostenfaktor dar. Mittels eines gezielten Kostenmanagements wird versucht, die direkten und indi- rekten Reisekosten zu reduzieren und Prozessabläufe zu optimieren58.

2.4 Serviceleistungen bei Geschäftsreisen

Bezug nehmend auf die im Abschnitt 2.1.1 erläuterten Unterschiede zwischen Urlaubs- und Geschäftsreisen werden nachfolgend die klassischen Serviceelemente, die während einer Geschäftsreise in Anspruch genommen werden, erläutert.

Neben den Basisleistungen (Beherbergung und Transport) werden ebenfalls eher urlaubstypische Nebenleistungen (z.B. touristische Attraktionen und Veranstaltungen) während der Geschäftsreise genutzt59.

Die Abbildung zeigt die in Anspruch genommenen Serviceelemente im Geschäftsrei- setourismus. Die mit * gekennzeichneten Faktoren treten ausschließlich als Zusatz- elemente bei Geschäftsreisen auf. Die übrigen Leistungen sind bei beiden Reisefor- men vertreten, wobei diese unter anderen zeitlichen und preislichen Bedingungen genutzt werden60.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Serviceleistungen im Geschäftstourismus61

2.5 Anforderungen an Kongress- und Tagungsstätten

Für eine Kongress- oder Tagungsveranstaltung wird neben Beherbergungsstätten und Kongresseinrichtungen vor allem eine komplexe, aus privatwirtschaftlichen und öffentlichen Unternehmen bestehende Infrastruktur benötigt. Das notwendige Dienstleistungsspektrum setzt sich z.B. aus audiovisueller Technik, Übersetzern, TelekomDiensten, und Catering zusammen62.

Der Erfolg einer Veranstaltung hängt wesentlich von den Rahmenbedingungen ab. Die individuelle und ganzheitliche Betreuung der Teilnehmer ist neben der täglichen Organisation, Koordination und Kontrolle der Veranstaltung sehr wichtig.

Hochqualifiziertes Personal, das mit Einfühlungsvermögen auf die Bedürfnisse des Tagungsgastes eingeht, schafft ein Wohlfühlerlebnis. Es wird eine Atmosphäre des Vertrauens, der Professionalität und Flexibilität kreiert. Klasen (Projektleiterin der VDR-Hotelzertifizierung) bezeichnet die direkten Ansprechpartner der Kunden als sog. „Kümmerer“, die in Zeiten stetig steigender Wünsche, Ansprüche und Erwartungen eine entscheidende Funktion einnehmen63.

Der Teilnehmer stellt zukünftig höhere Anforderungen an die Kongress- und Tagungsveranstaltung:

- Zugriff auf die aktuellsten Informationen seines Fachbereichs
- der Meinungs- und Informationsaustausch mit anderen Teilnehmern
- Effizienz und Professionalität unter Einsatz modernster Technik im per- fekten „Zusammenspiel aller Partner des Organisationsnetzwerkes“64
- Atmosphäre und Ambiente (z.B. Einrichtung, Klimatisierung)
- abwechslungsreiches Rahmenprogramm65

Durch die zunehmende technische Komplexität der Veranstaltung66 und lange Tagungsdauern (bis zu acht Stunden)67 stellen die Kriterien „Räumlichkeiten“ und „Ausstattung“ einen Schwerpunkt für die Teilnehmer dar.

Grundlegende Anforderungen an die Raumausstattung sind zu erfüllen, da Konzent- ration und Arbeitsleistung der Teilnehmer erheblich beeinträchtigt werden durch68

- unergonomisches Mobiliar,
- geringen Aktionsraum für die Teilnehmer,
- schlechte Akustik,
- unzureichende Beleuchtung bzw. kein Tageslicht,
- schlechte Belüftung,
- Mangel an Materialien (z.B. Pinn- oder Magnetwände)69.

Die folgende Abbildung fasst die Anforderungen an das Service- und Raumangebot einer Kongress- und Tagungsstätte zusammen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Anforderungen an das Service- und Raumangebot einer Kongress- und Ta- gungsstätte70

2.6 Die geschäftstouristische Marktbetrachtung

2.6.1 Das Marktmodell im Geschäftsreiseprozess

Auf dem geschäftstouristischen Markt treffen Angebot und Nachfrage aufeinander. Folgende Abbildung soll die Wechselbeziehung zwischen dem geschäftstouristischen Markt und den jeweiligen Anbietern bzw. Nachfragern verdeutlichen. Die unterschiedlichen Eigenschaften und Zielsetzungen der Marktteilnehmer werden in den Mittelpunkt der Betrachtung gestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6: Zusammentreffen der Akteure auf dem Geschäftsreisemarkt71

2.6.2 Anforderungen an die Geschäftsreise aus Nachfragersicht

Die Nachfragerseite besteht aus Geschäftsreisenden aus dem In- und Ausland72. Die Zielgruppe der Geschäftsreisenden schätzt ein hochwertiges Service- und Dienstleistungsniveau, das sich durch Professionalität auszeichnet. Schnelligkeit bei Buchung, Reservierung und Check-in/out, Flexibilität bei kurzfristigen Umbuchungen sowie geringe Warte- und Transferzeiten sind Hauptkriterien. Aus Nachfragersicht sollten Reisekapazitäten aufgrund ihrer meist kurzfristigen Buchung jederzeit verfüg- bar sein73.

2.6.3 Das Geschäftsreisesegment aus Anbieterperspektive

Die Anbieterseite besteht aus Dienstleistern des Transport- und Beherbergungsgewerbes, Incentive- und Eventagenturen als touristische Leistungsträger und Reisemittlern. In den letzten Jahren wurden Kooperationen im Vertriebsbereich ausgebaut. Geschäftskunden bekommen die Möglichkeit, direkt bei der Flugbuchung einen Mietwagen dazuzubuchen74.

Im Interesse der Leistungsträger steht neben der Expansion des Reisevolumens die gezielte Auslastungs- und Erlösoptimierung75. Hier setzt das Yield Management (= „Ertragsmanagement“)76 ein, das sich definiert als die „dynamische Steuerung der Preise und Kapazitäten, um eine vorgegebene Gesamtkapazität gewinnoptimal zu nutzen.“77 Der Aspekt der langfristigen Kundenbindung tritt durch diverse Bonusprogramme in den Fokus der Anbieterinteressen78.

Das Zielgruppensegment der Geschäftsreisenden wird aus Anbietersicht als lukrativ eingeschätzt, da die Tagesausgaben von Geschäftstouristen auf einem bedeutend höheren Niveau liegen als die von Urlaubsgästen79.

Geschäftsreisende buchen ihre Reisen kurzfristig und sind unflexibler bei der Gestaltung des Reisetermins. Frühbucherrabatte bei Beherbergungs- und Transportleistungen können nicht geltend werden. Die Erstattung der Reisekosten übernimmt das Unternehmen. Geschäftsreisende reagieren daher nicht so sensibel auf Preiserhöhungen wie Urlaubsreisende, die ihre Reise selbst finanzieren80.

Der Geschäftstourismus unterliegt im Vergleich zum Ferientourismus geringeren saisonalgebundenen Schwankungen und stellt für die Anbieter ein profitables Geschäftsmodell dar81.

2.6.4 Bedeutung des Flugreiseverkehrs im Geschäftsreiseprozess

Weltweit dominiert der Flugverkehr den gesamten Geschäftsreiseablauf82. Die hohe Bedeutung des Faktors Schnelligkeit lässt sich durch den Grundsatz „Zeit ist Geld“ nachvollziehen83.

Die folgenden Kriterien begründen die überwiegende Nutzung von Linienflügen für Geschäftsreisezwecke und treffen nicht auf Charterflüge zu84:

- Netz- und Frequenzdichte (Verknüpfung vieler Ankunfts- und Abflugsorte)
- Tarif- und Beförderungspflicht
- Öffentlichkeit
- Regelmäßigkeit
- Linienbindung85

Der Geschäftsreisende kann im Mittel- und Kurzstreckenbereich zwischen der Eco- nomy- und der Business-Class wählen. Die First-Class bleibt Langstreckenflügen vorbehalten86.

Die nachfolgende Tabelle verdeutlicht die Hauptunterscheidungsmerkmale der benannten Preisklassen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 3: Leistungsvergleich der Economy- und Business-Class87

Bedingt durch die aggressive Preispolitik und die hohe Flugfrequenz in viele städte- touristische Destinationen88 wurden Low-Cost-Carrier als Billigfluggesellschaft ohne zusätzliche Leistungen für Geschäftsreisende in den letzten Jahren zunehmend inte- ressanter89.

Aufgrund der häufigen Flugfrequenz und der weltweit stark vernetzten Verbindung von Mallorca90 wurden 2007 überwiegend Flüge der Air Berlin (gefolgt von Germanwings) genutzt91.

Da sich das Angebot der günstigen Flugtickets primär an flexible Freizeitreisende richtet, erschweren folgende Faktoren die Buchung von Low-Cost-Flügen für Geschäftsreisende:

- keine oder nur eine beschränkte Möglichkeit zur Umbuchung
- keine Rückgabe von nicht genutzten Tickets
- fehlende Belege zur steuerlichen Abrechnung der Reisekosten
- kaum Angebote spezieller Firmenraten
- ungünstige und dezentrale Lage der Flughäfen
- lange Vorlaufzeit bei der Buchung begingt durch die begrenzte Anzahl der günstigen Tickets pro Flug92.

Flugbuchungen von Billigfluggesellschaften gehen mit dem Verzicht einer gewissen Flexibilität einher und eignen sich folglich nur bedingt als Alternativmöglichkeit zu traditionellen Fluggesellschaften93.

Für den Geschäftsreisenden zählen vor allem Dauer und Kosten des Transports, Betreuung, Service und eine direkte Verbindung ohne Umsteigen94.

Zu den zusätzlichen Bedürfnissen der Geschäftsreisenden zählen die Elemente

- Komfort (Nutzung der Reisezeit zur Vorbereitung auf Meetings oder zum Ent- spannen, um möglichst fit am Reiseziel anzukommen)
- Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
- Flugfrequenz
- ausgewogenes Preis-Leistungsverhältnis95.

51% aller Geschäftsreisenden bewerten ihre Geschäftsreisen als strapaziös und stressig und sehen diese als Beeinträchtigung des Wohlbefindens an96. Lange Wartezeiten (13,50%) sowie Verspätungen (19,91%) und Probleme am Flughafen bzw. seitens der Airline (8,19%) gelten aus Sicht der Reisenden als größte Ärgernisse während der Geschäftsreise.

Eine geringfügige Beeinträchtigung geht für Geschäftsreisende von Sicherheitsbe- denken durch Terrorismus (5,75%) oder Sicherheitskontrollen am Flughafen (4,65%) aus.

Die nachfolgende Abbildung zeigt die negativen Beeinflussungsfaktoren, die während der Geschäftsreise auftreten können, im Überblick:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 7: Negative Beeinflussungsfaktoren während einer Geschäftsreise97

3 Betrachtung des Geschäftsreisemarktes Deutschland

3.1 Zielgruppe und Reiseanlass

Der folgende Abschnitt fasst die Ergebnisse verschiedener Studien zur Zielgruppe und zum vorrangigen Reiseanlass der deutschen Geschäftsreisenden zusammen.

Laut der Studie „Geschäftsreisebarometer 2008“ (Befragung von 306 Reisenden, 60 Travel Arrangern und 57 Travel Managern) beträgt das Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Geschäftsreisenden 84% zu 16%. Rund 41% der männlichen und 37,5% der weiblichen Geschäftsreisenden sind zwischen 36-45 Jahre alt und verfügen über eine gehobene berufliche Position (z.B. Selbstständige, leitende Angestellte oder höhere Beamte)98.

Laut der Studie „Geschäftsreisende 2008“ der Fachhochschule Bad Honnef sind 37% der deutschen Geschäftsreisenden älter als 50 Jahre und gehören zur Gruppe der „Best Ager“. 45% der Befragten gaben als dominierenden Reiseanlass Schulun- gen und Fortbildungen an. Klassische Geschäftszwecke wie Kunden- und Vertreter- besuche sowie Verkaufsgespräche wurden von 31% der Befragten genannt99.

Die vom Meinungsforschungsinstitut Strategy One durchgeführte Umfrage zu Ge- schäftsreisen ergab, dass bei 71% der Reisenden das „Networking“ mit bestehenden und neuen Kunden sowie die Pflege beruflicher Beziehungen zu Kollegen im Vorder- grund steht100.

Die aktuellen Entwicklungen des deutschen Geschäftsreisemarktes sollen anhand ausgewählter Grafiken der VDR-Geschäftsreiseanalyse exemplarisch verdeutlicht und mit besonderem Schwerpunkt auf das Reise- und Nachfrageverhalten der Geschäftsreisenden betrachtet werden.

Vergleichend zum Vorjahr zeigen die Kerndaten 2008 einen deutlichen Abwärtstrend:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 4: Überblick geschäftstouristischer Kerndaten 2007 und 2008101

Vergleichend zum Vorjahr ist 2008 ein Rückgang von 3,5 Millionen bei der Anzahl der Geschäftsreisen erkennbar:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 8: Anzahl der Geschäftsreisenden 2004-2008102

Im Vergleich zu 2007 nimmt die ein- und viertägige Dauer der Geschäftsreisen 2008 zu, wohingegen die durchschnittliche Reisedauer von 2-3 Tagen abnimmt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 9: Dauer von Geschäftsreisen 2004-2008103

Große und mittelständische Unternehmen zeigen 2008 ein höheres Kostenbewusstsein und sparen zunehmend Reisekosten ein:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 10: Gesamtkosten für Geschäftsreisen 2004-2008104

[...]


1 vgl. Foment del Turisme, http://www.newsmallorca.com/de/about.htm, Oktober 2002

2 vgl. Instituto Balear del Turismo, http://www.illesbalears.es/ale/informacion/index.htm, o.J.

3 Freyer, Tourismus, 2001, S.401

4 vgl. ITB Berlin, http://www1.messe-berlin.de/vip8_1/website/Internet/Internet/www.itb- berlin/deutsch/index.html, o.J.

5 vgl. Mallorca Convention Bureau (MCB), http://www.mallorcacb.com/mallorca_convention_bureau/asociados_mallorca_convention.aspx, o.J.

6 vgl. crm manager, http://www.crmmanager.de/ressourcen/glossar_331_pos_point_of_sale.html, o.J.

7 vgl. TURESPAÑA, http://www.tourspain.es/de/HOME/ListadoMenu.htm?Language=de, o.J.

8 vgl. Verein Ökologischer Tourismus in Europa (Ö.T.E.), http://www.zukunft-reisen.de/unwto.html, o.J.

9 vgl. Freyer, Tourismus-Marketing, 2007, S.264

10 Schreiber, Kongress- und Tagungsmanagement, 2002, S.1

11 vgl. Davidson, Business Travel, 1994, S.IX; Pruust und Stegmann, Kongress- und Tagungsmana- gement, 2002, S.27

12 vgl. Mahmoud, Städtetourismus, 2005, S.67

13 vgl. Mahmoud, Städtetourismus, 2005, S.67

14 vgl. Pruust und Stegmann, Kongress- und Tagungsmanagement, 2002, S.27

15 Borowski, Editorial, Bildatlas Mallorca, 2008, S.3

16 Schmitt, http://www.ruhr-uni-bochum.de/rubin/geowissenschaften/pdf/beitrag3.pdf, 2007, S.20

17 vgl. Schmitt, http://www.ruhr-uni-bochum.de/rubin/geowissenschaften/pdf/beitrag3.pdf, 2007, S.20 1

18 vgl. Foment del Turisme, http://www.newsmallorca.com/news.php?nid=184&l=de, 15.09.2005

19 vgl. Davidson, Business Travel, 1994, S.1

20 vgl. Freyer, Geschäftsreisetourismus, 2004 S.2

21 vgl. Freyer, Geschäftsreisetourismus, 2004 S.9

22 vgl. Hammer und Naumann, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.18-19

23 vgl. Hammer und Naumann, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.2 und S.5

24 vgl. WTO, Empfehlungen zur Tourismusstatistik, 1993, S.2, zitiert nach Freyer, Geschäftsreisetou- rismus, 2004, S.2

25 Freyer, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.2

26 vgl. Spiegel, Geschäftsreisen, 1994, S.5,

27 vgl. Freyer, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.2-3; Schroeder, Lexikon Der Tourismus-Wirtschaft, 1998, S.140; Freyer, Tourismus, 2001, S.76-77

28 vgl. Freyer, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.8-9; Espich, Business Travel Management, 2001, S.1-2; Swarbrooke und Horner, Business Travel and Tourism, 2001, S.4

29 Eigene Darstellung anlehnend an: Dettmer u.a., Tourismustypen, 2000, S.18, zitiert nach Hammer und Naumann, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.15; Davidson, Business Travel, 1994, S.4; Freyer, Tourismus, 2001, S.45

30 Kaspar, Die Tourismuslehre im Grundriß,1996, S.16, zitiert nach Schreiber, Kongress- und Ta- gungsmanagement, 2002, S.5

31 vgl. Schreiber, Kongress- und Tagungsmanagement, 2002, S.5; Beckmann, Seminar-, Tagungs- und Kongressmanagement, 2003, S.36

32 vgl. Gugg, Der Kongressreiseverkehr, 1972, S.33, zitiert nach Schreiber, Kongress- und Tagungs- management, 2002, S.5-6

33 Eigene Darstellung anlehnend an: Gugg, Der Kongressreiseverkehr, 1972, S.33 zitiert nach Schreiber, Kongress- und Tagungsmanagement, 2002, S.6

34 vgl. Schreiber, Kongress- und Tagungsmanagement, 2002, S.7

35 vgl. Eberhard, Der Städtefremdenverkehr, 1974, S.7, zitiert nach Schreiber, Kongress- und Ta- gungsmanagement, 2002, S.3; Schreiber, Kongress- und Tagungsmanagement, 2002, S.4

36 vgl. Schreiber, Kongress- und Tagungsmanagement, 2002, S.3

37 vgl. Hanser, Kongress- und Tagungsmanagement, 2002, S.311

38 vgl. Beckmann, Seminar-, Tagungs- und Kongressmanagement, 2003, S.16; Schreiber, Kongress- und Tagungsmanagement, 2002, S.16

39 vgl. Beckmann, Seminar-, Tagungs- und Kongressmanagement, 2003, S.12

40 Eigene Darstellung in Anlehnung an: Freyer, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.8

41 vgl. Freyer, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.8; Davidson, Business Travel, 1994, S.70

42 vgl. Freyer, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.8-9

43 vgl. Freese,http://www.competence-site.de/downloads/75/77/i_file_6199/Messen_heute.pdf, 24.04.2002, S.2

44 vgl. Hammer und Naumann, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.22

45 vgl. Hammer und Naumann, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.20; vgl. Beckmann, Seminar-, Ta- gungs- und Kongressmanagement, 2003, S.63

46 vgl. Schreiber, Kongress- und Tagungsmanagement, 2002, S.3

47 vgl. Faude, Mit Incentives zu neuen Ufern, 2001, S.23, zitiert nach Hammer und Naumann, Ge- schäftsreisetourismus, 2004, S.23

48 Mahmoud, Städtetourismus, 2005, S.68

49 vgl. Berg, Tourismusmanagement, 2006, S.533

50 vgl. Berg, Tourismusmanagement, 2006, S.533

51 vgl. Mahmoud, Städtetourismus, 2005, S.73

52 vgl. Davidson, Business Travel,1994, S.71

53 vgl. Mahmoud, Städtetourismus, 2005, S.72

54 Eigene Darstellung in Anlehnung an: Mahmoud, Städtetourismus, 2005, S.75

55 Eigene Darstellung in Anlehnung an: Mahmoud, Städtetourismus, 2005, S.71

56 vgl. Corporate Travel Consulting (CTC), http://ctcnet.de/potenz.html, 25.11.2002; Junghänsel, Die Kostendetektive nehmen Prozesse unter die Lupe, 2001c, S.31; Melzer, Geschäftsreise online, 2000, S.19, zitiert nach Drechsler und Schröder, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.112

57 vgl. Drechsler und Schröder, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.114; Corporate Travel Consulting (CTC), http://ctcimages.com/poten03.html, o.J.

58 vgl. Hammer und Naumann, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.67-69

59 vgl. Hammer und Naumann, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.14

60 vgl. Hammer und Naumann, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.14

61 Eigene Darstellung anlehnend an: Swarbrooke und Horner, Business Travel and Tourism, 2001, S.10

62 vgl. Instituto Balear del Turismo, www.illesbalears.es/ale/mallorca/business- tourismus.jsp?SEC=TNE, o.J.

63 vgl. Klasen, Modernes Geschäftsreise-Management 2009, 2008, S.82-83

64 Beckmann, Hervorhebung durch Verfasserin, Seminar-, Tagungs- und Kongressmanagement, 2003, S.30

65 vgl. Hanser, Kongress- und Tagungsmanagement, 2002, S.327-328

66 vgl. Schwägermann, Kongress- und Tagungsmanagement, 2002, S.461

67 vgl. Schüller, schüller’s tagungsplaner.de, 2000, S.516

68 vgl. Schüller, schüller’s tagungsplaner.de, 2000, S.516

69 vgl. Schüller, schüller’s tagungsplaner.de, 2000, S.516

70 Eigene Darstellung in Anlehnung an: Heilig, Zur Entwicklung des Kongresstourismus in der Bun- desrepublik Deutschland, 1982, S.31; Mückel, Standortfaktoren des Kongress- und Tagungswe- sens, 1983, S.79ff.; Becher, Der ideale Kongress-Standort, 1994, S.20 ff., zitiert nach Schreiber, Kongress- und Tagungsmanagement, 2002, S.95-96; Schüller, schüller’s tagungsplaner.de, 2002, S.516

71 Eigene Darstellung in Anlehnung an: Freyer, Tourismus-Marketing, 2007, S.12; Espich, Business Travel-Management, 2001, S.5; Corporate Travel Consulting (CTC) und KMPG Consulting, http://www.ctcnet.de/Bilder/ePro02.pdf, 2002, S.12

72 vgl. Hammer und Naumann, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.24

73 vgl. Freyer, Tourismus, 2001, S.78; Drechsler und Schröder, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.117; Freyer, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.10

74 vgl. Freyer, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.10; Hammer und Naumann, Geschäftsreisetouris- mus, 2004, S.41

75 vgl. Freyer, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.10; Drechsler und Schröder, Geschäftsreisetouris- mus, 2004, S.119

76 Timo Com, http://www.timocom.de/sec/900100/?lexicon=807301039433862%7Cyield- management%7Ctransportlexikon, o.J.

77 Gabler, Gabler Wirtschaftslexikon, 2000, S. 3565

78 vgl. Freyer, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.10; Drechsler und Schröder, Geschäftsreisetouris- mus, 2004, S.119

79 vgl. Hammer und Naumann, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.15-16

80 vgl. Drechsler und Schröder, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.117

81 vgl. Seaton und Bennett, The Marketing of Tourism Products, 1996, S.32, zitiert nach Hammer und Naumann, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.16

82 Hammer und Naumann, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.43

83 vgl. Davidson, Business Travel, 1994, S.115

84 vgl. FOCUS, www.medialine.de/media/uploads/projekt/medialine/docs/service/bestellung_download/deutsch/ma rktinformationen/marktanalysen/2009/foc_ma_urlaubgeschaeftsreisen_200904.pdf, April 2009, S.34

85 vgl. Pompl, Luftverkehr - Eine ökonomische und politische Einführung, 2002, S.28

86 vgl. Davidson, Business Travel, 1994, S.121

87 Eigene Darstellung anlehnend an: Deutsche Lufthansa, Zahlen, Daten, Fakten 2000/2001, 2001, S. 33 ff., zitiert nach Hammer und Naumann, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.46-47; Swarbrooke und Horner, Business Travel and Tourism, 2001, S.269; Lufthansa, http://www.lufthansa.com/online/portal/lh/de/info_and_services/on_board?nodeid=1755249&l=de& cid=18002&blt_p=DE&blt_l=de&blt_t=Info_and_Services&blt_e=Info%20und%20Service&blt_n=An %20Bord&blt_z=First%20Class&blt_c=DE|de|Info_and_Services|Info%20und%20Service|An%20B ord|First%20Class, o.J.; Lufthansa, http://www.lufthansa.com/online/portal/lh/de/info_and_services/on_board?nodeid=1754923&l=de& cid=18002&blt_p=DE&blt_l=de&blt_t=Info_and_Services%3EOn_Board&blt_e=Content&blt_n=Bus i- ness%20Class%20auf%20K&blt_z=Mehr%20Informationen&blt_c=DE|de|Info_and_Services%3EOn_Board|Content|Business%20Class%20auf%20K|Mehr%20Informationen, o.J.

88 vgl. Anton und Quack, Städtetourismus, 2005, S.17

89 vgl. Hammer und Naumann, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.46

90 vgl. ICJ mice magazine, http://www.icj-mm.de/pdf/Regionen/mallorca.pdf,1/2008, S.69

91 vgl. FOCUS, www.medialine.de/media/uploads/projekt/medialine/docs/service/bestellung_download/deutsch/ma rktinformationen/marktanalysen/2009/foc_ma_urlaubgeschaeftsreisen_200904.pdf, April 2009 S.34

92 vgl. Becker, Mängelliste, Low-Cost-Carrier und Geschäftsreisen, 2002c, S.30, Jürs, Günstige Ti- ckets, teure Prozesse, Firmen hadern mit Billigfliegern, 2002c, S.26, zitiert nach Hammer und Naumann, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.77-78

93 vgl. Hammer und Naumann, Geschäftsreisetourismus, 2004, S.78

94 vgl. Espich, Business Travel-Management, 2001, S.11

95 vgl. Davidson, Business Travel, 1994, S.116-117

96 vgl. Touristik Presse, www.touristikpresse.net/news/25388/Geschäftsreisen, 29.06.2009

97 vgl. Carlson Wagonlit Travel (CWT), www.carlsonwagonlit.com/export/sites/cwt/de/countries/de/downloads/geschaeftsreisebarometer.p df, 2008, S.8

98 vgl. Carlson Wagonlit Travel (CWT), http://www.carlsonwagonlit.com/export/sites/cwt/de/countries/de/downloads/geschaeftsreisebarom eter.pdf, 2008, S.4

99 vgl. Fachhochschule Bad Honnef, http://www.fh-bad-hon-nef.de/cms/index.php/de/News/Presse/Pressemitteilungen/Schulungen_und_Fortbildungen_sind_d er_Hauptanlass_fuer_Geschaeftsreisen_in_Deutschland, 28.08.2008

100 vgl. Strategy One,http://www.imagetours.de/wpblog/2008/09/16/studie-geschaftsreisen-was-erwartet-der-moderne-geschaftsreisende/, 16.09.2008

101 Eigene Darstellung in Anlehnung an: Verband Deutsches Reisemanagement (VDR), http://www.vdr-service.de/portal/cms/obj/_offen/kennzahlen/geschaeftsreiseanalyse/vdr_gra2009deutsch.pdf 2009, S.4

102 vgl. Verband Deutsches Reisemanagement (VDR), http://www.vdr-service.de/portal/cms/obj/_offen/kennzahlen/geschaeftsreiseanalyse/vdr_gra2009deutsch.pdf, 2009, S.5

103 vgl. Verband Deutsches Reisemanagement (VDR), http://www.vdr-service.de/portal/cms/obj/_offen/kennzahlen/geschaeftsreiseanalyse/vdr_gra2009deutsch.pdf, 2009, S.6

104 vgl. Verband Deutsches Reisemanagement (VDR), http://www.vdr-service.de/portal/cms/obj/_offen/kennzahlen/geschaeftsreiseanalyse/vdr_gra2009deutsch.pdf, 2009, S.5

Ende der Leseprobe aus 115 Seiten

Details

Titel
Businesstourismus für Mallorca
Untertitel
Aufbau einer Erfolg sichernden Marktpositionierungsstrategie durch das Segment der Geschäftsreisenden auf der Balearen-Insel
Hochschule
International School of Management, Standort Dortmund
Note
1.8
Autor
Jahr
2009
Seiten
115
Katalognummer
V186683
ISBN (eBook)
9783656996064
ISBN (Buch)
9783869433585
Dateigröße
12086 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
businesstourismus, mallorca, aufbau, erfolg, marktpositionierungsstrategie, segment, geschäftsreisenden, balearen-insel
Arbeit zitieren
Christina Elsner (Autor), 2009, Businesstourismus für Mallorca, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186683

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