Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Gestión de recursos humanos - Otros

Formen asymmetrischer Informationsverteilung und deren mögliche Konsequenzen auf die Auswahl von Mitarbeitern

Título: Formen asymmetrischer Informationsverteilung und deren mögliche Konsequenzen auf die Auswahl von Mitarbeitern

Trabajo Escrito , 2003 , 16 Páginas , Calificación: 1.3

Autor:in: Dipl.-Betriebswirtin (BA) und M.A. Gisa Becker (Autor)

Gestión de recursos humanos - Otros
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

In dieser Arbeit wird betrachtet, wie sich verschiedene Arten ungleichverteilter Informationen auf die Auswahl von Mitarbeitern auswirken können. Dazu werden in Kapitel 2 zunächst die Grundlagen der Principal-Agent-Theory und der asymmetrischen Information dargestellt. Danach werden die drei häufigsten Formen der asymmetrischen Informationsverteilung (Hidden Characteristics, Hidden Intention und Hidden Action) erläutert und ihre Ursachen und Gefahren dargestellt. Das dritte Kapitel gibt zunächst die Aufgaben der Personalauswahl und die Voraussetzungen, um sinnvolle Auswahlentscheidungen treffen zu können, wieder. Im Anschluss werden einige Aspekte dargestellt, die zeigen, dass die Personalauswahl eine besonders relevante und informationsintensive Entscheidung ist. Das vierte Kapitel führt das zweite und dritte Kapitel zusammen. Es beschreibt die Konsequenzen asymmetrischer Information auf die Personalauswahl und gibt beispielhaft an, mit welchen Auswahlmethoden darauf reagiert werden kann. Auf die Aussagekraft und die Schwierigkeiten der Methoden wird dabei nicht eingegangen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Asymmetrische Informationsverteilung

2.1 Grundlagen der Principal-Agent-Theory

2.2 Formen asymmetrischer Information mit Ihren Ursachen und Gefahren

2.2.1 Hidden Characteristics

2.2.2 Hidden Intention

2.2.3 Hidden Action

3 Personalauswahl

3.1 Aufgabe und Voraussetzungen der Personalauswahl

3.2 Besonderheiten der Personalauswahl

4 Asymmetrische Information und Personalauswahl

4.1 Mögliche Konsequenzen der asymmetrischen Informationsverteilung auf die Personalauswahl

4.2 Methoden der Personalauswahl zur Verminderung der asymmetrischen Informationsverteilung

5 Schlußbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie sich asymmetrische Informationsverteilung zwischen Arbeitgebern (Principals) und Bewerbern (Agenten) auf den Prozess der Personalauswahl auswirkt und welche Methoden geeignet sind, um das Risiko von Fehlbesetzungen zu minimieren.

  • Grundlagen der Principal-Agent-Theorie
  • Differenzierung von Hidden Characteristics, Hidden Intention und Hidden Action
  • Herausforderungen und Besonderheiten bei Investitionsentscheidungen in der Personalauswahl
  • Analyse der Folgen von Informationsasymmetrien für den Unternehmenserfolg
  • Bewertung von Auswahlmethoden zur Informationsgewinnung und Risikoreduktion

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Hidden Characteristics

Bei Hidden Characteristics (auch Hidden Information oder Qualitätsunsicherheit genannt) handelt es sich um die asymmetrische Informationsverteilung bezüglich eines feststehenden Verhaltensmerkmals des Agent. Beispiele für feststehende Merkmale sind Qualifikation, Talent und Begabung. Der Principal kann den Agent in diesem Fall ex post weder durch Motivation noch durch Zwang dazu bewegen, sein Verhalten zu ändern. Aus diesem Grund wird ein Zeitpunkt vor Vertragsabschluss betrachtet. Dem Principal bleibt das relevante Verhaltensmerkmal des Agent ex ante verborgen. Der Agent besitzt somit vor Vertragsabschluß einen Informationsvorteil, was es ihm ermöglicht die Informationen selektiv oder verfälscht weiterzugeben. Nach Vertragsabschluss zeigt sich das Verhalten des Agent dem Principal.

Qualitätsunsicherheit birgt die Gefahr von Marktversagen, wobei von Adverse Selection gesprochen wird. Akerlof (1970) war einer der ersten, der Adverse Selection beschrieben hat. Er bezog sich bei seinen Erläuterungen auf den Gebrauchtwagenmarkt. In diesem Fall ist der Verkäufer (Agent) ex ante besser über den Zustand des Fahrzeuges informiert, als der Käufer (Principal). Da der Käufer den Wert des Wagens nicht kennt, wird er von durchschnittlicher Qualität ausgehen und maximal den durchschnittlichen Preis zahlen. Es entsteht ein Einheitspreis in Höhe des Durchschnittspreises. Der Verkäufer wird nur bereit sein, seinen Wagen zu verkaufen, wenn sein Wert kleiner oder gleich dem Durchschnittswert ist. Dies führt dazu, dass Wagen überdurchschnittlicher Qualität nicht mehr angeboten werden, wodurch die Durchschnittsqualität weiter sinkt. Es kommt zu einer Negativauslese, d.h. es werden nur noch schlechte Wagen („lemons“) verkauft. Im Extremfall bricht der Markt zusammen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert Informationsasymmetrie als zentrale Herausforderung in wirtschaftlichen Beziehungen und skizziert den Aufbau der Arbeit hinsichtlich der Personalauswahl.

2 Asymmetrische Informationsverteilung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Principal-Agent-Theorie und klassifiziert die verschiedenen Formen asymmetrischer Information (Hidden Characteristics, Hidden Intention, Hidden Action).

3 Personalauswahl: Hier werden die spezifischen Anforderungen an eine effektive Personalauswahl sowie die besonderen Risiken dieser Investitionsentscheidung unter Unsicherheit beleuchtet.

4 Asymmetrische Information und Personalauswahl: In diesem Kapitel werden die theoretischen Konzepte auf die Personalauswahl angewendet, um Konsequenzen aufzuzeigen und beispielhaft Methoden zur Risikominderung vorzustellen.

5 Schlußbetrachtung: Die Schlussbetrachtung resümiert, dass Informationsasymmetrien bei der Personalauswahl unvermeidbar sind, aber durch geeignete Verfahren und deren Kombination zumindest teilweise entschärft werden können.

Schlüsselwörter

Asymmetrische Informationsverteilung, Principal-Agent-Theorie, Personalauswahl, Hidden Characteristics, Hidden Intention, Hidden Action, Adverse Selection, Signaling, Screening, Qualifikation, Fehlallokation, Arbeitsmarkt, Risikoreduktion, Auswahlverfahren, Investitionsentscheidung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie ungleich verteilte Informationen zwischen Arbeitgeber und Bewerber den Auswahlprozess beeinflussen und welche Risiken dadurch für das Unternehmen entstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Principal-Agent-Theorie, die Formen der Informationsasymmetrie sowie die Übertragung dieser Konzepte auf die betriebliche Personalauswahl.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Informationsasymmetrien zu Fehlentscheidungen führen können und welche Methoden Unternehmen nutzen können, um mehr Transparenz über die Qualitäten von Bewerbern zu gewinnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Analyse auf Basis der Principal-Agent-Theorie, um die Problematik der Personalauswahl zu strukturieren und Lösungsansätze abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Formen Hidden Characteristics, Hidden Intention und Hidden Action definiert und anschließend mit den praktischen Herausforderungen der Personalauswahl verknüpft.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Informationsasymmetrie, Adverse Selection, Signaling, Screening und Personalauswahl geprägt.

Warum stellt die Personalauswahl ein besonderes Risiko für Unternehmen dar?

Da es sich um eine langfristige Investitionsentscheidung handelt, die aufgrund asymmetrischer Informationen unter Unsicherheit getroffen werden muss, können Fehlentscheidungen erhebliche negative Folgen für den Unternehmenserfolg und das Betriebsklima haben.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Hidden Characteristics und Hidden Action?

Hidden Characteristics betreffen feststehende Merkmale wie Talent oder Qualifikation vor Vertragsabschluss, während Hidden Action (Moral Hazard) das willentlich beeinflussbare Verhalten des Mitarbeiters nach Vertragsabschluss bezeichnet.

Welche Rolle spielt das Assessment-Center in diesem Kontext?

Es dient als hochgradig komplexes Auswahlverfahren, das durch eine Kombination verschiedener Methoden versucht, verborgene Informationen über die Eignung und Teamfähigkeit der Bewerber offenzulegen.

Final del extracto de 16 páginas  - subir

Detalles

Título
Formen asymmetrischer Informationsverteilung und deren mögliche Konsequenzen auf die Auswahl von Mitarbeitern
Universidad
University of Cooperative Education
Calificación
1.3
Autor
Dipl.-Betriebswirtin (BA) und M.A. Gisa Becker (Autor)
Año de publicación
2003
Páginas
16
No. de catálogo
V186734
ISBN (Ebook)
9783869435176
ISBN (Libro)
9783656992974
Idioma
Alemán
Etiqueta
formen informationsverteilung konsequenzen auswahl mitarbeitern
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Dipl.-Betriebswirtin (BA) und M.A. Gisa Becker (Autor), 2003, Formen asymmetrischer Informationsverteilung und deren mögliche Konsequenzen auf die Auswahl von Mitarbeitern , Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186734
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  16  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint