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Deutsche Joint Ventures in Indien und China - Eine Interkulturelle Analyse

Titre: Deutsche Joint Ventures in Indien und China - Eine Interkulturelle Analyse

Mémoire (de fin d'études) , 2010 , 128 Pages , Note: 2

Autor:in: Felix Jahn (Auteur)

Gestion d'entreprise - Création d'entreprise, Business Plans
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der Autor fokussiert auf die Kooperationsform des Joint Ventures. Hierbei werden ausschließlich Kooperationen zwischen deutschen und chinesischen / indischen Partnern betrachtet und hinsichtlich interkultureller Unterschiede analysiert und theoretisch, sowie empirisch (qualitativer Fallstudienansatz) kritisch verglichen. Er untersucht u.a. zwanzig verschiedene kulturelle Einflussfaktoren, die in den o.g. Joint Ventures zum Tragen kommen. Das Ziel der Arbeit ist es betriebliche Probleme aufgrund von kulturellen Unterschieden in den Joint Ventures zu identifizieren, deren Ursachen zu verstehen und darüber hinaus praxistaugliche Maßnahmen und Lösungsstrategien zu entwickeln. Sein zugrunde liegender Ansatz zur Ursachenanalyse basiert dabei primär auf dem 5-D-Modell von Geert Hofstede. Der Autor schließt die Arbeit mit dem kreativen Entwurf eines Evaluationstools (Phasenmodell) für entsprechende Joint Venture-Aktivitäten von Unternehmen. Somit kann seine Arbeit sowohl für Vertreter der Wissenschaft als auch der Praxis als relevant und top-aktuell verstanden werden.
Die Diplomarbeit beinhaltet z.T. auch englische Sprache i.B.a. verschiedene Zitate. Das Gros der Arbeit ist allerdings in deutscher Sprache verfasst. Die eigentlichen Fallstudien, geführte Interviews, bzw. Protokolle, sowie Informationen über Interviewpartner tauchen in der Arbeit aus Vertraulichkeitsgründen nicht auf. Studenten erhalten 50% Rabatt bei Kauf der Arbeit.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Fokus

1.2 Zielsetzung und Aufbau

2 Theoretische Betrachtung

2.1 Internationalisierung

2.1.1 Motive der Internationalisierung

2.1.2 Das Joint Venture

2.1.2.1 Die Phasen des Joint Ventures

2.1.2.2 Chancen und Risiken

2.2 Kultur im Rahmen von Internationalisierungsprozessen

2.2.1 Kulturdimensionen von Hofstede

2.2.2 Interkulturelles Management

2.3 Indien und China

2.3.1 Die chinesische Kultur

2.3.2 Die indische Kultur

3 Annahmenmodell

3.1 Einteilung potentieller kulturbedingter Probleme Deutsch-Chinesischer und Deutsch-Indischer Joint Ventures mit Phasenzuordnung

3.2 Angenommene Ursachen für das Auftreten kultureller Konflikte in Joint Ventures anhand des 5-D Modells von Hofstede und theoretischen Überlegungen

3.2.1 Darstellung für Deutsch-Chinesische Joint Ventures

3.2.2 Darstellung für Deutsch-Indische Joint Ventures

3.3 Theoretische Lösungsmöglichkeiten zur Handhabung kulturbedingter Konflikte in Joint Ventures

3.3.1 Darstellung für Deutsch-Chinesische Joint Ventures

3.3.2 Darstellung für Deutsch-Indische Joint Ventures

4 Empirie - Methodisches Vorgehen

4.1 Datenerhebung

4.2 Datenbasis

4.2.1 Anzahl und Auswahl der befragten Unternehmen

4.2.2 Struktur der Stichprobe

4.2.3 Qualität der Datenbasis

4.3 Datenauswertung

5 Empirie – Ergebnisse

5.1 Aufgetretene Probleme in Deutsch-Chinesischen und Deutsch-Indischen Joint Ventures mit Phasenzuordnung

5.2 Ursacheneinschätzung der Interviewpartner

5.2.1 Einschätzungen für Deutsch-Chinesische Joint Ventures

5.2.2 Einschätzungen für Deutsch-Indische Joint Ventures

5.3 Angewandte Konfliktlösungsmaßnahmen und -strategien der Interviewpartner

5.3.1 Maßnahmen in Deutsch-Chinesischen Joint Ventures

5.3.2 Maßnahmen in Deutsch-Indischen Joint Ventures

6 Diskussion

6.1 Vergleich der Ergebnisse

6.2 Erklärungsversuch der Divergenz und Konvergenz von Ergebnissen und Annahmen

6.3 Ableitung von praxisnahen Empfehlungen für Deutsch-Chinesische und Deutsch-Indische Joint Ventures

7 Zusammenfassung, Ausblick und Grenzen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein umfassendes Verständnis für kulturbedingte Probleme in deutsch-chinesischen und deutsch-indischen Joint Ventures zu entwickeln, um diese identifizieren, ihre Ursachen analysieren und entsprechende Lösungsstrategien ableiten zu können.

  • Analyse kultureller Einflussfaktoren auf internationale Joint Ventures.
  • Vergleich der Auswirkungen kultureller Unterschiede in China und Indien.
  • Anwendung des 5-D Modells von Hofstede zur Ursachenanalyse.
  • Empirische Untersuchung mittels qualitativer Experteninterviews und Fallstudien.
  • Ableitung praxisnaher Empfehlungen für das Management interkultureller Konfliktbereiche.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Kulturdimensionen von Hofstede

In der Vergangenheit gab es bereits zahlreiche Studien über Kultur und deren Auswirkungen in internationalen Unternehmungen. Dabei wurden von den verschiedenen Autoren meistens mehrere Dimensionen unterschieden, durch die sich einzelne Kulturen differenzieren und letztlich einordnen bzw. vergleichen lassen konnten. Das Fünf-Dimensionen Modell (5-D-Modell) von Geert Hofstede, (vgl. Kutschker/Schmid 2005, S.726), stellt als Meilenstein der Kulturforschung sicherlich den bekanntesten Ansatz im Rahmen der Kulturforschung in Wissenschaft und Praxis dar. Hofstedes insgesamt fünf Kulturdimensionen sind ursprünglich in zwei Etappen entwickelt worden. Die ersten vier: Machtdistanz, Individualismus/Kollektivismus, Maskulinität/Feminität und Unsicherheitsvermeidung wurden bereits in der Untersuchung bei der Firma IBM von 1969 bis 1973, durch Befragung von 116.000 Mitarbeitern aus 60 Ländern ermittelt (vgl. Hofstede 1993, S.29). Die fünfte Dimension der Langfrist-/Kurzzeitorientierung enstand in der Folgestudie (Chinese Value Study) aus dem Jahre 1987 (vgl. Kutschker/Schmied 2002, S.702ff.). Im Folgenden sollen diese Dimensionen und ihre Indices, durch die den Ländern eine relative Position mit Hilfe von Punktezahlen zugeordnet wurde, detaillierter beschrieben werden.

Machtdistanz wird von Hofstede (1983, S.419) definiert als: „(…) The extent to which less powerful members of institutions and organizations accept that power is distributed unequally (…)”.

Eine hohe Machtdistanzausprägung, gemessen durch den Machtdistanzindex (MDI), findet sich überwiegend in Ländern, in denen Mitarbeiter eher dazu tendieren den Anweisungen ihrer Vorgesetzten zu gehorchen, bzw. nicht zu widersprechen. Außerdem herrscht i.d.R. ein eher autokratischer Führungsstil vor. Eine niedrigere Ausprägung dieser Dimension geht i.d.R. einher mit dezentralisierten Organisationen, einem geringeren Maß an Kontrollmechanismen und hochqualifizierten Mitarbeitern, die direkt in Entscheidungsprozesse miteinbezogen werden. Zudem wird in diesen Ländern meist ein partnerschaftlicher Führungsstil bevorzugt (vgl. Weidmann 1995, S.45).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der internationalen Joint Ventures im asiatischen Raum ein und begründet die Relevanz der Untersuchung kultureller Unterschiede für den Unternehmenserfolg.

2 Theoretische Betrachtung: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen der Internationalisierung, des Joint Ventures als Kooperationsform und das Konzept der Kultur sowie interkulturelles Management detailliert erläutert.

3 Annahmenmodell: Hier wird ein theoretisches Modell erstellt, um kulturbedingte Problembereiche zu klassifizieren und mit Hilfe des Hofstede-Modells mögliche Ursachen für Konflikte in Joint Ventures abzuleiten.

4 Empirie - Methodisches Vorgehen: Dieses Kapitel erläutert den qualitativen Forschungsansatz, die Datenerhebung durch Experteninterviews sowie die Auswahl der Fallstudien und die methodische Vorgehensweise bei der Datenauswertung.

5 Empirie – Ergebnisse: Hier werden die durch Experteninterviews gewonnenen empirischen Daten präsentiert, aufgetretene Problemfelder analysiert und die Einschätzungen der Interviewpartner zu Ursachen und Konfliktlösungen dokumentiert.

6 Diskussion: Die Ergebnisse aus der empirischen Untersuchung werden hier mit den theoretischen Annahmen verglichen, konvergierende und divergierende Aspekte analysiert und daraus praxisnahe Empfehlungen für Unternehmen abgeleitet.

7 Zusammenfassung, Ausblick und Grenzen: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, einem Ausblick auf zukünftige Forschungsbedarfe und einer kritischen Reflexion der Grenzen der Studie.

Schlüsselwörter

Joint Venture, Interkulturelles Management, Internationale Geschäftstätigkeit, Indien, China, Geert Hofstede, 5-D Modell, Kulturdimensionen, Konfliktmanagement, Markteintritt, Experteninterviews, Personalmanagement, Unternehmenskultur, Strategische Kooperation, Emerging Markets.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung kultureller Einflüsse auf den Erfolg von internationalen Joint Ventures (IJVs) mit Fokus auf Deutsch-Chinesische und Deutsch-Indische Partnerschaften im asiatischen Raum.

Welche sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Zentrale Felder sind die interkulturelle Managementtheorie, die Analyse spezifischer kultureller Besonderheiten Chinas und Indiens sowie die empirische Erforschung von Konfliktursachen und Lösungsansätzen in Joint Ventures.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, Probleme aufgrund kultureller Unterschiede identifizieren zu können, die zugrunde liegenden Ursachen zu verstehen und daraus Handlungsempfehlungen für die Praxis der grenzüberschreitenden Kooperation abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt einen qualitativen Forschungsansatz, der auf Experteninterviews und der Auswertung von Fallstudien basiert, um Problemstrukturen aus der Sicht der beteiligten Manager zu erfassen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung mittels des 5-D Modells von Hofstede, die Erstellung eines Annahmenmodells sowie die Durchführung und kritische Diskussion einer empirischen Untersuchung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Joint Venture, Interkulturelles Management, Hofstede-Modell, interkulturelle Konflikte, Markteintritt in Emerging Markets und deutsch-asiatische Unternehmenskooperation.

Wie unterscheiden sich die kulturellen Herausforderungen in China und Indien?

Während in China Konzepte wie Mianzi (Gesicht wahren) und Guanxi (Beziehungen) sowie eine konfuzianische Hierarchie prägend sind, ist die indische Kultur stark durch den Hinduismus, das Kastenwesen und eine sehr spezifische Ausprägung von Hierarchie und familiärer Verantwortung gekennzeichnet.

Was ist das zentrale Ergebnis bezüglich der Rekrutierung von qualifiziertem Personal?

Die Untersuchung zeigt, dass die Rekrutierung in Indien konträr zu den initialen Annahmen als ein erheblich größeres Problem wahrgenommen wird als in China, was oft auf die Diskrepanz zwischen Quantität und Qualität des Arbeitskräftepotenzials zurückgeführt wird.

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Résumé des informations

Titre
Deutsche Joint Ventures in Indien und China - Eine Interkulturelle Analyse
Université
University of Mannheim
Note
2
Auteur
Felix Jahn (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
128
N° de catalogue
V186739
ISBN (ebook)
9783869435121
ISBN (Livre)
9783869433936
Langue
allemand
mots-clé
deutsche joint ventures indien china eine interkulturelle analyse
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Felix Jahn (Auteur), 2010, Deutsche Joint Ventures in Indien und China - Eine Interkulturelle Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186739
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