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Entwicklung, Bedeutung und Einschränkungen der Vertragsfreiheit in China?

Mit Blick auf das deutsche Recht

Título: Entwicklung, Bedeutung und Einschränkungen der Vertragsfreiheit in China?

Tesis , 2011 , 114 Páginas , Calificación: 1.7

Autor:in: Sebastian Christ (Autor)

Derecho - Otros sistemas jurídicos, derecho comparado
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Die Arbeit befasst sich mit der Vertragsfreiheit in der Volksrepublik China. Untersucht werden rechtsvergleichende Fragen - speziell inwieweit sich die heutigen Begriffe der Vertragsfreiheit im chinesischen und deutschen Privatrecht gleichen oder unterscheiden - aber auch einzelne Fragen aus der wirtschaftlichen Praxis. Im Mittelpunkt steht neben der bisherigen Entwicklung der Vertragsfreiheit in China die Untersuchung der aktuellen Rechtsquellen, vor allem des chinesischen Vertragsgesetzes und einiger Sondergesetze, sowie die tatsächliche Umsetzung in der heutigen Gesellschaft. All dies wird mit Blick auf die entsprechenden Regelungen des deutschen Bürgerlichen Gesetzbuches sowie die hohe Bedeutung Chinas als Handelspartner und Absatzmarkt für deutsche Unternehmen untersucht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Teil: Einleitung

2. Teil: Steckbrief China

3. Teil: Die Entwicklung des chinesischen Zivilrechts

A. Kaiserreich im Jahre 221 v. Christus bis 1911

B. Republik China 1912 bis 1949

C. Volksrepublik China 1949 bis 1978

D. Volksrepublik China 1978 bis heute

E. Sonderrolle des deutschen Rechts

4. Teil: Die materiellen Quellen der Vertragsfreiheit in der heutigen VR China

A. Verfassungsrechtliche Grundlagen

B. Allgemeine Grundsätze des Zivilrechts

C. Ausgestaltung der Vertragsfreiheit im Vertragsgesetz

5. Teil: Einschränkungen der Vertragsfreiheit

A. Verfassung

B. Allgemeine Grundsätze des Zivilrechts

C. Vertragsgesetz

D. Andere Gesetze

I. Convention of International Sale of Goods

II. Verwaltungsrecht

III. Eigentum und Landnutzungsrechte (Sachenrecht)

IV. Familien- und Erbrecht

V. Verbraucherschutz und Produkthaftung

VI. Arbeitsrecht

VII. Wettbewerbsrecht

VIII. Außenhandelsregulierung

IX. Joint Ventures

X. Branchentypische Vertragstypen

XI. Kontrahierungszwang

6. Teil: Tatsächliche Ausübung der Vertragsfreiheit in der Gesellschaft

7. Teil: Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit beleuchtet die rechtliche Ausgestaltung und die tatsächliche Bedeutung der Vertragsfreiheit in der Volksrepublik China. Ziel ist es, unter Einbeziehung des historischen Kontextes sowie eines Vergleichs mit dem deutschen Recht die Funktionsweise aktueller chinesischer Rechtsquellen zu analysieren und Beschränkungen der Vertragsfreiheit für Unternehmen und Privatpersonen aufzuzeigen.

  • Historische Entwicklung des chinesischen Zivilrechts und dessen Beeinflussung durch deutsche Rechtsstrukturen.
  • Analyse der materiellen Rechtsquellen (AGZ und Vertragsgesetz) als Basis der heutigen Vertragsfreiheit in China.
  • Untersuchung staatlicher und gesetzlicher Einschränkungen der Vertragsfreiheit in verschiedenen Wirtschaftsbereichen.
  • Evaluation der tatsächlichen Ausübung der Vertragsfreiheit in der chinesischen Gesellschaft und Handelswelt.

Auszug aus dem Buch

3. Teil: Die Entwicklung des chinesischen Zivilrechts

Im Folgenden wird die Entwicklung der chinesischen Rechtsordnung mit Fokus auf das Zivilrecht und die Vertragsfreiheit bis zum Status Quo näher erläutert. Gewählt wurde ein chronologischer und multiperspektivischer Ansatz, der die Wechselwirkungen zwischen Gesellschaft und Recht, wie sie bereits Montesqieu und später Savigny anerkannt haben, in ausreichendem Maße berücksichtigen soll. Die Entwicklung der kodifizierten Rechtsordnung Chinas bis zum heutigen Tage steht in engem Zusammenhang mit den politisch-ideologischen, wirtschaftlichen und kulturellen Gesichtspunkten in der chinesischen Geschichte. Im Falle Chinas darf insbesondere die Berücksichtigung der eigenständigen, von hiesigen Traditionen abweichenden kulturellen Identität nicht vernachlässigt werden.

„Im kulturellen System der Welt wird der Orient von den beiden großen alten Zivilisationen Chinas und Indien vertreten. Aber Indien ist immer noch ein Teil der indo-europäischen Kultur und dem Westen nahe. Die einzige vom Westen völlig verschiedene [Kultur] ist [jene von] China.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Teil: Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die Vertragsfreiheit in der VR China zu untersuchen und setzt den methodischen Fokus auf einen rechtsvergleichenden Ansatz mit Blick auf das deutsche Recht.

2. Teil: Steckbrief China: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die demografischen, staatlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Chinas sowie die Rolle der Vertragsfreiheit für die moderne chinesische Wirtschaft.

3. Teil: Die Entwicklung des chinesischen Zivilrechts: Hier erfolgt eine chronologische historische Analyse, die den Wandel von den Kaiserreichen über die Zeit der Republik bis zur VR China sowie den Einfluss ausländischer Rechtsordnungen, insbesondere des deutschen Rechts, beleuchtet.

4. Teil: Die materiellen Quellen der Vertragsfreiheit in der heutigen VR China: Dieser Abschnitt analysiert die verfassungsrechtlichen Grundlagen, die Allgemeinen Grundsätze des Zivilrechts (AGZ) und das Vertragsgesetz als moderne Basis für Vertragsabschlüsse.

5. Teil: Einschränkungen der Vertragsfreiheit: Es werden verschiedene gesetzliche und staatliche Restriktionen untersucht, die die Vertragsfreiheit in spezifischen Bereichen wie Arbeitsrecht, Wettbewerb und Außenhandel beschränken.

6. Teil: Tatsächliche Ausübung der Vertragsfreiheit in der Gesellschaft: Dieses Kapitel diskutiert die Diskrepanz zwischen der normativen Rechtslage und der praktischen Anwendung durch kulturelle Einflüsse, Traditionen (guanxi) und regionale Gegebenheiten.

7. Teil: Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Vertragsfreiheit in China im Lichte der wirtschaftlichen Transformation.

Schlüsselwörter

Vertragsfreiheit, Zivilrecht, Volksrepublik China, deutsches Recht, Rechtsvergleichung, Vertragsgesetz, Wirtschaftsrecht, Privatautonomie, Rechtssicherheit, Gesetzgebung, Kodifikation, Treu und Glauben, Handelsbeziehungen, Rechtsentwicklung, Sozialistische Marktwirtschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Entwicklung, Bedeutung und Einschränkungen der Vertragsfreiheit im Zivilrecht der Volksrepublik China im Vergleich zum deutschen Recht.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Themen umfassen die historische Genese des chinesischen Zivilrechts, die Analyse aktueller Gesetze wie des Vertragsgesetzes und der AGZ sowie die Untersuchung der praktischen Anwendung von Verträgen unter Berücksichtigung kultureller Einflüsse.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist es, die rechtliche Ausgestaltung der Vertragsfreiheit in China zu ergründen und aufzuzeigen, inwiefern diese für ausländische Unternehmen und den inländischen Rechtsverkehr Bedeutung hat.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird ein chronologischer und rechtsvergleichender Ansatz gewählt, der insbesondere die Parallelen und Unterschiede zwischen dem chinesischen Rechtssystem und dem deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) analysiert.

Was wird im Hauptteil der Untersuchung behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der materiellen Quellen der Vertragsfreiheit, die Darstellung spezifischer Einschränkungen durch Gesetze und die Analyse der tatsächlichen Umsetzung im gesellschaftlichen Alltag.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Vertragsfreiheit, Zivilrecht, Privatautonomie, Rechtsvergleichung, Wirtschaftsrecht und Sozialistische Marktwirtschaft.

Wie wirkt sich die chinesische Kultur auf die Vertragsfreiheit aus?

Traditionen wie das Beziehungsgeflecht "guanxi" und die Tendenz, Konflikte eher außergerichtlich oder informell zu schlichten, beeinflussen, wie schriftliche Verträge in der Praxis umgesetzt und gelebt werden.

Welche Rolle spielt das deutsche Recht für das chinesische Zivilgesetzbuch?

Das deutsche Recht dient als wesentliches Vorbild für Struktur und Begriffsbildung (z.B. AT-BT-Konzept), was durch die intensive Rezeption und die Mitarbeit deutscher Organisationen gestärkt wurde.

Wird die Vertragsfreiheit in China heute als uneingeschränkt betrachtet?

Nein, die Arbeit stellt dar, dass die Vertragsfreiheit zwar anerkannt ist, aber als "Vogel im Käfig" innerhalb gesetzlicher und staatlicher Grenzen existiert, die insbesondere durch nationale Interessen und sozialpolitische Vorgaben definiert werden.

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Detalles

Título
Entwicklung, Bedeutung und Einschränkungen der Vertragsfreiheit in China?
Subtítulo
Mit Blick auf das deutsche Recht
Universidad
University of Siegen
Calificación
1.7
Autor
Sebastian Christ (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
114
No. de catálogo
V186784
ISBN (Ebook)
9783869434797
ISBN (Libro)
9783656992097
Idioma
Alemán
Etiqueta
entwicklung bedeutung einschränkungen china blick recht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sebastian Christ (Autor), 2011, Entwicklung, Bedeutung und Einschränkungen der Vertragsfreiheit in China?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186784
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