Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema der Investitionsgüter-Marktforschung und über die besonderen Chancen und Probleme in diesem Bereich.
Zu Beginn werden zunächst die zentralen Begriffe definiert und von verwandten Begriffen abgegrenzt.
Danach erfolgt eine kurze Charakterisierung von relevanten Aktionsfeldern der Investitionsgüter-Marktforschung.
Anschließend werden exemplarisch die besonderen Probleme und Chancen der Investitionsgüter-Marktforschung erläutert.
Den Schluss bildet eine Übersicht von Handlungsoptionen, wie eine Investitionsgüter-Marktforschung konkret ausgestaltet werden kann.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Begriffsbestimmungen
2.1. Marktforschung
2.2. Investitionsgüter
3. Aktionsfelder der Investitionsgüter-Marktforschung
4. Probleme
5. Chancen
6. Ausgestaltung einer Investitionsgüter-Marktforschung
7. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die spezifischen Herausforderungen und Potenziale der Marktforschung im Bereich von Investitionsgütern, um Handlungsempfehlungen für eine effektive Ausgestaltung in Unternehmen abzuleiten.
- Abgrenzung der Begriffe Investitionsgüter und Marktforschung
- Analyse der spezifischen Marktbesonderheiten bei Investitionsgütern
- Identifikation von Problemfeldern und strategischen Chancen
- Methodische Ansätze zur Gestaltung der Investitionsgüter-Marktforschung
Auszug aus dem Buch
3. Aktionsfelder der Investitionsgüter-Marktforschung
Die Eigenschaften der Investitionsgüter beeinflussen natürlich auch die Marktsituation und deren Beteiligte. Diese Besonderheiten sind unbedingt zu berücksichtigen, da sich daraus verschiedene Ansatzpunkte bzw. Aktionsfelder für die Ausgestaltung einer erfolgreichen Investitionsgüter-Marktforschung ergeben.
In der Praxis ergeben sich auf Grund dieser Eigenschaften folgende konkrete Aktionsfelder:
Schwer strukturierbare Zielgruppe: Oft Einzelunternehmen mit differenzierten Strukturen. Primärerhebungen schwierig und teuer, Schwerpunkt Sekundärmarktforschung
Anspruchsvolle Zielgruppe: Die Gesprächspartner sind Spezialisten, d.h. für die Marktforschung, dass auch hier Spezialisten eingesetzt werden müssen.
Lange Lebenszyklen: Investitionsgüter haben lange Entwicklungs- und Nutzungszeiten. Marktforschungsergebnisse haben daher oft nur Prognose-Charakter.
Exportorientierungen: Absatz von Investitionsgütern beschränkt sich selten nur auf den einheimischen Markt.
Konjunkturschwankungen: Hersteller von Investitionsgütern reagieren oft viel früher oder stärker auf Konjunkturschwankungen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung gibt einen Überblick über das Ziel der Arbeit, die zentralen Begriffe zu klären und Strategien für die Marktforschung bei Investitionsgütern aufzuzeigen.
2. Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen der Marktforschung sowie die spezifischen Eigenschaften von Investitionsgütern und grenzt diese von anderen Güterarten ab.
3. Aktionsfelder der Investitionsgüter-Marktforschung: Hier werden die durch die Eigenschaften der Güter bedingten Handlungsfelder in der Marktforschung, wie Zielgruppenstruktur und Konjunkturabhängigkeit, charakterisiert.
4. Probleme: Dieses Kapitel beleuchtet die spezifischen Schwierigkeiten, wie die geringe Zahl an Nachfragern und die mangelnde Übertragbarkeit von Konsumgüter-Methoden.
5. Chancen: Der Autor erläutert hier das Potenzial durch Markttransparenz und die Möglichkeit, sich durch individuelle Maßnahmen Wettbewerbsvorteile zu sichern.
6. Ausgestaltung einer Investitionsgüter-Marktforschung: Hier werden Empfehlungen zur praktischen Umsetzung gegeben, unterteilt in notwendige Grundlagen und optionale Methoden.
7. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine zielgerichtete Marktforschung im Investitionsgüterbereich bei korrekter Anwendung als strategischer Wettbewerbsvorteil fungieren kann.
Schlüsselwörter
Marktforschung, Investitionsgüter, Marketingforschung, B2B, Primärforschung, Sekundärforschung, Markttransparenz, Kaufentscheidung, Buying Center, Wettbewerbsvorteil, Zielgruppenanalyse, Investitionsvolumen, Marktanalyse, Kundenorientierung, Strategisches Marketing
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den Besonderheiten, Herausforderungen und Chancen der Marktforschung, wenn sie auf den Bereich der Investitionsgüter angewendet wird.
Welches sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Begriffsabgrenzung, die Analyse von Aktionsfeldern, die Identifikation von Problemen und Chancen sowie die methodische Ausgestaltung der Marktforschung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen eine effektive Marktforschung für Investitionsgüter gestalten können, um diese als strategischen Wettbewerbsvorteil zu nutzen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung von Fachliteratur und Begriffen, um daraus anwendungsorientierte Handlungsempfehlungen abzuleiten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Begriffe, die Analyse der Marktsituation für Investitionsgüter und die Diskussion der operativen Vorgehensweise.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Marktforschung, Investitionsgüter, Wettbewerbsvorteil, B2B und Markttransparenz beschreiben.
Warum sind Verfahren aus der Konsumgüter-Marktforschung nicht einfach übertragbar?
Da sich die Verkaufssituationen und die Art der Güter signifikant unterscheiden, etwa durch komplexere Entscheidungsstrukturen (Buying Center) im B2B-Bereich, müssen die Methoden individuell angepasst werden.
Was ist mit der "abgeleiteten Nachfrage" bei Investitionsgütern gemeint?
Investitionsgüter werden primär für die Erstellung anderer Güter benötigt, weshalb ihre Nachfrage stark von der Nachfrage an den nachgelagerten Absatzmärkten der Verwender abhängt.
- Quote paper
- Bernd S. Wolff (Author), 2010, Investitionsgüter-Marktforschung: Besondere Probleme und Chancen für die Marktforschung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/186962