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Inwiefern trägt das Internet zur Modernisierung der Parteikommunikation bei?

Eine Betrachtung am Beispiel der FDP

Titre: Inwiefern trägt das Internet zur Modernisierung der Parteikommunikation bei?

Dossier / Travail , 2011 , 24 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Sebastian Liebram (Auteur)

Médias / Communication - Multimédia, Internet, Nouvelles Technologies
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Résumé Extrait Résumé des informations

[...] Das Internet bietet als jederzeit weltweit verfügbare und zumeist frei
zugängliche Kommunikations- und Informationsplattform innovative
Nutzungsmöglichkeiten und Vorteile gegenüber den fast schon traditionellen Medien, die durch ein weitaus geringeres Maß an Interaktivität und langsamere
Informationsverarbeitung sowie -verbreitung gekennzeichnet sind.
Neben den Bürgern, Unternehmen, Medien, Nichtregierungsorganisationen und
staatlichen Institutionen haben auch die politischen Parteien das Potenzial des Internets
erkannt. Für die Parteien ist das Internet ein hilfreiches Instrument geworden, das viele
Bereiche der Parteiarbeit unterstützen kann. In dem Zusammenhang wird das Internet
insbesondere für möglichst öffentlichkeitswirksame Marketing- und Wahlkampfzwecke
genutzt.
In den meisten Parteien haben sich zwischenzeitlich Intranets ausgeprägt, die
Parteimitgliedern exklusiven Zugang zu speziellen Informationen bieten. Das Internet
hat sich dadurch zum virtuellen Gegenspieler der realen Parteiversammlung entwickelt.
Da der Themenkomplex des Internets zu global gefasst ist, wird in der
vorliegenden Arbeit eine stark fokussierte Fragestellung verfolgt. Am Beispiel der
Freien Demokratischen Partei (FDP) soll der Einfluss des Internets auf die Makro-
Ebene betrachtet werden. Es stellt sich hierbei die Frage ob der Trend zur virtuellen
Gesellschaft auch eine Internetisierung der Parteikommunikation zur Folge hat (Vgl.
Kaletka, 2003, S. 23). In der Arbeit wird deshalb eine Analyse des Internetauftritts der
Partei vollzogen.
Im ersten Schritt wird ein theoretischer kommunikationswissenschaftlicher
Ansatz von Christoph Kaletka näher erläutert. Darauf folgt eine Beschreibung
beziehungsweise ein Vergleich des Internetauftritts der FDP in den Jahren 1996 und
2011. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse wird im nächsten Abschnitt geprüft,
inwieweit das Modell Kaletkas auf die Internet-Präsenz der FDP zutrifft und welchen
Einfluss der Internetauftritt damit auf die Partei haben kann. Letztlich steht die
Beantwortung der Fragestellung der Arbeit vor dem Hintergrund der entsprechend
herausgefundenen Resultate im Mittelpunkt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kommunikation im Internet

2.1 Grundsätzliches zur Kommunikation im Internet

2.2 Prototypische Kommunikationssituationen

2.2.1 Informationsmöglichkeit

2.2.2 Diskussionsmöglichkeit

2.2.3 Organisationsmöglichkeit

3. Das Portal Liberal im Wandel der Zeit

3.1 Möglichkeit zur Analyse von Homepages

3.2 Anfänge liberaler Internetaktivität im Jahr 1996

3.3 Online-Auftritt der Liberalen Ende 2011

4. Die Auswirkungen der Online-Präsenz der FDP

4.1 Parteiperspektive

4.2 Wählerperspektive

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den Einfluss des Internets auf die Modernisierung der Parteikommunikation am konkreten Beispiel der Freien Demokratischen Partei (FDP) zu untersuchen. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, ob der gesellschaftliche Trend zur Virtualisierung zwangsläufig eine Internetisierung der Parteikommunikation zur Folge hat.

  • Entwicklung und Wandel der FDP-Internetpräsenz von 1996 bis 2011.
  • Theoretische Grundlagen der Online-Kommunikation nach Christoph Kaletka.
  • Vergleich der Kommunikationsmodelle (Information, Diskussion, Organisation).
  • Analyse der Parteiperspektive und Wählerwahrnehmung bei der Nutzung des Portals.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Informationsmöglichkeit

Das World Wide Web ist eine riesige Bibliothek, die sich durch unendlich viele virtuelle Zugänge und ein beeindruckendes Informationsangebot auszeichnet (Vgl. Kaletka, 2003, S. 93). Auch wenn in der digitalen Welt das Informationsthema nicht im Fokus steht, so gibt es nach Helmut Scherer trotzdem ein Primat der Information, was auch für die politischen Webangebote gilt (Vgl. ebd.). Dies wird durch empirische Studien belegt, die das Internet als wichtige Informationsquelle ansehen (Vgl. Saleh, 2005, S. 40).

Kaletka passt den Massenkommunikationsbegriff in Anbetracht der speziellen Informationsübermittlung im Raum der Netzkommunikation an.

Quantitativ betrachtet handelt es sich bei dem Internet durch die Vervielfachung der Informationsanbieter um ein massenkommunikatives Medium (Vgl. Kaletka, 2003, S. 94). Allerdings würde sich der Verbreitungskoeffizient, durch das ungünstige Anbieter – Nutzer – Verhältnis, im Internet „enorm verringern“ (Ebd.). Denn trotz der großen Anzahl an Homepages heißt dies nicht, dass diese Homepages auch intensiv besucht werden.

Die Dispersität des Publikums ist im Internet durch die erkennbare Fragmentierung der Nutzer entsprechend der individuellen Interessen ausgeprägt. Dies führt in der Folge auch zum Aufweichen der „Rollenkonstanz der Nutzer“ (Ebd.), da eine schnelle Veränderung des Rollenverständnisses bei der Nutzung unterschiedlicher Webangebote möglich ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Verbreitung des Internets in Deutschland und leitet die Fragestellung ab, wie politische Parteien das Medium zur Kommunikation nutzen.

2. Kommunikation im Internet: Dieses Kapitel erörtert die theoretischen Grundlagen der Internetkommunikation und unterscheidet prototypische Situationen wie Information, Diskussion und Organisation.

3. Das Portal Liberal im Wandel der Zeit: Dieser Abschnitt beschreibt retrospektiv die historische Entwicklung des Internetauftritts der FDP vom Anfangsstadium 1996 bis zum modernen Webportal des Jahres 2011.

4. Die Auswirkungen der Online-Präsenz der FDP: Das Kapitel analysiert die Folgen der Internetpräsenz sowohl aus der Sicht der Partei als auch aus der Sicht der Wähler.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das Internet maßgeblich zur Modernisierung der Parteikommunikation beigetragen hat, wenngleich es klassische Kanäle nicht vollständig ersetzen kann.

Schlüsselwörter

Parteikommunikation, Internet, FDP, Digitalisierung, Online-Portal, Massenkommunikation, Politische Partizipation, Diskussionsforum, Informationsvermittlung, Modernisierung, Webauftritt, Politische Theorie, Nutzerinteraktion, Organisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das Internet die Kommunikation politischer Parteien verändert und ob diese Entwicklung als Modernisierungsprozess verstanden werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die kommunikationswissenschaftliche Theorie des Internets, die historische Analyse des FDP-Webauftritts sowie die Auswirkungen der Online-Präsenz auf Parteien und Wähler.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, inwiefern das Internet als Werkzeug für die Modernisierung der Parteiarbeit und der Interaktion mit den Bürgern dient.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit verwendet einen kommunikationswissenschaftlichen Ansatz, kombiniert mit einem retrospektiven Vergleich der Internetauftritte der FDP über einen Zeitraum von 15 Jahren.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil werden die theoretischen Modelle von Christoph Kaletka vorgestellt und auf die praktische Umsetzung im Online-Portal „Portal Liberal“ der FDP angewendet.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Wichtige Begriffe sind Parteikommunikation, Online-Präsenz, Internetnutzung in Parteien und der Wandel der Informations- und Diskussionsmöglichkeiten.

Wie hat sich der Internetauftritt der FDP seit 1996 verändert?

Vom einfachen, textbasierten Informationsangebot hat sich die Seite zu einem komplexen, multimedialen Portal entwickelt, das RSS-Feeds, soziale Netzwerke und interaktive Foren integriert.

Welche Rolle spielt die "Real Life Bindung" in Diskussionsforen?

Sie bezeichnet die Exklusivität und den direkten Bezug der Kontakte innerhalb eines Forums zur realen politischen Welt, was für die Qualität der politischen Diskussion essenziell ist.

Stellt das Internet für die FDP einen Ersatz für klassische Kommunikation dar?

Nein, das Fazit unterstreicht, dass das Internet eine Erweiterung darstellt, jedoch weiterhin persönliche Gespräche und andere klassische Kommunikationsformen notwendig bleiben.

Warum fehlt laut Autor eine Hilfefunktion auf dem aktuellen Portal?

In Anbetracht der enormen Informationsmenge und der komplexen Struktur der modernen Seite wird das Fehlen einer Hilfefunktion für weniger erfahrene Nutzer als Defizit bewertet.

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Résumé des informations

Titre
Inwiefern trägt das Internet zur Modernisierung der Parteikommunikation bei?
Sous-titre
Eine Betrachtung am Beispiel der FDP
Université
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg  (Institut für Politikwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der politischen Theorie)
Cours
Einführung in die Politikwissenschaft
Note
1,3
Auteur
Sebastian Liebram (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
24
N° de catalogue
V187251
ISBN (ebook)
9783656107071
ISBN (Livre)
9783656106739
Langue
allemand
mots-clé
FDP Liberale Internet Kommunikation Parteikommunikation Homepage Modernisierung Onlineforum Internetseite
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Citation du texte
Sebastian Liebram (Auteur), 2011, Inwiefern trägt das Internet zur Modernisierung der Parteikommunikation bei?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187251
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Extrait de  24  pages
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