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Motive, Motiovation und Anreizsysteme in Theorie und Praxis

Titre: Motive, Motiovation und Anreizsysteme in Theorie und Praxis

Dossier / Travail , 2010 , 20 Pages , Note: 2

Autor:in: MBA Ralph Scherzer (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
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Das HRM nimmt in der Unternehmensführung einen bedeutenden Platz ein. Da es hauptsächlich Menschen sind, die in einer Unternehmung die nötige Arbeit verrichten, ist es besonders wichtig, die Arbeit die sie leisten auf das Ziel der Unternehmung aus zu richten und untereinander zu koordinieren. Nur so kann der Erfolg der Unternehmung gewährleistet werden. In verschiedenen Hierarchiestufen sind deshalb Führungskräfte damit beschäftigt, Mitarbeiter und deren Verhalten unmittelbar zu beeinflussen. Dies geschieht unter Anderem in den Bereichen Kommunikation, Personalentwicklung und – beurteilung, Führungsstil, Motivation und Anreizsysteme. In der folgenden Arbeit werden besonders die Aspekte der Motivation und Anreizsysteme erläutert, außerdem soll die Wirkung von Motivation und Anreizen in einem Fallbeispiel beurteilt werden. Dabei werden auch andere Aspekte der Mitarbeiterführung kurz beleuchtet, da die genannten Bereiche eng miteinander vernetzt sind, so kann z.B. mangelnde Motivation durchaus aus schlechter Kommunikation resultieren.
Überhaupt kann man in der vorhandenen Fachliteratur erkennen, dass das Feld der Mitarbeiterführung und –motivation in der heutigen Zeit immer komplexer zu werden scheint. Anhand von Begriffen wie Gerechtigkeit kann man den Wandel der Zeit gut erkennen, war die ursprüngliche Bedeutung dieses Begriffes aus dem Altgriechischen jemandem oder etwas gerecht zu werden, so kann man heute diesen Begriff umgangssprachlich eher mit den Worten „was steht mir zu“ übersetzen. Dies mag einerseits mit den Werten und dem damit verbundenen Druck unserer „modernen“ Leistungsgesellschaft zu tun haben, andererseits aber sicherlich auch mit wachsendem Wohlstand und dem Trend zur Selbstverwirklichung in einer Zeit in der bloße Befriedigung von Grundbedürfnissen in Großteilen der westlichen Gesellschaft kaum mehr eine Rolle spielt. Diese Tatsachen haben auch eine Wandel in der Mitarbeiterführungbedurft,wurdez.B.früherfastausschließlich autokratischgeführt,so kommt heute eher der demokratische Führungsstil zum Einsatz; ebenso mussten Motivation und Anreizsysteme überdacht und angepasst werden, psychologische Grundlagen spielten hierbei eine große Rolle, moderne Anreizsysteme wie das Cafeteria Modell sind mit einer einfachen Gehaltserhöhung nicht mehr zu vergleichen und wesentlich nachhaltiger, was die motivierende Wirkung betrifft.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Motivation und Motive

3. Motivationstheorien

3.1 Inhaltstheorien der Motivation

3.1.1 Bedürfnispyramide nach Maslow

3.1.2 ERG-Theorie von Alderfer

3.1.3 Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg

3.2 Prozesstheorien der Motivation

3.2.1 Erwartungstheorie von Vroom

3.2.2 Zieltheorie von Locke

3.2.3 Gleichheitstheorie

4. Moderne Anreizsysteme

4.1 Fixe und variable Anreize

4.2 Gestaltung von Anreizsystemen

5. Motivation und Anreizsysteme im Fallbeispiel

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die komplexen Zusammenhänge zwischen Motivation, menschlichen Motiven und betrieblichen Anreizsystemen in der modernen Unternehmensführung. Das primäre Ziel ist es, theoretische Ansätze der Motivationspsychologie mit praktischen Anwendungsfeldern zu verknüpfen und deren Wirkung auf das Mitarbeiterverhalten anhand eines spezifischen Fallbeispiels kritisch zu beleuchten.

  • Grundlagen der Motivationspsychologie und Unterscheidung von Motivtypen.
  • Analyse klassischer Inhaltstheorien (u.a. Maslow, Herzberg) und moderner Prozesstheorien (u.a. Vroom, Locke).
  • Gestaltungskriterien für effektive, mitarbeiterorientierte Anreizsysteme.
  • Praktische Evaluation von Motivationsfaktoren im Kontext einer Polizeidienststelle.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Bedürfnispyramide nach Maslow

Die wohl bekanntest Inhaltstheorie der Motivation wurde in den 40er Jahren vom Amerikaner Abraham Maslow entwickelt. Maslow nimmt an, dass Menschen durch ihre Bedürfnisse motivierbar sind, diese Bedürfnisse werden nach ihrer relativen Dringlichkeit hierarchisch geordnet. Daraus ergeben sich nach Maslow 5 Hauptbedürfnisklassen physiologische Bedürfnisse, Sicherheitsbedürfnisse, soziale Bedürfnisse, Wertschätzungs- oder Ich-Bedürfnisse (diese werden auch als Defizitmotive bezeichnet) und Selbstverwirklichungsbedürfnisse (Wachstumsmotive).

- Physiologische Bedürfnisse sind Grundbedürfnisse der Selbsterhaltung wie z.B. Nahrung, Behausung,...

- Sicherheitsbedürfnisse dienen zum Schutz vor physischen, psychischen und ökonomischen Gefahren. Bedürfnisse der Geborgenheit, Ordnung oder Sicherheit des Arbeitsplatzes sind hier zu nennen.

- Soziale Bedürfnisse sind auf Kontakt zu bzw. Zuwendung von anderen Menschen ausgerichtet.

- Wertschätzungs- oder Ich-Bedürfnisse sind u.a. Selbstachtung und Achtung durch andere sowie Selbstbestätigung und Unabhängigkeit.

- Selbstverwirklichungsbedürfnisse sind z.B. Weiterentwicklung und persönliche Entfaltung.

Laut Maslow wird ein Mensch immer nur von einer Bedürfnisklasse motiviert, nämlich von der niedrigsten die als nicht ausreichend befriedigt empfunden wird. Sind Bedürfnisse dieser Ebene hingegen ausreichend befriedigt verliert sie ihre motivierende Wirkung und die nächsthöhere Ebene wird aktiviert. Viele Kritiker hat diese Theorie hauptsächlich deshalb, weil Maslow keine empirischen Studien, sondern klinische Erfahrungen als Basis zu Grunde liegen. Die Reihenfolge der Bedürfnisebenen konnten später nie empirisch bestätigt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Stellt die Relevanz des Human Resource Managements dar und definiert die Zielsetzung, Motivation und Anreizsysteme theoretisch wie praktisch zu untersuchen.

2. Motivation und Motive: Definiert Motivation als zielgerichtetes Verhalten und differenziert zwischen primären, sekundären, intrinsischen und extrinsischen Motiven.

3. Motivationstheorien: Systematisiert wissenschaftliche Ansätze in Inhaltstheorien, die das "Was" der Motivation klären, und Prozesstheorien, die den "Wie"-Prozess der Motivationsentstehung beschreiben.

3.1 Inhaltstheorien der Motivation: Erläutert die grundlegenden Theorien von Maslow, Alderfer und Herzberg hinsichtlich der Faktoren, die menschliches Verhalten anregen.

3.1.1 Bedürfnispyramide nach Maslow: Beschreibt die hierarchische Anordnung menschlicher Bedürfnisse vom physiologischen Defizit bis hin zur Selbstverwirklichung.

3.1.2 ERG-Theorie von Alderfer: Überarbeitet Maslows Modell durch Reduktion auf drei Kategorien und die Möglichkeit einer gleichzeitigen Aktivierung verschiedener Bedürfnisse.

3.1.3 Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg: Unterscheidet zwischen Hygienefaktoren, die Unzufriedenheit verhindern, und Motivatoren, die aktiv Zufriedenheit schaffen.

3.2 Prozesstheorien der Motivation: Betrachtet die komplexen Abläufe und Variablen, die bestimmen, wie Motivation entsteht und in Handlungen umgesetzt wird.

3.2.1 Erwartungstheorie von Vroom: Analysiert Motivation als Ergebnis von Anstrengung, Leistungsergebnis und der subjektiven Wertigkeit dieses Ergebnisses.

3.2.2 Zieltheorie von Locke: Betont die motivierende Wirkung von spezifischen, anspruchsvollen Zielen und die Bedeutung von kontinuierlichem Feedback.

3.2.3 Gleichheitstheorie: Erklärt Motivation durch soziale Vergleiche und das Streben des Individuums, ein gerechtes Verhältnis von eigenem Einsatz und Ertrag zu wahren.

4. Moderne Anreizsysteme: Diskutiert die Instrumente der Unternehmensführung zur gezielten Steuerung von Mitarbeiterverhalten mittels materieller und immaterieller Stimuli.

4.1 Fixe und variable Anreize: Unterscheidet zwischen grundlegender Vergütung und leistungsabhängigen Boni sowie modernen Flexibilisierungsmodellen wie dem Cafeteria-System.

4.2 Gestaltung von Anreizsystemen: Benennt wesentliche Kriterien für die Implementierung effektiver Systeme, wie Zielorientierung, Transparenz und Wirtschaftlichkeit.

5. Motivation und Anreizsysteme im Fallbeispiel: Überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf eine Polizeidienststelle und analysiert praktische Defizite in der Motivationsgestaltung.

Schlüsselwörter

Motivation, Motive, Anreizsysteme, Inhaltstheorien, Prozesstheorien, Mitarbeiterführung, Bedürfnispyramide, Leistungsmotivation, Zielvereinbarung, Personalmanagement, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Mitarbeiterbindung, Arbeitszufriedenheit, Human Resource Management.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die zentralen Konzepte der Arbeitsmotivation und untersucht, wie Unternehmen durch gezielte Anreizsysteme das Verhalten ihrer Mitarbeiter positiv beeinflussen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Themenfelder umfassen die theoretischen Grundlagen der Motivationspsychologie, die Differenzierung zwischen verschiedenen Motivtypen sowie die praktische Gestaltung und Implementierung von Anreizstrukturen in Betrieben.

Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen fundierten Überblick über klassische und moderne Motivationstheorien zu geben und deren Anwendungsmöglichkeiten sowie Grenzen anhand eines Fallbeispiels aus der Praxis kritisch zu bewerten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse der einschlägigen Fachliteratur zu Organisationspsychologie und Personalmanagement, die durch eine fallbasierte Anwendung und Reflexion in einer realen Arbeitsumgebung ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Darstellung der Inhalts- und Prozesstheorien der Motivation sowie eine anschließende Auseinandersetzung mit der Gestaltung moderner, variabler und fixer Anreizsysteme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Motivation, Anreizsysteme, Mitarbeiterführung, Bedürfnispyramide, Zieltheorie und Organisationskultur charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Theorie von Herzberg von der von Maslow?

Während Maslow eine hierarchische Stufenfolge von Bedürfnissen annimmt, postuliert Herzberg zwei voneinander unabhängige Faktoren (Hygienefaktoren und Motivatoren), wobei nur Letztere zur Steigerung der Arbeitszufriedenheit beitragen.

Was ist das zentrale Problem bei der Anwendung von Anreizsystemen im untersuchten Fallbeispiel?

Im Fallbeispiel der Polizei zeigt sich ein Mangel an transparenten Leistungsanreizen und eine Überfokussierung auf formale Strukturen, was in der Praxis zu einer Unterforderung oder Demotivation führen kann.

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Résumé des informations

Titre
Motive, Motiovation und Anreizsysteme in Theorie und Praxis
Université
Donau-Universität Krems
Note
2
Auteur
MBA Ralph Scherzer (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
20
N° de catalogue
V187291
ISBN (ebook)
9783656106364
ISBN (Livre)
9783656111559
Langue
allemand
mots-clé
motive motiovation anreizsysteme theorie praxis
Sécurité des produits
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Citation du texte
MBA Ralph Scherzer (Auteur), 2010, Motive, Motiovation und Anreizsysteme in Theorie und Praxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187291
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