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Struktur, Ursachen und Folgen von Mobbing in der Schule

Title: Struktur, Ursachen und Folgen von Mobbing in der Schule

Elaboration , 2010 , 14 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Laura Prelle (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics
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1. Einleitung:
Die folgende Hausarbeit behandelt das Thema Mobbing in der Schule, welches heutzutage immer aktueller wird und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich zieht. Ich beschäftige mich in der Hausarbeit hauptsächlich mit den Mobbingstrukturen, Ursachen und Folgen von Mobbing. Zunächst erläutere ich den Begriff Mobbing, seine Herkunft und die verschiedenen Erscheinungsformen von Mobbing. Im dritten Kapitel werde ich die Mobbingstrukturen in Schulen darlegen und inwieweit nicht direkt involvierte Kinder den Mobbingprozess verstärken können. Im darauf folgenden Kapitel untersuche ich, ob es bestimmte Täter- und Opfertypen gibt und beschreibe, welche Ursachen es für deren jeweiliges Verhalten geben kann. Hierzu gehe ich vor allen Dingen auf familiäre Hintergründe ein. Weiterhin zähle ich äußere Einflüsse auf, die mobbingfördernd sein können, wie ein schlechtes Lern- und Schulklima sowie Gewalt in den Medien.
Im letzten Punkt behandele ich dann noch die Folgen, die Mobbing für Opfer und Täter haben können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von Mobbing

2.1 Was ist Mobbing?

2.2 Formen von Mobbing

3. Mobbingstruktur in Schulen

4. Charakteristika der Täter und Opfer

4.1 Persönlichkeitsmerkmale der Täter

4.2 Persönlichkeitsmerkmale der Opfer

5. Ursachen von Mobbing

5.1 Ursachen für Täterverhalten

5.2 Ursachen für Opferrolle

5.3 Äußere Einflüsse

6. Folgen von Mobbing

7. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die komplexen Dynamiken, Ursachen und Auswirkungen von Mobbing innerhalb von schulischen Lerngruppen, um ein tieferes Verständnis für diesen gruppendynamischen Prozess zu entwickeln und die Notwendigkeit pädagogischer Interventionen aufzuzeigen.

  • Strukturelle Analyse von Mobbingprozessen in der Schule
  • Unterscheidung und Charakteristika von Täter- und Opferprofilen
  • Analyse familiärer und schulspezifischer Ursachenfaktoren
  • Psychosomatische und soziale Folgen für die Betroffenen

Auszug aus dem Buch

3. Mobbingstruktur in Schulen

Grundsätzlich ist Mobbing ein gruppendynamischer Prozess, an dem mehrere Gruppen involviert sind und verschiedene Interaktionen zwischen diesen stattfinden. Da alle Gruppen, auch wenn sie in unterschiedlichen Rollen agieren, direkt oder indirekt am Mobbing beteiligt sind, kann man nicht von einem individuellen Problem sprechen, sondern von einem sozialen (vgl. Gebauer, 2007, S.29).

Die direkt am Mobbing beteiligten Gruppen sind die Täter und die Opfer, wobei man bei den Opfern zwischen dem passiven Opfer und dem Täter-Opfer (auch provokatives oder aggressives Opfer genannt) unterscheidet. Die passiven Opfer sind diejenigen, die gemobbt werden, aber selbst nicht mobben. Die Täter-Opfer provozieren durch ihre aggressive Art ihre Mitschüler und können somit auch zum Mobbingopfer werden. Als Täter bezeichnet man diejenigen, die mobben, aber selbst nicht gemobbt werden (vgl. Alsaker, 2003, S.31).

Meist setzen sich die Täter aus zwei bis drei Schülern zusammen. Dadurch, dass die Täter zahlenmäßig überlegen sind, wird das Kräfteungleichgewicht verstärkt (vgl. Alsaker, 2003, S.20). Unterstützung und Schutz erhalten die Täter durch sogenannte Mitläufer. Diese Gruppe wiederum kann man unterteilen in die Mitläufer, die sich aktiv am Mobbing beteiligen, Assistenten genannt, und diejenigen, die den Täter unterstützen, indem sie „die Mobbingsituation aufsuchen und mitlachen“ (Alsaker, 2003, S.31). Diese nennt man „Verstärker“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Mobbing in der Schule ein und skizziert den Aufbau der Hausarbeit sowie die behandelten Schwerpunkte.

2. Definition von Mobbing: In diesem Kapitel wird der Begriff Mobbing hergeleitet und in seine verschiedenen direkten sowie indirekten Erscheinungsformen unterteilt.

3. Mobbingstruktur in Schulen: Dieses Kapitel beschreibt Mobbing als gruppendynamischen Prozess und erläutert die verschiedenen Rollen innerhalb der beteiligten Gruppe, wie Täter, Opfer, Mitläufer und Zuschauer.

4. Charakteristika der Täter und Opfer: Hier werden die Persönlichkeitsmerkmale und Verhaltensweisen analysiert, die typischerweise bei Tätern und Opfern beobachtet werden können.

5. Ursachen von Mobbing: Dieses Kapitel beleuchtet familiäre Hintergründe sowie äußere Einflüsse, die das Entstehen von Täterverhalten oder die Einnahme einer Opferrolle begünstigen.

6. Folgen von Mobbing: Es werden die vielfältigen, oft schwerwiegenden psychosomatischen und sozialen Folgen für Opfer sowie mögliche antisoziale Spätfolgen für Täter dargestellt.

7. Schluss: Der Schluss fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Dringlichkeit, durch pädagogisches Handeln und Einbeziehung des sozialen Umfelds aktiv gegen Mobbing vorzugehen.

Schlüsselwörter

Mobbing, Schule, Gruppendynamik, Täter, Opfer, Aggression, Gewaltprävention, Schulklima, Psychosomatik, Soziale Kompetenz, No Blame Approach, Intervention, Familienverhältnisse, Schüler, Verhaltensmuster

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit behandelt die Problematik von Mobbing in Schulen, insbesondere die Strukturen, Entstehungsursachen und langfristigen Folgen für alle Beteiligten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Mobbing, der Analyse der Gruppendynamik, dem Vergleich von Täter- und Opferprofilen sowie der Identifikation mobbingfördernder Faktoren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein Verständnis für Mobbing als sozialen, gruppendynamischen Prozess zu schaffen, um die Notwendigkeit von präventiven Maßnahmen und professionellem pädagogischem Handeln zu unterstreichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die verschiedene theoretische Ansätze und empirische Studien renommierter Verhaltensforscher und Pädagogen zusammenführt und diskutiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definitionen, die Rollenverteilung innerhalb einer Klasse, die psychologischen und familiären Ursachen von Aggressivität oder Opferneigung sowie die Auswirkungen von Mobbing auf die psychische Gesundheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Mobbing, Gruppendynamik, Täter-Opfer-Profil, präventive Intervention, Schulklima und psychosomatische Folgen.

Warum unterscheidet die Autorin zwischen passiven Opfern und Täter-Opfern?

Diese Unterscheidung ist notwendig, da provokative oder aggressive Opfer durch ihr Verhalten eine andere Dynamik in der Klassengemeinschaft erzeugen als rein passive Opfer, was Auswirkungen auf die Lösungsansätze hat.

Welche Rolle spielen die Zuschauer bei Mobbingprozessen?

Zuschauer können durch ihr aktives Mitwirken (Verstärker), ihre Billigung oder durch ihre bloße Passivität den Mobbingprozess indirekt unterstützen und dem Täter ein Gefühl der Legitimität vermitteln.

Wie bewertet die Autorin den „No Blame Approach“?

Die Autorin beurteilt dieses Interventionsprogramm als sehr ansprechend, da es einen konstruktiven Weg aufzeigt, die Klassengemeinschaft und nicht direkt involvierte Schüler in die Problemlösung einzubeziehen.

Sind Äußerlichkeiten laut der Analyse ein entscheidender Faktor für Mobbing?

Nein, die Autorin vertritt die Ansicht, dass Äußerlichkeiten von Tätern meist nur als Rechtfertigung genutzt werden und die Position innerhalb des Klassengefüges für die Opferrolle entscheidender ist.

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Details

Title
Struktur, Ursachen und Folgen von Mobbing in der Schule
College
University of Frankfurt (Main)
Grade
1,0
Author
Laura Prelle (Author)
Publication Year
2010
Pages
14
Catalog Number
V187431
ISBN (eBook)
9783656108016
ISBN (Book)
9783656108535
Language
German
Tags
struktur ursachen folgen mobbing schule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Laura Prelle (Author), 2010, Struktur, Ursachen und Folgen von Mobbing in der Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187431
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