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Chancen und Risiken von ÖPP/PPP-Verfahren

Título: Chancen und Risiken von ÖPP/PPP-Verfahren

Trabajo de Seminario , 2012 , 43 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Fabian Sachs (Autor)

Organización y administración - Otros
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Das Konzept von Public Privat Partnership (PPP) entwickelt sich in unzähligen Ländern zu einem effektiven Werkzeug zur Bereitstellung von öffentlichen Leistungen. Dabei ist allerdings eine klare Definition des Public Private Partnership (PPP) in der Praxis in Bezug auf Outsourcing-Projekte schwer möglich. Dies betrifft insbesondere Steuerungs- und Preismodelle oder aber auch den Personaltransfer. Der Anstieg von PPP-Projekten wird in der Bundesrepublik Deutschland durch den immer stärker ausgeprägten demographischen Wandel, der Haushaltslage und der Reorganisation von Prozessen maßgeblich beeinflusst und fördert den Fortschritt des PPP‘s in Deutschland. In den alten Bundesländern nimmt PPP einen höheren Stellenwert ein, als bei den neuen Bundesländern, welcher bei 10,5% liegt. Das Deutsche Institut für Urbanistik (DIfU) hat den Bedarf kommunaler Investitionen der nächsten zehn Jahre berechnet. Dabei liegt der Investitionsbedarf der alten Bundesländer bei 475 Milliarden Euro und in den neuen Bundesländern doppelt so hoch wie bei den alten Bundesländern. Hier besteht ein erheblicher Nachholbedarf, welcher Chancen und Risiken beinhaltet. Die folgende Arbeit soll einen Überblick der PPP Verfahren sowie Chancen und Risiken aufzeigen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

A. Einführung

B. Chancen und Risiken von ÖPP/PPP

I. Begriffsbestimmung

1. Entstehung des PPP im angelsächsischen Raum

2. Entstehung des PPP in Deutschland

3. Abgrenzung zum Sponsoring

II. Anwendungsgebiete

1. Kooperationsmanagement

1.1 Kennzahlenbasierende Steuerungssysteme

1.2 Monitoring- Team

1.3 Kommunikationsstruktur

1.4 Organisations- und Mitarbeiterebene

2. ÖPP- Modelle

1.1 Preismodelle

1.2 Vertragsmodelle

1.2.1 Erwerbermodell

a) Vertraglicher Leistungsumfang

aa) Planungsphase

bb) Herstellungsphase

cc) Finanzierungsphase

dd) Betriebsphase

ee) Verwertungsphase

c) Risikoverteilung

aa) Herstellungs- und Planungsphase

cc) Finanzierungsphase

dd) Betriebsphase

ee) Verwertungsphase

ff) Vertragslaufzeit

d) Anwendbares Recht

aa) Planungs- und Herstellungsphase

bb) Betriebsphase

cc) Finanzierungsphase

dd) Verwertungsphase

1.2.2 Gesellschaftsmodell

a) Kapitalgesellschaften

aa) GmbH

bb) AG

b) Personengesellschaften

aa) GbR

bb) OHG

cc) KG

c) Anwendung auf öffentlich Private Partnerschaftsprojekte

1.4 Rechtliche Rahmenbedingungen bei kommunalen Unternehmen

III. Negativbeispiele und Gefahren von ÖPP/PPP- Verfahren

1. „Sale-and-lease-back“ Verträge

2. Die Müllverbrennungsanlage der Stadt Köln

3. Die Privatisierung der Bundesdruckerei

C. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Public Private Partnership (PPP) als Instrument zur Bereitstellung öffentlicher Infrastruktur und Leistungen. Dabei steht die Analyse der Chancen hinsichtlich Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen den Risiken und Negativbeispielen der Praxis gegenüber, um eine fundierte Bewertung der Eignung für den öffentlichen Hoch- und Tiefbau zu ermöglichen.

  • Historische Entwicklung und Begriffsbestimmung von PPP im angelsächsischen Raum und in Deutschland.
  • Analyse des Kooperationsmanagements und verschiedener Preis- sowie Vertragsmodelle bei PPP-Projekten.
  • Untersuchung der rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten, insbesondere durch verschiedene Gesellschaftsformen.
  • Kritische Aufarbeitung von Negativbeispielen (Sale-and-Lease-back, Müllverbrennungsanlage Köln, Bundesdruckerei).

Auszug aus dem Buch

1. Entstehung des PPP im angelsächsischen Raum

In den USA wurde bereits in den 40er Jahren durch die von Präsident Franklin Roosevelt Politik des „New Deals“ das erste PPP begründet. Allerdings wurde dies nicht als Public Private Partnership bezeichnet. In Pittsburgh schlossen sich im Zuge des „New Deal“ die öffentliche Hand sowie die Privatwirtschaft in mannigfache Gesellschaften zur regionalen Wirtschaftsförderung zusammen. In unzähligen amerikanischen Städten konnten bis in die 1960er ausbauende PPP im Zuge der Stadtentwicklung beobachtet werden. Ende der 1970er wurden Verträge des Public Private Partnership durch Regulierungen einerseits erschwert und andererseits teilweise aufgehoben. Grund für diese Entwicklung war die verschlechterte Haushaltslage, welche sich durch die Kürzungen staatlicher Subventionen in Bereichen der Stadtentwicklung und des Wohnungsbaus bemerkbar machte. Die Einführung des „New Urban Policy“ unter James Earl Carter Jr. im Jahr 1978 bewirkte einen größeren Einfluss des ÖPP. Carter sah das PPP primär als „[…] neues Instrument zur politischen Problembewältigung […]“, welche er unter anderen mit dem „New Development Action Grant“ verwirklichte. In den 1980ern maß der amerikanische Präsident Reagan dem PPP einen höheren Stellenwert zu. Reagan unterstützte dabei den weiteren Ausbau des ÖPP aufgrund des „New Privatism“ mit der Absicht, öffentliche Aufgaben an Privatpartner auszugliedern. Das „New Privatism“ gilt als eine klassische Etikette Großbritanniens und den USA und schuf Möglichkeiten zu alternativen Problemlösungsmodellen.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einführung: Dieses Kapitel erläutert das Konzept von PPP als Werkzeug für öffentliche Leistungen und beleuchtet den hohen Bedarf an kommunalen Investitionen in Deutschland sowie die Zielsetzung der Arbeit.

B. Chancen und Risiken von ÖPP/PPP: Hier werden die historischen Ursprünge des PPP, die vielfältigen Anwendungsgebiete im Kooperationsmanagement und verschiedene Preis- sowie Vertragsmodelle detailliert analysiert.

C. Fazit: Das Fazit stellt fest, dass PPP-Projekte wohlüberlegt sein müssen, da Chancen auf Kosteneffizienz oft mit Überwachungsdefiziten und erheblichen Risiken für die öffentliche Hand einhergehen.

Schlüsselwörter

Public Private Partnership, PPP, ÖPP, Infrastruktur, öffentliche Hand, Privatwirtschaft, Kooperationsmanagement, Preismodelle, Vertragsmodelle, Erwerbermodell, Risikoverteilung, Rechtliche Rahmenbedingungen, Privatisierung, Kommunale Unternehmen, Projektgesellschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Seminararbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Public Private Partnership (PPP) als Beschaffungsinstrument für öffentliche Bau- und Infrastrukturprojekte, unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Rechtslage und Praxis.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die begriffliche Einordnung, das Kooperationsmanagement, verschiedene Vertrags- und Preismodelle sowie eine kritische Analyse von Risiken anhand konkreter Negativbeispiele.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, einen Überblick über PPP-Verfahren zu geben und die Chancen sowie Risiken kritisch zu beleuchten, um eine Entscheidungshilfe für die Praxis im öffentlichen Hoch- und Tiefbau zu liefern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender PPP-Studien, Gesetzestexte sowie der Auswertung von Fallbeispielen und Best-Practice-Ansätzen im Kooperationsmanagement.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Begriffsbestimmung, die Darstellung von Modellen (Preismodelle, Gesellschaftsmodelle) sowie die rechtliche Einordnung der Zusammenarbeit und Risikoverteilung zwischen öffentlichem Auftraggeber und privatem Partner.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Public Private Partnership, ÖPP, Risikomanagement, Vertragsmodelle, öffentliche Infrastruktur und kommunale Daseinsvorsorge.

Warum spielt die Wahl der Gesellschaftsform bei PPP eine entscheidende Rolle?

Die Gesellschaftsform beeinflusst die Haftung, die operative Mitsprache des öffentlichen Auftraggebers und die steuerlichen sowie finanziellen Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb des Projekts.

Was lehren die angeführten Negativbeispiele wie die Müllverbrennungsanlage Köln?

Sie zeigen auf, dass undurchsichtige Vertragsgestaltungen, Korruptionsrisiken und mangelnde öffentliche Transparenz zu massiven finanziellen Belastungen für die öffentliche Hand führen können.

Final del extracto de 43 páginas  - subir

Detalles

Título
Chancen und Risiken von ÖPP/PPP-Verfahren
Universidad
Schmalkalden University of Applied Sciences
Curso
Schwerpunktmodul Unternehmen- und Verwaltung
Calificación
1,3
Autor
Fabian Sachs (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
43
No. de catálogo
V187475
ISBN (Ebook)
9783656109105
ISBN (Libro)
9783656109204
Idioma
Alemán
Etiqueta
chancen risiken öpp-ppp-vorhaben ppp öpp privatisierung komunal public private partnership öffentliche private partnerschaft stadtprivatisierung cross border leasing staatsprivatisierung modelle öpp-modelle preismodell vertragsmodell negativ positiv
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Fabian Sachs (Autor), 2012, Chancen und Risiken von ÖPP/PPP-Verfahren, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187475
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