Ziel dieser Arbeit ist es die Ziele und Instrumente des Marketings von Non-Profit-Organisationen vorzustellen und dabei insbesondere auf die Inhalte und die Notwendigkeit einzugehen.
Zunächst werden im zweiten Kapitel die theoretische Grundlagen wie die Begrifflichkeiten „Marketing“, „Non-Profit-Organisationen“ und „Non-Profit-Marketing“ definiert. Aufbauend darauf werden im dritten Kapitel die Ziele des Marketings von Non-Profit-Organisationen und die dafür notwendigen Instrumente im Einzelnen erläutert. Abschließend folgen im vierten Kapitel
eine kurze Zusammenfassung sowie eine kritische Reflektion der Thematik.
Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG
1.1. Problemstellung
1.2. Ziel und Vorgehensweise
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN UND BEGRIFFSBESTIMMUNGEN
2.1. Definition Marketing
2.2. Definition Non-Profit-Organisation
2.3. Definition Non-Profit-Marketing
3. MARKETING IN NON-PROFIT-ORGANISATIONEN
3.1. Ziele des Non-Profit-Marketings
3.2. Instrumente des Non-Profit-Marketings
3.2.1. Personalpolitik
3.2.2. Leistungspolitik
3.2.3. Preispolitik
3.2.4. Umfeldpolitik
3.2.5. Vertriebspolitik
3.2.6. Kommunikationspolitik
4. FAZIT
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit analysiert die spezifischen Ziele und Instrumente des Marketings in Non-Profit-Organisationen (NPOs) vor dem Hintergrund knapper werdender öffentlicher Gelder und steigenden Wettbewerbsdrucks. Die zentrale Forschungsfrage untersucht dabei, wie sich professionelles Marketing von gewinnorientierten Unternehmen auf den sozialen Sektor übertragen lässt, um die Erfüllung gesellschaftlicher Zielsetzungen langfristig sicherzustellen.
- Notwendigkeit und Begriffsbestimmung von Non-Profit-Marketing
- Unterscheidung zwischen ökonomischen und ethischen Zielen
- Anwendung des Marketing-Mix in Non-Profit-Organisationen
- Herausforderungen durch Ökonomisierung und Wettbewerb
Auszug aus dem Buch
3.2.3. Preispolitik
Die Festlegung von Rabatt-, Kredit-, und Zahlungsbedingungen sowie die Preisfindung sind die zentralen Aufgaben der klassischen Preispolitik. Bei Non-Profit-Organisationen spricht man von einer Gegenleistungs- und nicht von einer Preispolitik. Dabei beschäftigt sich die Gegenleistungspolitik mit der Frage, welches Entgelt oder welche Gegenleistung für den Bezug der angebotenen Leistung angebracht ist.
Im Non-Profit-Sektor spielen bei der Preisbildung andere Faktoren wie z.B. Pflegesätze oder gesetzliche Vorschriften eine entscheidende Rolle. Meistens ist es so, dass nicht der Leistungsempfänger sondern eine andere Einrichtung für die empfangene Leistung zahlt (z.B. Pflegefall/Pflegeversicherung). Das heißt, dass die Preispolitik auf die richtige Anspruchsgruppe ausgerichtet werden muss.
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Marketing für Non-Profit-Organisationen aufgrund knapper öffentlicher Gelder und definiert die Zielsetzung der Arbeit.
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN UND BEGRIFFSBESTIMMUNGEN: Dieses Kapitel liefert die notwendigen Definitionen zu den Begriffen Marketing, Non-Profit-Organisation und Non-Profit-Marketing.
3. MARKETING IN NON-PROFIT-ORGANISATIONEN: Hier werden die spezifischen Ziele und die notwendigen Anpassungen der Marketinginstrumente wie Personal-, Leistungs-, Preis-, Umfeld-, Vertriebs- und Kommunikationspolitik detailliert erläutert.
4. FAZIT: Das Fazit fasst die Analyse zusammen und reflektiert kritisch über die fortschreitende Ökonomisierung und die Notwendigkeit professionellen Marketings für das Bestehen am Markt.
Schlüsselwörter
Non-Profit-Organisationen, NPO, Non-Profit-Marketing, Marketing-Mix, Sozialmarketing, Gegenleistungspolitik, Kommunikationspolitik, Ressourcenmanagement, Humankapital, Ökonomisierung, Gemeinnützigkeit, Preispolitik, Sponsoring, Stakeholder, Wettbewerb
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Anwendung und Bedeutung von Marketingstrategien und -instrumenten innerhalb von Non-Profit-Organisationen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die theoretische Abgrenzung des Non-Profit-Marketings, die Zielsetzung dieser Organisationen sowie der spezifische Marketing-Mix für den sozialen Sektor.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es, die Inhalte und die Notwendigkeit von Marketing in NPOs aufzuzeigen und zu analysieren, wie Instrumente des klassischen Marketings angepasst werden können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse und Begriffskontextualisierung, um die Marketinggrundlagen auf den Non-Profit-Sektor anzuwenden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Unterteilung der Marketingziele in ressourcen-, kommunikations- und leistungsorientierte Ziele sowie auf die detaillierte Darstellung der Instrumente.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind insbesondere Non-Profit-Marketing, Marketing-Mix, Gemeinnützigkeit, Ökonomisierung und Gegenleistungspolitik.
Warum unterscheidet der Autor zwischen Preispolitik und Gegenleistungspolitik?
Im NPO-Sektor steht nicht die Gewinnmaximierung im Vordergrund, sondern die Frage, welches Entgelt oder welche gesellschaftliche Gegenleistung für die erbrachte soziale Dienstleistung angemessen ist.
Welche Rolle spielt die Personalpolitik für NPOs?
Da NPOs oft mit beschränkten Mitteln arbeiten, ist die Gewinnung und Führung von ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie deren gezielte Ansprache über Marketingmaßnahmen von zentraler Bedeutung.
- Citation du texte
- Kim Wildauer (Auteur), 2011, Ziele und Instrumente des Marketings von Non-Profit-Organisationen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187507