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Lerntransfer - Wirkung auf Lernerfolg durch Selbststeuerung bei mediengestützten Lernumwelten in der Berufspädagogik

Titre: Lerntransfer - Wirkung auf Lernerfolg durch Selbststeuerung bei mediengestützten Lernumwelten in der Berufspädagogik

Travail d'étude , 2006 , 61 Pages

Autor:in: Günter Wohlmuth (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie des médias
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Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser kleinen Transferstudie werden didaktische Interventionen und prakktische Anwendungen zur Transferverbesserung bei mediengestützten Lernumwelten in einer Medien-Berufsschulklasse dargestellt.In der rückblickenden Betrachtung sehen wir die vorliegende Arbeit als einen ersten Schritt in Richtung einer umfassenden Transferevaluierung. Wissenserwerb, spezifische Festigung von Kenntnissen und Praxiserfahrung zeigen im Rahmen der Untersuchung einen relevanten Zusammenhang.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Unterrichtsplanung und Durchführung

1.1 Institutionelle Voraussetzungen

1.1.1 Duales System

1.1.2 Forschung im Dualen System

1.1.3 Zugang und Ausbildung

1.1.4 Die Pädagogischen Institute im Kontext der Berufspädagogik

1.1.5 Die Entwicklung pädagogischer Hochschulen

1.2 Anforderungen an Medienfachleute

1.2.1 Ausbildungsordnung – Betrieb

1.2.2 Berufsprofil

1.2.3 Berufsbild

1.2.4 Prüfungsordung

1.2.5 Berufsschulausbildung Medienfachmann

1.3 Didaktische Interventionen zur Transferverbesserung

1.3.1 Lernzielfestlegung

1.3.2 Lernsituationen

1.3.3 Voraussetzungen und Einflussfaktoren des Lerntransfers

1.3.4 Praktische Anwendungen zur Steigerung des Transfers

2 Theoretische Konzepte im Umfeld des Transfergeschehens

2.1 Situationsspezifität

2.2 Transferkonzept nach Lopato

2.3 Transfertheorien

2.3.1 Theorie der identischen Elemente

2.3.2 Transfer als Übertragung von Prinzipien

2.3.3 Konzept der Metakognition

2.3.4 Erläuterung von Transferbegriffen

2.3.4.1 Positiver/Negativer Transfer

2.3.4.2 Horizontaler (lateraler) vs. vertikaler Transfer

2.3.4.3 Spezifischer vs. unspezifischer Transfer

2.3.4.4 Proximaler vs. distaler Transfer

2.3.4.5 Low road vs. high road Transfer

3 Hypothesen

3.1 Hypothese 1

3.2 Hypothese 2

4 Empirische Erhebung

4.1 Untersuchungsplanung

4.2 Das Befragungsinstrument

5 Die Auswertung, methodisches Vorgehen und Resultate

5.1 Prüfung der Annahmen der Hypothese 2

5.2 Faktorenanalytische Überprüfung des Befragungsinstrumentes

5.3 Prüfung der Hypothese 1

5.4 Test der Mittelwerte Wissen nach Friedman und Wilcoxon

5.5 Transferrelevante und Anwendungssituation bezogene Mentalisierungen

6 Diskussion

7 Kritische Reflexion und Aussicht

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Lerntransfer bei mediengestützten Lernumwelten in der Berufspädagogik, insbesondere im Kontext der Ausbildung zum Medienfachmann. Ziel ist es, zu analysieren, inwiefern ein transferorientiertes didaktisches Design – das theoriegeleitet (z.B. Situationsspezifität) und praxisnah gestaltet ist – den Wissenserwerb (Binnentransfer) verbessert und den Transfer dieses Wissens in die berufliche Alltagspraxis sowie die nachhaltige Verfügbarkeit fördert.

  • Grundlagen des dualen Ausbildungssystems und Anforderungen an Medienfachleute
  • Transfertheorien und -konzepte (Situationsspezifität, Metakognition)
  • Didaktische Strategien zur Steigerung des Transfers im Projektunterricht
  • Empirische Überprüfung des Wissenserwerbs und der Transferleistung mittels Längsschnittanalyse
  • Einfluss von Vorwissen und Praxiserfahrung auf den Lernerfolg

Auszug aus dem Buch

1.3.4 Praktische Anwendungen zur Steigerung des Transfers

Als primäres transferbezogene Lernprinzip gilt: Damit Gelerntes in der Praxis angewendet werden kann, muss es zunächst behalten und im Langzeitgedächtnis – man unterscheidet das episodische und das semantische Gedächtnis (vgl. Schenk-Danzinger, S. 226ff) – gespeichert werden. Die wichtigsten Strategien, die das Behalten erleichtern bzw. ermöglichen, sind: Memorieren, Organisation des Materials, Sinnstiftung, Notizen machen und räumliche Zeichen setzen.

Neben einer Reihe von Grundsätzen zur lernfördernden Aufbereitung von Wissen, wie z.B. Vielfalt der eingesetzten Medien, Vielfalt der einbezogenen Sinne, Berücksichtigung verschiedener Lehr- und Lernstile – ich werde auf die von mir angewandten Organisationsformen im Unterricht gleich eingehen – gibt es weitere, spezifische transferbezogene lernpsychologische Prinzipien, die erklären, unter welchen Bedingungen Wissen in die Praxis übertragen werden kann.

Nach der Theorie der identischen Elemente (vgl. Kapitel 2.3.1) ist die Transferleistung dann besonders groß, wenn die Aufgabensituation in der Praxis möglichst stark widergespiegelt ist. Diese Ähnlichkeit zwischen Unterrichts- und Anwendungssituation ist allerdings nur dann erfolgsversprechend und machbar, wenn ein naher Transfer erwünscht ist. So wurde im vorliegenden Unterrichtsdesign darauf wertgelegt, dass neben der Wissensaneignung auch ein direktes Training eines grafischen Softwaretools gewährleistet wird. Im Sinne des positiven Transfers (vgl. 2.3.4.1) sollten die Auszubildenden das Programm im Betrieb auch anwenden.

Folgende allgemeine Zielsetzungen wurden für den untersuchten Lehrgangsunterricht gesetzt: a) Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechniken, verbunden mit den Möglichkeiten des e-Learnings (Blended Learning). b) Binnendifferenzierung in der heterogenen Schüler/innen-Gruppe c) Förderung des selbstgesteuerten Lernens d) Evaluierung der erarbeiteten Themengebiete e) Förderung des autonomen Lernens der sozialen Interaktion

Zusammenfassung der Kapitel

1 Unterrichtsplanung und Durchführung: Dieses Kapitel behandelt die institutionellen Rahmenbedingungen der dualen Berufsausbildung sowie die spezifischen Anforderungen an Medienfachleute und beleuchtet didaktische Interventionsmöglichkeiten zur Transferverbesserung.

2 Theoretische Konzepte im Umfeld des Transfergeschehens: Hier werden zentrale theoretische Modelle wie Situationsspezifität, Metakognition und verschiedene Transfertheorien (z.B. Theorie der identischen Elemente) analysiert, die als Basis für das didaktische Modell der Studie dienen.

3 Hypothesen: Das Kapitel definiert die forschungsleitenden Hypothesen, die sich auf den Wissenserwerb (Binnentransfer) und den Transfer in die berufliche Praxis sowie den Einfluss des Vorwissens beziehen.

4 Empirische Erhebung: Es wird das Forschungsdesign beschrieben, welches eine Längsschnittuntersuchung in Form von drei Messzeitpunkten mittels Fragebogen umfasst, um Wissensstand und Transferrelevanz zu erfassen.

5 Die Auswertung, methodisches Vorgehen und Resultate: Dieses Kapitel präsentiert die statistische Analyse der erhobenen Daten, inklusive der Prüfung der Hypothesen sowie der Faktorenanalyse des verwendeten Befragungsinstruments.

6 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert und in den Kontext der bestehenden Transferforschung gesetzt, wobei insbesondere die Wechselwirkung von Praxiserfahrung und Wissensstabilisierung betont wird.

7 Kritische Reflexion und Aussicht: Abschließend werden die Grenzen der Untersuchung aufgezeigt, zukünftige Forschungsbedarfe skizziert und notwendige methodische Verbesserungen für weiterführende Studien formuliert.

Schlüsselwörter

Lerntransfer, Berufspädagogik, duales System, Medienfachmann, Situationsspezifität, Binnentransfer, Praxistransfer, Wissenserwerb, Metakognition, Projektunterricht, Blended Learning, empirische Forschung, Längsschnittuntersuchung, Berufsschule, Wissensmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Lerntransfer im dualen Berufsausbildungssystem, speziell bei der Ausbildung von Medienfachleuten, und analysiert, wie praxisorientierter Unterricht den Transfer von Wissen in den Arbeitsalltag unterstützt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den zentralen Themen gehören die Gestaltung von Lernumwelten, das Transferkonzept nach Lopato, die Bedeutung von Situationsspezifität und Metakognition sowie die Rolle von Vorwissen und praktischer Erfahrung für den Lernerfolg.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, herauszufinden, ob ein transferorientiertes didaktisches Design zu einer signifikanten Verbesserung des Wissenserwerbs und einer erfolgreichen, nachhaltigen Anwendung dieses Wissens in der betrieblichen Praxis führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird für diese Studie verwendet?

Die Studie nutzt einen quantitativen Ansatz in Form einer Längsschnittuntersuchung mit drei Messzeitpunkten (Beginn des Lehrgangs, Ende des Lehrgangs, vier Wochen nach Praxisbeginn) mittels Fragebögen und statistischer Verfahren (Wilcoxon, Friedman, Spearman-Korrelation).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen des Transfers dargelegt, gefolgt von der Herleitung der Hypothesen, der Beschreibung des empirischen Vorgehens bei der Erhebung und der detaillierten statistischen Auswertung und Ergebnisdarstellung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Lerntransfer, Berufspädagogik, duales System, Medienfachmann, Situationsspezifität, Binnentransfer und Praxistransfer beschreiben.

Warum wurde für die Untersuchung eine "konservative Auswertung" vorgenommen?

Die konservative Auswertung wurde gewählt, um nur gesichertes Wissen zu berücksichtigen, da die Autoren davon ausgehen, dass Wissen, das nur auf Vermutungen basiert, in der Anwendungssituation weniger nutzbar ist und die Dynamik des Transfers behindern könnte.

Welche Rolle spielt das "Vorwissen" laut den Untersuchungsergebnissen?

Die Studie deutet darauf hin, dass die praktische Erfahrung des Einzelnen positive Auswirkungen auf den Wissenserwerb und die Behaltensleistung hat, während der direkte Zusammenhang zwischen Vorwissen und theoretischem Wissen am Beginn des Lehrgangs differenzierter zu betrachten ist.

Was besagt die Hypothese 1 in Bezug auf den Projektunterricht?

Hypothese 1 besagt, dass eine explizite Thematisierung und Übung des Transfers im Projektunterricht zu einer besseren Lernleistung (Binnentransfer) und einem signifikant besseren Transfer in die berufliche Praxis führt, verglichen mit Unterrichtsformen ohne diesen spezifischen Fokus.

Welche Bedeutung haben "Transfermentalisierungen" in der Messung 3?

Da eine direkte Beobachtung der Anwendung im Betrieb nicht möglich war, dienten die mentalisierten Anwendungssituationen als Indikator dafür, ob die Lernenden in der Lage sind, kognitive Modelle für den Transfer ihres erworbenen Wissens in die künftige Arbeitspraxis zu bilden.

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Résumé des informations

Titre
Lerntransfer - Wirkung auf Lernerfolg durch Selbststeuerung bei mediengestützten Lernumwelten in der Berufspädagogik
Université
Pädagogische Hochschule Salzburg
Auteur
Günter Wohlmuth (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
61
N° de catalogue
V187511
ISBN (ebook)
9783656109051
ISBN (Livre)
9783656109136
Langue
allemand
mots-clé
Lerntransfer Berufsschule Duales Bildungssystem Transfertheorien
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Günter Wohlmuth (Auteur), 2006, Lerntransfer - Wirkung auf Lernerfolg durch Selbststeuerung bei mediengestützten Lernumwelten in der Berufspädagogik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187511
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