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Drei Versuche zur Humanbiologie für den Unterricht

Thema: Menschliches Verhalten Sinneswahrnehmung, Lernen und Kognition

Titel: Drei Versuche zur Humanbiologie für den Unterricht

Hausarbeit , 2009 , 21 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Hendrik Beyer (Autor:in)

Didaktik - Biologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Zusammenstellung enthält drei Versuchsprotokolle. Die Versuche eignen sich gut zur Durchführung im Biologieunterricht der Sekundarstufe I.
Es sollen dabei unter anderem folgende Fragestellungen geklärt werden:
Welche Sinne spielen bei der Geschmackswahrnehmung eine Rolle?
Was ist Lernen und wie funktioniert es?
Was sind kognitive Leistungen?
Der erste u. dritte Versuch beleuchten die kognitiven Fähigkeiten und das Lernverhalten des Menschen. Im zweiten Experiment geht es um das Zusammenwirken der menschlichen Sinne und deren Bedeutung aus evolutionärer und verhaltensbiologischer Sicht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINFÜHRUNG

2 VERSUCH 1: WIRKUNG VON NEUGIER AUF DAS LERNVERHALTEN DES MENSCHEN

2.1 EINLEITUNG

2.2 MATERIAL

2.3 DURCHFÜHRUNG

2.4 ERGEBNISSE

2.5 DISKUSSION

3 VERSUCH 2: ZUSAMMENWIRKEN VERSCHIEDENER SINNE

3.1 EINLEITUNG

3.2 MATERIAL

3.3 DURCHFÜHRUNG

3.4 ERGEBNISSE

3.5 DISKUSSION

4 VERSUCH 3: LERNEN DURCH ERKENNEN VON GESETZMÄßIGKEITEN

4.1 EINLEITUNG

4.2 MATERIAL

4.3 DURCHFÜHRUNG

4.4 ERGEBNISSE

4.5 DISKUSSION

5 SCHULBEZUG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, kognitive Leistungen und Lernprozesse des Menschen durch praxisorientierte Versuche zu beleuchten, die für den Biologieunterricht der Sekundarstufe I konzipiert wurden. Dabei soll insbesondere untersucht werden, wie sich Neugier auf das Lernverhalten auswirkt, inwiefern verschiedene Sinne beim Schmecken zusammenwirken und wie Menschen durch die Erfahrung von Gesetzmäßigkeiten ihr Schätzvermögen verbessern können.

  • Verhaltensbiologische Grundlagen des Lernens und der kognitiven Fähigkeiten
  • Einfluss von Neugier und Darbietungsformen auf den Lernerfolg
  • Zusammenspiel von Seh-, Geruchs- und Geschmackssinn
  • Lernen durch Fehlerkorrektur und Schätzung von Mengen
  • Pädagogische Anwendung und didaktischer Schulbezug der Experimente

Auszug aus dem Buch

3.5 Diskussion

Die aufgestellte These hat sich bestätigt. Die Versuchspersonen haben nur 72,91 Prozent der Proben korrekt erkannt. Dabei unterstelle ich jedoch, dass die Probanden unter Einbeziehung ihres Geruchssinnes alle Proben korrekt hätten benennen können. Um die Hypothese abschließend zu bestätigen, wäre also ein zweiter Durchlauf unter Einbeziehung des Geruchssinnes zwingend notwendig.

Bei der Betrachtung der Ergebnisse fällt außerdem auf, dass die Erkennungsrate relativ hoch ausfällt. Ich gehe davon aus, dass viele Probanden beim Ansagen ihrer Empfindungen ihren Mund u. Rachenraum durchlüfteten und somit indirekt auch den Geruchssinn ansprachen. Es wäre hier sinnvoller, die Ergebnisse notieren zu lassen und ggf. zusätzlich eine Nasenklemme zu verwenden. Ebenfalls sinnvoll erscheint mir ein Spülen den Mundraums nach jeder Probe, um etwaige Rückstände wegzuspülen und den Geschmack zu neutralisieren. Dazu eignet sich z.B. Wasser.

Es stellt sich bei Betrachtung des Ergebnisses natürlich die Frage, wodurch begründet ist, dass die Geschmacksbildung nicht alleine auf der Zunge stattfindet und der Geruchssinn so stark beteiligt ist. Die Chemorezeptoren des Geschmacksinns werden durch gelöste Substanzen in der Mundhöhle erregt und bilden ein Kontrollsystem für Nahrungsbestandteile. Der Geruchssinn ist das Kontrollsystem für eingeatmete Substanzen, also flüchtiger Stoffe. Beide Systeme arbeiten eng zusammen. Geschmacksrezeptoren sind modifizierte Epithelzellen, die – zu Geschmacksknospen assoziiert- in bestimmten Bereichen der Zunge und des Mundraums liegen. Sie finden sich auf der Zungenoberfläche oder in den von der Zunge hochstehenden Papillen (CAMPBELL & REECE 2003, 1282 ff). Es werden fünf prinzipielle Geschmackskategorien unterschieden, die jeweils nur in bestimmten Bereichen der Zunge wahrgenommen werden (siehe Abb. 2).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINFÜHRUNG: Diese Einleitung definiert die Grundlagen der Verhaltensbiologie und stellt die drei untersuchten Themenbereiche rund um kognitive Leistungen und Lernprozesse vor.

2 VERSUCH 1: WIRKUNG VON NEUGIER AUF DAS LERNVERHALTEN DES MENSCHEN: Dieser Versuch untersucht, ob durch Neugier motivierte Darbietungsformen – wie etwa Karikaturen – den Lernerfolg im Vergleich zu einfachen Abbildungen steigern.

3 VERSUCH 2: ZUSAMMENWIRKEN VERSCHIEDENER SINNE: In diesem Kapitel wird erforscht, wie stark der Geruchssinn und visuelle Reize die menschliche Geschmackswahrnehmung beeinflussen.

4 VERSUCH 3: LERNEN DURCH ERKENNEN VON GESETZMÄßIGKEITEN: Dieses Kapitel dokumentiert ein Experiment zur Schätzgenauigkeit, bei dem die Probanden durch sukzessive Fehlerkorrektur bei Mengenbestimmungen lernen.

5 SCHULBEZUG: Hier wird die Eignung und didaktische Umsetzung der drei durchgeführten Versuche für den Biologieunterricht in verschiedenen Schulstufen bewertet.

Schlüsselwörter

Humanbiologie, Unterricht, Verhaltensbiologie, Kognition, Neugier, Lernverhalten, Sinneswahrnehmung, Geschmackssinn, Geruchssinn, Konditionierung, Schätzvermögen, Didaktik, Sekundarstufe I, Experimente, Evolution

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit präsentiert drei Versuchsprotokolle zu Themen der Humanbiologie, die speziell für den Einsatz im Biologieunterricht der Sekundarstufe I entwickelt wurden, um menschliches Verhalten und Kognition zu erforschen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Wirkung von Neugier beim Lernen, dem komplexen Zusammenspiel der menschlichen Sinne bei der Geschmackswahrnehmung sowie der Fähigkeit des Menschen, aus Fehlern beim Schätzen zu lernen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die experimentelle Überprüfung von Lerntheorien und Wahrnehmungsprozessen in der Praxis sowie deren didaktische Aufbereitung für den schulischen Kontext.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf empirischen Versuchen mit Versuchspersonen (ca. 20–30 Jahre alt), bei denen Hypothesen aufgestellt, Versuchsreihen durchgeführt und die Ergebnisse anschließend quantitativ ausgewertet und diskutiert wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei spezifische Versuche: das Erinnerungsvermögen bei unterschiedlichen Bildtypen, die Abhängigkeit des Geschmacks vom Geruchs- und Sehsinn sowie die Verbesserung des Schätzvermögens durch Erfahrung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Humanbiologie, Lernverhalten, Kognition, Neugier, Sinneswahrnehmung und didaktischer Schulbezug charakterisiert.

Warum konnte der Einfluss von Karikaturen auf das Neugiermotiv nicht bestätigt werden?

Die Daten deuteten darauf hin, dass die verwendeten Karikaturen möglicherweise zu sehr vom eigentlichen Lerninhalt ablenkten und die Lernenden sich aufgrund des Zeitdrucks nicht intensiv genug mit den komplexeren Reizen auseinandersetzen konnten.

Welche Rolle spielt der Geruchssinn bei der Geschmackswahrnehmung?

Der Versuch zeigte eindrucksvoll, dass ein Großteil dessen, was wir als "Geschmack" bezeichnen, tatsächlich auf dem Geruchssinn basiert, da die Probanden bei ausgeschaltetem Riech- und Sehsinn Schwierigkeiten hatten, bestimmte Nahrungsmittel korrekt zu identifizieren.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Drei Versuche zur Humanbiologie für den Unterricht
Untertitel
Thema: Menschliches Verhalten Sinneswahrnehmung, Lernen und Kognition
Hochschule
Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig  (Institut für Fachdidaktik der Naturwissenschaften)
Note
1.0
Autor
Hendrik Beyer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
21
Katalognummer
V187735
ISBN (eBook)
9783656112839
ISBN (Buch)
9783656113249
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Versuchsprotokolle Unterrichtsvorschlag Humanbiologie Biounterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hendrik Beyer (Autor:in), 2009, Drei Versuche zur Humanbiologie für den Unterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187735
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Leseprobe aus  21  Seiten
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