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Validierung im Erste-Hilfe-Kurs für Führerscheinbewerber

Kontrolle des Lernerfolges zur Autoreflexion des Andragogen mit dem Ziel der Qualitätsverbesserung in Kursen, die „gezwungenermaßen“ besucht werden

Título: Validierung im Erste-Hilfe-Kurs für Führerscheinbewerber

Proyecto de Trabajo , 2007 , 29 Páginas

Autor:in: Diplom-Biologe Ralf Arno Wess (Autor)

Pedagogía - Educación de adultos
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Der Nachweis von Kenntnissen in Erster Hilfe ist Voraussetzung für die Zulassung zu Fahrprüfungen und damit zur Erlangung von Fahrerlaubnissen (Führerscheinen). Dieser Nachweis wird üblicherweise durch das Vorlegen einer Teilnahmebescheinigung an entsprechenden Kursen geführt, welche beim Regierungspräsidium der jeweiligen Landesregierung akkreditiert sind. Der Akkreditierung geht die Vorlage eines Lehrplanes durch den Ausbildungsträger voraus, von dem nicht ohne Zustimmung abgewichen werden darf. Der Spielraum des Kursleiters ist in inhaltlicher wie methodischer Hinsicht also gering. Daher bietet es sich an durch kurze Einlagen den Erfolg der Wissensaneignung durch die Teilnehmenden zu ermitteln.
Wenn das Ergebnis positiv ist, kann der entsprechende Kniff in den Lehrplan aufgenommen werden (und dann der nächste und so weiter). Das Erreichen einer positiven Einstellung zum Thema „Erste Hilfe“ muss auf jeden Fall primäres Kursziel sein. Denn kein Kurs von 16 Unterrichtseinheiten macht aus Unmotivierten tatsächlich kompetente Ersthelfer und die Halbwertszeit des Gelernten ist in der Tat erschreckend kurz. Aber Lernen ist immer ein aktiver Prozess, der nicht erzwungen werden kann. Die staatlich vorgeschriebene Konfrontation wird hier als eine Chance zur Annäherung an das Problem der Notwendigkeit zur Hilfeleistung verstanden.
Die formalen Restriktionen der Veranstaltung lassen kaum zeitlichen Raum für eine zusätzliche Feedbackrunde („Blitzlicht“ etc.). Daher wurde eine in den Kursverlauf integrierte Organisation eines feedbackfähigen Elements untersucht. Es geht um die Durchführung der geforderten praktischen Übungen „Umlagerung eines Patienten“, „Helmabnahme“ und „Herstellen einer stabilen Lagerung “. Normalerweise werden diese Tätigkeiten von den Teilnehmenden in Zweiergruppen (eine handelnde und eine das Opfer darstellende Person im Rollenwechsel) vor der gesamten (während dieser Zeit passiven oder im besten Fall zuschauenden) Gruppe prüfungshaft unter Aufsicht der Leitungsperson durchgeführt.
Alternativ wurde eine „kombinierte Übung“, in der die Teilnehmenden komplette Hilfeleistung in einem vorgestellten Beispiel durchführen, konzipiert und validiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Planung

1.1 Die Zielgruppe

1.2 Situation und Probleme der einzelnen Fraktionen

1.3 Lehr - Lern – Verträge

1.4 Dozentenmotivation

1.5 Die Veranstaltungsform

1.6 Die Realisierung der Lernziele

1.7 Sozialformen, Methoden und Arbeitsmittel

1.8 Die Organisation der Veranstaltung

1.9 Der Erfolg

2. Ausführung

2.1 Erfahrungen mit Kontaktgesprächen

2.2 Werbung

3. Auswertung

3.1 Realverlauf

3.2 Zwischen - Feedback und abschließende Auswertung

3.3 Formen gelungener und misslungener Kooperation der Teilnehmenden

3.4 Konsequenzen

4. Zitierte Literatur

5. Anlagen

5.1 Lehrplan

5.2 Handzettel

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht, wie in "gezwungenermaßen" besuchten Erste-Hilfe-Kursen für Führerscheinbewerber trotz restriktiver gesetzlicher Vorgaben und geringer Eigenmotivation der Teilnehmer eine effektive Qualitätssicherung und Wissensvermittlung erreicht werden kann. Dabei steht die Validierung einer neuen, in den Kursablauf integrierten Feedback-Methode durch praktische Übungen im Fokus, um die Lerneffektivität zu steigern und eine positive Einstellung zur Erste-Hilfe-Leistung zu fördern.

  • Methodische Gestaltung von Pflichtkursen zur Motivationssteigerung
  • Entwicklung von Lehr-Lern-Verträgen für inhomogene Teilnehmergruppen
  • Implementierung von Validierungsschleifen im laufenden Kursbetrieb
  • Rolle des Kursleiters als Vorbild und Qualitätsfaktor
  • Optimierung des Kursablaufs durch kombinierte praktische Übungsszenarien

Auszug aus dem Buch

3.2 Zwischen - Feedback und abschließende Auswertung

Die formalen Restriktionen der Veranstaltung lassen kaum zeitlichen Raum für eine zusätzliche Feedbackrunde („Blitzlicht“ etc.). Daher habe ich mich für eine in den Kursverlauf integrierte Organisation eines feedbackfähigen Elements entschieden. Es geht um die Durchführung der geforderten praktischen Übungen (s.o. 1.6 Realisierung der Lernziele) „Umlagerung eines Patienten“, „Helmabnahme“ und „Herstellen einer stabilen Lagerung “. Normalerweise werden diese Tätigkeiten von den Teilnehmenden in Zweiergruppen (eine handelnde und eine das Opfer darstellende Person im Rollenwechsel) vor der gesamten (während dieser Zeit passiven oder im besten Fall zuschauenden) Gruppe prüfungshaft unter Aufsicht der Leitungsperson durchgeführt.

Bloßstellungen, öffentlicher Tadel bei Fehlern und Peinlichkeiten sind dabei kaum vermeidbar. Zeit geht verloren, Motivation weicht, Vermeidungsstrategien um „sich zu drücken“ und der sinnvolle Zusammenhang der einzelnen Maßnahmen wird von der Erinnerung und Aufmerksamkeit der Teilnehmenden (mit oft verheerendem Ergebnis, N.N. 2005) abhängig.

Versuchsweise und in einzelnen Kursen (ansonsten hätte eine Genehmigung des damit geänderten Lehrplanes – welche gleichwohl angestrebt wird, siehe 3.4 - im Voraus erfolgen müssen) habe ich folgenden Ansatz einer Validierungsschleife gewählt: Statt die drei einzelnen Übungen isoliert im Kursverlauf von Allen üben zu lassen, habe ich mich auf das Erläutern und eine Demonstration durch Freiwillige, die nur nach meinen verbalen Anweisungen handelten, beschränkt. Damit ist der Verlaufplan eingehalten. Für die so gewonnene Zeit habe ich eine „kombinierte Übung“ konzipiert, in der die Teilnehmenden - natürlich im Rollenwechsel, aber zu dritt - eine komplette Hilfeleistung in einem vorgestellten Beispiel durchführen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Planung: Dieses Kapitel erläutert die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die daraus resultierenden Herausforderungen für Erste-Hilfe-Kurse sowie das primäre Ziel der Einstellungsänderung bei der Zielgruppe.

2. Ausführung: Hier werden die praktischen Erfahrungen aus der Durchführung der Kurse, insbesondere der Umgang mit den Teilnehmern und die Akquise durch Werbung, reflektiert.

3. Auswertung: Dieser Teil befasst sich mit der Analyse des Kursverlaufs, der Implementierung der neuen Validierungsschleife und der Bewertung der Kooperationsformen innerhalb der Gruppen.

4. Zitierte Literatur: Auflistung der verwendeten Quellen, die den Kontext der aktuellen Standards und Wissensstände zur Wiederbelebung bilden.

5. Anlagen: Diese Sektion stellt den detaillierten Lehrplan sowie einen beispielhaften Handzettel zur Verfügung, die als Grundlage für die praktische Umsetzung dienen.

Schlüsselwörter

Erste-Hilfe-Kurs, Führerscheinbewerber, Pflichtteilnahme, Validierung, Kursleitung, Andragogik, Lernziele, Notfallhilfe, Qualitätssicherung, Motivationsstrategien, Praxisübungen, Teilnehmerfeedback, Erwachsenenbildung, Kompetenzvermittlung, Unfallhilfe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung und Qualitätssicherung von Erste-Hilfe-Kursen, die von Führerscheinbewerbern als Pflichtveranstaltung besucht werden müssen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die pädagogische Gestaltung von Pflichtkursen, die Überwindung von Motivationsbarrieren bei Teilnehmern und die effektive Vermittlung lebensrettender Maßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, trotz starren Zeitplans eine positive Einstellung zum Thema Erste Hilfe zu erzeugen und eine didaktische Validierung des Lernerfolgs durch praktische Übungen zu etablieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen praxisorientierten Erfahrungsbericht, der auf der Analyse von Kursabläufen, Teilnehmerfeedback und der Erprobung methodischer Modifikationen (Validierungsschleifen) basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Zielgruppe, die Struktur der Lehr-Lern-Verträge, die Motivation des Dozenten sowie die konkrete Organisation und Durchführung der Veranstaltungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Erste-Hilfe-Kurs, Validierung, Pflichtteilnahme, Erwachsenenbildung, Motivationsstrategien und Kompetenzvermittlung.

Warum ist das Thema der "Zwangsteilnahme" so bedeutend für den Autor?

Der Autor stellt einen starken Kontrast zwischen motivierten Teilnehmern in anderen Kursen und den oft desinteressierten Teilnehmern in Erste-Hilfe-Kursen fest, was ihn zur Entwicklung neuer didaktischer Ansätze motivierte.

Was genau ist die beschriebene "Validierungsschleife"?

Es handelt sich um ein kombiniertes Übungskonzept, bei dem Teilnehmer in Kleingruppen ein komplettes Notfallszenario durchspielen, statt isolierte Handgriffe zu üben, um so ein praxisnahes Feedback zu erhalten.

Welche Rolle spielen die "Schaulustigen" in diesem Konzept?

Sie dienen dazu, den Lernprozess auch bei passiven Phasen zu intensivieren, da sie aufgefordert sind, die handelnden Personen bei der Hilfeleistung zu beobachten und bei Fehlern korrigierend einzugreifen.

Final del extracto de 29 páginas  - subir

Detalles

Título
Validierung im Erste-Hilfe-Kurs für Führerscheinbewerber
Subtítulo
Kontrolle des Lernerfolges zur Autoreflexion des Andragogen mit dem Ziel der Qualitätsverbesserung in Kursen, die „gezwungenermaßen“ besucht werden
Universidad
Johannes Gutenberg University Mainz  (Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung)
Curso
Lehren lernen – Lernen lehren Berufsbegleitende erwachsenenpädagogische Grundqualifizierung
Autor
Diplom-Biologe Ralf Arno Wess (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
29
No. de catálogo
V187792
ISBN (Ebook)
9783656115397
ISBN (Libro)
9783656116981
Idioma
Alemán
Etiqueta
Erste Hilfe Andragogik Erwachsenenbildung Zwangsteilnahme Motivation Validierung Erste-Hilfe-Kurs
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Diplom-Biologe Ralf Arno Wess (Autor), 2007, Validierung im Erste-Hilfe-Kurs für Führerscheinbewerber, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187792
Leer eBook
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