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Wortbildungslehre - Das Phänomen der Wortbildung in der deutschen Sprache

Titre: Wortbildungslehre - Das Phänomen der Wortbildung in der deutschen Sprache

Dossier / Travail , 2007 , 13 Pages

Autor:in: Dipl. Päd. Valerie Wittenbeck (Auteur)

Didactique de l'Allemand - Grammaire, Style, Méthode de travail
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Folgende Hausarbeit handelt von dem Phänomen der Wortbildung in der deutschen Sprache. Um den Prozess der Wortbildung nachvollziehen zu können, sollte zunächst die Bedeutung des Wortes und der Wortbausteine geklärt werden. Davon handelt das zweite Kapitel. Im dritten Kapitel wird die Wortbildung definiert und von weiteren Prozessen abgegrenzt. In Kapitel vier werden die Wortbildungstypen erläutert. Dabei werden die häufig genutzten Verfahren genau dargestellt. Die abschließende Betrachtung erläutert das Kapitel fünf.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wortbausteine

2.1 Lexikalische Morpheme

2.2 Grammatische Morpheme

2.2.1 Flexionsmorpheme

2.2.2 Derivationsmorpheme

3. Wortbildung

3.1 Gründe für die Wortbildung

3.2 Abgrenzungen

4. Wortbildungstypen

4.1 Komposition

4.1.1. Determinativ-Komposita

4.1.2 Kopulativ-Komposita

4.1.3 Possessiv-Komposita

4.2. Derivata / Ableitungen

4.2.1 Explizite Ableitung

4.2.2 Implizite Ableitung

4.3 Konversion

4.4 Kontamination

4.5 Kürzung

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Phänomen der Wortbildung in der deutschen Sprache, um die Mechanismen hinter der ständigen Erweiterung und Anpassung des Wortschatzes an die Bedürfnisse der Sprachgemeinschaft zu verstehen.

  • Grundlagen der Morphologie und Bedeutung von Wortbausteinen
  • Differenzierung zwischen lexikalischen und grammatischen Morphemen
  • Analyse der Beweggründe für Wortbildungsprozesse
  • Systematische Einordnung verschiedener Wortbildungstypen wie Komposition und Derivation
  • Abgrenzung der Wortbildung von Flexion und Wortschöpfung

Auszug aus dem Buch

3.1 Gründe für die Wortbildung

Unter den Sprechern jeder Sprache herrscht die kommunikative Notwendigkeit, alles was man kennen lernt oder lehrt, benennen zu müssen (siehe das Beispiel oben).

Ein durch Wortbildung bedingter Bezeichnungswandel oder die Neustrukturierung kompletter Begriffsfelder ist ein Ausdruck für wechselnde Urteile, Haltungen oder Absichten. Die unterschiedlichen Bezeichnungen haben die verschiedenen Konnotationen, d.h. die sind zwar Ausdrucksmittel für denselben Referenten, tragen in sich jedoch die zusätzliche eine Wertung. Beispiele: Terrorist – Freiheitskämpfer, Altersheim – Seniorenresidenz.

Das Bedürfnis nach durchsichtigen sprachlichen Zeichen und einem durchschaubaren Aufbau ist ein weiterer Grund für die Wortbildung. Beispiel: Die zum unmotivierten Begriff gewandelte Bezeichnung „Lenz“ wird zunehmend durch die Ausdrücke „Frühling“ und „Frühjahr“ ersetzt.

Wortbildung ist notwendig, um morphologische Mängel im Flexionssystem zu beseitigen, z. B. durch fehlender Plural- oder Steigerungsformen: Beispiel: Schnee – Schneemassen.

Außerdem kann man mit der Wortbildung Wörter bzw. Satzteile univerbieren. Das bedeutet die Gewinnung eines einzelnen Wortes durch Tilgung mehrer Wörter. Beispiel: mit dem Pflug arbeiten – pflügen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Wortbildung in der deutschen Sprache ein und skizziert den Aufbau der Untersuchung von den Grundlagen bis zu den spezifischen Wortbildungstypen.

2. Wortbausteine: Dieses Kapitel definiert Wörter als Morphemgefüge und unterscheidet zwischen lexikalischen und grammatischen sowie freien und gebundenen Morphemen.

3. Wortbildung: Das Kapitel definiert den Prozess der Wortbildung, beleuchtet die objektiven und subjektiven Gründe für die Entstehung neuer Wörter und grenzt den Begriff gegen Flexion und Wortschöpfung ab.

4. Wortbildungstypen: Dieser Abschnitt erläutert detailliert verschiedene Verfahren der Wortbildung, darunter Komposition, verschiedene Arten von Ableitungen, Konversion, Kontamination und Kürzung.

5. Resümee: Die abschließende Betrachtung stellt fest, dass sich Sprache durch die ständige Neukombination von Sprachmaterial weiterentwickelt und identifiziert aktuelle Tendenzen hin zu komplexeren Zusammensetzungen und Kürzungen.

Schlüsselwörter

Wortbildung, Morphologie, Morpheme, Komposition, Derivation, Flexion, Lexeme, Konversion, Sprachwissenschaft, Wortschatz, Sprachwandel, Univerbierung, Wortschöpfung, Kontamination, Kürzung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das linguistische Phänomen der Wortbildung in der deutschen Sprache und untersucht, wie neue Wörter gebildet werden.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die morphologischen Grundlagen, die verschiedenen Gründe für Wortbildung sowie die unterschiedlichen Typen der Wortbildung im Deutschen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Prozess der Wortbildung und die Anpassung des Wortschatzes an die Bedürfnisse der Sprachgemeinschaft nachvollziehbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive linguistische Analyse und stützt sich auf etablierte Fachliteratur zur Einführung in die Sprachwissenschaft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil definiert die Wortbausteine (Morpheme), analysiert Gründe für Wortbildung, grenzt den Begriff fachlich ab und klassifiziert die wichtigsten Wortbildungstypen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Wortbildung, Morphologie, Komposition, Derivation und Lexeme beschreiben.

Was sind die Unterschiede zwischen Flexions- und Derivationsmorphemen?

Während Flexionsmorpheme zur Wortformenbildung und syntaktischen Funktion dienen, dienen Derivationsmorpheme der Ableitung völlig neuer Lexeme.

Was versteht man unter dem Begriff "Wortschöpfung"?

Wortschöpfung bezeichnet die Prägung von Wörtern, bei denen kein Bestandteil auf bereits vorhandenes Sprachmaterial zurückgreift, wie etwa bei Markennamen.

Was ist das Besondere an einer Konversion?

Bei der Konversion wird ein Wort ohne Veränderung durch Affixe direkt in eine andere Wortart überführt, was sich häufig bei der Substantivierung zeigt.

Worauf deuten die aktuellen Wortbildungstendenzen hin?

Es ist eine Zunahme von komplexen, mehrgliederigen Zusammensetzungen sowie ein verstärkter Einsatz von Kürzungen in der deutschen Gegenwartssprache zu beobachten.

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Résumé des informations

Titre
Wortbildungslehre - Das Phänomen der Wortbildung in der deutschen Sprache
Université
Justus-Liebig-University Giessen  (Sprachwissenschaft )
Auteur
Dipl. Päd. Valerie Wittenbeck (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
13
N° de catalogue
V187945
ISBN (ebook)
9783656116196
ISBN (Livre)
9783656116554
Langue
allemand
mots-clé
wortbildungslehre phänomen wortbildung sprache
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dipl. Päd. Valerie Wittenbeck (Auteur), 2007, Wortbildungslehre - Das Phänomen der Wortbildung in der deutschen Sprache, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/187945
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