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Notwendigkeit von Wissensmanagement im dauerhaften Wettbewerb

Wissen als eigenständiger Produktionsfaktor

Titel: Notwendigkeit von Wissensmanagement im dauerhaften Wettbewerb

Studienarbeit , 2010 , 19 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Matthias Kaiser (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Unternehmen sind heutzutage immer größeren Risiken ausgesetzt. Die herkömmlichen Lösungen zur Produktivitäts- und Effektivitätssteigerung wie Beschäftigungsabbau, Kostensenkung oder Investitionen in neue Anlagen sind zwar weiterhin notwendig, sie sind aber zum Teil nicht mehr zeitgemäß und können die zukünftigen Erwartungen nicht mehr zufriedenstellend erfüllen. Ein durchdachtes, strategisch und operativ ausgeklügeltes Konzept eines lernenden Unternehmens, welches von Geschäftsführung, Führungskräften und Mitarbeitern gleichermaßen anerkannt, verinnerlicht und angewendet wird, gilt als großer Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz. Organisationales Lernen kann dabei Veränderungen, welcher Art und Weiße auch immer, frühzeitig sichtbar machen. Hierbei zeigt sich auch die Anpassungs- und Überlebensfähigkeit von Unternehmen, die in der Lage sein müssen Veränderungen frühzeitig zu erkennen, zu akzeptieren und schließlich entsprechend zu reagieren. Unternehmen die sich auch als lernende Organisation verstehen, müssen Wissen von den jeweiligen Wissensträgern lösen und der gesamten Organisation zur Verfügung stellen. Zur praktischen Umsetzung des sogenannten Wissensmanagements stehen einige Instrumente zur Verfügung. Diese Einzuführen und auf ihre ständige Wirksamkeit hin zu überprüfen ist die Aufgabe eines Wissensmanagements. Organisationales Lernen ist für Unternehmen existenziell wichtig um im Wettbewerb zukünftig bestehen zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die Risiken im Wettbewerb am Beispiel der Loewe AG

2. Veränderungen in der Wertigkeit und im Zusammenspiel der Produktionsfaktoren – Wissen als eigenständiger Produktionsfaktor

3. Wissensmanagement als operatives Werkzeug für Organisationales Lernen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit eines effektiven Wissensmanagements, um Unternehmen in einem zunehmend volatilen Wettbewerbsumfeld durch organisationales Lernen zukunftsfähig zu halten und Wissen als zentralen Produktionsfaktor zu etablieren.

  • Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft
  • Wissen als eigenständiger, strategischer Produktionsfaktor
  • Herausforderungen durch demographische Entwicklungen und Fluktuation
  • Methoden und Instrumente des organisationalen Lernens
  • Transformation des Unternehmens zur lernenden Organisation

Auszug aus dem Buch

Die Risiken im Wettbewerb am Beispiel der Loewe AG

Unternehmen sind heutzutage immer größeren Risiken ausgesetzt. Vor allem die Globalisierung hat die Unternehmen in den letzten Jahren bereits vor große Aufgaben gestellt. So mussten nicht nur neue Absatzmärkte in bisher unbekannten Ländern erschlossen werden, auch mit zunehmender Konkurrenz und steigendem Kostendruck mussten Unternehmen umzugehen lernen. Besonders gut zeigt sich dies am Beispiel des oberfränkischen Elektronikherstellers Loewe. Der Traditionskonzern war lange Zeit nicht nur in Deutschland, sondern weltweit Marktführer im Bereich der Fernsehgeräte. Loewe führte bereits 1961 den ersten Videorecorder Optacord 500 in Deutschland ein. Im Jahr 1963 erfolgt die Markteinführung des ersten volltransistorisierten und tragbaren Fernsehgerätes Optaport. Der erste Fernseher mit Internetzugang und der erste Loewe-Flachbildfernseher wurden bereits 1998 eingeführt, also viele Jahre vor der Einführung der Flachbildfernseher durch die Konkurrenz. Diese lange Jahre währende Vormachtstellung in Bezug auf innovative Produkte und Marktanteil musste Loewe in den letzten Jahren allerdings Stück für Stück aufgeben.

Bereits beim ersten Schub der Einführung von Flachbildfernsehern im Jahr 2006 war Loewe strategisch und operativ falsch aufgestellt. Man schaffte es nicht die Flachbildfernseher schnell genug und in großen Mengen auf den Markt zu bringen. Es wurde zu lange an großen Röhrenfernsehern festgehalten, welche der Kunde nicht mehr nachfragte. Hinzu kam die erste Wirtschaftskrise Anfang dieses Jahrtausends die zu einem Umsatz- und Gewinneinbruch führte. Infolgedessen mussten die Beschäftigten auf ein volles oder halbes Monatsgehalt verzichten und eine Kapitalerhöhung vorgenommen werden. Auch bei der Einführung der 3D-Technologie ließ man sich zu viel Zeit und wartete erst noch die Einführung durch Konkurrenten ab. Mittlerweile befindet sich das Unternehmen in Sanierungsmaßnahmen. Mit dem aufgelegten Zukunftsprogramm „Fast Forward“ wurden seit Juni letzten Jahres Einsparungen beim Einkauf in Höhe von 6 Millionen Euro erzielt, eine neue Produktoffensive mit 3-D Geräten gestartet, sowie die Produktkosten mit Hilfe einer Plattformstrategie optimiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Risiken im Wettbewerb am Beispiel der Loewe AG: Das Kapitel illustriert anhand des Traditionsunternehmens Loewe, wie strategische Fehler und eine langsame Reaktion auf Marktveränderungen in einem globalen Wettbewerbsumfeld die Marktposition gefährden können.

2. Veränderungen in der Wertigkeit und im Zusammenspiel der Produktionsfaktoren – Wissen als eigenständiger Produktionsfaktor: Hier wird der Wandel zur Wissensgesellschaft beleuchtet und Wissen als neue, kritische Ressource neben den klassischen volkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren definiert.

3. Wissensmanagement als operatives Werkzeug für Organisationales Lernen: Dieses Kapitel erläutert die praktische Notwendigkeit und Umsetzung von Wissensmanagement sowie die Rolle des organisationalen Lernens als Grundlage für langfristige Wettbewerbsfähigkeit.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Organisationales Lernen, Produktionsfaktor Wissen, Humankapital, Wettbewerbsfähigkeit, Lernende Organisation, Transformation, Globalisierung, demographischer Wandel, Innovationsmanagement, Wissensgesellschaft, Unternehmensstrategie, operative Exzellenz, Wissensvorsprung, Prozessoptimierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Notwendigkeit für Unternehmen, angesichts globaler Risiken und eines Wandels zur Wissensgesellschaft, Wissen als zentralen Produktionsfaktor zu etablieren und durch Wissensmanagement sowie organisationales Lernen wettbewerbsfähig zu bleiben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören der Wandel der Produktionsfaktoren, die Bedeutung des Faktors Wissen, die demographischen Herausforderungen für Betriebe und die Implementierung von Instrumenten zur Wissenssicherung und -verbreitung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen durch strategisches Wissensmanagement und die Entwicklung zur lernenden Organisation Veränderungen antizipieren und sich langfristig gegen Konkurrenten behaupten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die Auswertung von Praxisbeispielen, um die theoretischen Konzepte des Wissensmanagements in den realen wirtschaftlichen Kontext zu setzen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Risiken im modernen Wettbewerb anhand von Fallbeispielen, erörtert die theoretische Verschiebung der Produktionsfaktoren hin zum Wissen und definiert Wissensmanagement als notwendiges operatives Werkzeug.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Wissensmanagement, organisationales Lernen, Humankapital, Wettbewerbsvorteile und Transformation geprägt.

Welche Rolle spielt die Loewe AG als Fallbeispiel in der Arbeit?

Die Loewe AG dient als Beispiel dafür, wie ein ehemaliger Marktführer durch strategische Fehler und verspätete Innovationsprozesse seine Marktstellung verliert und wie wichtig daher proaktive Anpassungsfähigkeit ist.

Wie beeinflusst der demographische Wandel das Wissensmanagement laut Autor?

Der Autor argumentiert, dass durch den Eintritt geburtenstarker Jahrgänge in das Rentenalter ein massiver Abfluss von Erfahrungswissen droht, was die Anforderungen an ein systematisches Wissensmanagement erheblich steigert.

Warum wird Wissen als eigenständiger Produktionsfaktor bezeichnet?

Wissen wird als eigenständig betrachtet, da es über die klassischen Faktoren Arbeit, Kapital und Boden hinausgeht und in einer Wissensgesellschaft die primäre Ressource darstellt, die über den wirtschaftlichen Erfolg entscheidet.

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Details

Titel
Notwendigkeit von Wissensmanagement im dauerhaften Wettbewerb
Untertitel
Wissen als eigenständiger Produktionsfaktor
Hochschule
Fachhochschule Hof
Note
1,3
Autor
Matthias Kaiser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
19
Katalognummer
V188027
ISBN (eBook)
9783656114857
ISBN (Buch)
9783656115595
Sprache
Deutsch
Schlagworte
notwendigkeit wissensmanagement wettbewerb wissen produktionsfaktor
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Matthias Kaiser (Autor:in), 2010, Notwendigkeit von Wissensmanagement im dauerhaften Wettbewerb, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188027
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Leseprobe aus  19  Seiten
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