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Kunst ist tot. Es lebe die Kunst!

Eine kursorische Analyse heutiger Kunst mit Hilfe Luhmanns Systemtheorie und Horkheimer & Adornos „Dialektik der Aufklärung“

Título: Kunst ist tot. Es lebe die Kunst!

Ensayo , 2011 , 22 Páginas

Autor:in: B.A. Markus Feiks (Autor)

Sociología - Medios, arte, música
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Das System der Wirtschaft ist allumfassend und hat längst auch jenes der Kunst durchdrungen. Anstatt mithilfe der Kunst, soziale Prozesse zu reflektieren, rennt der "arme Künstler" von heute dem nächsten Auftrag hinterher und versucht es seinem "Gönner" recht zu machen. Sein Problem: Selbst Affen können Kunst.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kunst und Künstler

2.1 Kunst als intrinsische Konstruktion

2.2 Kunst als extrinsische Konstruktion

2.3 Das Selbstbild des Künstlers

2.4 Der Künstler auf dem freien Markt

2.5 Resümee

3 Kunst als System

3.1 Systemtheorie nach Luhmann

3.1.1 Kunst als symbolisch generalisiertes Kommunikationsmedium

3.1.2 Kunst als System

4 Kunst als Massenbetrug

5 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den sozio-ökonomischen Wandel der Kunst in der heutigen Gesellschaft. Das Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen der einst als aufklärerisch verstandenen Kunst und ihrer heutigen Rolle als ökonomisch verwertbares Produkt unter Rückgriff auf die Systemtheorie von Niklas Luhmann sowie die "Dialektik der Aufklärung" von Horkheimer und Adorno zu analysieren.

  • Soziologische und philosophische Betrachtung der Kunstproduzenten
  • Wechselwirkung zwischen Kunstsystem und ökonomischem Markt
  • Die Rolle der Systemtheorie zur Beschreibung von Kunst
  • Kritik an der "Kulturindustrie" als Mechanismus der Manipulation
  • Wandel von Autonomie hin zur marktorientierten Fremdbestimmung

Auszug aus dem Buch

2.4 Der Künstler auf dem freien Markt

Der Künstler setzt sein Kapital auf dem Markt ein. Das Wesen des liberalen Marktes ist es, dass auf ihm Akteure zueinander in Beziehung treten können, ihre Güter nach dem Prinzip Angebot-Nachfrage mit einem Wert versehen und durch Tausch einen Ausgleich – einen Gegenwert – für das getauschte Gut erhalten. Dessen Wert (Preis) kann auf verschiedene Art und Weise gebildet werden. Basiert die Bildung auf der Nachfrage, so muss diese vorhanden sein und falls nicht, eben generiert werden. Die Nachfrage entsteht also durch den Willen der Befriedigung eines Bedürfnisses, welches auf Seite des Käufers entsteht. Dieser sehr komplexe Vorgang ist gekoppelt mit unzähligen Eindrücken, die der Mensch täglich erhält. Das sind Informationen, die auf ihn einströmen und ihm bspw. durch Werbung suggerieren, was er anscheinend zu brauchen hat. Bei dem Kunden entstehen kognitive Dissonanzen, die als störend empfunden und konsumatorisch überwunden werden.

Funktional gesehen, versucht der Künstler nichts anderes, als eben diese kognitiven Dissonanzen zu minimieren oder zu beseitigen. Die Raffinesse besteht folglich darin, dem Käufer zu suggerieren, dass eben dieses und nicht jenes Kunstwerk und allgemein: das Kunst diese Dissonanzen lösen kann. Bedürfnisse sind bedingt durch die jeweilige Kultur und werden zumeist von Subsystem wie Werbung oder Mode erzeugt. Die Subsysteme stagnieren jedoch nicht, sondern passen sich sozialen, ökonomischen und kulturellen Veränderungen an. Diese wechselseitige Beeinflussung reproduziert somit ständig Werte, die wiederum Grundlage für ökonomische Handlungen sind bzw. sich auf den jeweiligen Markt auswirken.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die wissenschaftliche Problematik des modernen Kunstbegriffs ein und umreißt den theoretischen Fokus auf die Systemtheorie und die Kulturindustriekritik.

2 Kunst und Künstler: Dieses Kapitel untersucht die Entstehung von Kunst als intrinsische oder extrinsische Konstruktion und beleuchtet das Selbstbild des Künstlers im Spannungsfeld zwischen Charisma und Markt.

3 Kunst als System: Hier wird die Systemtheorie nach Niklas Luhmann angewandt, um Kunst als ausdifferenziertes System und Kommunikationsmedium zu definieren.

4 Kunst als Massenbetrug: Basierend auf Horkheimer und Adorno wird die Kunst als Objekt der Kulturindustrie kritisiert, die durch Standardisierung und Kommerzialisierung manipuliert wird.

5 Ausblick: Der Ausblick resümiert den Legitimationsdruck der Kunst im Kapitalismus und stellt die Frage, ob eine Emanzipation der Kunst von der Wirtschaft noch möglich ist.

Schlüsselwörter

Kunst, Systemtheorie, Niklas Luhmann, Kulturindustrie, Horkheimer, Adorno, Warencharakter, Markt, Kunstwerk, Kommunikation, Autonomie, Kommerzialisierung, Ästhetik, Künstlerhabitus, Kapital

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch den soziologischen und ökonomischen Wandel der Kunst in der modernen Gesellschaft unter dem Einfluss kapitalistischer Strukturen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Bestimmung von Kunst, die Rolle des Künstlers auf dem freien Markt sowie die kritische Untersuchung der Kulturindustrie.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es zu hinterfragen, ob Kunst heute noch eine unabhängige aufklärerische Funktion erfüllt oder ob sie vollständig zu einem ökonomischen Produkt degradiert wurde.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen systemtheoretischen Ansatz nach Niklas Luhmann in Verbindung mit der kritischen Theorie von Horkheimer und Adorno.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil deckt die Konstruktion von Kunst, die Marktmechanismen im Kunstbetrieb, die Systemtheorie der Kunst und eine Kritik an deren Massenmanipulation ab.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Systemtheorie, Kulturindustrie, Warencharakter der Kunst, Autonomie und ökonomische Verwertung.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen intrinsischer und extrinsischer Konstruktion?

Intrinsisch bezieht sich auf die bewusste schöpferische Absicht des Künstlers, während extrinsisch die Definition von Kunst durch externe Faktoren wie den Kunstmarkt oder den Käufergeschmack beschreibt.

Welche Rolle spielt die "Kulturindustrie" laut der Arbeit?

Die Kulturindustrie dient als Instrument, um Kunst mittels Standardisierung und Serienproduktion für ökonomische Zwecke zu instrumentalisieren und das Individuum zu nivellieren.

Gibt es laut dem Autor noch einen Ausweg für die Kunst?

Der Autor deutet die Existenz von "Enklaven der Kunst" an, in denen eine autarke Verwaltung und eine Abkehr von kapitalistischen Zwängen möglich sein könnten.

Warum wird das Zitat von Horkheimer zu Beginn verwendet?

Es dient als programmatische Grundlage, um den Warencharakter der Kunst und deren Fetischisierung bereits eingangs zu verdeutlichen.

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Detalles

Título
Kunst ist tot. Es lebe die Kunst!
Subtítulo
Eine kursorische Analyse heutiger Kunst mit Hilfe Luhmanns Systemtheorie und Horkheimer & Adornos „Dialektik der Aufklärung“
Autor
B.A. Markus Feiks (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
22
No. de catálogo
V188042
ISBN (Ebook)
9783656118299
ISBN (Libro)
9783656132714
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kunst kunsttheorie kunst ist tot systemtheorie luhmann kulturkritik horkheimer adorno kulturphilosophie kunstphilosophie system macht geld wirtschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
B.A. Markus Feiks (Autor), 2011, Kunst ist tot. Es lebe die Kunst!, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188042
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