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Gesetzliche Grundlagen der Rückenprävention- und Rehabilitation

Title: Gesetzliche Grundlagen der Rückenprävention- und Rehabilitation

Seminar Paper , 2009 , 19 Pages

Autor:in: Monika Zähringer (Author)

Sport - Kinematics and Training Theory
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Unter dem Begriff Prävention versteht man laut dem Leitfaden Gesundheitsförderung (1996) die Verhütung von Krankheiten mit dem Ziel, Krankheiten frühestmöglich zu erkennen und so schnell behandeln zu können. Außerdem zielt die Prävention darauf ab, Gesundheit im Voraus so zu fördern, dass es gar nicht erst zum Entstehen von Krankheiten kommt (Leitfaden der Gesundheitsförderung, 1996).
Dagegen ist der Rehabilitationssport ist eine für behinderte und von der Behinderung bedrohte Menschen entwickelte Therapie mit dem Ziel, die Betroffenen auf Dauer in das Arbeitsleben und in die Gesellschaft einzugliedern.
In den folgenden Abschnitten werden diese Begriffe näher erläutert und deren gesetzliche Verankerung im deutschen Gesundheitssystem dargestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Prävention

2.1 Abgrenzung des Begriffs Gesundheitsförderung

2.2 Gesetzestexte aus der Prävention

2.3 Primärprävention

2.4 Felder der Primärprävention

2.5 Merkmale präventiver Programme

3. Rehabilitation

3.1 Ziele und Inhalte

3.2 Leistungsumfang

3.3 Anerkennung von Rehabilitationsport

3.4 Kostenregelung

4. Schluss

5. Literaturangaben

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die gesetzlichen Grundlagen und strukturellen Rahmenbedingungen der Prävention und Rehabilitation im deutschen Gesundheitssystem. Ziel ist es, die Verankerung dieser Maßnahmen im Sozialgesetzbuch sowie die Anforderungen für die Kostenübernahme durch Krankenkassen und Rehabilitationsträger aufzuzeigen.

  • Grundbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention
  • Rechtliche Grundlagen im SGB V und SGB IX
  • Differenzierung der Ansätze in der Primärprävention
  • Voraussetzungen und Qualitätsmerkmale von Rehabilitationssport
  • Abrechnungs- und Anerkennungsverfahren für Leistungserbringer

Auszug aus dem Buch

2.5 Merkmale präventiver Programme

Wodurch lässt sich nun erkennen, ob ein Sportkurs als präventiv sinnvoll eingestuft werden kann? Hierzu hält der Leitfaden Prävention einige Anhaltspunkt bereit. Interventionen müssen neben der Vermeidung von Risikofaktoren auch gesundheitsfördernde (=ressourcenstärkende) Anteile enthalten. Die Teilnehmer der Programme sollen ihre eigenen Fähigkeiten erfahren und durch verschiedenste sportliche Aktivität Bewegung erleben. Neben der Kompetenzsteigerung in dem Feld des Präventionskurses, sollte eine unspezifische Gesamtentwicklung angestrebt werden. Ein wichtiges Stichwort im Bezug auf das Bewegungserleben ist die Nachhaltigkeit. Das Ziel eines Kurses kann durch „die allgemeine Förderung der Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit“ beschrieben werden.

Das Programm muss auf eine spezielle Zielgruppe ausgerichtet sein und den Präventionsprinzipien des Leitfadens entsprechen. Die Wirksamkeit des Konzeptes muss anhand einer Evaluation bewiesen worden sein. Die Kursleiter der Programme verfügen über eine spezielle Ausbildung auf dem jeweiligen Gebiet, ein Trainermanual sowie Teilnehmerunterlagen liegen vor. Weiterhin müssen die Räume sowie die Teilnehmerzahl der Kurse einen angemessenen Rahmen umfassen. Das Angebot sollte 8-10 Kurseinheiten umfassen und ein „Kompaktangebot“ sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung definiert die Grundbegriffe der Prävention sowie der Rehabilitation und skizziert deren Zielsetzung hinsichtlich der Erhaltung von Gesundheit und der gesellschaftlichen Eingliederung.

2. Prävention: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Ebenen der Prävention, grenzt Gesundheitsförderung ab und stellt die relevanten Gesetzestexte sowie Kriterien für präventive Programme dar.

3. Rehabilitation: Hier werden Ziele, Inhalte, Leistungsumfänge und das Anerkennungsverfahren für Rehabilitationssport auf Basis des SGB IX detailliert beschrieben.

4. Schluss: Das Fazit stellt fest, dass für eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen eine Vielzahl an strengen Voraussetzungen erfüllt sein muss.

5. Literaturangaben: Dieses Kapitel listet die verwendeten Quellen und rechtlichen Grundlagen auf, die der Arbeit zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Prävention, Rehabilitation, Gesundheitsförderung, SGB V, SGB IX, Primärprävention, Rehabilitationssport, Leistungsumfang, Gesetzliche Grundlagen, Krankenkassen, Setting-Ansatz, Zertifizierung, Qualitätssicherung, Bewegungsprogramme, Risikofaktoren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Präventionsmaßnahmen und Rehabilitationssport im deutschen Gesundheitssystem.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die gesetzliche Verankerung der Prävention im SGB V, die Strukturen der Gesundheitsförderung sowie die Anforderungen und Bestimmungen für den Rehabilitationssport nach dem SGB IX.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Darstellung, unter welchen Voraussetzungen Krankenkassen Leistungen für Prävention und Rehabilitation übernehmen und wie die Qualität der Maßnahmen gesichert wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung relevanter Gesetzestexte, Leitfäden und Richtlinien der Spitzenverbände der Krankenkassen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definitionen von Primärprävention, verschiedene Ansätze wie den Setting-Ansatz, die spezifischen Merkmale präventiver Programme sowie die Anforderungen an Rehabilitationssportgruppen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie SGB V, Rehabilitation, Prävention, Leistungsumfang und Zertifizierung charakterisiert.

Wie unterscheidet sich der Setting-Ansatz von individuellen Maßnahmen?

Der Setting-Ansatz adressiert das gesamte System oder eine Organisation als Ganzes, während individuelle Ansätze direkt den einzelnen Versicherten bei spezifischem Bedarf ansprechen.

Welche Kriterien muss ein Rehabilitationssport-Kurs erfüllen, um anerkannt zu werden?

Er muss durch zertifizierte Übungsleiter geführt werden, eine ärztliche Verordnung vorweisen, eine Gruppengröße einhalten und die fachlichen Standards für Sicherheit und Durchführung erfüllen.

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Details

Title
Gesetzliche Grundlagen der Rückenprävention- und Rehabilitation
College
Sport Academy Cologne
Author
Monika Zähringer (Author)
Publication Year
2009
Pages
19
Catalog Number
V188126
ISBN (eBook)
9783656117698
ISBN (Book)
9783656131953
Language
German
Tags
gesetzliche grundlagen rückenprävention- rehabilitation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Monika Zähringer (Author), 2009, Gesetzliche Grundlagen der Rückenprävention- und Rehabilitation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188126
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