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Interkulturelle Kompetenz als Schlüsselfaktor für Unternehmenserfolg im Ausland

Untersuchung interkultureller Erfolgskonzepte baden-württembergischer KMU

Título: Interkulturelle Kompetenz als Schlüsselfaktor für Unternehmenserfolg im Ausland

Tesis de Máster , 2011 , 95 Páginas , Calificación: 1,6

Autor:in: Mareen Schima (Autor)

Política - Tema: Unión Europea
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Die vorliegende Arbeit möchte sich also dem Thema interkultureller Kompetenz als Erfolgsfaktor für Geschäftstätigkeiten im Ausland widmen. Dabei wird das Themenfeld vom deutschen Markt aus betrachtet. Insbesondere der wirtschaftsstarke Standort Baden-Württemberg ist bekannt für seine erfolgreichen Unternehmen. Große Namen wie Porsche, Mercedes-Benz und Würth drängen sich unwillkürlich ins Gedächtnis.
Die Autorin möchte sich allerdings einer anderen Gruppe von Unternehmen zuwenden, die eher im Verborgenen agieren: Die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Baden-Württemberg. Diese Einschränkung hat durchaus ihre Berechtigung, gelten gerade diese Unternehmen als hidden champions in der Wirtschaft, welche unter anderem den „Beschäftigungsmotor“ des Landes antreiben. Demnach lautet die zentrale Fragestellung der Arbeit:

Was sind die Erfolgsfaktoren baden-württembergischer KMU in Bezug auf ihre internationale Geschäftstätigkeit im Ausland und welche Rolle spielt dabei das Konzept der interkulturellen Kompetenz?

Ziel der Arbeit ist es, die Erfolgsfaktoren baden-württembergischer KMU zu identifizieren und das Konzept der interkulturellen Kompetenz zu überprüfen. Die Arbeit richtet sich damit sowohl an die scientific community, da sie das Konzept der interkulturellen Kompetenz unter einem bestimmten Gesichtspunkt beleuchtet und dabei versucht, das Konzept und den Begriff durch die Erörterung in einem bestimmten Teilgebiet griffiger zu machen, da sich dieser immer noch einer eindeutigen Definition entzieht.
Außerdem wendet sich diese Arbeit an die KMU selbst, indem die Erfolgsstrukturen sichtbar werden und etwa Implikationen für weitere Möglichkeiten der Erfolgsgenerierung integriert werden bzw. die Erfolgsfaktoren als Referenzmodell oder Best Practice für andere KMU dienen können.
Ein weiterer Schwerpunkt des Interesses liegt auf der Bedeutung der KMU innerhalb der Europäischen Union (EU) und den Maßnahmen, die die EU im Hinblick auf die Förderung von KMU im Bereich der interkulturellen Kompetenz ergreift, um es diesen zu ermöglichen bzw. zu erleichtern, sich auf dem Binnen- und globalen Markt erfolgreich zu etablieren.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemaufriss

1.2. Forschungsinteresse und Fragestellung

1.3. Untersuchungsgang und Methodik

2. Erfolgsfaktoren der Internationalisierung von KMU

2.1. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

2.1.1. Definition von KMU

2.2. Abriss der Historie und Bedeutung der KMU in Baden Württemberg

2.3. Erfolgsfaktoren von KMU im europäischen Ausland

2.4. Zwischenfazit und Thesengenerierung

3. Vorstellung des theoretischen Hintergrundes zum Konzept der interkulturellen Kompetenz

3.1. Annäherung an das Konzept interkultureller Kompetenz und die damit zusammenhängenden Begriffe

3.1.1. Der Begriff der Kultur

3.1.2. Klärung der Begriffsbestandteile interkultureller Kompetenz

3.1.2.1. Begriffsbestimmung interkulturelle Kompetenz

3.1.2.2. Modelle interkultureller Kompetenz

3.1.2.3. Definition interkultureller Kompetenz

3.1.2.4. Abgrenzung zu anderen Bereichen

3.2. Zwischenfazit

4. KMU in Europa

4.1. Die Bedeutung der interkulturellen Kompetenz in der Europäische Union

4.2. Die Mittelstandspolitik der EU – Interkulturelle Kompetenz als Teilfaktor für erfolgreiches Wirtschaften im Binnenmarkt

4.3. Zwischenfazit

5. Methode

5.1. Theoretischer Hintergrund des Experten- und des narrativen Interviews

5.1.1. Datenerhebung

5.1.2. Auswertung und Vorgehen

5.2. Beschreibung des Interviewleitfadens

5.3. Stichprobenbeschreibung und Erfahrungen aus dem Forschungsprozess

6. Ergebnisdarstellung und Interpretation

6.1. Ergebnisdarstellung

6.1.1. Gründe für den Erfolg baden-württembergischer Unternehmen im Allgemeinen – eine Einschätzung der Experten und Unternehmer

6.1.2. Ermittlung der Erfolgsfaktoren der befragten Unternehmen

6.1.2.1. Das Produkt: Spitzenqualität und kundenindividuelle Lösungen

6.1.2.2. Unternehmensstruktur, Führungspersonal und qualifizierte Mitarbeiter

6.1.2.3. Netzwerke und individuelle Kundenbeziehungen

6.2. Explikation: Interkulturelle Kompetenz als Schlüsselfaktor

6.2.1. Interkulturelle Trainings

6.3. Inanspruchnahme von EU-Fördermitteln

7. Implikationen für die Forschung, Wirtschaft und EU

8. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Rolle der interkulturellen Kompetenz als Erfolgsfaktor für die internationale Geschäftstätigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) aus Baden-Württemberg. Ziel ist es, die Erfolgsfaktoren dieser Unternehmen zu identifizieren und zu prüfen, wie das Konzept der interkulturellen Kompetenz innerhalb dieses Rahmens wirkt.

  • Identifikation von Erfolgsfaktoren baden-württembergischer KMU im Ausland.
  • Analyse des theoretischen Konzepts interkultureller Kompetenz.
  • Untersuchung der Bedeutung der EU-Mittelstandspolitik und Fördermaßnahmen.
  • Empirische Auswertung von Experten- und Unternehmensinterviews zum Thema Auslandserfolg und interkulturelle Vorbereitung.

Auszug aus dem Buch

1.1. Problemaufriss

Die Europäische Union (EU) hat dafür gesorgt, dass für den Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital innerhalb des Binnenmarktes Freizügigkeit herrscht. Damit wird für Unternehmen in der EU ein Pool an Potenzial zugänglich, der erschlossen werden will. Viele Unternehmen dehnen ihre Geschäftstätigkeiten über die eigenen nationalen Grenzen hinweg aus. Dies gilt für den europäischen und außereuropäischen Raum. Dabei berührt die Internationalisierung mehrere Ebenen: Auf der übernationalen Ebene beziehen sich die Veränderungen etwa auf die grenzüberschreitende Verteilung der Arbeit oder den Wettbewerb unterschiedlicher Länder. Auf der Länderebene kommt es zum Bedeutungsverlust der Steuerungsinstrumente des Nationalstaates. Auf der organisationalen Ebene führt die Internationalisierung für Unternehmen zur Ausweitung der Tätigkeit über Länder- und Kulturgrenzen zu einem tief greifenden Wandel der Aufgaben wie etwa Beschaffung, Produktion, Personaleinsatz etc. Der Abbau von Handelshemmnissen, sinkende Transportkosten und neue Informationstechnologien beschleunigen den globalen Handel.

Auf der individuellen Ebene finden Veränderungen statt in der Art des Zusammenlebens und des Arbeitens. Die Veränderungen im organisationalen und individuellen Bereich sind Gegenstand dieser Arbeit, denn hier setzt der Wirkungsbereich der interkulturellen Kompetenz an: „Der Umgang mit kulturellen Unterschieden im Arbeitsalltag stellt [dabei] für Unternehmen längst nicht mehr einen Ausnahmefall dar, sondern ist vielmehr der Normalfall. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, zahlreiche Tochtergesellschaften in verschiedenen Ländern zu organisieren und zu integrieren oder die Zusammenarbeit mit strategischen Kooperationspartnern zu koordinieren. Der möglichen Vielfalt der internationalen Unternehmensbeziehungen sind dabei keine Grenzen gesetzt.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Internationalisierung von KMU und Definition der zentralen Forschungsfrage bezüglich der Rolle interkultureller Kompetenz.

2. Erfolgsfaktoren der Internationalisierung von KMU: Definition von KMU, historischer Abriss der baden-württembergischen Wirtschaftsstruktur und Erörterung betriebswirtschaftlicher Erfolgsfaktoren.

3. Vorstellung des theoretischen Hintergrundes zum Konzept der interkulturellen Kompetenz: Fundierte theoretische Herleitung der Kulturbegriffe, Modelle interkultureller Kompetenz und deren Abgrenzung.

4. KMU in Europa: Analyse der Bedeutung von interkultureller Kompetenz innerhalb der EU und Untersuchung der entsprechenden Förderprogramme für den Mittelstand.

5. Methode: Darstellung der empirischen Vorgehensweise durch Experten- und narrative Interviews sowie Beschreibung des Forschungsdesigns.

6. Ergebnisdarstellung und Interpretation: Zusammenführung und Auswertung der empirischen Daten mit Fokus auf Erfolgsfaktoren, interkulturelle Trainings und EU-Fördermittel.

7. Implikationen für die Forschung, Wirtschaft und EU: Ableitung von Konsequenzen aus den Ergebnissen für Wissenschaft, Unternehmen und die europäische Politik.

8. Ausblick: Zusammenfassung der Notwendigkeit einer klaren Definition und Operationalisierung interkultureller Kompetenz für die zukünftige Praxis.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kompetenz, KMU, Baden-Württemberg, Internationalisierung, Erfolgsfaktoren, Unternehmensführung, EU-Fördermittel, Unternehmenskultur, Marktzugang, Export, Hidden Champions, interkulturelles Training, soziale Kompetenz, Globalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Baden-Württemberg ihre internationale Geschäftstätigkeit erfolgreich gestalten und welche Rolle interkulturelle Kompetenz dabei spielt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Erfolgsfaktoren für die Internationalisierung, die theoretische Fundierung des Begriffs der interkulturellen Kompetenz sowie die Rolle der europäischen Mittelstandspolitik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Erfolgsfaktoren baden-württembergischer KMU zu identifizieren und das Konzept der interkulturellen Kompetenz in diesem Kontext kritisch zu hinterfragen und zu validieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf Experten- und narrativen Interviews mit Vertretern aus sechs Unternehmen sowie Experten aus dem wissenschaftlichen Bereich basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung zum Kulturbegriff und interkultureller Kompetenz, eine Analyse der EU-Förderung für KMU sowie die Auswertung der durchgeführten Unternehmensinterviews.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind u.a. Interkulturelle Kompetenz, KMU, Baden-Württemberg, Internationalisierung, Erfolgsfaktoren, Unternehmenskultur und EU-Fördermittel.

Warum wird der Standort Baden-Württemberg hervorgehoben?

Baden-Württemberg gilt als wirtschaftsstarke Region mit einer hohen Dichte an erfolgreichen "Hidden Champions" (KMU), deren Erfolgskonzepte als Referenz für die Untersuchung dienen.

Welche Rolle spielt die EU bei der Förderung von KMU?

Die EU fördert KMU durch verschiedene Programme, jedoch zeigt die Studie, dass viele Unternehmen diese aufgrund hoher bürokratischer Hürden und als zu pauschal empfundener Maßnahmen nur selten in Anspruch nehmen.

Gibt es einen Unterschied zwischen europäischem und außereuropäischem Ausland?

Ja, einige Befragte gaben an, dass kulturelle Unterschiede innerhalb Europas als geringer wahrgenommen werden als bei außereuropäischen Märkten, wodurch die Notwendigkeit expliziter interkultureller Kompetenz unterschiedlich gewichtet wird.

Was ist die Schlussfolgerung bezüglich interkultureller Trainings?

Die Unternehmen benötigen eher spezifische, auf ihre Branche und Situation zugeschnittene Schulungen, statt pauschaler Trainingsprogramme, und tendieren dazu, interkulturelle Erfahrungen oft intuitiv oder durch "Learning-by-doing" zu erwerben.

Final del extracto de 95 páginas  - subir

Detalles

Título
Interkulturelle Kompetenz als Schlüsselfaktor für Unternehmenserfolg im Ausland
Subtítulo
Untersuchung interkultureller Erfolgskonzepte baden-württembergischer KMU
Universidad
University of Applied Sciences Ludwigsburg
Calificación
1,6
Autor
Mareen Schima (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
95
No. de catálogo
V188189
ISBN (Ebook)
9783656118923
ISBN (Libro)
9783656118619
Idioma
Alemán
Etiqueta
interkulturelle kompetenz schlüsselfaktor unternehmenserfolg untersuchung erfolgskonzepte
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mareen Schima (Autor), 2011, Interkulturelle Kompetenz als Schlüsselfaktor für Unternehmenserfolg im Ausland, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188189
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