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Fritz Cremer – Eine feministisch-kritische Untersuchung

Die weiblichen Aktplastiken als Idealtypus der Frau in der Deutschen Demokratischen Republik?

Titel: Fritz Cremer – Eine feministisch-kritische Untersuchung

Hausarbeit , 2011 , 26 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Lisa Minor (Autor:in)

Kunst - Bildhauerei, Skulptur, Plastik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Bildhauer Fritz Cremer war sicherlich einer der einflussreichsten Künstler der DDR. Bekannt wurde er vor allem durch seine monumentalen Gedenk-Plastiken, wie dem Buchenwald-Denkmal. Aber auch zahlreiche Aktplastiken, vorzugsweise weiblicher Gestalt, zählen zu seinem Œuvre. Die vorliegende Arbeit untersucht Fritz Cremers Aktplastiken beispielhaft unter einem feministisch-kritischen Standpunkt. Die gesellschaftliche Funktion der Kunst Cremers, besonders im Hinblick auf die Konstruktion von Weiblichkeit im sozialistischen Staat, steht im Fokus dieser Arbeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Die politische Bedeutung der Kunst in der DDR
    • Sozialistischer Realismus und die Formalismus-Debatte
  • Entwicklungen in Cremers Kunst ab den fünfziger Jahren
  • Die >>sozialistische Eva«<, Archetypus der neuen, alten Weiblichkeit
  • Exkurs: Ökonomische Geschlechterrollen
    • Die soziale Rolle der Frau
  • Genderspezifische Gewaltverhältnisse in der bildenden Kunst
  • Vergleich der »Eva« mit anderen Aktplastiken der DDR
  • Fazit

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die weiblichen Aktplastiken von Fritz Cremer im Kontext der DDR-Kunst der fünfziger Jahre. Das Ziel ist es, die Entstehung dieser Motive im Kontext des sozialen und politischen Umfeldes zu analysieren und die Frage nach einem idealisierten Frauentypus in Cremers Kunst zu beleuchten.

  • Der Einfluss des Sozialistischen Realismus und die Formalismus-Debatte auf die Kunst in der DDR
  • Die Rolle der Kunst im staatlichen Erziehungsprogramm der DDR
  • Die Darstellung des Weiblichen in Cremers Kunst und die Frage nach einem idealisierten Frauentypus
  • Die soziale und politische Rolle der Frau in der DDR
  • Die Rezeption von Cremers Werk in der feministisch-kritischen Kunstgeschichte

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung führt in die Thematik der Arbeit ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach einem idealisierten Frauentypus in Fritz Cremers Aktplastiken. Das zweite Kapitel beleuchtet die politische Bedeutung der Kunst in der DDR und die Rolle des Sozialistischen Realismus.

Das dritte Kapitel konzentriert sich auf die Entwicklungen in Cremers Kunst ab den fünfziger Jahren und stellt die "sozialistische Eva" als Archetyp der neuen, alten Weiblichkeit vor. Der Exkurs im vierten Kapitel untersucht die ökonomischen Geschlechterrollen in der DDR und die soziale Rolle der Frau.

Schlüsselwörter

Fritz Cremer, DDR-Kunst, Sozialistischer Realismus, Formalismus-Debatte, Aktplastik, Frauenbild, "sozialistische Eva", Geschlechterrollen, feministische Kunstgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Wer war Fritz Cremer und welche Bedeutung hatte er für die DDR-Kunst?

Fritz Cremer war einer der einflussreichsten Bildhauer der DDR. Er wurde vor allem durch seine monumentalen Gedenk-Plastiken, wie das Buchenwald-Denkmal, bekannt und prägte die künstlerische Landschaft des sozialistischen Staates maßgeblich.

Was wird in der feministisch-kritischen Untersuchung von Cremers Werk analysiert?

Die Untersuchung konzentriert sich auf Cremers Aktplastiken, vorzugsweise weiblicher Gestalt. Es wird analysiert, wie Weiblichkeit im sozialistischen Staat konstruiert wurde und welche gesellschaftliche Funktion diese Kunstwerke unter einem feministisch-kritischen Standpunkt hatten.

Was versteht man unter der "sozialistischen Eva" bei Fritz Cremer?

Die "sozialistische Eva" wird in der Arbeit als Archetypus einer neuen, aber auch alten Weiblichkeit beschrieben, die in Cremers Kunst ab den fünfziger Jahren als idealisierter Frauentypus auftritt.

Welche Rolle spielten der Sozialistische Realismus und die Formalismus-Debatte?

Diese politischen und ästhetischen Rahmenbedingungen hatten einen entscheidenden Einfluss auf die Kunstproduktion in der DDR. Die Arbeit untersucht, wie diese Debatten Cremers Darstellung des Weiblichen und seine künstlerische Entwicklung beeinflussten.

Wie wurden Geschlechterrollen in der DDR ökonomisch und sozial definiert?

Die Arbeit enthält einen Exkurs zu den ökonomischen Geschlechterrollen und der sozialen Rolle der Frau in der DDR, um den Kontext für die Entstehung von Cremers Frauenbildern zu verdeutlichen.

Gibt es in der Arbeit einen Vergleich mit anderen Künstlern?

Ja, die Arbeit zieht einen Vergleich zwischen Cremers "Eva" und anderen Aktplastiken, die in der DDR entstanden sind, um die Besonderheiten seines Werks herauszuarbeiten.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Fritz Cremer – Eine feministisch-kritische Untersuchung
Untertitel
Die weiblichen Aktplastiken als Idealtypus der Frau in der Deutschen Demokratischen Republik?
Hochschule
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)  (Institut für Kunstgeschichte)
Veranstaltung
Proseminar Bildende Kunst II: Kunst der fünfziger Jahre
Note
1,3
Autor
Lisa Minor (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
26
Katalognummer
V188354
ISBN (eBook)
9783656121114
ISBN (Buch)
9783656121503
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fritz Cremer Feminismus Kunst der DDR DDR Akt Aktplastik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lisa Minor (Autor:in), 2011, Fritz Cremer – Eine feministisch-kritische Untersuchung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188354
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  26  Seiten
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