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Deutsche Hochschulmeisterschaften Schwimmen 2009 Hannover - Bericht über eigene Tätigkeiten und Einblick in die Arbeit rund um Medien

Titel: Deutsche Hochschulmeisterschaften Schwimmen 2009 Hannover - Bericht über eigene Tätigkeiten und Einblick in die Arbeit rund um Medien

Projektarbeit , 2009 , 27 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Janosch Bülow (Autor:in)

Sport - Medien und Kommunikation
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Wort Projekt löst zahlreiche Assoziationen aus. Somit entsteht auch eine gewisse Erwartungshaltung und Spannung. Genau diese Spannung war ausschlaggebend für die Entscheidung, dieses Seminar zu wählen. Die Vorstellung, in einer Gruppe von Studenten ein deutschlandweites Event auf die Beine zu stellen, weckte großes Interesse und Vorfreude.
Doch was genau kann man sich überhaupt unter dem Begriff „Projekt“ vorstellen?
Recherchiert man beispielsweise im Lexikon, so ist ein Projekt ein einmaliger Prozess, der zwischen Anfangs- und Endtermin aus vielen koordinierten und gelenkten Tätigkeiten besteht. Unter speziellen Vorgaben bezüglich Zeit, Kosten und sonstiger Ressourcen soll ein Ziel realisiert werden. Der Ursprung des Begriffs leitet sich vom lateinischen Wort „proiectus“ ab, was „nach vorn geworfen“ bedeutet. Vereinfacht kann man sagen, dass ein Projekt ein Zusammenschluss verschiedener Vorgänge mit einem gemeinsamen Ziel ist.
Durch die Komplexität der Vorgänge ergeben sich auch Schwierigkeiten, die bei der Planung berücksichtigt werden müssen. Doch da ein Projekt oft mehrere Lösungswege erlaubt, entstehen Chancen für Organisatoren eigene Ideen mit einfließen zu lassen und zu verwirklichen. Oft haben die verschiedenen Teil- und Arbeitsbereiche auch unterschiedliche Interessen und Vorstellungen und so sind bei vielen Projekten Kommunikation und Kompromissbereitschaft verstärkt gefragt (vgl. Wikipedia).
Nun bleibt noch die Frage offen, warum wir als Lehramtsstudenten solch ein Projekt, das meistens außerschulischen Charakter hat, während unseres Studiums absolvieren müssen. In Anbetracht der Tatsache, dass in vielen anderen Seminaren und Praxisveranstaltungen Gruppenarbeit und selbstständige Planung ebenfalls Gang und Gebe ist, scheint es zunächst nicht zwangsläufig klar, wo die Besonderheiten eines Projekts liegen. Eine Antwort auf diese Frage wäre beispielsweise die besondere Eignung eines Projekts zur Verbindung von Praxis und Theorie. Die Anschaulichkeit der Inhalte sowie die Verbindung von kognitiven und emotionalen Aspekten fördern zudem den Lernprozess in besonderer Weise. Außerdem wirken Projekte mehr als andere Formen motivierend, was durch ein gemeinsames Ziel und das Erreichen von Zwischenzielen zu erklären ist. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Vorarbeit in der Großgruppe

3 Die Arbeitsgruppe „Öffentlichkeitsarbeit“

4 Eigene Tätigkeiten

4.1 Medienliste

4.2 Medienanschreiben

4.3 Pressetexte

4.4 Die Hochschulliste

5 Fazit und Überleitung

6 Grundlagen der Pressearbeit

6.1 Was sind Pressearbeit und PR?

6.2 Medien

6.3 Was ist „öffentliche Meinung“?

6.4 Issues Management

6.5 Journalismus

6.5.1 Recherche und Informationsgewinnung

6.5.2 Was ist ein „Gatekeeper“?

7 Die verschiedenen Mediensparten

7.1 Zeitungen

7.2 Zeitschriften

7.3 Nachrichtenmagazine

7.4 Nachrichtenagenturen und Pressedienste

7.5 Hörfunk-, Fernseh- und Internetjournalismus

8 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit dokumentiert die praktischen Erfahrungen des Autors bei der Organisation der Deutschen Hochschulmeisterschaften Schwimmen 2009 in Hannover, insbesondere im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, und verknüpft diese mit theoretischen Grundlagen der Pressearbeit und des Journalismus.

  • Praktische Organisation von Großveranstaltungen
  • Methoden der Öffentlichkeitsarbeit und PR
  • Grundlagen und Arbeitsweisen des Journalismus
  • Medienanalyse und Mediensparten

Auszug aus dem Buch

6.5.2 Was ist ein „Gatekeeper“?

Neben der Informationsflut im Internet, können sich auch andere Medien vor der Masse an Pressemitteilungen kaum noch retten. Teilweise werden bei Zeitungen von 900 eingereichten Sendungen nur 50 auch abgedruckt. Durch die hier entstandene Notwendigkeit, eine Auswahl zu treffen, wurde ein neues Aufgabenfeld geboren. Der sogenannte „Gatekeeper“ (Türsteher) filtert die Mitteilungen und ordnet ein, welche Nachricht wann, wo und in welcher Form übermittelt wird.

Durch seine Entscheidungen kontrolliert er die „Informationshäppchen“ und somit auch die Darstellung der gesellschaftlichen Realität. Neben seinen persönlichen Vorlieben werden die Entscheidungen des Gatekeepers durch die politische und konzeptionelle Linie seines Arbeitgebers gelenkt. Oft spielen auch einfach nur wirtschaftliche Faktoren, wie voraussichtliche Einschaltquote oder Werbegelder, die entscheidende Rolle.

Dabei finden die Entscheidungen für oder gegen eine Nachricht selten im Hinblick auf ihre Wirkung statt. Die meisten Gatekeeper treffen ihre Entscheidungen, auch aus Zeitgründen, nach Bauchgefühl – manche wollen Ärger vermeiden, andere sich durch mutiges Aufdecken von Skandalen einen Namen machen (vgl. Pleiner, Heblich 2009, 58 f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Motivation zur Wahl des Seminars und führt in den theoretischen Projektbegriff ein.

2 Die Vorarbeit in der Großgruppe: Dieses Kapitel beschreibt die ersten Schritte der Veranstaltungsorganisation, einschließlich Brainstorming und Expertenvorträgen.

3 Die Arbeitsgruppe „Öffentlichkeitsarbeit“: Hier wird der Fokus auf die Struktur und die Aufgabenbereiche der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit gelegt.

4 Eigene Tätigkeiten: Der Autor erläutert seine konkreten Aufgaben wie die Erstellung einer Medienliste, das Verfassen von Medienanschreiben und Pressetexten sowie die Erstellung einer Hochschulliste.

5 Fazit und Überleitung: Dieses Kapitel reflektiert den Erfolg des Projekts und dient als Brücke zur anschließenden theoretischen Auseinandersetzung.

6 Grundlagen der Pressearbeit: Das Kapitel vermittelt Basiswissen zu PR, Medien, öffentlicher Meinung, Issues Management und Journalismus.

7 Die verschiedenen Mediensparten: Es erfolgt eine Kategorisierung und Beschreibung der verschiedenen Medientypen von Print bis Internet.

8 Schlussbetrachtung: Der Autor zieht ein Resümee über den Lernprozess und vergleicht die studentische Projektarbeit mit professionellen Standards.

Schlüsselwörter

Deutsche Hochschulmeisterschaften, Schwimmen, Öffentlichkeitsarbeit, PR, Pressearbeit, Journalismus, Medien, Gatekeeper, Issues Management, Projektmanagement, Medienliste, Öffentlichkeitsarbeit, Hochschulsport, Kommunikation, Mediensparten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Es handelt sich um einen Bericht über die praktische Mitarbeit bei der Organisation der Deutschen Hochschulmeisterschaften Schwimmen 2009 in Hannover, ergänzt durch eine theoretische Analyse der Pressearbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das studentische Projektmanagement, die praktische Öffentlichkeitsarbeit bei Events sowie theoretische Grundlagen der Medien- und Pressearbeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Dokumentation der eigenen Tätigkeiten im Projekt und die Verknüpfung dieser Erfahrungen mit wissenschaftlichen Aspekten des Mediensystems.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich vorwiegend auf eine Literaturanalyse basierend auf dem „Lehrbuch Pressearbeit“ von Pleiner und Heblich, um seine praktischen Erfahrungen einzuordnen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die konkreten organisatorischen Aufgaben des Autors beschrieben als auch theoretische Grundlagen wie Public Relations, Journalismus und die Funktionsweise verschiedener Mediensparten erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Öffentlichkeitsarbeit, PR, Journalismus, Eventmanagement, Medienanalyse und die spezifische Organisation der DHM Schwimmen.

Welche Rolle spielte die Erstellung der Hochschulliste für das Projekt?

Die Liste diente der Übersicht über Teilnehmerzahlen sowie Einzel- und Staffelanmeldungen und war für den Wettkampfablauf und die Berichterstattung von großer Bedeutung.

Wie unterscheidet der Autor zwischen Pressearbeit und Journalismus?

Der Autor definiert PR als interessengeleitetes Kommunikationsmanagement zur Imagepflege, während Journalisten als unabhängige Akteure gelten, die Tatsachen objektiv vermitteln sollen.

Was versteht man in diesem Kontext unter einem „Gatekeeper“?

Ein Gatekeeper ist eine Person, die als „Türsteher“ fungiert und filtert, welche Nachrichten in welcher Form publiziert werden, womit sie die gesellschaftliche Realitätswahrnehmung beeinflusst.

Zu welchem Ergebnis kommt der Autor bei der Selbstreflexion?

Der Autor stellt fest, dass er viel gelernt hat, erkennt aber auch eine deutliche Diskrepanz zwischen der studentischen Projektarbeit und professionellen professionellen Strukturen.

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Details

Titel
Deutsche Hochschulmeisterschaften Schwimmen 2009 Hannover - Bericht über eigene Tätigkeiten und Einblick in die Arbeit rund um Medien
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover  (Sportwissenschaft)
Note
1,7
Autor
Janosch Bülow (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
27
Katalognummer
V188514
ISBN (eBook)
9783656123781
ISBN (Buch)
9783656124306
Sprache
Deutsch
Schlagworte
deutsche hochschulmeisterschaften schwimmen hannover bericht tätigkeiten einblick arbeit medien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Janosch Bülow (Autor:in), 2009, Deutsche Hochschulmeisterschaften Schwimmen 2009 Hannover - Bericht über eigene Tätigkeiten und Einblick in die Arbeit rund um Medien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188514
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Leseprobe aus  27  Seiten
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