Diese statistische Hausarbeit mit dem Thema „Tourismus und Psychosoziale Gesundheit“ und der dem Thema zugrunde liegende Ausgangsproblemstellung „Tertiärisierung der Wirtschaft“ befasst sich hauptsächlich mit der Analyse von Beschäftigungsentwicklungen in typischer Tourismuswirtschaft sowie Beschäftigungsentwicklungen im inneren Kernbereich der Ge-sundheitsversorgung in den Jahren 1993 und 2003 in der Bundesrepublik Deutschland – bzw. im Speziellen mit Unterschieden zwischen West- und Ost-Deutschland. Veränderungen und deren Ursachen bzw. Zusammenhänge was die genannten Entwicklungen in den Wirtschafts-bereichen angeht, sollen aufgezeigt und statistisch belegt werden.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Vorgehensweise
3 Vorbereitung der Datenanalyse
3.1 Sichtung des Datensatzes
3.2 Test der Variablen auf Normalverteilung (K-S-Test)
3.3 Erstellung neuer Variablen
4 Datenanalyse
4.1 Räumliche Disparitäten in der Beschäftigungsentwicklung
4.1.1 Mittelwertvergleich Ostdeutschland – Gesamtdeutschland (T-Test)
4.1.2 Zusammenhang der Beschäftigungsentwicklungen (Korrelationstest)
4.2 Ähnlichkeiten der Beschäftigungsentwicklung in Ost-Deutschland
4.2.1 Bildung von ähnlichen Gruppen (Clusteranalyse)
4.2.2 Überprüfung der Gruppenbildung (Diskriminanzanalyse)
5 Interpretation der Datenanalyse
5.1 Räumliche Disparitäten in der Beschäftigungsentwicklung
5.2 Ähnlichkeiten der Beschäftigungsentwicklung in Ost-Deutschland
6 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Beschäftigungsentwicklungen in der Tourismuswirtschaft sowie im Kernbereich der Gesundheitsversorgung zwischen 1993 und 2003 in Deutschland. Das primäre Ziel ist es, regionale Disparitäten zwischen West- und Ostdeutschland statistisch zu analysieren und zu belegen, ob sich hierbei signifikante Trends oder Zusammenhänge zeigen lassen.
- Analyse räumlicher Disparitäten in der Beschäftigungsentwicklung
- Vergleich von West- und Ostdeutschland (T-Test)
- Untersuchung von Korrelationen zwischen Tourismus- und Gesundheitssektor
- Gruppenbildung durch Cluster- und Diskriminanzanalysen
Auszug aus dem Buch
3.1 Sichtung des Datensatzes
Die nachfolgenden Analysen beziehen sich auf den von der Seminarleitung zur Verfügung gestellten SPSS-Datensatz „tourpsych.sav“, in dem insgesamt 31 Variablen gegeben sind. Diese Variablen enthalten Daten einer Vollerhebung aus den Jahren 1993 und 2003 und beziehen sich auf die Kreise Gesamtdeutschlands. Für die insgesamt 440 deutschen Kreise bzw. Kreisstädte sind jeweils Daten für die folgenden Variablen gegeben.
Gliedern lässt sich dieser Datensatz nach Art der Zahlen: Bspw. geben absolute Zahlen Informationen über die Bevölkerung am Wohnort, über die Anzahl der Beschäftigten im Gesundheitsbereich sowie in der Tourismuswirtschaft und die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigte gegliedert in die drei Sektoren. Relative Prozentzahlen geben an, welche Veränderungen zwischen 1993 und 2003 in der Beschäftigung ergeben haben.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik des sektoralen Strukturwandels und die Analyse der Beschäftigungsentwicklungen im Tourismus- und Gesundheitssektor ein.
2 Vorgehensweise: Das Kapitel erläutert den Aufbau der Hausarbeit sowie die geplante methodische Vorgehensweise der statistischen Datenanalyse mit SPSS.
3 Vorbereitung der Datenanalyse: Hier werden die Grundlagen geschaffen, indem der Datensatz gesichtet, auf Normalverteilung geprüft und durch neue Variablen erweitert wird.
4 Datenanalyse: In diesem Hauptteil werden die statistischen Berechnungen durchgeführt, um räumliche Disparitäten und mögliche Ähnlichkeiten in Ostdeutschland aufzudecken.
5 Interpretation der Datenanalyse: Die Testergebnisse werden hier bewertet und in den Kontext des sektoralen Strukturwandels der deutschen Wirtschaft gestellt.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und hebt hervor, dass die Entwicklung in den ostdeutschen Kreisen teilweise positiv überrascht, obwohl die Mehrheit eher unter dem Strukturwandel leidet.
Schlüsselwörter
Tourismuswirtschaft, Gesundheitsversorgung, Beschäftigungsentwicklung, Sektoraler Strukturwandel, Ostdeutschland, Westdeutschland, Statistik, SPSS, T-Test, Clusteranalyse, Diskriminanzanalyse, Korrelationstest, Arbeitsmarkt, Räumliche Disparitäten, Datensatz
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Beschäftigungszahlen und deren Veränderung zwischen 1993 und 2003 in zwei spezifischen Wirtschaftssegmenten: dem Tourismus und dem Kernbereich der Gesundheitsversorgung.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf dem sektoralen Strukturwandel, dem Vergleich von West- und Ostdeutschland sowie der Identifikation regionaler Unterschiede in der Beschäftigungsentwicklung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die Entwicklung der genannten Wirtschaftsbereiche statistisch zu belegen und zu prüfen, ob sich zwischen West- und Ostdeutschland signifikante Disparitäten oder Zusammenhänge zeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine empirische Datenanalyse mittels SPSS durchgeführt, die unter anderem T-Tests, Korrelationstests, Clusteranalysen und Diskriminanzanalysen umfasst.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorbereitung der Daten, die statistische Analyse der Disparitäten und Ähnlichkeiten sowie deren Interpretation.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Tourismuswirtschaft, Gesundheitsversorgung, Beschäftigungsentwicklung, Strukturwandel, Clusteranalyse und Ostdeutschland.
Warum spielt die Clusteranalyse eine wichtige Rolle für Ostdeutschland?
Die Clusteranalyse hilft dabei, die relativ homogenen ostdeutschen Kreise in Gruppen mit ähnlichen Entwicklungsmustern zu unterteilen, um lokale Besonderheiten sichtbar zu machen.
Wie unterscheidet sich die Entwicklung des Tourismus im Osten vom Rest Deutschlands?
Die Arbeit stellt fest, dass die Beschäftigtenzahlen im Tourismussektor in der ehemaligen DDR zwischen 1993 und 2003 mit 72 % deutlich rasanter gestiegen sind als im bundesweiten Durchschnitt.
Wozu dient die Diskriminanzanalyse in dieser Arbeit?
Die Diskriminanzanalyse wird genutzt, um die Güte der in der Clusteranalyse gebildeten Gruppen zu überprüfen und zu bestätigen, dass die Gruppeneinteilung statistisch sinnvoll ist.
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- Diplom Geograph Benjamin Gramberg (Autor), 2007, Tourismus und psychosoziale Gesundheit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188663