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Ein analytischer Blick auf die Soziale Pflegeversicherung in Deutschland im Jahre 2011

Welche Aspekte sollten Teil der bevorstehenden Reform sein?

Título: Ein analytischer Blick auf die Soziale Pflegeversicherung in Deutschland im Jahre 2011

Redacción Científica , 2011 , 26 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Karim Metzner (Autor), Moritz Mulks (Autor), Matthias Schurig (Autor)

Economía - Economía de la salud
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Gegenstand dieser wissenschaftlichen Arbeit ist die Soziale Pflegeversicherung. Die Arbeit ist in drei Bereiche gegliedert. Zuerst beschäftigt sie sich mit den allgemeinen Fakten der Sozialen Pflegeversicherung im Jahr 2011. Anschließend werden Struktur und Leistungen der Versicherung vorgestellt. Da die derzeitigen Regelungen der Sozialen Pflegeversicherung nach Ansicht von Experten und Politikern reformbedüftig sind, beschäftigt sich der abschließende Teil der Arbeit mit der Frage, welche Reformvorschläge es gibt und welche Regelungen zukünftig zu erwarten sind.

Betrachtet werden die derzeitigen Regelungen und die Reformoptionen. [...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Allgemeines und Pflegestufen – Karim Metzner

1.1 Einleitung

1.2 Pflegebedürftigkeit

1.3 Pflegestufen

2 Finanzierung und Leistungen – Matthias Schurig

2.1 Finanzierung der sozialen Pflegeversicherung

2.2 Leistungen der Pflegeversicherung

2.3 Weitere Leistungen für Pflegebedürftige

2.4 Leistungen zur sozialen Sicherung der Pflegeperson

3 Reform der sozialen Pflegeversicherung – Moritz Mulks

3.1 Generelle Aspekte

3.2 Meinung der Regierung, speziell: Daniel Bahr

3.3 Andere Meinungen und Lösungsansätze

3.4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit analysiert den Status quo der sozialen Pflegeversicherung in Deutschland im Jahr 2011 und untersucht, welche zentralen Aspekte für eine anstehende Reform von entscheidender Bedeutung sind, um den demografischen und finanziellen Herausforderungen zu begegnen.

  • Grundlagen und Systematik der Pflegebedürftigkeit
  • Finanzierungsmodelle und Leistungsumfang der Pflegeversicherung
  • Analyse des demografischen Wandels und Auswirkungen auf die Pflege
  • Politische Reformansätze und Lösungsstrategien
  • Stellenwert der Laienpflege und professioneller Pflegestrukturen

Auszug aus dem Buch

3.1 Generelle Aspekte

Ausgehend von wissenschaftlichen Untersuchungen wie dem BARMER GEK Pflegereport 2010 lässt sich erkennen, dass im Verlauf der letzten Jahre die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland rapide zugenommen hat. Wenn im Jahr 1995 noch etwa 1 Millionen Menschen auf Pflege jeglicher Art angewiesen waren, wuchs die Anzahl bis zum Jahr 2005 auf etwa 2 Millionen an, was eine Verdopplung in nur zehn Jahren bedeutet. 2009 waren bereits 2,27 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig. Prognosen zeigen, dass die Zahl der Pflegebedürftigen stetig steigen wird. 2030 sollen es bereits 3,27 Millionen sein und für das Jahr 2050 werden an die 3,76 Millionen pflegebedürftige Menschen prognostiziert.

Ein weiteres Problem entsteht dadurch, dass zukünftig die Zahl demenzkranker Personen rapide steigen wird. Es wird angenommen, dass die Zahl der Menschen, welche an Demenz erkrankt sind, von 1,2 Millionen im Jahr 2009 auf 1,8 Millionen im Jahr 2030 und weiterhin auf bis zu 2,5 Millionen im Jahr 2060 steigen wird. Der heutige Anteil der Bevölkerung, welcher unter Demenz leidet, beträgt 1,5%. Laut dem BARMER GEK Pflegereport 2010 wird dieser bis zum Jahr 2060 auf 3,8% anwachsen. Derzeit werden Demenzkranke oft sehr niedrig oder in gar keine Pflegestufe eingeteilt, obwohl ein erheblicher Betreuungsaufwand besteht.

Ergänzend sind noch Aspekte zu nennen wie der Rückgang der Haushalte, in denen mehrere Generationen zusammen leben. Dies führt dazu, dass die häusliche Pflege zurückgeht und vermehrt in die Professionalität verlagert werden muss. Weiterhin wird die häusliche Pflege zu 70% von Frauen getätigt, was im Widerspruch zum Ansteigen der Erwerbsquote der Frau steht. Außerdem ist 60% des Pflegepersonals über 55 Jahre alt.

Aus den genannten Gründen ergibt sich insgesamt, dass die Anzahl pflegebedürftiger Menschen stark ansteigen wird und ein Fachkräftemangel zu erwarten ist, welchem entgegen gewirkt werden muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Allgemeines und Pflegestufen – Karim Metzner: Das Kapitel bietet einen historischen Rückblick auf die deutsche Sozialgesetzgebung und definiert die Kriterien der Pflegebedürftigkeit sowie die Einteilung in die drei bestehenden Pflegestufen.

2 Finanzierung und Leistungen – Matthias Schurig: Hier werden die Finanzierungsstruktur der Pflegeversicherung, die verschiedenen Leistungsarten für Pflegebedürftige und Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige detailliert erläutert.

3 Reform der sozialen Pflegeversicherung – Moritz Mulks: Dieser Abschnitt beleuchtet den dringenden Reformbedarf angesichts demografischer Entwicklungen, diskutiert politische Positionen wie die von Daniel Bahr und kontrastiert diese mit alternativen Lösungsansätzen.

Schlüsselwörter

Soziale Pflegeversicherung, Pflegebedürftigkeit, Pflegestufen, Demenz, Reformbedarf, Kapitaldeckung, Finanzierung, Laienpflege, Pflegereport, Demografischer Wandel, Pflegeberatung, Beitragsmodell, Pflegestützpunkte, Fachkräftemangel, Sozialgesetzbuch XI

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine umfassende Analyse der sozialen Pflegeversicherung in Deutschland mit dem Fokus auf die Situation im Jahr 2011 und diskutiert notwendige Reformmaßnahmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit behandelt die Grundlagen der Pflegebedürftigkeit, die Finanzierungsmechanismen, das Leistungsspektrum der Versicherung sowie die Herausforderungen durch den demografischen Wandel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den bestehenden Reformbedarf in der Pflegeversicherung aufzuzeigen und zu erörtern, welche Aspekte in zukünftige gesetzliche Regelungen einfließen sollten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autoren nutzen eine Literatur- und Datenanalyse, unter anderem auf Basis von Pflegereports, Koalitionsverträgen und gesetzlichen Grundlagen, um die aktuelle Situation zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der allgemeinen Grundlagen und Pflegestufen, die detaillierte Beschreibung der Finanzierung und Leistungen sowie eine Diskussion aktueller politischer Reformvorschläge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Soziale Pflegeversicherung, Pflegebedürftigkeit, Pflegestufen, Demografie, Reformbedarf, Laienpflege und Kapitaldeckung.

Warum wird im Dokument speziell auf die Demenz-Problematik eingegangen?

Aufgrund der stark steigenden Zahlen von Demenzkranken wird betont, dass die aktuelle Einteilung in Pflegestufen die Bedürfnisse dieser Patientengruppe oft nicht ausreichend abbildet.

Wie steht die Regierung im Jahr 2011 zu einer Beitragserhöhung?

Im Jahr 2011 betonte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, dass kein direkter Zeitdruck bestehe, da die Pflegeversicherung noch über genügend finanzielle Mittel verfüge, wobei langfristig über strukturelle Verbesserungen nachgedacht werden müsse.

Final del extracto de 26 páginas  - subir

Detalles

Título
Ein analytischer Blick auf die Soziale Pflegeversicherung in Deutschland im Jahre 2011
Subtítulo
Welche Aspekte sollten Teil der bevorstehenden Reform sein?
Universidad
Fresenius University of Applied Sciences Idstein
Calificación
1,3
Autores
Karim Metzner (Autor), Moritz Mulks (Autor), Matthias Schurig (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
26
No. de catálogo
V188692
ISBN (Ebook)
9783656125600
ISBN (Libro)
9783656127055
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gesundheitsökonomie Versicherung Soziale Pflegeversicherung Pflegeversicherung Gesundheitswesen Fresenius
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Karim Metzner (Autor), Moritz Mulks (Autor), Matthias Schurig (Autor), 2011, Ein analytischer Blick auf die Soziale Pflegeversicherung in Deutschland im Jahre 2011, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188692
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