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Der Kreuzzug Friedrichs

Vorgeschichte, Verlauf, Ergebnisse

Titre: Der Kreuzzug Friedrichs

Dossier / Travail de Séminaire , 2003 , 19 Pages , Note: 4,0

Autor:in: Nils Kickert (Auteur)

Histoire de l'Europe - Nouvelle Histoire, Union européenne
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Militärische Konflikte haben nicht nur das Mittelalter geprägt, sie sind auch heute noch weltweit gegenwärtig. Religiöse Überzeugungen stehen dabei heute oft (wieder) wie damals als Legitimation im Vordergrund. Besonders einschneidend sind dabei die Anschläge vom 11. September 2001 gewesen. Es ist daher besonders faszinierend, das ein Herrscher vom Weg seiner Vorgänger abweicht und mit Diplomatie zum Erfolg kommt, wie es Friedrich II. vor fast 800 Jahren geschafft hat.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kreuzzugsdefinition

3. Vorgeschichte

4. Der (5.) Kreuzzug

5. Folgen des Kreuzzugs

6. Friedrich ohne Kreuzzug?

6.1 Friedrich und der Islam

7. Beurteilung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Hintergründe, den Verlauf und die Auswirkungen des Kreuzzuges von Kaiser Friedrich II. Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Fokus, inwieweit Friedrichs Handeln primär durch religiöse Überzeugungen motiviert war oder ob es sich um ein politisch-strategisches Kalkül zur Machtfestigung handelte.

  • Historische Einordnung des Kreuzzugsbegriffs und der Kreuzzugsbewegung.
  • Analyse der Vorgeschichte und der diplomatischen Beziehungen zum Sultanat Ägypten.
  • Untersuchung des Kreuzzuges als politisches Instrument unter weltlicher Führung.
  • Betrachtung der kulturellen und politischen Interaktion zwischen Friedrich II. und der islamischen Welt.

Auszug aus dem Buch

Der (5.) Kreuzzug

Nachdem er die Verhältnisse in Deutschland und Sizilien geordnet hatte, zog der Kaiser von Deutschland und „frischer“ König von Jerusalem Friedrich II. 1228 „mit einem kleinen Gefolge“ gen Osten. Eine andere Quelle nennt ihn „dürftig“ und gibt 600 Ritter und „einige Tausend Fußsoldaten“ als Begleitung an. Nach Ernst Kantorowicz kamen noch etwa 10.000 Pilger hinzu. Friedrich selbst protestierte in Rom, dass die Kirche ihre Aufgabe der Anwerbung der Kreuzfahrer nicht erfolgreich wahrnehmen würde und zu lässig dabei vorgehe. Friedrichs Kreuzzug war der erste, der mit politischen Mitteln zum Erfolg führte. Es war auch der erste Kreuzzug, der nicht unter kirchlicher bzw. päpstlicher, sondern weltlicher Leitung in Form Friedrichs stand.

Die Exkommunikation selbst, unter der Friedrich stand, war dabei nach Abulafia „keine Katastrophe“, sondern „Berufsrisiko“. Immerhin war es einem Gebanntem von Seiten der römischen Kirche nicht erlaubt, eine Kreuzfahrt anzutreten. Im Gegenzug zur Exkommunikation warf Friedrich der Kirche Heuchelei und Habgier vor, was besonders in England positiv aufgenommen wurde. Der König von England war allerdings ebenfalls durch die Vorherrschaftsansprüche des Papstes bedroht. Unterstützung bekam Friedrich dabei selbst aus Rom. Gregor befürchtete, dass Friedrich als Exkommunizierter den Kreuzzug erfolgreich durchführen könnte. Grund für diese Befürchtung waren Friedrichs diplomatische Bemühungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der mittelalterlichen Kreuzzüge und Vorstellung der Person Friedrichs II. als ambivalenten Herrscher.

2. Kreuzzugsdefinition: Begriffsbestimmung und historische Einordnung des Kreuzzugsgedankens im Kontext der mittelalterlichen Theorie des "gerechten Krieges".

3. Vorgeschichte: Darstellung der machtpolitischen Spannungen zwischen den Päpsten und der staufischen Dynastie sowie der Vorbereitung des Kreuzzuges.

4. Der (5.) Kreuzzug: Analyse des diplomatischen Verlaufs des Kreuzzuges unter der Führung von Friedrich II. und dessen Einnahme Jerusalems.

5. Folgen des Kreuzzugs: Untersuchung der politischen Nachwirkungen des Kreuzzuges auf das Reich und die Auseinandersetzung mit dem Papsttum.

6. Friedrich ohne Kreuzzug?: Erörterung der Frage, ob eine Herrschaft ohne das Kreuzzugs-Gelübde aus politischer Sicht für Friedrich möglich gewesen wäre.

6.1 Friedrich und der Islam: Betrachtung der persönlichen Einstellung Friedrichs gegenüber der arabischen Kultur und seiner diplomatischen Allianz mit dem Islam.

7. Beurteilung: Abschließende historische Bewertung von Friedrichs Herrschaft und seiner Motivation zwischen Religiosität und Machtkalkül.

Schlüsselwörter

Friedrich II., Kreuzzug, Staufer, Papsttum, Jerusalem, Al-Kamil, Diplomatie, Machtpolitik, Mittelalter, Exkommunikation, Religiöse Motivation, Heiliges Land, Kaiserreich, Kirchenstaat.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt den Kreuzzug von Kaiser Friedrich II. und analysiert die historische Bedeutung dieses Ereignisses im Kontext der staufischen Herrschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Themen umfassen die Kreuzzugsdefinition, die politische Vorgeschichte, den diplomatischen Ablauf des Kreuzzuges sowie die Interaktion mit dem Islam.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es zu klären, ob Friedrich II. aus aufrichtiger christlicher Überzeugung oder aus rein politischem Machtinteresse handelte.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Untersuchung verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Auswertung historischer Sekundärliteratur, da die primären Quellen weitestgehend in lateinischer Sprache vorliegen.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Vorbereitung des Kreuzzuges, der diplomatischen Einnahme Jerusalems und den sich daraus ergebenden Spannungen mit der Kirche.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Die wichtigsten Schlagworte sind Friedrich II., Kreuzzug, Diplomatie, Machtpolitik, Staufer und die Beziehung zum Papsttum.

Welche Rolle spielte die Diplomatie bei der Einnahme Jerusalems?

Anstatt auf militärische Gewalt zu setzen, erreichte Friedrich II. sein Ziel durch diplomatische Verhandlungen und einen Waffenstillstand mit Sultan Al-Kamil.

Wie bewertet der Autor Friedrichs Einstellung gegenüber dem Islam?

Der Autor stellt eine hohe Toleranz und Faszination für die arabische Kultur fest, die Friedrich als diplomatisches Mittel und zur Stärkung seiner Machtposition nutzte.

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Résumé des informations

Titre
Der Kreuzzug Friedrichs
Sous-titre
Vorgeschichte, Verlauf, Ergebnisse
Université
University of Göttingen  (Historisches Seminar)
Cours
Friedrich II.
Note
4,0
Auteur
Nils Kickert (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
19
N° de catalogue
V188792
ISBN (ebook)
9783656126218
ISBN (Livre)
9783656126713
Langue
allemand
mots-clé
Friedrich II. Kaiser König Sizilien Kreuzzug Islam Papst Kirche
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Nils Kickert (Auteur), 2003, Der Kreuzzug Friedrichs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188792
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