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Die Rolle der Frau im Dritten Reich

Título: Die Rolle der Frau im Dritten Reich

Trabajo Escrito , 2011 , 26 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Lars Rosenbaum (Autor)

Pedagogía - Otras
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In der aktuellen politischen Tagesdebatte findet das Thema „Frauen“ immer wieder Einhalt. Insbesondere das Thema der gesetzlich festgelegten Frauenquote in Führungspositionen wird heiß diskutiert. Die Stellung der Frau ist bezüglich des angesprochenen Themenkomplexes sowohl rechtlich als auch gesellschaftlich intransparent, undefiniert und nicht nachvollziehbar. Welche Rolle die Frau in Zukunft in führenden Positionen in kleinen sowie großen Unternehmen einnehmen wird ist unklar. Ganz im Gegensatz zur heutigen Situation kam der Frau im Dritten Reich zwar vorerst nicht in der Berufswelt aber in politischen Belangen eine klar definierte Schlüsselrolle zu. Laut Hitler sollte das Dritte Reich mindestens 1000 Jahre bestand haben und dazu bedurfte es nicht nur quantitativem, sondern auch qualitativem Nachwuchs. In Verbindung mit der NS-Rassenideologie spielte die Bevölkerungspolitik eine entscheidende Rolle. Hierbei ist die Frau als oft genannte „Quelle der Nation“ ausschlaggebend. Ohne Frauen konnte es keinen arischen Nachwuchs geben und die Besiedlung des 1000 jährigen Reiches hing maßgeblich von einer hohen arischen Nachkommenzahl ab.
Die Fragestellung, welche dieser Hausarbeit zu Grunde liegt, lautet wie folgt: „Welche Rolle spielte die Frau zur Durchsetzung der NS-Rassenideologie im Dritten Reich?“. Diese Fragestellung wurde bewusst so ausgewählt, da der Krieg an sich und die überwiegend männlichen Soldaten häufig thematisiert werden. Vergleichsweise eher selten wird die bedeutende Rolle der Frau im Krieg dargestellt. Sie war entscheidender Kriegs- und Rassefaktor. Ferner war die Frau ein essentieller wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bestandteil und Rückhalt zu Zeiten des Dritten Reiches.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kurzbeschreibung des Dritten Reiches

3 NS-Rassenideologie

4 Vorstellung der idealen deutschen Frau

5 Rechtliche Durchsetzung des Frauenbildes

5.1 Juristische Durchsetzung des Frauenbildes

5.2 Rechtliche Stellung der Frau zwischen 1933 und 1945

6 Lebensborn

6.1 Allgemeines und Ziele

6.2 Alltag der Frauen

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht, welche Rolle die Frau im Rahmen der nationalsozialistischen Rassenideologie und Bevölkerungspolitik im Dritten Reich einnahm, wobei insbesondere das Spannungsfeld zwischen dem propagierten Mutterkult und der Institution Lebensborn analysiert wird.

  • Die ideologische Instrumentalisierung der Frau als "Quelle der Nation".
  • Die rechtliche Ausgestaltung und Durchsetzung des nationalsozialistischen Frauenbildes.
  • Die Rolle der Frau innerhalb der Institution Lebensborn.
  • Die Diskrepanz zwischen ideologischem Anspruch und der Realität im Kriegsalltag.
  • Die Auswirkungen der Rassenideologie auf die Lebensentwürfe deutscher Frauen.

Auszug aus dem Buch

Vorstellung der idealen deutschen Frau

Eingangs ist zu erwähnen, dass nach eingängiger Literaturrecherche festgestellt wurde, dass das gewünschte Idealbild der deutsch-arischen Frau zwar weitestgehend feststand, aber sich Änderungen aus der Kriegslage und der allgemeinen Lebenssituation heraus ergaben.

Vorab ist es substanziell Hitlers Einstellung gegenüber Frauen im Allgemeinen kurz darzustellen, da die Vorstellung der idealen deutschen Frau dadurch stark geprägt wurde. Überaus bemerkenswert ist, dass der Begriff „Frau“ im politischen Grundlagenwerk der NSDAP „Mein Kampf“ von Adolf Hitler nicht aufzufinden ist (vgl. Thalmann 1992, S. 198). Ebenso weisen Schmidt und Dietz auf das Fehlen des Wortes „Frau“ in Hitlers Werk hin (vgl. Schmidt/Dietz 1983, S. 76). Anstelle des Wortes Frau werden Termini wie Weib oder Gefährtin des Mannes genannt. Diese Begriffe verdeutlichen zugleich Aufgabe und Stellung der Frau. Zum einen hatte sie ihrem Mann als treue Gefährtin zur Seite zu stehen und zum anderen als Mutter genügend Kinder zu gebären. Daraus resultiert logischerweise eine dem Mann untergeordnete Rolle der Frau. Weiterhin wurden zur politischen Ausgrenzung der Frau, 1921 mit dem Ausschluss der Frauen aus führenden Parteigremien der NSDAP, erste Weichen gestellt. Durch die politische Exklusion der Frau wurde ihr mehr Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben, wie z.B. dem Mutter sein, geschaffen (vgl. Thalmann 1992, S. 198).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik ein und definiert die zentrale Fragestellung zur Rolle der Frau in der Rassenideologie des Dritten Reiches.

2 Kurzbeschreibung des Dritten Reiches: Dieses Kapitel liefert einen historischen Abriss des Nationalsozialismus als Grundlage für das Verständnis der nachfolgenden Analysen.

3 NS-Rassenideologie: Hier werden die wesentlichen Merkmale der rassenideologischen Grundlagen des NS-Regimes dargelegt, die maßgeblich die Bevölkerungspolitik beeinflussten.

4 Vorstellung der idealen deutschen Frau: Das Kapitel beschreibt das propagierte Idealbild der "arischen" Frau und analysiert dabei auch Bildmaterial als Ausdruck dieser Wunschvorstellung.

5 Rechtliche Durchsetzung des Frauenbildes: Es wird untersucht, durch welche Gesetze und Maßnahmen das Regime versuchte, das Frauenbild juristisch zu verankern und gesellschaftlich durchzusetzen.

6 Lebensborn: Dieses Kapitel analysiert die Institution Lebensborn, ihre Ziele sowie den Alltag der dort untergebrachten Frauen im Spannungsfeld von Ideologie und Realität.

7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die komplexe, oft widersprüchliche Rolle der Frau im Dritten Reich.

Schlüsselwörter

Drittes Reich, Frauenbild, NS-Rassenideologie, Lebensborn, Mutterschaft, Bevölkerungspolitik, Nationalsozialismus, arische Herrenrasse, Indoktrination, Frauenpolitik, Ehestandsdarlehen, Mutterkult, Geburtenrate, Kriegsalltag, Geschlechterrollen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die gesellschaftliche und rechtliche Rolle der Frau während des Dritten Reiches unter dem Einfluss der nationalsozialistischen Rassenideologie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die NS-Rassenideologie, das propagierte Idealbild der deutschen Frau, die rechtliche Durchsetzung dieses Bildes sowie die spezifische Rolle der Lebensborn-Heime.

Was ist die Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, welche Rolle die Frau konkret zur Durchsetzung der NS-Rassenideologie im Dritten Reich spielte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine systematische Literaturanalyse, um historische Zusammenhänge, Gesetzestexte und zeitgenössische Konzepte zur Frauenrolle zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung, die Darlegung der Rassenideologie, eine Untersuchung des Frauenbildes und der rechtlichen Rahmenbedingungen sowie eine detaillierte Analyse des Lebensborns.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakteristische Begriffe sind Rassenideologie, Mutterschaft, Lebensborn, Frauenpolitik, Bevölkerungspolitik und Nationalsozialismus.

Welche Funktion erfüllte der Lebensborn?

Der Lebensborn diente als Instrument der rassehygienischen Politik, um die Geburtenrate von "rassisch wertvollem" Nachwuchs zu fördern und ledige Mütter im Sinne des Regimes zu betreuen.

Warum war die Rolle der Frau im Dritten Reich widersprüchlich?

Die Ideologie forderte die Frau primär als Mutter, doch die Kriegsnotwendigkeiten zwangen das Regime zunehmend dazu, Frauen als Arbeitskräfte in der Industrie und später im Militärbereich einzusetzen, was dem ursprünglichen Frauenbild entgegenstand.

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Detalles

Título
Die Rolle der Frau im Dritten Reich
Universidad
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Calificación
1,3
Autor
Lars Rosenbaum (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
26
No. de catálogo
V188830
ISBN (Ebook)
9783656125990
ISBN (Libro)
9783656126522
Idioma
Alemán
Etiqueta
rolle frau dritten reich
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lars Rosenbaum (Autor), 2011, Die Rolle der Frau im Dritten Reich, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188830
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