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Nachqualifizierung im Zeichen der Modularisierung

Título: Nachqualifizierung im Zeichen der Modularisierung

Trabajo Escrito , 2011 , 13 Páginas

Autor:in: Lars Rosenbaum (Autor)

Pedagogía - Educación de adultos
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Mit zunehmender Technisierung steigen die Anforderungen für Arbeitnehmer weswegen immer mehr spezialisierte und fachlich ausgebildete Kräfte benötigt werden. Aber auch generell sieht sich Deutschland vor neue Herausforderungen gestellt. Dem vorherrschenden Fachkräftemangel aufgrund des demographischen Wandels muss entgegengesteuert werden. Daher müssen ungenutzte Potenziale d.h. hier speziell an- und ungelernte Arbeiter genutzt werden. Diese Potenziale können durch die Ermöglichung von Chancen wie der der Nachqualifizierung genutzt werden. Im Zeichen der Modularisierungsdebatte kommt der Nachqualifizierung hier besondere Aufmerksamkeit zu, da diese einen modularen Aufbau verfolgt. Es ist auch dringend notwendig einen großen Teil der An- und Ungelernten mit Berufsabschlüssen zu qualifizieren. Einerseits ist dies für die An- und Ungelernten selbst überaus wichtig, aber auch wirtschaftlich und gesellschaftlich von großem Interesse. Mit einem anerkannten Berufsabschluss steigen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt und der Standort Deutschland kann mit seinen hohen Qualitätsstandards, für die ausgebildete Fachkräfte zwingend benötigt werden, weiter Bestand haben. Auf Grundlage dieses Konflikts ergibt sich folgende zentrale Fragestellung: „Welche Bedeutung hat die Modularisierung für die Nachqualifizierung?“. Diese Frage wird, bevor sie endgültig im Fazit beantwortet werden kann durch die nachstehende Kapitelbeschreibung bearbeitet.
Dazu wird in Kapitel 2 geklärt, was unter dem Begriff der Nachqualifizierung überhaupt zu verstehen ist. An welche Zielgruppe sich die Nachqualifizierung richtet, wird im darauf folgenden Unterkapitel 2.1 erläutert. Kapitel 3 beschäftigt sich mit der Modularisierung. Hierzu wird ein Modell von Euler und Severing vorgestellt, welches als Modularisierung in Form von Ausbildungssteinen tituliert werden kann. Das letzte thematische Kapitel betrachtet die Chancen und Risiken, die sich durch eine modularisierte Nachqualifizierung ergeben. Abgeschlossen wird diese Hausarbeit durch ein Fazit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsbestimmung Nachqualifizierung

2.1 Zielgruppe der Nachqualifizierung

3 Modularisierung

3.1 Ausbildungsbausteine nach Severing und Euler

4 Chancen und Risiken der Modularisierung

4.1 Chancen

4.2 Risiken

5 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Modularisierung im Kontext der beruflichen Nachqualifizierung, mit dem Ziel, Potenziale zur Qualifizierung von An- und Ungelernten aufzuzeigen und kritisch zu beleuchten, inwieweit modulare Ansätze zur Verbesserung ihrer Arbeitsmarktchancen beitragen können.

  • Grundlagen der Nachqualifizierung und Identifikation der relevanten Zielgruppen.
  • Analyse modularer Ansätze, insbesondere der Ausbildungsbausteine nach Euler und Severing.
  • Diskussion der Chancen einer flexibleren, modularen Berufsbildung.
  • Kritische Auseinandersetzung mit den Risiken, wie etwa einer möglichen Erosion der Beruflichkeit.
  • Bewertung der Rolle der Modularisierung zur Integration in den Arbeitsmarkt.

Auszug aus dem Buch

3.1 Ausbildungsbausteine nach Severing und Euler

Bevor die zweite Modellvariante von Severing und Euler vorgestellt wird, folgt eine kurze Erläuterung zum Modulbegriff, da die Ausbildungsbausteine eine Form der Modularisierung darstellen. Unter Modulen werden bei Krings einfach Bauteile und demnach Qualifikationseinheiten verstanden, deren Inhalt sich in jeweils abgegrenzte Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse widerspiegelt (vgl. Krings 2002, S. 15). Kloas versteht unter Modulen „einzeln zertifizierbare Qualifikationen, die immer Teil eines Ganzen, nämlich des Gesamtberufes bleiben“ (Zitiert in Steinhäuser 2003, S. 68 – 69).

Die Facette des Ganzen ist sehr bedeutend und wesentlich für die Modularisierung, da sie sonst Gefahr laufen würde das eigentliche Ziel, den Berufsabschluss, zu verfehlen. Demgegenüber halten Euler und Severing fest, dass der Terminus Modul als zu allgemein und unbestimmt angesehen werden muss. Daher wird der Begriff der Ausbildungsbausteine verwendet, der nach ihnen wie folgt definiert ist: „Ausbildungsbausteine sind abgegrenzte und bundesweit standardisierte Einheiten innerhalb der curricularen Gesamtstruktur eines Ausbildungsberufsbilds. Sie können eigenständig zertifiziert und nach erfolgreicher Absolvierung als Ausbildungsteilleistung angerechnet werden“ (Zitiert in Euler/Severing 2006, S. 42).

Ebenso wie bei den Modulen ist das Gesamtziel ein ganzheitlicher Abschluss, indem alle Bausteine, auch mit eventueller Unterbrechung und Neuaufnahme, durchlaufen werden. Erst mit der Absolvierung aller nötigen Bausteine wird eine ganzheitliche und qualifizierte Berufsausbildung begründet (vgl. Loebe/Severing 2008, S. 140).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Fachkräftemangels und die Notwendigkeit der Qualifizierung von An- und Ungelernten ein und stellt die zentrale Fragestellung der Arbeit vor.

2 Begriffsbestimmung Nachqualifizierung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Nachqualifizierung als Instrumentarium für den Berufsabschluss und erläutert die Bedeutung der Kombination von Lernen und Arbeit.

2.1 Zielgruppe der Nachqualifizierung: Hier wird spezifiziert, welche Personenkreise, insbesondere junge Erwachsene und Migranten ohne anerkannten Abschluss, durch die Nachqualifizierung angesprochen werden.

3 Modularisierung: Dieses Kapitel hinterfragt die praktische Umsetzung der Modularisierung und führt das Modell von Euler und Severing als geeignetes Konzept für die Nachqualifizierung ein.

3.1 Ausbildungsbausteine nach Severing und Euler: Der Abschnitt erläutert den Begriff der Ausbildungsbausteine und beschreibt die Struktur eines dreijährigen Ausbildungsganges unter Verwendung dieser Einheiten.

4 Chancen und Risiken der Modularisierung: Hier werden die Vor- und Nachteile der Modularisierung im deutschen Bildungssystem systematisch gegenübergestellt und diskutiert.

4.1 Chancen: Dieser Teil beleuchtet die Flexibilität, Praxisnähe und Mobilität, die durch modulare Ansätze für die Zielgruppe und Betriebe entstehen.

4.2 Risiken: Hier werden kritische Aspekte wie die Gefahr der Erosion der Beruflichkeit, erhöhter bürokratischer Aufwand und die mangelnde Transparenz thematisiert.

5 Fazit: Das Fazit bewertet die Modularisierung als unausweichlichen Schritt zur Verbesserung der Bildungschancen für Un- und Angelernte, trotz der identifizierten Risiken.

Schlüsselwörter

Nachqualifizierung, Modularisierung, Ausbildungsbausteine, Berufsausbildung, Fachkräftemangel, An- und Ungelernte, Flexibilität, Berufsabschluss, duales System, Bildungsökonomie, Qualifizierung, Kompetenzen, Arbeitsmarkt, lebenslanges Lernen, Weiterbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Relevanz der Modularisierung von Berufsbildungsinhalten als Strategie, um An- und Ungelernten einen anerkannten Berufsabschluss zu ermöglichen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind das Konzept der Nachqualifizierung, die theoretischen Grundlagen der Modularisierung durch Ausbildungsbausteine sowie die Chancen und Risiken dieser Systematik im Kontext des deutschen Berufsbildungssystems.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, welche Bedeutung die Modularisierung für die Nachqualifizierung hat und ob sie ein geeignetes Instrument zur Qualifizierung von benachteiligten Gruppen darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, bei der Fachmodelle (insbesondere von Euler und Severing) und bildungspolitische Konzepte zur Nachqualifizierung theoretisch ausgewertet und diskutiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Nachqualifizierung und ihrer Zielgruppen, die Vorstellung eines Modells für Ausbildungsbausteine sowie eine differenzierte Gegenüberstellung der Vorteile und kritischen Bedenken hinsichtlich einer modularisierten Ausbildung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist am besten durch Begriffe wie Nachqualifizierung, Modularisierung, Ausbildungsbausteine, duales System und Flexibilität im Bildungswesen charakterisiert.

Wie unterscheiden sich "Module" und "Ausbildungsbausteine" im Text?

Der Text stellt dar, dass der Terminus "Modul" oft als zu unscharf empfunden wird, weshalb Euler und Severing den präziseren Begriff "Ausbildungsbausteine" bevorzugen, um standardisierte Einheiten innerhalb einer curricularen Struktur zu beschreiben.

Welche Rolle spielen kleine Betriebe in diesem Konzept?

Laut dem Autor profitieren auch kleine Betriebe von modularisierten Angeboten, da sie durch die enge Zusammenarbeit mit Bildungsträgern an Ausbildungsmaßnahmen partizipieren können, die sie sonst eigenständig nicht leisten könnten.

Final del extracto de 13 páginas  - subir

Detalles

Título
Nachqualifizierung im Zeichen der Modularisierung
Universidad
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Autor
Lars Rosenbaum (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
13
No. de catálogo
V188831
ISBN (Ebook)
9783656125983
ISBN (Libro)
9783656126515
Idioma
Alemán
Etiqueta
Nachqualifizierung Modularisierung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lars Rosenbaum (Autor), 2011, Nachqualifizierung im Zeichen der Modularisierung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188831
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