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Zwischen Abhängigkeit und Interdependenz - Die Energiebeziehungen der EU zu Russland und die Ziele der EU-Energiepolitik

Titre: Zwischen Abhängigkeit und Interdependenz - Die Energiebeziehungen der EU zu Russland und die Ziele der EU-Energiepolitik

Dossier / Travail de Séminaire , 2007 , 45 Pages , Note: 3,0

Autor:in: Erstes Staatsexamen für Gymnasien Robert Conrad (Auteur)

Politique - Sujet: Union européenne
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Arbeit nimmt eine Analyse der Zusammensetzung des
Energieverbrauchs der EU vor, die auf zahlreichen Statistiken der EU und der International Energy Agency (IEA) beruhen. Dazu wird jeder Staat einzeln betrachtet, um auf die Frage eine Antwort
liefern zu können, ob eine einheitliche EU-Energiepolitik – speziell in Bezug auf den Energielieferanten Russland – angesichts der vielfältigen nationalen Besonderheiten und also Interessen - überhaupt möglich ist.
Am Schluss wird zusammenfassend dargestellt, in welchen EU-Staaten Handlungsbedarf hinsichtlich einer Reduzierung der Energieabhängigkeit von Russland besteht.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methodische Vorbemerkung

3. Energiecharakteristik der EU

4. Energieanalysen der EU-Staaten: Drei Fallbeispiele

I. Spanien

II. Bundesrepublik Deutschland

III. Polen

5. Ziele der EU-Energiepolitik

5. 1 Ausgangslage und Ziele der EU

5. 2 Konkrete Maßnahmen der EU-Energiepolitik

6. Lokalisierung der EU-Abhängigkeit: Staaten mit Handlungsbedarf

7. Aktuelle Lösungsversuche und Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die Zusammensetzung des Energieverbrauchs innerhalb der Europäischen Union, um zu untersuchen, ob eine einheitliche EU-Energiepolitik in Bezug auf den Lieferanten Russland angesichts heterogener nationaler Interessen überhaupt realisierbar ist.

  • Analyse der generellen Energieabhängigkeit der EU-Staaten
  • Untersuchung der spezifischen Importabhängigkeit von Russland
  • Kategorisierung der Mitgliedstaaten nach ihrem Handlungsbedarf
  • Bewertung der Ziele und Maßnahmen der EU-Energiepolitik

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Anfang August 2007 hisste ein russisches Mini-U-Boot die Fahne Russlands auf dem Meeresboden der Arktis. Es galt für sie zu beweisen, dass die Arktis mit dem russländischen Kontinentalsockel verbunden ist.

Ziel Russlands war es, den Nordpol und die überreichen Erdöl- und Erdgasvorkommen, die unter den Eismaßen vermutet werden, für sich zu reklamieren. Innerhalb einer 200-Meilen-Zone vor der Küste steht das Meer zur exklusiven Nutzung des jeweiligen Staates zu. Mit der Expedition sollte bewiesen werden, dass die geologischen Unterwasserstrukturen derart zusammenhängen, damit die Zone um 150 Meilen erweitert wird, so dass der Nordpol im russischen Nutzungsbereich läge.

Dieses aktuelle Beispiel der russischen Politik zeigt in aller Deutlichkeit, wie sich das Land als Ressourcenstaat – vor allem bei den Rohstoffen Erdöl, Erdgas und Kohle – versteht. Halbstaatliche Monopolunternehmen und deren Exporte haben in den letzten Jahren zu nicht gering zu schätzenden Einnahmesteigerungen im russischen Staatshaushalt geführt, welcher nach aktuellen Schätzungen zu über der Hälfte von Rohstoffexporten abhängt. Ziel des Staates und gleichsam der Unternehmen ist es, im postsowjetischen Raum eine Monopolstellung zu behaupten und die gewinnbringenden Exportgeschäfte nach Westen zu Weltmarktpreisen auszubauen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet anhand des Beispiels der russischen Arktis-Expedition das Selbstverständnis Russlands als Ressourcenstaat und führt in die Problematik der Energieabhängigkeit der EU ein.

2. Methodische Vorbemerkung: Dieses Kapitel erläutert die Datengrundlage und den Ansatz, die Abhängigkeit der EU nicht als monolithischen Block, sondern durch die Analyse der Einzelstaaten zu betrachten.

3. Energiecharakteristik der EU: Es wird die allgemeine Importabhängigkeit der EU bei den fossilen Energieträgern sowie der statistische Anteil russischer Importe am Gesamtverbrauch dargestellt.

4. Energieanalysen der EU-Staaten: Drei Fallbeispiele: Anhand von Spanien, Deutschland und Polen wird exemplarisch gezeigt, wie unterschiedlich die Abhängigkeitsverhältnisse in den einzelnen Mitgliedstaaten ausgeprägt sind.

5. Ziele der EU-Energiepolitik: Dieses Kapitel analysiert die offiziellen Dokumente der EU und die sechs Kernpunkte der geplanten Energiepolitik, inklusive der Energieaußenpolitik.

6. Lokalisierung der EU-Abhängigkeit: Staaten mit Handlungsbedarf: Hier werden die EU-Staaten anhand statistischer Kriterien in drei Kategorien eingeteilt, um den tatsächlichen Handlungsbedarf zur Reduzierung der Abhängigkeit von Russland zu identifizieren.

7. Aktuelle Lösungsversuche und Fazit: Das Fazit fasst die Diversifizierungsstrategien der EU zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, dass eine einheitliche Energiepolitik nur durch das Handeln der Einzelstaaten erreicht werden kann.

Schlüsselwörter

Energiepolitik, EU, Russland, Energieabhängigkeit, Interdependenz, Ressourcenstaat, Diversifizierung, Erdöl, Erdgas, Versorgungssicherheit, Energieaußenpolitik, Importabhängigkeit, Energieverbrauch, Pipeline, Europäische Union.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Energieabhängigkeit und Interdependenz in den Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Russland.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen die Energiebedarfsstrukturen der EU-Staaten, die russische Exportpolitik und die Bemühungen der EU, eine einheitliche Energiepolitik zu etablieren.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Es soll beantwortet werden, ob angesichts sehr unterschiedlicher nationaler Energieinteressen innerhalb der 27 Mitgliedstaaten überhaupt eine einheitliche EU-Energiepolitik gegenüber Russland möglich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine vergleichende Analyse statistischer Daten zu Importquoten, Eigenproduktion und Energieverbrauch der 27 EU-Staaten, um diese anschließend in Kategorien einzuordnen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine statistische Energiecharakteristik der EU, eine detaillierte Untersuchung dreier Fallbeispiele sowie eine kritische Analyse der EU-Ziele und einer anschließenden Kategorisierung aller Mitgliedstaaten nach ihrem Handlungsbedarf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Energieabhängigkeit, EU-Energiepolitik, Diversifizierung, Versorgungssicherheit und die Rolle Russlands als Energielieferant.

Was ist das Ergebnis der Kategorisierung der Mitgliedstaaten?

Die Staaten wurden in drei Kategorien eingeteilt: Kategorie 1 (hoher Bedarf zum Abbau der Abhängigkeit), Kategorie 2 (hoher bis mittlerer Bedarf) und Kategorie 3 (niedrigerer bis mittlerer Bedarf).

Warum wird Polen in der Analyse als Sonderfall betrachtet?

Polen weist zwar eine hohe Abhängigkeit von russischen Importen auf, verfügt jedoch gleichzeitig über eine hohe Eigenproduktion durch Kohle, was eine differenzierte Betrachtung der Gesamt-Energieabhängigkeit notwendig macht.

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Résumé des informations

Titre
Zwischen Abhängigkeit und Interdependenz - Die Energiebeziehungen der EU zu Russland und die Ziele der EU-Energiepolitik
Université
http://www.uni-jena.de/  (Institut für Politikwissenschaft)
Cours
Die EU-Russland-Beziehungen
Note
3,0
Auteur
Erstes Staatsexamen für Gymnasien Robert Conrad (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
45
N° de catalogue
V188985
ISBN (ebook)
9783656127826
ISBN (Livre)
9783656128212
Langue
allemand
mots-clé
EU Russland Gas Öl Erdöl Pipeline Statistik Energiepolitik Bluestream Arktis Erdgas Energieexport Abhängigkeit Energieabhängigkeit Ostsee-Pipeline Nabucco-Pipeline
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Erstes Staatsexamen für Gymnasien Robert Conrad (Auteur), 2007, Zwischen Abhängigkeit und Interdependenz - Die Energiebeziehungen der EU zu Russland und die Ziele der EU-Energiepolitik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/188985
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Extrait de  45  pages
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