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Reaktion der Presse auf Schweizer Managerlöhne

Título: Reaktion der Presse auf Schweizer Managerlöhne

Tesis de Máster , 2011 , 67 Páginas , Calificación: 5.5

Autor:in: BSc BA Olivier Duperrut (Autor)

Economía - Finanzas
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Wer erinnert sich nicht an die medialen Kampagnen gegen die Löhne von Daniel Vasella, Marcel Ospel oder Brady Dougan? Die Presse hat damals mit Entrüstung auf die Bekanntgabe der Löhne dieser Herren reagiert und eine Diskussion über die angebrachte Höhe der Managerlöhne ausgelöst, die bis heute auf verschiedenen Ebenen weitergeführt wird. Konkrete Beispiele dafür sind die „Abzocker-Initiative“ und die Anpassung des Aktienrechts. Diese Masterarbeit
beschäftigt sich mit der Reaktion der Presse auf die Bekanntgabe von
Managerlöhnen und untersucht diese mit ökonometrischen Modellen. Neben dem Auswerten der verfügbaren Daten ist das Hauptziel dieser Arbeit, basierend auf der negativen Berichterstattung zu den Managerlöhnen die Rollen zu identifizieren, welche die Presse in der Thematik der Managemententlohnung einnimmt.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Presse auf die Bekanntgabe von Managerlöhnen in der Schweiz reagiert und diese Reaktion für die Diskussion über die angebrachte Höhe der Managerlöhne einen wichtigen Beitrag leistet. Die Presse trägt dabei als externer Corporate-Governance-Mechanismus zu einer besseren Corporate Governance der Unternehmen bei. Deshalb sollte im Rahmen der Forschung zur Corporate Governance die Rolle der Presse weiter untersucht werden. Oder um es in den Worten von Dyck und Zingales (2002) zu sagen: „The only definite conclusion we may draw at this point is that media are important in shaping corporate policy and they should not be ignored in any analysis of a country’s corporate
governance system.”

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Ausgangslage

1.2 Zielsetzung, Fragestellungen und Relevanz

1.3 Aufbau

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Management-Entlohnung

2.1.1 Principal-Agent-Theorie

2.1.2 Komponenten der Management-Entlohnung

2.1.3 Managemententlohnung als Corporate-Governance-Mechanismus

2.2 Presse

2.2.1 Eigenheiten der Presse

2.2.2 Rollen der Presse

3. Empirische Untersuchung

3.1 Hypothesen

3.1.1 Erste Hypothese

3.1.2 Zweite Hypothese

3.1.3 Dritte Hypothese

3.2 Methodik

3.2.1 Erwartete Entlohnung

3.2.2 Erstes Modell

3.2.3 Kontrollvariablen

3.2.4 Zweites Modell

3.3 Daten

3.3.1 Sample

3.3.2 Entlohnungs- und Pressedaten

3.3.3 Definition der Variablen

3.3.4 Ausgewählte Daten

3.4 Ergebnisse

3.4.1 Deskriptive Statistik

3.4.2 Regressionen

3.4.2.1 Erwartete Entlohnung

3.4.2.2 Erstes Modell

3.4.2.3 Zweites Modell

3.5 Robustheitstests

3.5.1 Mitglieder in Verwaltungsrat und Geschäftsleitung

3.5.2 Finanzunternehmen

3.5.3 Verwendung von branchenangepassten Performancezahlen

3.5.4 Ausschluss des Krisenjahres 2008

3.5.5 Fazit der Robustheitstests

4. Schlussfolgerungen

4.1 Fazit

4.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Masterarbeit ist die empirische Untersuchung der Reaktion der Schweizer Presse auf die Bekanntgabe von Managerlöhnen bei kotierten Unternehmen. Dabei soll analysiert werden, ob die Presse durch eine spezifische Rollenwahrnehmung Einfluss auf die Lohnentwicklung nimmt und wie ökonomische Faktoren dabei eine Rolle spielen.

  • Analyse der Medienreaktion auf Managementvergütung
  • Identifikation der Rollen der Presse (Informationsintermediär, Entertainer, Wachhund)
  • Ökonometrische Untersuchung von Zusammenhängen zwischen Performance und Berichterstattung
  • Evaluation des Einflusses der Presse auf die Corporate Governance

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Eigenheiten der Presse

Die Presse ist ein in der Gesellschaft gut vernetzter Akteur mit komplexen Wirkungszusammenhängen und vielen Eigenheiten. Es würde jedoch den Rahmen dieser Arbeit sprengen, eine detaillierte Analyse davon vorzunehmen. Aus diesem Grund befasst sich dieses Kapitel nur mit den wichtigsten Eigenschaften dieser Branche, welche für das Thema der Managerlöhne relevant sind.

Obwohl die Presse eine zentrale Rolle in der Gesellschaft einnimmt, ist ihr direkter wirtschaftlicher Beitrag bescheiden (Owen 2002). Dies befreit die Zeitungen, welche sich in der Schweiz zu 100 Prozent in privater Hand befinden (Djankov et al. 2001), aber nicht davon, ihr wirtschaftliches Überleben zu sichern. Dafür müssen Einnahmen generiert werden, um zumindest die Kosten decken zu können. Diese Einnahmen generiert eine Zeitung laut Owen (2002) über die zwei unterschiedlichen Produkte Inhalt und Werbung. Der Inhalt führt dazu, dass die Leser bereit sind, Geld für die Zeitung zu bezahlen. Die Werbeflächen können von Unternehmen und Organisationen für ihre Zwecke genutzt werden und können diesen deshalb verkauft werden. Die beiden Einnahmequellen sind allerdings verknüpft, da eine höhere Leserzahl den Preis für Werbeflächen erhöht und gleichzeitig mehr Werbung in der Zeitung die Zahlungsbereitschaft der Leser reduziert.

Aufgrund dieser Interdependenz ist eine grösstmögliche Auflage die beste Situation für eine Zeitung. Ein weiteres Argument für eine hohe Auflage ist die Kostenstruktur, welche bei der Presse vorherrscht. Sowohl der Druck als auch die Distribution, die Produktion und die Zusammenstellung des Inhalts sind geprägt von hohen Fixkosten, welche unabhängig von der Auflage anfallen. Dies gilt auch für Onlinemedien, trotz Einsparungen bei Druck und Distribution.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Forschungsthemas, der Fragestellungen sowie der theoretischen Einordnung der Rolle der Presse im Kontext der Corporate Governance.

2. Theoretische Grundlagen: Erläuterung der Principal-Agent-Theorie als Basis der Managemententlohnung und Analyse der theoretischen Rollen der Presse in der Gesellschaft.

3. Empirische Untersuchung: Methodisches Vorgehen zur Überprüfung der Hypothesen sowie detaillierte Analyse der Datensätze, Regressionen und Robustheitstests.

4. Schlussfolgerungen: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfragen und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Managerlöhne, Presse, Corporate Governance, Principal-Agent-Theorie, Medienberichterstattung, Unternehmensperformance, Aktienrendite, Gesamtkapitalrendite, Wachhund-Rolle, Informationsintermediär, Schweizer Börse, Ökonometrie, Regression, Entlohnung, Publizität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie die Schweizer Presse auf die Veröffentlichung von Managerlöhnen bei börsenkotierten Unternehmen reagiert und ob diese Berichterstattung einen Einfluss auf die zukünftige Lohnentwicklung hat.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind Managemententlohnung, Corporate Governance, die sozioökonomische Funktion der Presse und deren Einfluss als externer Kontrollmechanismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, empirisch zu identifizieren, welche Rolle die Schweizer Medien bei der Thematisierung von Managerlöhnen einnehmen: als reiner Unterhalter (Entertainer), als Informationsvermittler (Informationsintermediär) oder als Kontrollorgan (Wachhund).

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden verwendet?

Es wurden ökonometrische Modelle, insbesondere Probit- und Poisson-Regressionen sowie OLS-Regressionen, angewandt, um Zusammenhänge zwischen Lohn, Unternehmensperformance und negativer Presseberichterstattung zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Hypothesen, die Beschreibung des methodischen Aufbaus, die empirische Datenanalyse anhand von Unternehmensstichproben sowie umfangreiche Robustheitstests zur Validierung der Ergebnisse.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Managerlöhne, Corporate Governance, Medienwirkung, Aktienrendite und ökonometrische Analyse.

Wie unterscheidet sich die Rolle des "Wachhunds" von der des "Entertainers" laut Autor?

Während der Entertainer komplexe Themen vereinfacht, um Sensationen zu erzeugen und Leser zu unterhalten, verfolgt der Wachhund das Ziel, Missstände aufzudecken und durch öffentlichen Druck auf die Unternehmensführung einzuwirken.

Welches Fazit zieht der Verfasser zur Wirkung der Presse auf zukünftige Managerlöhne?

Der Verfasser kommt zu dem Schluss, dass die Presse zwar statistisch signifikant mit Managerlöhnen korreliert, die ökonomische Relevanz jedoch gering ist und der Effekt stark durch das Krisenjahr 2008 beeinflusst wurde, was die Wachhund-Rolle umstritten macht.

Final del extracto de 67 páginas  - subir

Detalles

Título
Reaktion der Presse auf Schweizer Managerlöhne
Universidad
University of Bern  (Finanzmanagement)
Calificación
5.5
Autor
BSc BA Olivier Duperrut (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
67
No. de catálogo
V189040
ISBN (Ebook)
9783656129622
ISBN (Libro)
9783656130024
Idioma
Alemán
Etiqueta
reaktion presse schweizer managerlöhne
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
BSc BA Olivier Duperrut (Autor), 2011, Reaktion der Presse auf Schweizer Managerlöhne, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189040
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