Web 3.0. Einsatzmöglichkeiten des Social Semantic Web in Unternehmen


Bachelorarbeit, 2011
84 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einführung
1.1 Problemstellung und Ziele
1.2 Aufbau der Arbeit

2 State of the Art

3 Web 2.0
3.1 Grundlagen und Begriffsdefinition
3.2 Social Software
3.3 Einsatzmöglichkeiten des Web 2.0
3.3.1 Wikis
3.3.2 Weblogs
3.3.3 Social Tagging

4 Semantic Web
4.1 Probleme des Internets
4.2 Vision und Grundlagen des Semantic Webs
4.3 Semantische Suchmaschinen
4.4 Technologien und Standards
4.5 Risiken des Semantic Webs

5 Web 3.0
5.1 Vision und Grundlagen
5.2 Einsatzmöglichkeiten des Web 3.0
5.2.1 Semantische Wikis
5.2.2 Semantische Weblogs
5.2.3 Semantic Tagging

6 Web 3.0 in Unternehmen
6.1 Wissen
6.2 Wissensmanagement
6.3 Der Einsatz von Web 3.0 im Wissensmanagement
6.3.1 Semantische Wikis in Unternehmen
6.3.2 Semantische Weblogs in Unternehmen
6.3.3 Semantic Tagging in Unternehmen

7 Chancen und Risiken für Unternehmen

8 Fazit

Literaturverzeichnis

Internetquellen

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Sieben Merkmale des Web 2.0

Abb. 2: Social Software Dreieck

Abb. 3: Beispiel für eine Tagcloud

Abb. 4: Gleichung Web 3.0 nach Tim Berners-Lee

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einführung

1.1 Problemstellung und Ziele

Das Internet oder auch kurz das Web genannt, hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Es entwickeln sich nicht nur die angebotenen Dienste für die Nutzer, sonder die Zugangsvoraussetzungen werden immer einfacher. Das Internet wird dadurch von einer breiten Schicht der Bevölkerung als Massenmedium akzeptiert und regelmäßig verwendet.

Es können mehr Menschen als jemals zuvor im Internet Informationen sammeln und eigene Handlungen vornehmen.1 Das Web 2.0 bietet tech- nische Möglichkeiten, die großen Einfluss auf die Nutzungsform des Inter- nets haben. Das Internet wird durch Web 2.0 zum Mitmach-Medium.2 Große Communities im Internet wie zum Beispiel Facebook und Twitter geben den Nutzern bereits funktionsfähige Plattformen, auf denen Inhalte und Informationen erstellt und mit anderen Usern geteilt werden können. Auch das freie Online-Lexikon Wikipedia erweitert sich stetig um neue Bei- träge und existiert bereits in zahlreichen Sprachen. Die Einträge werden von unterschiedlichen Nutzern erstellt, geschrieben und nach der Veröf- fentlichung gemeinschaftlich korrigiert, erweitert und aktualisiert. Es gibt zahlreiche weitere Möglichkeiten, die der momentane Entwicklungsstand des derzeitig genutzten Internets den Nutzern bietet, um Informationen auszutauschen und zwischen anderen Nutzern zu kommunizieren. Dies geschieht unabhängig vom Standort der einzelnen Nutzer und ermöglicht so eine weltweite Vernetzung. Diese Beispiele zeigen die Komplexität der Möglichkeiten für die Nutzer im Internet, um zum Beispiel an Informationen zu gelangen.

Herausforderung ist es nun, diese Vielzahl von Informationen und Daten zu strukturieren. Informationen im Internet sollen individuell und nach den Ansprüchen der Nutzer zusammengestellt werden.

Es reicht den Nutzern nicht mehr aus, über Suchmaschinen wie zum Bei- spiel Yahoo und/oder Google ungefiltert viele Links zu bekommen, die dann lange und aufwendig durch den persönlichen Filter des Nutzers - was sucht er wirklich bzw. was genau sucht er - reduziert werden müssen, um zu der spezifisch gesuchten Information zu gelangen. Der neue An- spruch ist, dass der Computer - oder auch die durchsuchte Datenbank bis hin zum gesamten Internet - idealerweise genau weiß, was der entspre- chende Nutzer wissen möchte. Bezeichnungen und Begriffe sollen nicht mehr nur Wortketten sein, sondern eine Bedeutung bekommen. Dadurch können zusätzlich Informationen unabhängig vom explizit gesuchten Wort gefunden werden. Dies stellt die Forschung und Entwicklung international derzeit noch vor einige große Herausforderungen.

Die Forschungsbereiche beschäftigen sich mit unterschiedlichen Ideen für die Umsetzung der semantischen Erweiterung des gesamten Internets. Diese Erweiterung des Internets wird im Allgemeinen auch als Semantic Web bezeichnet. So versucht zum Beispiel das internationale World Wide Web Consortium (W3C), eine einheitlich technische Sprache zu entwi- ckeln. Diese solle den Computern ermöglichen, die verschiedenen Bedeu- tungen der Wörter zu interpretieren. Es werden freie Standards für diese technischen Sprachen entwickelt und veröffentlicht. Diese stehen jedem potenziellen Nutzer zur Verfügung. Dadurch kann der Nutzer den Entwick- lungsstand verfolgen und/oder aktiv an der Umsetzung beteiligt sein. Je- der Nutzer kann also aktiv an der Entwicklung der technischen Umsetzung des semantischen Webs teilhaben. Das W3C steuert diese verschiedenen Entwicklungen mit dem Ziel, eine einheitliche und maschinenlesbare Sprache zu entwickeln. Es handelt sich bei der technischen Umsetzung des Semantic Webs um eine umfangreiche Entwicklung. Informationen aus verschiedenen Quellen sollen miteinander verknüpft werden, damit die Informationen vielseitiger von Computern verarbeitet werden können. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich zielführend nicht mit dem Thema der technischen Sichtweise und der technischen Umsetzung der semanti- schen Technologie. Aus diesem Grund werden die technischen Aspekte nur vereinzelt vorgestellt.

Die Ideen und Einsatzmöglichkeiten des semantischen Webs und der se- mantischen Technologie sind unterschiedlich und stark geprägt von den verschiedenen Forschungsprojekten und den Entwicklern. Diese beschäftigen sich derzeit mit den möglichen Einsatzfeldern sowohl für private Nutzer des Internets als auch vereinzelt für Unternehmen.

Das Ziel der verschiedenen Forschungsprojekte und der Entwickler hinge- gen ist bei den meisten ähnlich. Die Nutzer sollen schneller und gezielter passende Ergebnisse und Informationen bekommen und sich nicht durch eine Vielzahl von möglichen Ergebnissen klicken, die für die Beantwortung einer Frage oder Information notwendig sind. Der Computer soll die Such- anfrage des Nutzers verstehen und gezielte Informationen liefern.

In einem weiteren Entwicklungsschritt wird das semantische Web um die Anwendungen des Web 2.0 erweitert. Es können Web 2.0-Anwendungen wie zum Beispiel Wikis oder Weblogs durch semantische Verknüpfungen miteinander in Beziehung oder Verbindung gebracht werden. Dieser Er- weiterung wird im Allgemeinen Social Semantic Web oder auch Web 3.0 genannt. Einige Anwendungen befinden sich bereits auf dem Markt oder in der industriellen Erprobungsphase. Die vorliegende Arbeit zeigt einen allgemeinen Ausschnitt der derzeitigen Entwicklungen auf.

Die Möglichkeiten, die das Web 3.0 bietet, lassen sich nicht nur im priva- ten Bereich effektiv einsetzen, sondern stellen auch für Unternehmen und deren Mitarbeiter einen Mehrwert dar. Die Einführung von Web 2.0- Anwendungen, zum Beispiel Wikis, hat sich bereits seit Jahren bewährt, um das Wissen innerhalb eines Unternehmens zu erhalten und frei zu- gänglich zu machen. Die Herausforderung, die Menge der verschiedenen Informationen zu strukturieren, zu filtern und miteinander in Beziehung zu bringen, besteht auch in den Unternehmen. Die Informationen und Daten die bereits von verschiedenen Mitarbeitern zu einem Thema zum Beispiel in einem unternehmensinternen Wiki für andere Mitarbeiter zur Verfügung gestellt wurden, müssen sinnvoll mit anderen bereits veröffentlichten Bei- trägen verknüpft und thematisch in eine Beziehung gesetzt werden. Des- weiteren hat jedes Unternehmen eine eigene Unternehmenskultur und definiert seine eigene Sprache und entwickelt eigene Begrifflichkeiten.

Idealerweise bietet das Web 3.0 die Möglichkeit, die verschiedenen Bei- träge der Mitarbeiter und die unternehmensinternen Begrifflichkeiten se- mantisch miteinander zu verknüpfen. Diese Informationen können dann entsprechenden für die Mitarbeiter zur Verfügung gestellt werden und das komplexe Wissen innerhalb eines Unternehmens kann strukturiert und vernetzt werden. Das Web 3.0 kann dadurch für Unternehmen eine Mög- lichkeit sein, das Wissen zu strukturieren und ein Abrufen effektiver zu gestalten.

Das gemeinschaftliche Verschlagworten von Daten und Informationen hat sich in den letzten Jahren als eine Standardanwendung des Internets etabliert. Verschlagwortungen ermöglichen den Nutzern eine individuelle Strukturierung und Organisation der Informationen und vereinfachen dadurch das Wiederauffinden von Informationen, die zu einem früheren Zeitpunkt im Internet abgelegt wurden.3

Semantische Verschlagwortung bietet zusätzlich die Möglichkeit zwischen den verschiedenen Schlagworten einen Bezug herzustellen, um verschiedenen Informationen besser zu strukturieren. Für eine leichtere Informationsgewinnung wäre es für die Nutzer vorteilhaft, die verwendeten Schlagworte in eine Beziehung zueinander zu bringen, um dadurch die verschiedenen Informationen semantisch zu verknüpfen.

Ziel dieser Arbeit ist es, anhand des derzeit vorliegenden Forschungs- und Entwicklungsstandes Möglichkeiten für den Einsatz von Social Semantic Web in Unternehmen vorzustellen. In der vorliegenden Arbeit wird der Fo- kus auf den Einsatz für Unternehmen im Bereich des Wissensmanage- ments gelegt. Übergreifend wird die Verschlagwortung im Kontext des Semantic Webs im Allgemeinen betrachtet und im Bezug auf den Einsatz in Unternehmen. Mit dem Ziel, zu überprüfen, ob durch den Einsatz der semantischen Verschlagwortung im Web 3.0 eine leichtere Informations- gewinnung für Unternehmen möglich ist.

1.2 Aufbau der Arbeit

Wissen soll in Wikis und ähnlichen Web 2.0-Anwendungen nicht nur ge- sammelt werden, sondern es soll sinnhaft und strukturiert miteinander in Verbindung gebracht werden. So könnten die Mitarbeiter eines Unterneh- mens zukünftig schneller und effektiver auf benötigte Informationen und Daten zugreifen ohne diese interpretieren bzw. filtern zu müssen. Um die Einsatzmöglichkeiten des Web 3.0 in Unternehmen zu untersu- chen, werden in der vorliegenden Arbeit zuerst die grundlegenden Defini- tionen der bestehenden Technologie des Web 2.0 betrachtet und die der- zeitigen Einsatzmöglichkeiten des Web 2.0 im Allgemeinen vorgestellt. Dabei werden der Fokus auf Wikis und Weblogs gelegt und das Social Tagging als Möglichkeit der Verschlagwortung vorgestellt. Im Anschluss wird das Problem der Informationsmenge im Internet aufge- griffen, um dann die Vision des semantischen Webs vorzustellen. Bei dem semantischen Web handelt es sich um eine sehr technische Entwicklung. Diese Technologie und die Entwicklung von allgemeingültigen Standards werden lediglich in geringem Maße betrachtet. Auch werden mögliche Ri- siken des semantischen Webs aufgezeigt.

Die Vision und die Grundlagen des Web 3.0 werden im wesentlichen nä- her vorgestellt, um anschließend die Einsatzmöglichkeiten des Web 3.0 vorzustellen. Fokus wird dabei auf die semantische Erweiterung von Web 2.0-Anwendungen gelegt. Dabei werden semantische Wikis und semanti- sche Weblogs vorgestellt. Ebenfalls wird das semantische Tagging als eine mögliche Erweiterung der Verschlagwortung in Web 3.0-Anwendun- gen vorgestellt.

Aufbauend auf den Informationen der vorliegenden Arbeit werden, anhand des derzeit vorliegenden Forschungs- und Entwicklungsstandes Möglichkeiten für den Einsatz des Social Semantic Webs in Unternehmen aufgezeigt. Der Fokus wird dabei auf den Einsatz in Unternehmen im Bereich des Wissensmanagements gelegt. Der Einsatz von semantischen Wikis und semantischen Weblogs wird unter diesem Aspekt betrachtet. Die semantische Verschlagwortung in Web 3.0-Anwendungen wird auf den Unternehmenseinsatz bezogen und näher betrachtet.

Anschließend werden die Chancen und Risiken, die für Unternehmen durch den Einsatz von Web 3.0 entstehen können beschrieben. Abschlie- ßend werden die Ergebnisse und Erkenntnisse dieser Arbeit in einem Fa- zit dargestellt.

2 State of the Art

Semantische Technologien für eine Umsetzung des semantischen Webs und des Web 3.0 werden derzeit in einer Vielzahl von grundlegenden und anwendungsorientierten Forschungsprojekten kontinuierlich weiterentwi- ckelt. Dazu gehören zum Beispiel die Forschungsprojekte des W3- Consortiums. Mit den semantischen Technologien wird die Zusammenfüh- rung von verteilten Informationsquellen und Wissen von unterschiedlichen Nutzern unterstützt. Dabei wird derzeit unterschieden zwischen dem se- mantischen Web und dem Social Semantic Web oder auch Web 3.0. Das semantische Web betrachtet die Erweiterung des gesamten Internets durch die semantische Technologie. Und das Web 3.0 betrachte die Zu- sammenführung der Technologie des semantischen Webs mit den sozia- len Ansätzen des Web 2.0.

Für den praktischen Einsatz des semantischen Webs entwickeln Forscher derzeit zum Beispiel semantische Suchdienste. Diese werden ständig wei- terentwickelt und neue Konzepte für die Präzisierung von Suchergebnis- sen werden integriert. Zum Beispiel konzentriert sich die klassische Suchmaschine Google lediglich auf die Relevanz der eingegebenen Suchbegriffe in den Inhalten der verschiedenen Webseiten. Forscher be- schäftigen sich derzeit mit der Thematik, aus klassischen Suchmaschinen Antwortmaschinen zu entwickeln. Die semantischen Suchmaschinen sol- len den Nutzern nicht mehr nur bei einem Suchprozess unterstützen, son- dern eine gezielte Antwort auf eine konkrete Anfrage geben können. Der- zeit sind semantische Suchmaschinen nicht universell einsatzfähig. Grund ist die geringe Anzahl der bereits hinzugefügten semantisch Dokumente und Dienste im gesamten Internet.4 Die Informationen sind nicht seman- tisch verknüpft und können dadurch nicht von der semantischen Suchma- schine im gesamten Internet durchsucht und wiedergegeben werden.

Dennoch gibt es bereits vereinzelt entwickelte semantische Suchmaschi- nen die innerhalb einer Anwendung verwendet werden können. Für den Einsatz des Web 3.0 wurden bereits marktreife Produkte entwickelt und stehen zum größten Teil bereits kostenlos sowohl für Unternehmen als auch für die private Nutzung zur Verfügung. In aktuellen For- schungsprojekten werden zum Beispiel semantische Wikis weiterentwi- ckelt. Schwerpunkt liegt dabei auf der Erweiterung des klassischen Wikis um eine semantische Ebene. Das am Häufigsten genutzte semantische Wiki ist das Semantic MediaWiki.5 An dem Aufbau und der Erweiterung sind viele Personen und Organisation beteiligt. Es lassen sich nicht nur Wikis um eine semantische Ebene erweitern, auch Web 2.0-Anwendun- gen wie zum Beispiel Weblogs können durch die Semantic einen Mehr- wert für Unternehmen und für private Nutzer bieten.

Das Social Tagging spielt derzeit im Internet eine große Rolle. Es lassen sich durch das Social Tagging eine Menge von Informationen innerhalb von Web 2.0-Anwendungen durch verschiedene Nutzer erschließen. Die gemeinschaftliche Verschlagwortung durch verschiedene Nutzer innerhalb einer Web 2.0-Anwendung kann derzeit eine Möglichkeit bieten, um die vielen Informationen innerhalb einer Anwendung zu kategorisieren und zu strukturieren. Um die Nachteile des Social Tagging wie zum Beispiel die Mehrdeutigkeit der Schlagwörter zu verringern, werden momentan ver- schiedene Kombinationen mit Konzepten des Semantic Web als Semantic Tagging diskutiert und ausprobiert.6

Letztendlich kann gesagt werden, dass derzeit in vielen öffentlichen und industriellen Aktivitäten die Grundlagen für eine weitere Entwicklung des semantischen Webs für verschiedene Einsatzbereiche und die technische Umsetzung geschaffen werden. Dabei wird sowohl der private Nutzen als auch der Mehrwert für Unternehmen betrachtet und erforscht.

3 Web 2.0

Neben der Veränderung des Internets, ändert sich auch der Umgang mit Wissen und Informationen. Die Nutzer erstellen selber eigene Inhalte und erlauben anderen Nutzern oder Interessenten den Zugriff darauf. Im folgenden Kapitel werden die Bezeichnung Web 2.0 näher erläutert und mögliche Einsatzfelder vorgestellt.

3.1 Grundlagen und Begriffsdefinition

Web 2.0 ist eine Bezeichnung, die in den Medien und in Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnt. Es gibt zahlreiche Ansätze und Veröffentlichungen die das Web 2.0 beschreiben, jedoch keine feste und einheitliche Definition.7

Somit ist es von Vorteil, sich zunächst den Ursprung der Bezeichnung Web 2.0 anzuschauen. Die Bezeichnung wurde erstmalig in einer gleich- namigen Internetkonferenz im Herbst 2004 in San Francisco verwendet. Initiatoren dieser Konferenz war Gründer und Geschäftsführer des O‘Reilly-Verlags Tim O‘Reilly, der Vizepräsident von O‘Reilly Media Dale Dougherty und Craig Cline vom Unternehmen Media Live. Ziel dieser Kon- ferenz war es, das Potenzial und die Innovation des Internets anhand neuer Techniken und Trends darzustellen. Im Jahr 2005 verbreitete sich die Bezeichnung Web 2.0 im Internet und die willkürliche Verwendung des Begriffs stieg an.

Um zu vermeiden, dass der Begriff als bedeutungsloses Werbeschlagwort kritisiert wird, veröffentlichte Tim O’Reilly den Artikel „What ist Web 2.0?“ und spezifizierte das neue Web anhand von sieben Merkmalen, die bis heute bestehen.8 Diese Merkmale werden in der folgenden Abbildung dar- gestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Sieben Merkmale des Web 2.0

(http://wiki.fh-stralsund.de/images/8/83/Web_2.0.jpg)

Die Abbildung 1 macht deutlich, dass die Nutzbarmachung der kollektiven Intelligenz ein zentrales Merkmal von Web 2.0 nach O’Reilly ist. Ebenfalls wird deutlich, dass die weiteren sechs Merkmale Bestandteile der kol- lektiven Intelligenz des Web 2.0 sind. Das Internet dient als Plattform für den angebotenen Service. Der Nutzer benötigt keine Software auf dem Computer, um das Internet und das Angebot nutzen zu können. Im Web 2.0 haben die Daten, die von den verschiedenen Nutzern verwaltet und gesammelt werden, eine große Bedeutung. Ohne diese Informationen wä- re das Internet nutzlos. Das dritte Merkmal ist, dass es keinen Software Lebenszyklus gibt. Dies bedeute, dass die neue Software nicht lokal auf dem Computer installiert wird. Die Software liegt auf dem Server des An- bieters, dadurch muss der Nutzer keine neue Version der Software manu- ell auf den Computer installieren. Neue Funktionen können sofort bereit- gestellt werden. Die Software wird als Service nicht als Produkt an den Nutzer geliefert. Die große Benutzerfreundlichkeit stellt ein weiteres Merkmal des Webs 2.0 nach O‘Reilly dar.

Die Nutzer sollen ohne großen Aufwand das Web 2.0 handhaben können.

Diese Benutzerfreundlichkeit soll auch im technischen Bereich deutlich werden. Ein weiteres Merkmal sind die leichtgewichtigen Programmiermo- delle. O’REILLY beschreibt damit eine einfache und schnell durchgeführte Anpassung an neue Gegebenheiten. Für die Umsetzung im Web 2.0 ist die Verwendung von leichtgewichtigen Programmiermodellen mit loser Kopplung wichtig. Im Anschluss stellt die Software für mehrere Endgeräte das siebte Merkmal dar und zeichnet sich dadurch aus, dass verschiede- ne Endgeräte für die verschiedenen Angebote genutzt werden können. Das Web 2.0 ist nicht nur Plattformunabhängig, sondern auch Endgeräte- unabhängig um muss dadurch nicht zwangsläufig auf einem lokalen Com- puter ausgeführt werden.9

Um Web 2.0 am genausten zu definieren, kann die Erklärung des Urhebers Tim O’Reilly betrachten werden:

„Web 2.0 is a set of economic, social and technology trends that collectively form the basis for the next generation of the Internet - a more mature, distinctive medium characterized by user participation, openness, and network effects”.10

In seiner Erklärung beschreibt er das Web 2.0 als eine Einheit von wirtschaftlichen, sozialen und technologischen Trends. Diese zusammen bilden die Grundlage für die nächste Generation des Internets. Ein reifes, unverwechselbares Medium, welches durch die Beteiligung der Nutzer, durch die Offenheit und den Netzwerkeffekt geprägt ist.

Exemplarisch für die Ansätze beschreibt ALBY das Web 2.0 als keine technische Innovation und als keinen technischen Standard, sondern als eine neue Nutzungsform, die dem Nutzer erlaubt das Internet mitzugestalten.11 Die Betrachtung der Erklärung und die Ansätze machen deutlich, dass sich durch das Web 2.0 die Rolle des Benutzers im Internet verschoben hat. Zunehmend finden ein Austausch und eine soziale Vernetzung der verschiedenen Nutzer untereinander statt. Die Möglichkei- ten zur Mitwirkung des einzelnen Nutzers werden deutlich erweitert.

In der Folge wird der Netzwerkcharakter des Internets in viel stärkerem Maße brauchbar, als es bisher der Fall war. Informationen und Wissen werden einer breiten Nutzerschaft bereitgestellt und ermöglichen so den gemeinsamen Zugriff auf die Informationen. Die soziale Verknüpfung mit dem Internet steigt und wird für die einzelnen Nutzer immer wichtiger. Es entwickeln sich Communities im Internet. Diese Communities im Internet werden auch Online-Communities genannt und bezeichnen eine Gruppe von Menschen, die über das Internet miteinander kommuniziert, um Infor- mationen untereinander auszutauschen.12 Die Online-Communities zeich- nen sich aus durch ein übergreifendes Interesse oder eine gemeinsame Leidenschaft von mehreren Nutzern. Dieses Interesse kann zeitlich be- grenzt sein oder nur eine bestimmte Situation betreffen.13

Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Communities im Internet, zum Beispiel private Communities. Dort geht es dem Nutzer hauptsächlich um die Pflege von privaten Kontakten und Beziehungen. Auf der anderen Sei- te gibt es die Business Communities, welche die Pflege und den Aus- tausch von Business Kontakten und die Präsentation der eigenen Person in den Vordergrund stellen.

Das Web wird zum Mitmach-Medium und es entsteht ein Mehrwert durch die Beteiligung der Nutzer. O‘REILLY nennt dieses Phänomen die „Nutzbarmachung der kollektiven Intelligenz“. In diesem Zusammenhang spricht man auch von der „Weisheit der Vielen“.14 Eine besondere Stärke, die dieses Prinzip der „Weisheit der Vielen“ bietet ist, dass die Menge an Daten in einer kollektiven Intelligenz viel größer ist, als das Wissen einzelner Personen verteilt auf viele Webseiten.15

Die kollektive Intelligenz war schon immer durch klassische Methoden wie

die Befragung von Personenruppen vorhanden. Durch das Internet stehen zusätzliche Möglichkeiten zur Verfügung, um dieses kollektive Wissen ständig und dauerhaft verfügbar zu machen.16 Das Web 2.0 greift die kol- lektive Intelligenz auf und schafft dadurch eine Möglichkeit der Zusam- menarbeit und Interaktion verschiedener Nutzer im Internet. Wie in Abbil- dung 1 dargestellt, ist die kollektive Intelligenz zentrales Merkmal von Web 2.0.

3.2 Social Software

Die Bezeichnung Web 2.0 beschreibt umfangreiche soziale Nutzungsmus- ter und moderne Online-Technologien. Social Software gehört als Haupt- bestandteil zu diesem Komplex.17 Mit Social Software bezeichnet man im Allgemeinen webbasierte Anwendungen und Dienste, die für soziale Inter- aktionen innerhalb von Gruppen eingesetzt werden. O‘REILLY charakteri- sierte die Web 2.0-Anwendung als netzbasiert. Der Nutzer benötigt nur einen Web-Browser. Die Inhalte ändern sich in Abhängigkeit von der Ein- gabe des Nutzers. Aus diesem Grunde sind die Inhalte nicht statisch, son- dern werden dynamisch erzeugt. Nutzer können selbst Inhalte erstellen und verändern. Rollen- und Rechtesysteme ermöglichen die Differenzie- rung, wer welche Inhalte von welchen Personen einsehen und bearbeiten kann. Daten lassen sich von Nutzern editieren, Inhalte und Layouts sind personalisierbar. Beiträge von anderen Personen können von jedem Nut- zer kommentiert und untereinander kommuniziert werden. Es entsteht un- ter den Nutzern das Gefühl der Zusammengehörigkeit.18

Diese webbasierten Anwendungen unterstützen die menschliche Kommu- nikation und die Kooperation und tragen dazu bei, die gemeinsamen Netzwerke der Nutzer aufzubauen und zu pflegen. Zusätzlich können sie die Verteilung und Publikation von Informationen innerhalb der sozialen Netze fördern. Beispielhaft für solche Anwendungen sind Foren, Blogs, Wikis oder Social-Networking-Plattformen, die hauptsächlich durch die freiwillige Teilnahme der Nutzer gekennzeichnet sind.19

Zusammenfassend kann man sagen, dass Social Software die Kommunikation und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Menschen unterstützt. Die Nutzer haben die Möglichkeit, Inhalte gemeinsam zu nutzen und zu bearbeiten. Eine Methode, um die Dimensionen von Social Software Anwendungen deutlich darstellen und strukturieren zu können, liefert das Social Software Dreieck.20

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Social Software Dreieck

(Quelle: http://www.werbeagentur.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/Bild1.jpg)

Die Darstellung des Dreiecks in Abbildung 2 teilt die Anwendungen in drei Basis-Funktionen ein:

1. Informationsmanagement

Das Informationsmanagement beschreibt die Suche und die Verwaltung von Informationen, die von den Nutzern eingestellt werden oder die sich aus einer Beziehung zueinander ergeben.

2. Identitäts- und Netzwerkmanagement

Dieser Teil des Dreiecks beschreibt die Selbstdarstellung der Nutzer und setzt damit die Basis für eine soziale Struktur.

3. Kommunikation

Die Kommunikation ermöglicht es, Kontakte und Beziehungen abzubilden, zu pflegen und neu zu knüpfen.21

Kennzeichnend für die Social Software Anwendungen sind die laufenden Veränderungen und die Weiterentwicklungen, die sich vermischen und gegenseitig beeinflussen können.22 Aus diesem Grund handelt es sich bei der Abbildung des Social Software Dreiecks um eine momentane Darstel- lung, die sich aufgrund der Weiterentwicklung stets verschieben und/oder ändern kann.

3.3 Einsatzmöglichkeiten des Web 2.0

Die schnelle Verbreitung, die starke Nutzung, sowie der Erfolg von Social Software im privaten Bereich, machen diese auch für einen Einsatz in Un- ternehmen interessant.23 Das Wissen der Wissensträger in den Unter- nehmensbereichen verursacht eine Informationsflut mit unterschiedlichs- ten Inhalten und Strukturen, welche gefiltert, bearbeitet, gespeichert und archiviert werden müssen. Es gibt mittlerweile eine Vielfältigkeit an Lösun- gen auf technischer Basis die diesen Anforderungen gerecht werden. Im folgenden Kapitel werden das Wiki und der Weblog im Allgemeinen als eine Möglichkeit für den Einsatz von Social Software vorgestellt.24

3.3.1 Wikis

Wikis werden auch als neue Form des Content Management Systems (CMS) angesehen. Content Management Systeme ermöglichen haupt- sächlich die Verwaltung von Inhalten für das Internet und das Intranet.25

Das erste Wiki mit dem Namen WikiWikiWeb wurde 1995 von dem Softwareentwickler Ward Cunningham entwickelt. Der Name Wiki kommt aus dem Hawaiianischen und bedeutet schnell oder sich beeilen.26

EBERSBACH definiert das Wiki wie folgt:

„Ein Wiki ist eine webbasierte Software, die es allen Betrachtern ei- ner Seite erlaubt, den Inhalt zu ändern, indem sie diese Seite online im Browser editieren. Damit ist das Wiki eine einfache und leicht zu bedienende Plattform für kooperatives Arbeiten an Texten und Hy- pertexten“.27

Anhand dieser Definition lässt sich zusammenfassen, dass ein Wiki aus vom Nutzer editierbaren Webseiten besteht. Jede Seite lässt sich von je- dem Nutzer ändern, löschen und/oder erweitern. Durch Querverweise kann der Nutzer zu einer anderen Seite navigieren. Die Inhalte der Seiten werden in einer Datenbank in Textform gespeichert und sind, charakteris- tisch für die Wiki Technologie, nach dem speichern sofort für alle Nutzer sichtbar. Dadurch lassen sich die Informationen innerhalb eines Wikis be- sonders schnell anpassen und sind so immer auf einem aktuellen Stand.28 Ein weiterer Vorteil ist, dass die Nutzer keine zusätzliche Software benöti- gen. Sie können mit allen gängigen Browsern innerhalb von Wikis navigie- ren.29 Durch dieses einheitliche und einfache System lassen sich die In- formationen und die Daten zwischen verschiedenen Nutzern, unabhängig vom Standort, vernetzen und neues Wissen kann generiert werden. Durch das offene Konzept und der nicht fest vorgegebenen Struktur fördern Wi- kis Transparenz und Überblick über das komplette gesammelte Wissen innerhalb einer Anwendung.30

3.3.2 Weblogs

Der Begriff Weblog wurde 1997 von Jörn Barger als Kombination der Worte Web und Logbuch geprägt.31 Der Ursprüngliche Begriff Weblog wird heute meist nur noch Blog genannt. Im Zusammenhang mit dem Internet wird der Weblog immer häufiger als ein Internet-Tagebuch verstanden. Eine einheitliche und anerkannte Definition für einen Weblog hat sich in der Literatur und in der Praxis derzeit noch nicht etabliert.

Es besteht aber eine Einigkeit über verschiedene Merkmale die ein Blog aufweisen sollte. Nach BARTEL sind die folgenden vier Eigenschaften Kennzeichnend für einen Weblog:

1. Chronologie

Jeder Beitrag ist mit einem Zeitstempel versehen. Dieser Zeitstempel zeigt an, wann der Beitrag veröffentlicht wurde. Die Blogbeiträge sind Chronologisch sortiert, wobei die aktuellsten Beiträge oberhalb aller aufgelisteten Beiträge angezeigt werden.

2. Aktualität

Die Beiträge nehmen in der Regel Bezug auf aktuelle Ereignisse und werden ständig auf die Blogseite eingestellt.

3. Interaktion

Dem Leser bietet ein Blog die Möglichkeit, die Berichte zu kommen- tieren, dadurch können die Leser Stellung zu einem Thema neh- men.

4. Internet-Bezug

Die Beiträge eines Blogs enthalten in der Regel Links. Diese Links geben dem Leser die Möglichkeit, auf andere Internetseiten oder Blogs zu gelangen, um dort zum Beispiel weitere Informationen zu erhalten.32

Technisch gesehen sind Weblogs gleichermaßen wie Wikis Content Ma- nagement Systeme, also webbasierte Anwendungen zum Erstellen, Ver- walten und Veröffentlichen von Inhalten im Internet und im Intranet. Weblogs sind von den Nutzern leicht zu bedienen, Inhalte lassen sich schnell generieren und/oder ändern und sind dadurch immer auf einem aktuellen Stand.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Nutzer eines Weblogs Teil einer großen und offenen Communitie im Internet sind. Die von Nutzern verfassten In- halte lassen sich zum Beispiel von anderen Nutzern kommentieren oder verlinken. Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit, dass die Nutzer unter- einander über bestimmte Themen diskutieren können.33 Ebenfalls wie bei einem Wiki, in Kapitel 3.3.1 beschrieben, lassen sich durch dieses einheit- liche und einfache System die Informationen und die Daten zwischen ver- schiedenen Nutzern, unabhängig vom Standort, vernetzen und neues Wissen kann generiert werden. Basis jedes Blogs sind die durch den Au- tor, den sogenannten Blogger, erstellten Beiträge. Neue Beiträge können lediglich von einem Autor selbst verfasst werden, wodurch sich Weblogs von Wikis unterscheiden.34 Blogs werden hinsichtlich der Themen, der potenziellen Zielgruppe und der Art des gewählten Mediums, zum Beispiel Text oder Video, unterschieden.35 Geht es um Sprache oder Musik, spricht man von Audioblog, findet die Weblog-Darstellung mit Fotos statt, geht es um Photoblogs und bei der Darstellung mit Videos um Videoblogs.36

Der Weblog hat zusätzlich eine Sonderfunktion, man spricht hier auch von der Track-Back-Funktion. Dahinter verbirgt sich die Möglichkeit, verschie- dene Weblogs miteinander zu vernetzen. Sobald ein Blogger einen Bei- trag in seinem Blog veröffentlicht, wird dieser Beitrag über diese spezielle Vernetzungsmöglichkeit an die anderen Blogs, meist mit thematisch glei- chen Inhalten, mitgeteilt. Diese Beiträge werden dann zum Teil übernom- men und/oder von anderen Bloggern kommentiert. Dadurch können durch einen einzigen Beitrag in einem gut vernetzten Weblog eine erhebliche Informationsflut und ein unterschiedliches Meinungsbild der gesamten Nutzer entstehen.37 Letztendlich geht es bei der Vernetzung der Blogs darum, von vielen Nutzern gefunden zu werden oder sie sogar an die Sei- ten zu binden, um den Blog aktiv zu halten und dessen Bedeutung inner- halb der Communitie zu steigern. Das Binden von Nutzern an einen Weblog erfolgt durch die Möglichkeit, Kommentare zu einzelnen Beiträgen zu verfassen.38 Die Einträge der Blogger und/oder zum Beispiel die hoch- geladenen Bilder werden anhand von Schlagwörtern beschrieben. Es las- sen sich von den Nutzern beliebig viele und unterschiedliche Schlagworte vergeben. Die Vergabe der Schlagwörter wird als Tagging bezeichnet.39 Durch diese Möglichkeit der Verschlagwortung vereinfacht man für andere Nutzer oder Interessenten die Suche im Internet. Im folgenden Kapitel wird auf die Möglichkeit der Verschlagwortung näher eingegangen.

3.3.3 Social Tagging

Tagging ist ein Vorgang, um Informationen mit Metadaten zu versehen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um eine stichwortartige Beschreibung eines Fotos oder eines Textes. Als Metadaten bezeichnet man in diesem Zusammenhang die konkrete Vergabe von Schlüsselwörtern, um den Inhalt der Daten zu beschreiben und zu klassifizieren.40

[...]


1 Vgl. Behrendt / Zeppenfeld (2008), S. 8.

2 Vgl. Niegemann et al. (2008), S. 351.

3 Vgl. Gaiser / Hampel / Panke (2008), S. 38.

4 Vgl. Wahlster (2007), Web.

5 Vgl. Strak / Schroll / Hafkesbrink (2009), Web.

6 Vgl. Gaiser / Hampel / Panke (2008), S. 184.

7 Vgl. Hass / Walsh / Kilian (2008), S. 24.

8 Vgl. Göbel (2009), S. 25.

9 Vgl. Ablinger (2010), S. 9 f.

10 Musser (2006), Web.

11 Vgl. Alby (2008), S. 18.

12 Vgl. Hein (2007), S. 41 f.

13 Vgl. Raake / Hilker (2010), S. 90.

14 Vgl. Hettler (2010), S. 6.

15 Vgl. Wolf (2010), Web.

16 Vgl. Gull (2009), S. 30.

17 Vgl. Roebers / Leisenberg (2010), S. 231.

18 Vgl. Messerschmidt (2010), S. 13.

19 Vgl. Manouchehri Far (2010), S. 1.

20 Vgl. Khare / Mack / Mildenberger (2011), Web.

21 Vgl. Alpar / Blaschke (2008), S. 297 f.

22 Vgl. Komus / Wauch (2008), S. 4.

23 Vgl. Manouchehri Far (2010), S. 1.

24 Vgl. Dombrowski (2009), Web.

25 Vgl. Komus / Wauch (2008), S. 5.

26 Vgl. Ebersbach / Glaser / Heigl (2005), S. 10.

27 Ebersbach / Glaser / Heigl (2005), S. 10.

28 Vgl. Ebersbach / Glaser / Heigl (2005), S. 276.

29 Vgl. ebd., S. 14.

30 Vgl. Ebersbach / Glaser / Heigl (2005), S. 275.

31 Vgl. Engelmann / Günther / Heise (2010), S. 18.

32 Vgl. Bartel (2008), S. 14 f.

33 Vgl. Alby (2008), S. 3.

34 Vgl. ebd., S. 22.

35 Vgl. Alpar / Blaschke (2008), S. 19.

36 Vgl. Meckel / Schmidt (2008), S. 311

37 Vgl. Fischer (2009), S. 116.

38 Vgl. Bartel (2008), S. 20.

39 Vgl. Hengartner / Meier (2010), S. 116

40 Vgl. Koch / Richter (2009), S. 46.

Ende der Leseprobe aus 84 Seiten

Details

Titel
Web 3.0. Einsatzmöglichkeiten des Social Semantic Web in Unternehmen
Hochschule
Fachhochschule des Mittelstands  (Fachbereiches Wirtschaft)
Note
1,3
Autor
Jahr
2011
Seiten
84
Katalognummer
V189111
ISBN (eBook)
9783656129417
ISBN (Buch)
9783656129790
Dateigröße
3416 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
einsatzmöglichkeiten, social, semantic, unternehmen, Web 3.0, Social semantic Web, Semantisches Internet, Web 2.0, Wiki, Tagging
Arbeit zitieren
Katja Brackelmann (Autor), 2011, Web 3.0. Einsatzmöglichkeiten des Social Semantic Web in Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189111

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