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Zum Zusammenhang von Finanzmärkten und Ökonomien und warum Aktienmärkte stärker wachsen als die Realwirtschaft

Título: Zum Zusammenhang von Finanzmärkten und Ökonomien und warum Aktienmärkte stärker wachsen als die Realwirtschaft

Tesis , 2010 , 122 Páginas , Calificación: 2.0

Autor:in: Florian Franz (Autor)

Economía de las empresas - Inversiones y finanzas
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Diese Diplomarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Entwicklungen an den Finanz- und Aktienmärkten im Kontrast zu jenen der Realwirtschaft. Es zeigt sich, dass in den 60er/70er Jahren sowie seit dem Beginn des neuen Jahrtausends ein recht enger Zusammenhang im Wachstum dieser beiden Bereiche besteht. Im Gegensatz dazu jedoch steht die Entkoppelung der Jahre 1984-98, wo sich zeigt, dass die Performance des Aktienmarktes die Wachstumsraten der Realwirtschaft mehrfach übersteigt. Dafür gibt es im Großen und Ganzen drei Gründe:
(1) Eine nachhaltige Blasenbildung seit Mitte der 80er Jahre
(2) Eine gesunkene Risikoprämie
(3) Eine Reduzierung der effektiven Steuerrate auf Dividenden und Kapitalgewinne
Unabhängig von diesen Ergebnissen wird den Finanzmärkten generell eine positive Wirkung auf die Ökonomien bescheinigt. In Zeiten wo Finanzkrisen die Weltmärkte erschüttern wird allerdings immer wieder ihr Instabilitäts- und Instabilisierungscharakter unterstrichen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ökonomie und Finanzmärkte

2.1 Wachstumstheorien

2.2 Das Harrod-Domar-Modell

2.3 Das neoklassische Wachstumsmodell

2.3.1 Das Solow Modell

2.3.2 Das Güterangebot

2.3.3 Die Güternachfrage

2.3.4 Das Wachstumsgleichgewicht

2.3.5 „Golden Rule“ des Kapitalstock

2.3.6 Bevölkerungswachstum und technischer Fortschritt

2.3.7 Schlussfolgerung

2.4 Endogene Wachstumstheorie

2.4.1 Das AK-Modell

2.5 Zur Interdependenz von Finanz- und Realwirtschaft

2.5.1 Zum Einfluss der Finanzmärkte auf das Wirtschaftswachstum

2.5.2 Einbindung des Finanzsystems in das Theoriegebäude der endogenen Wachstumstheorie nach King & Levine

2.6 Kritik am Finanzsystem

2.6.1 Die Hypothese der Instabilität von Finanzmärkten

2.6.2 Fazit

2.6.3 Weitere Nachteile effizienter Finanzsysteme

2.6.4 Empirische Ergebnisse des Finance-Growth-Nexus

2.7 Der “Stock-Market-Growth-nexus”

2.8 Fazit

3 Empirischer Teil zur Entwicklung von Aktienmärkten und Realwirtschaft

3.1 Mein Vorgehen

3.2 Analyse auf Basis von GDP und “Share Price Index“

3.3 Analyse auf Basis von GDP und S&P 500 Total Return Index

3.4 Fazit

4 Bubbles im Gegensatz zur „Efficient Market Hypothesis“

4.1 Behavioral Finance

4.2 Noise Trader Modell

4.2.1 Fazit

5 Warum wachsen die Aktienmärkte stärker als die Realwirtschaft?

5.1 Sustainable Bubble

5.1.1 Kreditausweitung/Geldmengenausweitung und Financial Hoarding

5.1.2 Fazit

5.2 Gesunkene Risikoprämie

5.2.1 Kritische Würdigung

5.3 Veränderungen in der Besteuerung von Dividenden und Kapitalgewinnen

5.3.1 Kritische Würdigung

6 Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Entwicklung an den Finanz- und Aktienmärkten sowie der Realwirtschaft. Dabei steht insbesondere die Forschungsfrage im Mittelpunkt, warum die Performance der Aktienmärkte die Wachstumsraten der Realwirtschaft über längere Zeiträume hinweg deutlich übersteigt.

  • Analyse der Interdependenz zwischen Finanzsystem und Wirtschaftswachstum
  • Empirische Untersuchung des "Finance-Growth-Nexus" anhand von US-Daten
  • Kritische Auseinandersetzung mit der "Efficient Market Hypothesis" durch Behavioral Finance und Noise-Trader-Modelle
  • Erörterung von Erklärungsansätzen wie nachhaltiger Blasenbildung (Sustainable Bubbles)
  • Untersuchung des Einflusses von Risikoprämien und Steuerveränderungen auf Aktienbewertungen

Auszug aus dem Buch

4.2 Noise Trader Modell

De Long et al. (1990) entwickelten ein überlappendes Zwei-Generationen-Modell in dem neben rationalen Investoren auch Noise-Trader (irrationale Investoren) agieren. Dabei versuchen alle Investoren, die Assets an die nachfolgende Generation wieder zu verkaufen. Die Unberechenbarkeit von Noise-Tradern hält rationale Investoren davon ab, die Preise wieder auf das fundamental gerechtfertigte Niveau zu treiben. Nach Black (1986) reagieren solche Trader ohne Insiderkenntnisse auf verzerrte Informationen. Nach Fama und Friedmann verschwinden Noise-Trader automatisch wieder vom Markt, weil sie zu hohen Preisen einkaufen und zu niedrigen wieder Kursen verkaufen (vgl. Friedmann 1953, S.175). Dieses Noise-Trader Modell untersucht, inwieweit irrationale Händler, durch rationale Akteure mit Insiderwissen, ausgenutzt werden können. In weiterer Folge erweitert Binswanger (1999) dieses Modell um die Auswirkungen Irrationaler Verhaltensweisen auf die Kursentwicklung hin zu untersuchen.

Die Annahme einer Risikoaversion der „Arbitrageure“ (rationale Akteure) bewirkt, dass das „Noise-Trader-Risk“ und das Fundamentalrisiko die rational handelnden Investoren mit Insiderwissen davon abhält, eine konträre Position am Aktienmarkt einzunehmen. Je länger diese beiden Risikoarten andauern, desto länger können Kapitalmarktanomalien bestehen bleiben (vgl. De Long et. al. 1990 S. 705).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Forschungsfragen zum Zusammenhang zwischen Finanz- und Realwirtschaft sowie den theoretischen und empirischen Untersuchungsmethoden.

2 Ökonomie und Finanzmärkte: Theoretischer Überblick von klassischen über neoklassische bis hin zu endogenen Wachstumstheorien und deren Bezug zum Finanzsystem.

3 Empirischer Teil zur Entwicklung von Aktienmärkten und Realwirtschaft: Durchführung einer empirischen Zeitreihenanalyse zur Vorhersagekraft von Aktienmarktentwicklungen auf das GDP der USA.

4 Bubbles im Gegensatz zur „Efficient Market Hypothesis“: Diskussion von Marktineffizienzen und Kursanomalien unter Einbeziehung verhaltensökonomischer Konzepte wie des Noise-Trader-Modells.

5 Warum wachsen die Aktienmärkte stärker als die Realwirtschaft?: Analyse der Ursachen für die Entkoppelung durch Hypothesen wie "Sustainable Bubbles", gesunkene Risikoprämien und steuerliche Veränderungen.

6 Schlussbemerkungen: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Forschungsnotwendigkeiten.

Schlüsselwörter

Aktienmarkt, Realwirtschaft, Wirtschaftswachstum, Finance-Growth-Nexus, Effiziente Markthypothese, Noise-Trader-Modell, Behavioral Finance, Sustainable Bubble, Risikoprämie, Dividendenbesteuerung, Kapitalakkumulation, Finanzkrise, Instabilitätshypothese, Finanzsystem, Asset Pricing.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Zusammenhang zwischen der Entwicklung der Finanz- und Aktienmärkte und der Realwirtschaft sowie die Ursachen für das überproportionale Wachstum der Aktienmärkte.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen Wachstumstheorien, empirische Korrelationsanalysen, Finanzmarktkritik (Minsky) und Verhaltensökonomie (Behavioral Finance).

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage ist, ob ein Zusammenhang zwischen Finanzmärkten und Realwirtschaft besteht und warum der Aktienmarkt in manchen Perioden stärker wächst als die Realwirtschaft.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert einen theoretischen Überblick mit einer empirischen Zeitreihenanalyse (Regressionen) von US-Daten und Modellsimulationen von De Long et al. und Binswanger.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine umfangreiche empirische Studie zur Performance der US-Aktienmärkte und eine detaillierte Analyse von Marktanomalien und Blasenbildung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Aktienmarkt, Realwirtschaft, Finance-Growth-Nexus, Behavioral Finance und Sustainable Bubble.

Wie unterscheidet sich die "Sustainable Bubble"-Hypothese von der klassischen Finanzmarkttheorie?

Während die klassische Theorie von fundamental gerechtfertigten Preisen ausgeht, postuliert die "Sustainable Bubble"-Hypothese, dass Märkte durch Kreditausweitung und Finanzierungspraktiken dauerhaft von Fundamentalwerten abweichen können.

Welche Rolle spielt die Zentralbank in der Instabilitätshypothese nach Minsky?

Die Zentralbank fungiert als "lender of last resort" und beeinflusst durch ihre Liquiditätspolitik in Krisenzeiten maßgeblich das Vertrauen in die Kapitalmärkte.

Welchen Einfluss haben Steuern auf die Aktienbewertung laut der Arbeit?

Die Arbeit zeigt, dass eine Reduktion der effektiven Steuerlast auf Dividenden und Kapitalgewinne das Bewertungsniveau der Aktienmärkte maßgeblich nach oben verschieben kann.

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Detalles

Título
Zum Zusammenhang von Finanzmärkten und Ökonomien und warum Aktienmärkte stärker wachsen als die Realwirtschaft
Universidad
University of Innsbruck  (Finance)
Calificación
2.0
Autor
Florian Franz (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
122
No. de catálogo
V189494
ISBN (Ebook)
9783656137306
ISBN (Libro)
9783656138921
Idioma
Alemán
Etiqueta
Börse Keynesianismus Monetarismus Innerer Wert Wachstumstheorien Regression Behavioral Finance Noise Trader Modell Risikoprämie Bubble Flow of Funds Finanzmarkt Kapitalmarkt Realwirtschaft Zusammenhang Finanzmarkt und Realwirtschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Florian Franz (Autor), 2010, Zum Zusammenhang von Finanzmärkten und Ökonomien und warum Aktienmärkte stärker wachsen als die Realwirtschaft, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189494
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