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Clusterentwicklung in der Technologieregion Karlsruhe

Titel: Clusterentwicklung in der Technologieregion Karlsruhe

Bachelorarbeit , 2011 , 60 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: David Zipp (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Wirtschaftsingenieurwesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird das Clusterpotenzial der Technologieregion Karlsruhe (TRK) untersucht und dessen Entwicklung von dem Jahr 2003 zu dem Jahr 2007 aufgezeigt. Begonnen wird hierfür mit einer Studie des IW Consult aus dem Jahr 2007, anhand der diejenigen Branchen in Deutschland identifiziert werden, die das größte Zukunftspotenzial aufweisen. Signifikant für diese Branchen ist, dass sie über ein großes Potenzial an wirtschaftlichem Wachstum verfügen, was wiederum den Unternehmen Anreize liefert, sich in einem Netzwerk zusammenzuschließen, um Synergieeffekte auszunutzen. Dies bildet die Grundlage zur Clusterbildung. Anschließend wird eine Studie der Prognos AG aus dem Jahr 2007 betrachtet, um die regionale Verteilung der Zukunftschancen deutschlandweit aufzuzeigen und die Rolle der TRK
darin zu ermitteln. Die dritte und letzte Studie, die im Anschluss daran präsentiert wird, wurde von dem ISW Consult im Jahre 2008 veröffentlicht. In dieser ermittelte das Institut die wirtschaftlichen Cluster für Baden-Württemberg und dessen Regionen. Für diese Ausarbeitung ist allerdings nur ein Teil bzw. eine Region dieser Studie relevant, nämlich der Mittlere Oberrhein, welcher
geografisch einen großen Teil der TRK abdeckt.
Die Grundlage für den daran anschließenden Hauptteil dieser Abhandlung bilden die Zahlen der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten pro Branche für die TRK und Westdeutschland
der Jahre 2003 und 2007, die von dem Statistischen Bundesamt vorliegen. Darüber hinaus sind noch die Anzahl der Unternehmen pro Branche für die TRK im Jahr 2010, erfasst von der Industrie- und Handelskammer, vorhanden. Anhand dieser Daten wird ein von Timo Litzenberger und Rolf Sternberg entwickelter Clusterindex berechnet, um damit selbst potenzielle Cluster auf rechnerischer Ebene zu bestimmen.
Zu guter Letzt werden noch die sich aus dem Clusterindex ergebenden Resultate mit den Ergebnissen aus den zuvor vorgestellten Studien abgeglichen. Anhand dieses Vergleichs wird im abschließenden Resümee der Stellenwert der Technologieregion in der deutschen Wirtschaft erläutert. Außerdem werden noch die Vorteile des in dieser
Arbeit verwendeten Clusterindex gegenüber anderen Indizes aufgezeigt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Deutschlands Zukunftsbranchen

2.1 Identifikation der Zukunftsbranchen Deutschlands

2.2 Regionale Verteilung der Zukunftschancen und -risiken in Deutschland

3 Cluster in der Technologieregion Karlsruhe

4 Berechnung des Clusterindex

4.1 Berechnung der relativen Industriedichte für die Technologieregion Karlsruhe

4.2 Berechnung des relativen Industriebesatz für die Technologieregion Karlsruhe

4.3 Wirtschaftliche Entwicklung der potenziellen Cluster

4.3.1 Entwicklung der absoluten Industriedichte in der TRK

4.3.2 Entwicklung des absoluten Industriebesatz in der TRK

4.3.3 Entwicklung der relativen Industriedichte

4.3.4 Entwicklung des relativen Industriebesatz

4.4 Hinreichende Bedingung zur Identifikation von potenziellen Clustern

5 Bestätigen die Zahlen die Studien?

5.1 Studie des IW Consult über die zukunftsfähigen Branchen

5.2 Studie des IWS Consult über die Cluster in der TRK

6 Resümee

6.1 Clusterindex

6.2 Stellenwert der Technologieregion Karlsruhe

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Clusterpotenzial der Technologieregion Karlsruhe (TRK) und dessen Entwicklung im Zeitraum von 2003 bis 2007, wobei durch die Anwendung eines rechnerischen Clusterindex eine eigenständige Identifikation potenzieller Cluster erfolgt, die mit bestehenden Studien abgeglichen wird.

  • Analyse der Zukunftsbranchen in Deutschland
  • Regionale Einordnung der TRK im deutschen Standortwettbewerb
  • Berechnung und Anwendung des Clusterindex (Top-Down-Verfahren)
  • Untersuchung der wirtschaftlichen Entwicklung anhand von Beschäftigungsdaten
  • Validierung der Ergebnisse durch Unternehmensstrukturdaten

Auszug aus dem Buch

4.4 Hinreichende Bedingung zur Identifikation von potenziellen Clustern

Die Berechnung der rel. ID und des rel. IB und die daraus bestimmten Branchen mit überdurchschnittlich räumlicher Konzentration bzw. Spezialisierung, reichen allerdings noch nicht aus, um ein potenzielles Cluster zu identifizieren. Bereits ein einziger großer Betrieb in der Region kann dafür sorgen, dass sowohl die ID als auch der IB überdurchschnittliche Werte annehmen können. Hierfür wird in der vorliegenden Literatur die relative Betriebsgröße der Unternehmen in der TRK betrachtet und in die Berechnung des Clusterindex miteinbezogen.

Da aber für diese Arbeit keine geeigneten Zahlen in dieser Richtung für die TRK bzw. Westdeutschland vorliegen, wird hier ein anderer Weg gegangen.

Von der Industrie und Handelskammer (IHK) liegt die Anzahl der Unternehmen in der TRK für das Jahr 2010 vor (für einen Ausschnitt siehe Anhang 13).

Anhand dieser Daten lässt sich die Struktur der Unternehmenszahlen pro Branche erkennen und somit auch, ob die Ursache für eine überdurchschnittliche rel. ID bzw. einen überdurchschnittlichen rel. IB auf ein bzw. wenige große Unternehmen zurückzuführen ist oder ob doch ein Netzwerk von Unternehmen für die Entwicklung verantwortlich ist und somit ein potenzielles Cluster vorliegt. Die vorliegenden Zahlen sind ebenso wie die Beschäftigtenzahlen nach Branchen gegliedert, allerdings viel detaillierter nach der neusten WZ2008 Unterteilung. Diese Liste wurde zunächst mit einem Umsteigeschlüssel auf die Gliederung von 2003 gebracht (siehe Anhang 14). Außerdem spiegeln diese Zahlen keineswegs die tatsächliche Anzahl an Unternehmen wieder, sie können aber als repräsentativ für die Region gesehen werden, weshalb die prozentualen Unternehmenszahlen der einzelnen Branchen betrachtet werden.

Nach Umwandlung der Liste erhält man folgendes Bild für die Unternehmensstruktur in der TRK:

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert den Begriff des Clusters und skizziert die methodische Vorgehensweise zur Untersuchung des Clusterpotenzials der Technologieregion Karlsruhe.

2 Deutschlands Zukunftsbranchen: Dieses Kapitel identifiziert zukunftsfähige Branchen in Deutschland und betrachtet deren regionale Chancen sowie die Position der Technologieregion Karlsruhe.

3 Cluster in der Technologieregion Karlsruhe: Hier werden bestehende Cluster in der Technologieregion Karlsruhe basierend auf einer vorliegenden Studie von 2008 vorgestellt und analysiert.

4 Berechnung des Clusterindex: Dieses Kernkapitel führt die methodische Berechnung des Clusterindex auf Basis von Beschäftigungs- und Unternehmensdaten ein und wendet diese auf die Region an.

5 Bestätigen die Zahlen die Studien?: Hier findet ein Abgleich der eigenständig berechneten potenziellen Cluster mit den Ergebnissen der zuvor betrachteten externen Studien statt.

6 Resümee: Das Resümee bewertet die Anwendbarkeit des Clusterindex und stellt den Stellenwert der Technologieregion Karlsruhe als zukunftsfähigen Wirtschaftsraum heraus.

Schlüsselwörter

Cluster, Clusterentwicklung, Technologieregion Karlsruhe, Industriedichte, Industriebesatz, Clusterindex, Standortstärke, Regionale Wirtschaftsförderung, Branchenanalyse, Standortwettbewerb, Wirtschaftsstruktur, Unternehmensnetzwerke, Beschäftigungsentwicklung, Wirtschaftsforschung, Clusterbildung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das wirtschaftliche Clusterpotenzial der Technologieregion Karlsruhe unter Verwendung statistischer Methoden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentral sind die Identifikation von Zukunftsbranchen, die Messung räumlicher Konzentration und Spezialisierung sowie der Abgleich dieser Ergebnisse mit existierenden Wirtschaftsstudien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, mittels eines objektiven Clusterindex potenzielle Branchencluster in der Technologieregion Karlsruhe zu identifizieren und deren Entwicklung von 2003 bis 2007 aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es wird ein Top-Down-Verfahren (Clusterindex nach Litzenberger und Sternberg) verwendet, das auf relativer Industriedichte und relativem Industriebesatz basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der mathematischen Berechnung des Clusterindex für verschiedene Branchen in der TRK sowie der anschließenden Validierung durch Unternehmensstrukturdaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Besonders prägend sind Cluster, Technologieregion Karlsruhe, Clusterindex, Industriedichte und Standortwettbewerb.

Warum wurde ein spezielles Top-Down-Verfahren zur Clusteridentifikation gewählt?

Das Top-Down-Verfahren ermöglicht einen objektiven, quantitativen Vergleich, der im Gegensatz zu subjektiven Bottom-Up-Analysen eine präzisere Einordnung erlaubt.

Welche Rolle spielen die Daten der Industrie- und Handelskammer (IHK)?

Die Unternehmensdaten der IHK dienen als "hinreichende Bedingung", um zu prüfen, ob ein Cluster durch eine breite Netzwerkstruktur oder lediglich durch wenige große Betriebe getrieben wird.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor über die Technologieregion Karlsruhe?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Region ein großes Zukunftspotenzial besitzt, was sowohl durch die Präsenz zukunftsfähiger Branchen als auch durch die effiziente Netzwerkbildung der Unternehmen untermauert wird.

Ende der Leseprobe aus 60 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Clusterentwicklung in der Technologieregion Karlsruhe
Hochschule
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Note
1,7
Autor
David Zipp (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
60
Katalognummer
V189621
ISBN (eBook)
9783656139836
ISBN (Buch)
9783656139560
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Cluster Clusteranalyse Karlsruhe Wirtschaftliche Entwicklung Clusterentwicklung Technologieregion
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
David Zipp (Autor:in), 2011, Clusterentwicklung in der Technologieregion Karlsruhe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189621
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Leseprobe aus  60  Seiten
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