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Gegenüberstellung der Familienpolitik in DDR und BRD und ihr Einfluss auf die jeweilige Fertilitätsentwicklung der Bevölkerung

Título: Gegenüberstellung der Familienpolitik in DDR und BRD und ihr Einfluss auf die jeweilige Fertilitätsentwicklung der Bevölkerung

Trabajo , 2009 , 38 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Bachelor of Arts Julia Erdmann (Autor)

Sociología - Relaciones y Familia
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Seit dem Jahr 1972 liegen in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) die Zahlen der Geburten unter der Zahl der Sterbefälle, was unter Ausschluss der Migrationsströme nach Deutschland, zwangsläufig zu einer Abnahme der (west-)deutschen Bevölkerung führt. (vgl. Schmid 1976, S. 287) Auch die Deutsche Demokratische Republik (DDR) hatte mit einem teils starken Be-völkerungsschwund zu kämpfen. An diesem Trend hat sich seit der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten am 3.Oktober 1990 nichts geändert.
Im Folgenden wird der Frage nachgegangen, welche familienpolitischen Maßnahmen jeweils in den beiden deutschen Staaten, seit ihrer konstitutionellen Gründung 1949 bis zur Öffnung der Mauer 1989, verfolgt wurden und was im speziellen getan wurde, um dem Trend des Bevölkerungsrückgangs entgegenzuwirken bzw. die Reproduktion anzuregen. Nach einer einleitenden allgemeinen Begriffsklärung und der Darstellung der beiden Familienideale, erfolgt eine Darlegung, wie sich die Fertilität in beiden deutschen Staaten unter familienpolitischer Einwirkung entwickelt hat. Abschließend erfolgt eine kurze Bertrachtung des Sonderfalls der gewollten Kinderlosigkeit als „blinden Fleck“ der Familienpolitik.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitende Gedanken

2. Begriffsklärung

2.1 Klärung des Begriffs „Familie“

2.2 Klärung des Begriffs „Fertilität“

2.3 Klärung des Begriffs „Familienpolitik“

2.3.1 Rechtliche Grundlagen

2.3.2 Ausgewählte Ziele der Familienpolitik

3. Die Familie in beiden deutschen Staaten

3.1 Das Familienideal der BRD

3.2 Das Familienideal der DDR

3.3 Kurzer Vergleich der Entwicklungen der Ideale

4. Die Familienpolitik

4.1 Die Familienpolitik der BRD

4.2 Die Sozialpolitik der DDR

4.3 Gegenüberstellung der Familienpolitik

5. Die Entwicklung der Geburten

5.1 Die Entwicklung in der BRD

5.2 Ursachen für den Geburtenrückgang in der BRD

5.3 Die Entwicklung in der DDR

5.4 Ursachen für den Geburtenrückgang in der DDR

5.5 Gegenüberstellung der Entwicklungen

6. Die gewollte Kinderlosigkeit

7. Abschließende Gedanken

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht vergleichend die familienpolitischen Maßnahmen in der DDR und der BRD im Zeitraum von 1949 bis 1989 sowie deren Auswirkungen auf die jeweilige Fertilitätsentwicklung. Dabei wird insbesondere analysiert, wie unterschiedliche staatliche Leitbilder und politische Instrumente das generative Verhalten der Bevölkerung beeinflussten.

  • Vergleich der Familienideale in Ost- und Westdeutschland
  • Analyse familienpolitischer und sozialpolitischer Steuerungsinstrumente
  • Untersuchung der Fertilitätsentwicklungen und Geburtenrückgänge
  • Diskussion der Bedeutung von Erwerbstätigkeit und Kinderbetreuung
  • Analyse der Faktoren für gewollte Kinderlosigkeit

Auszug aus dem Buch

2.1 Klärung des Begriffs „Familie“

„Familie bezeichnet in der Soziologie (wie im Alltag) unterschiedliche Aspekte und Konstel lationen einer sozialen Lebensform, die mindestens Kinder und Eltern (bzw. ein Elternteil) umfasst [sic!] (also auf Verwandtschaft beruht) und einen dauerhaften und im Innern durch Solidarität und persönliche Verbundenheit (nicht durch Vertrag, nicht dominant durch rollen hafte Beziehungen) charakterisierten Zusammenhang aufweist.2 Viele andere Merkmale des sen, was gemein hin als F[amilie] gilt, sind hingegen soziokulturell variabel (gemeinsame Wohnform, Zugehörigkeit zu einer gemeinsamen Verwandtschaftslinie, gemeinsame Produktion, gemeinsame Konsumption etc.)“ (Fuchs-Heinritz 1994, S. 197).

Dabei liegt das Kernproblem bei der Definition des Terminus Familie darin, dass sie für jegli che kulturelle und historische Gestalt von Familie zutreffen muss. Der dementsprechend als Familie definierten Gruppe werden ganz bestimmte Funktionen durch die jeweilige Gesell schaft, in die sie integriert ist, aufgetragen. (vgl. Endruweit 1989, S. 193)

Zu diesen Funktionen gehört die Reproduktionsfunktion, d.h. die Zeugung und Pflege von Nachkommen zur Sicherung des Fortbestandes der Gesellschaft. Zudem die Sozialisations funktion, welche die Weitergabe und Vermittlung von gesellschaftlichen Rollen, Strukturen und Normen an die nächste Generation beinhaltet, sowie die Haushaltsfunktion, mittels Kon sum und/oder Produktion von Reproduktionsquellen. Letztendlich noch die Erholungsfunkti on, welche die psychische und physische Entspannung von sämtlichen Mitgliedern der Fami lie umfasst. (vgl. Gerlach 1996, S. 21)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitende Gedanken: Das Kapitel führt in die demografische Problematik des Bevölkerungsrückgangs in der BRD und DDR ein und umreißt die Forschungsfrage nach dem Einfluss familienpolitischer Maßnahmen.

2. Begriffsklärung: Hier werden die zentralen Termini Familie, Fertilität und Familienpolitik definiert, wobei der Fokus auf deren soziologischen und funktionalen Gehalt gelegt wird.

3. Die Familie in beiden deutschen Staaten: Dieses Kapitel vergleicht die unterschiedlichen Familienideale in der BRD und DDR sowie deren historischen Wandel bis in die 1990er Jahre.

4. Die Familienpolitik: Der Abschnitt analysiert die spezifischen politischen Instrumente und die Rolle der Staatsorgane bei der Gestaltung familienpolitischer Rahmenbedingungen in beiden deutschen Staaten.

5. Die Entwicklung der Geburten: Hier wird die empirische Entwicklung der Geburtenzahlen dargelegt und die Ursachen für den Geburtenrückgang in beiden Systemen diskutiert.

6. Die gewollte Kinderlosigkeit: Dieses Kapitel betrachtet die bewusste Entscheidung gegen Kinder als Sonderfall der Familienpolitik und untersucht soziologische Einflussfaktoren.

7. Abschließende Gedanken: Das Schlusskapitel resümiert die Auswirkungen der unterschiedlichen Politiken und fasst die Entwicklung nach der Wiedervereinigung zusammen.

Schlüsselwörter

Familienpolitik, DDR, BRD, Fertilität, Geburtenrückgang, Familienideal, Sozialpolitik, Kinderlosigkeit, Sozialismus, Demografie, Erwerbstätigkeit, Familienform, Reproduktion, Bevölkerungsentwicklung, Kinderbetreuung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht die familienpolitischen Ansätze in der DDR und der Bundesrepublik Deutschland zwischen 1949 und 1989 und deren Einfluss auf das Geburtenverhalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Familienideale, staatliche Familien- bzw. Sozialpolitik, Fertilitätsstatistiken sowie die Ursachen für Kinderlosigkeit und Geburtenrückgänge.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu analysieren, welche Maßnahmen die Staaten zur Förderung der Reproduktion ergriffen haben und wie diese sich in der jeweiligen gesellschaftlichen Realität auswirkten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse soziologischer und bevölkerungswissenschaftlicher Quellen sowie der Auswertung historischer Daten und Grafiken zur Familienentwicklung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die detaillierte Darstellung der Familienideale, die Analyse der unterschiedlichen politischen Strategien (z.B. Kinderbetreuung vs. Hausfrauenmodell) und die Untersuchung der Geburtenraten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Familienpolitik, Fertilität, Geburtenrückgang, Sozialpolitik und demografischer Wandel charakterisiert.

Wie unterschied sich die DDR-Sozialpolitik von der Familienpolitik der BRD?

Die DDR integrierte familienpolitische Aspekte direkt in die Sozial- und Arbeitsmarktpolitik, um Frauen als Arbeitskräfte zu gewinnen, während die BRD lange an einem traditionellen, eheorientierten Familienmodell festhielt.

Welche Rolle spielt die Kinderlosigkeit in der Analyse?

Die gewollte Kinderlosigkeit wird als moderner, individualisierter Lebensentwurf verstanden, auf den staatliche bevölkerungspolitische Maßnahmen nur begrenzten Einfluss ausüben können.

Final del extracto de 38 páginas  - subir

Detalles

Título
Gegenüberstellung der Familienpolitik in DDR und BRD und ihr Einfluss auf die jeweilige Fertilitätsentwicklung der Bevölkerung
Universidad
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Institut für Soziologie)
Curso
Hauptseminar Bevölkerungssoziologie
Calificación
1,7
Autor
Bachelor of Arts Julia Erdmann (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
38
No. de catálogo
V189652
ISBN (Ebook)
9783656139683
ISBN (Libro)
9783656139881
Idioma
Alemán
Etiqueta
Bevölkerungssoziologie Familie Familienpolitik DDR Fertilität
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Bachelor of Arts Julia Erdmann (Autor), 2009, Gegenüberstellung der Familienpolitik in DDR und BRD und ihr Einfluss auf die jeweilige Fertilitätsentwicklung der Bevölkerung , Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189652
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