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Führungskonzepte in Medizinischen Versorgungszentren mit besonderer Betrachtung von Erlösfaktoren

Titel: Führungskonzepte in Medizinischen Versorgungszentren mit besonderer Betrachtung von Erlösfaktoren

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2012 , 6 Seiten

Autor:in: M.A. Fabian Renger (Autor:in)

Gesundheit - Public Health
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Zum 01.01.2004 hat der Gesetzgeber die Medizinischen Versorgungszentren [kurz: MVZs] zur vertragsärztlichen Versorgung zugelassen. Hieraus erfolgten grundlegende Änderungen für das deutsche Gesundheitssystem, die in ihrer Wirksamkeit noch lange nicht geklärt sind. Der Gesetzgeber erhoffte sich von den Strukturänderungen eine bessere Verzahnung der Sektoren ambulant – stationär und eine medizinische Versorgung der Bevölkerung „aus einer Hand“.
Ein Wachstum werden auch die MVZ-Typen verzeichnen, die von sonstigen Leistungserbringern der GKV geführt werden, denn die Synergieeffekte aus diesen Kooperationsformen sind klar zu erkennen.
Ärztlich geführte MVZs werden nur in der besonderen Form der Zweig-MVZs, bzw. als MVZ-Kette ein weiteres deutliches Wachstum verzeichnen, wogegen ausschließlich ärztlich geführte Einzel-MVZs möglicherweise geringere Einflussmöglichkeiten besitzen.
Durch die Entwicklungen im medizinischen Bereich wurde in den letzten Jahren erkennbar, dass das MVZ in Deutschland durchaus einen bestimmten Stellenwert erreicht hat. Weiter sieht man, dass es, in Bezug auf die Kriterien Eigentümerstruktur, Gesellschaftsform, Mitarbeiterzahl u.a., viele unterschiedliche MVZs gibt und sich verschiedene „MVZ-Typen“ herauskristallisieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Führungskonzepte in Medizinischen Versorgungszentren

1.1 Eigentümerstrukturen im MVZ

1.2 Betriebswirtschaftliche Auswertungen

1.3 Erlösfaktoren von MVZs

1.3.1 Anzahl der Patienten

1.3.2 Patientenspektrum

1.3.3 Abrechnungsgestaltung

1.3.4 Generierung neuartiger Erlöse

1.4 Filialpraxen als Fundament von MVZ-Ketten

1.5 Unternehmensführungsmechanismen im MVZ

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegenden Führungskonzepte in Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) und analysiert dabei insbesondere die betriebswirtschaftlichen Erlösfaktoren sowie die organisatorischen Rahmenbedingungen, um eine effiziente Unternehmensführung in diesem spezifischen Sektor des Gesundheitswesens zu ermöglichen.

  • Strukturelle Analyse der Eigentümerverhältnisse in MVZs
  • Betriebswirtschaftliche Kennzahlen und Controlling-Instrumente
  • Identifikation und Optimierung zentraler Erlösfaktoren
  • Strategische Bedeutung von Filialpraxen für MVZ-Ketten
  • Organisationsformen und unternehmerische Steuerungsmechanismen

Auszug aus dem Buch

1.2 Betriebswirtschaftliche Auswertungen

Wichtige Informationen über die wirtschaftliche Entwicklung eines MVZs liefert die monatlich oder quartalsweise zu erstellende betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA). Will die Geschäftsführung, präzise sehen, in welcher Größenordnung einzelne Praxisteile auf das Gesamtergebnis des MVZs Einfluss haben, dann ist ein effizientes Controlling von großem Nutzen.

Aus den strategischen Zielsetzungen des MVZs entstehen für die Geschäftsführung vielfältige Anforderungen, wie bspw. eine Verhandlungsführung über Direktverträge mit Krankenkassen. Auch die etwaige Aufnahme neuer Praxispartner, den Ausschluss von Gesellschaftern, usw. sollten in den Vertrag eingebunden sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Führungskonzepte in Medizinischen Versorgungszentren: Einleitende Darstellung der verschiedenen Positionen innerhalb der Leitungsstruktur eines MVZs wie Inhaber, ärztliche Leitung und Geschäftsführung.

1.1 Eigentümerstrukturen im MVZ: Erläuterung der rechtlichen Voraussetzungen nach SGB V für Träger von MVZs und der Bedeutung von Gesellschafterverträgen.

1.2 Betriebswirtschaftliche Auswertungen: Bedeutung der BWA und eines effizienten Controllings zur Steuerung der wirtschaftlichen Entwicklung und strategischen Ausrichtung.

1.3 Erlösfaktoren von MVZs: Überblick über die grundlegenden Faktoren, die die Erlössituation eines MVZ maßgeblich bestimmen.

1.3.1 Anzahl der Patienten: Analyse der Patientenanzahl als primäre Grundlage für die Abrechnung und die Bedeutung der kostendeckenden Patientenakquise.

1.3.2 Patientenspektrum: Diskussion der Möglichkeiten zur Erlössteigerung durch Spezialisierung auf komplexe, gut vergütete Leistungen bei gleichzeitig optimiertem Behandlungsaufwand.

1.3.3 Abrechnungsgestaltung: Auseinandersetzung mit der Herausforderung der Budgetierung vertragsärztlicher Leistungen und der Notwendigkeit neuer sektorenübergreifender Modelle.

1.3.4 Generierung neuartiger Erlöse: Vorstellung zusätzlicher Einnahmequellen durch IGeL-Leistungen und medizinische Sekundärangebote zur Marktsegmenterschließung.

1.4 Filialpraxen als Fundament von MVZ-Ketten: Erläuterung der rechtlichen Rahmenbedingungen für zusätzliche Standorte und die strategische Bedeutung für das MVZ-Wachstum.

1.5 Unternehmensführungsmechanismen im MVZ: Theoretische Herleitung von Organisationsstrukturen anhand von Institutionenkonzepten wie Gehorsam, Teilen und Autonomie.

Schlüsselwörter

Medizinisches Versorgungszentrum, MVZ, Gesundheitswesen, Unternehmensführung, Erlösfaktoren, Controlling, Betriebswirtschaftliche Auswertung, BWA, Filialpraxis, SGB V, Vertragsärztliche Versorgung, Institutionenökonomik, Patientenmanagement, Vergütung, Versorgungsstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Führung von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) im deutschen Gesundheitswesen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind Eigentümerstrukturen, Controlling-Methoden, Optimierung von Erlösfaktoren sowie die strategische Expansion durch Filialpraxen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie MVZs durch ein besseres Verständnis von Erlösmechanismen und Führungsstrukturen effizienter gesteuert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit nutzt eine betriebswirtschaftliche Analyse, ergänzt durch institutionenökonomische Konzepte zur Erklärung von Organisationsformen.

Welche Inhalte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil behandelt die operative Leitung, die Analyse von Kennzahlen (BWA), die vier zentralen Erlösfaktoren sowie die Rahmenbedingungen für Filialstrukturen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind MVZ-Management, Erlösoptimierung, Vertragsärztliche Versorgung und Unternehmensführung.

Warum spielt das Controlling für ein MVZ eine solch entscheidende Rolle?

Ein effizientes Controlling ist notwendig, um zu sehen, welche Praxisteile zum Gesamtergebnis beitragen und um strategische Entscheidungen fundiert treffen zu können.

Welchen Einfluss haben Filialpraxen auf die Entwicklung von MVZs?

Sie dienen als Fundament für MVZ-Ketten und ermöglichen es Leistungserbringern, die Versorgung an weiteren Standorten zu optimieren und Marktpräsenz zu zeigen.

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Details

Titel
Führungskonzepte in Medizinischen Versorgungszentren mit besonderer Betrachtung von Erlösfaktoren
Autor
M.A. Fabian Renger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
6
Katalognummer
V189665
ISBN (eBook)
9783656140344
ISBN (Buch)
9783656927693
Sprache
Deutsch
Schlagworte
führungskonzepte medizinischen versorgungszentren betrachtung erlösfaktoren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.A. Fabian Renger (Autor:in), 2012, Führungskonzepte in Medizinischen Versorgungszentren mit besonderer Betrachtung von Erlösfaktoren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189665
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Leseprobe aus  6  Seiten
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