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Methoden der Unterwerfung Alexanders des Großen

Título: Methoden der Unterwerfung Alexanders des Großen

Trabajo Escrito , 2002 , 12 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Benjamin Türksoy (Autor)

Historia universal - Prehistoria e Historia antigua
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Der von Caesar geführte Bürgerkrieg gegen Pompeius und den römischen Senat bedeutete das Ende der schon seit langem kriselnden römischen Republik. Cicero galt als einer der bedeutendsten Vertreter der republikanischen Staatsform und war ein entschiedener Gegner des Bürgerkrieges zwischen Caesar und Pompeius. Lange versuchte Cicero eine neutrale Haltung zwischen den beiden Kriegsparteien zu bewahren, um als neutraler Vermittler fungieren zu können und so den Ausbruch des Bürgerkrieges verhindern zu können. Ciceros Friedensbemühungen blieben jedoch auch nach Ausbruch des Bürgerkrieges nicht aus und er versuchte alles, um die Republik zu retten, denn in der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Pompeius und Caesar sah Cicero das Ende der Republik und den Beginn einer Tyrannei durch den Sieger des Krieges.
Ciceros Verhalten vor und nach Ausbruch des Bürgerkriegs war undurchsichtig. Es scheint, als stand Cicero zwischen Pompeius und Caesar, obwohl Cicero offiziell als Anhänger des Pompeius galt, der als Führer des Senats auftrat. Was waren die Maxime und Ideale eines Ciceros während eines Krieges, von dem zu erwarten war, dass er das Ende der Republik bedeuten würde? Welches Verhältnis hatte Cicero zu dieser zusammenbrechenden Republik? Wie sah Ciceros Lösung des Konfliktes zwischen Caesar und Pompeius aus und welche Opfer war er bereit dafür zu bringen?
Diese Fragen sollen in dieser Hausarbeit durch die Analyse von Briefen Ciceros an Atticus und andere Freunde geklärt werden. In diesen Briefen dokumentierte Cicero sein Verhalten von der Rückkehr aus seiner Provinz Kilikien bis zu seiner Flucht nach Griechenland. Seine Beurteilung der Ereignisse vor und nach Ausbruch des Bürgerkrieges ist sehr ergiebig in Bezug auf seine Stellung zur Republik und gibt detaillierte Aufschlüsse über seine Beziehung zu Caesar und Pompeius. Manfred Fuhrmann beschreibt diesen Briefwechsel als eine Art Selbstgespräch, in denen Cicero über die aktuelle der Republik reflektiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Auswirkungen des Sieges bei Issos

3. Alexanders Ankunft in Syrien

4. Die Belagerung von Tyros:

4.1 Vorbereitungen und Verhandlugen

4.2 Erste Phase der Belagerung von Tyros

4.3 Zweite Phase der Belagerung von Tyros

4.4 Alexanders Sieg über Tyros

5. Die Belagerung von Gaza

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Eroberungsstrategien Alexanders des Großen während seines Feldzugs entlang der Mittelmeerküste, mit einem besonderen Fokus auf die moralische Bewertung seiner Vorgehensweise bei den Belagerungen von Tyros und Gaza im Kontext seines Beinamens.

  • Analyse der strategischen Bedeutung des Sieges bei Issos für den weiteren Verlauf des Feldzugs.
  • Untersuchung der diplomatischen und militärischen Verwicklungen bei der Unterwerfung phönikischer Städte.
  • Detaillierte Betrachtung der Belagerungstechniken bei Tyros unter Berücksichtigung topographischer Herausforderungen.
  • Kritische Reflexion der Härte und Brutalität Alexanders gegenüber unterworfenen Städten und Statthaltern.
  • Diskussion der Frage, inwiefern Alexanders Handeln seinen Ruf als „der Große“ rechtfertigt.

Auszug aus dem Buch

4.2 Erste Phase der Belagerung von Tyros

Die oben angeführte Lage der Stadt Tyros erforderte für eine erfolgreiche Invasion große militärische Anstrengungen. In der Literatur wird auch von einer „ersten Phase“ und einer „zweiten Phase“ der Belagerung gesprochen. Bevor Alexander jedoch mit der Belagerung begann, wurde noch ein letzter Versuch unternommen, die Stadt auf einem friedlichen Wege zur freiwilligen Übergabe zu bewegen. Dazu sandte Alexander Herolde in die Stadt, welche die Nachricht überbrachten, dass Frieden herrsche, sobald sich die Tyrer ergeben. Dieses Angebot Alexanders lehnten die Tyrer auf eine Weise ab, die Alexanders Zorn weiter steigen lassen sollte. Die Herolde wurden getötet und vor den Augen der Makedonen von den Stadtmauern ins Meer geworfen. Diese Tat beendete alle bisherigen Verhandlungsversuche und leitete im Januar 332 v. Chr. die „erste Phase“ der Belagerung von Tyros ein.

Alexander befahl den Bau eines gewaltigen Dammes, der vom Festland bis zur Insel reichen sollte und auf dem alles Kriegsgerät der Makedonen bis zu den Stadtmauern von Neu – Tyros transportiert werden sollte. Das Material für den Bau dieses Dammes sollte aus dem Umland herbeigeschaffen werden, Steine aus den Trümmern des alten Teiles von Tyros und Holz aus den nahegelegenen Wäldern des Libanon. Um diese beiden Materialien zu binden benutzten die Makedonen Schlick.

„He (Alexander) was himself present, explained each Step, and encouraged the workers, besides rewarding with a gift those who did any specially good work.“

Als die Tyrer nach Beginn der Bauarbeiten erahnten, was Alexander plante, sollen sie Alexander verspottet haben, „weil er es wagte, mit dem Gott des Meeres zu wetteifern.“ Kurz darauf erkannten die Tyrer jedoch den Ernst der Lage und fingen an, die Makedonen, die auf dem Damm arbeiteten, von ihren Kriegsschiffen mit Pfeilen zu beschießen. Dem folgten wenig später Bolzen aus Pfeilkatapulten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert den Übergang Alexanders vom Rachefeldzug zum Eroberer und stellt die Forschungsfrage nach der Rechtfertigung seiner Brutalität bei den Belagerungen.

2. Auswirkungen des Sieges bei Issos: Dieses Kapitel erläutert, wie der militärische Erfolg bei Issos Alexanders Ansehen stärkte und warum die Kontrolle der phönikischen Flotte für ihn zur obersten Priorität wurde.

3. Alexanders Ankunft in Syrien: Es wird beschrieben, wie sich die meisten phönikischen Städte ergaben, während Tyros durch seine Weigerung zum Ziel eines Konflikts wurde.

4. Die Belagerung von Tyros:: Dieses Kapitel detailliert die Vorbereitungen, die erste und zweite Phase der Belagerung sowie den endgültigen Sieg über die Inselstadt.

5. Die Belagerung von Gaza: Hier wird der Belagerungsprozess von Gaza dargestellt, der von ähnlicher Härte wie bei Tyros geprägt war, insbesondere im Umgang mit dem Statthalter Batis.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ambivalenz zwischen strategischem Genie und rücksichtsloser Grausamkeit zusammen, die Alexanders Ruf als „der Große“ prägt.

Schlüsselwörter

Alexander der Große, Schlacht bei Issos, Tyros, Gaza, Belagerung, Dareios III, Phönikische Flotte, Militärgeschichte, Unterwerfung, Antike, Makedonien, Kriegsstrategie, Batis, Eroberungsfeldzug, Melkart.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Eroberung der Mittelmeerküste durch Alexander den Großen und beleuchtet die militärischen Methoden sowie die moralischen Implikationen seiner Kriegsführung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die strategische Bedeutung der phönikischen Flotte, die Belagerungstechniken bei Tyros und Gaza sowie die Frage nach dem historischen Beinamen „der Große“.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Methoden der Unterwerfung unter Alexander zu erlangen und die Brutalität seiner Kriegsführung historisch einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung primärer Quellen und etablierter Sekundärliteratur zur Biographie und zum Wirken Alexanders basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Auswirkungen des Sieges bei Issos, die diplomatische Ausgangslage in Syrien und die detaillierten Belagerungsschritte gegen die Städte Tyros und Gaza.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Alexander der Große, Belagerung, Tyros, Gaza, Kriegsstrategie, Unterwerfung und Antike.

Warum war die Einnahme von Tyros für Alexander militärisch so bedeutsam?

Tyros fungierte als Hauptstützpunkt der persischen Flotte; eine Eroberung war notwendig, um die Seemacht im östlichen Mittelmeerraum zu erlangen und den Rücken für den weiteren Feldzug frei zu halten.

Wie rechtfertigte Alexander sein hartes Vorgehen gegen die Statthalter und die Bevölkerung?

Die Arbeit diskutiert dies als eine Mischung aus einerseits rücksichtsloser Bestrafung und andererseits als vorbeugende Gewaltanwendung, um zukünftige Gegner abzuschrecken.

Final del extracto de 12 páginas  - subir

Detalles

Título
Methoden der Unterwerfung Alexanders des Großen
Universidad
University of Hamburg  (Historisches Seminar)
Calificación
2
Autor
Benjamin Türksoy (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
12
No. de catálogo
V189744
ISBN (Ebook)
9783656141426
ISBN (Libro)
9783656141631
Idioma
Alemán
Etiqueta
methoden unterwerfung alexanders großen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Benjamin Türksoy (Autor), 2002, Methoden der Unterwerfung Alexanders des Großen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189744
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