Une visite de Paris


Unterrichtsentwurf, 2011

27 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

1. Thema der Stunde

Une visite de Paris. Die SuS sollen im Gruppenverband einen ihnen unbekannten, authentischen Text über Sehenswürdigkeiten in Paris zuallererst jeder für sich im Stillen lesen, unbekannte Vokabeln herausschreiben sowie ihnen relevant erscheinende Detailinformationen unterstreichen. Hierbei wenden sie die Lesestrategie des „kombinierten Lesens“ an, welche darauf abzielt, das Global- und Detailverständnis eines Textes zu erfassen und einordnen zu können. In der sich anschließenden Gruppenarbeit wird im Verbund der Text diskutiert, Aussprachebesonderheiten besprochen, unbekannte Wörter kontextuell oder anhand des Wörterbuches übersetzt und relevante Informationen auf dem Plakat schriftlich fixiert. In der nachfolgenden Gruppenpräsentation werden die gesammelten Ergebnisse den Mitschülern vorgetragen, welche diese wiederum auf ihren Arbeitsblättern verarbeiten sollen.

2. Darstellung der Unterrichtssequenz

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3. Einschätzung des antizipierten durchschnittlichen Wissens- und Kompetenzniveaus der Lerngruppe / Exemplarische Reflexion der Lerngruppenheterogenität

Die von mir unterrichtete Französischklasse der 11. Jahrgangsstufe, bestehend aus Schülern zweier zusammengezogener Kerngruppen (E 1 und E 3), umfasst eine Gesamtschüleranzahl von insgesamt 20 SuS. Geschlechtsspezifisch gliedert sich die Klasse in 8 Mädchen et ergo 12 Jungen auf. Das Durchschnittsalter liegt bei 17 Jahren. Die Unterrichtsgruppe weist ein eklatantes und signifikantes Leistungsungleichgewicht bzw. Leistungsgefälle auf. Vergleicht man die Lern- und Leistungsvoraussetzungen der einzelnen SuS untereinander, so lassen sich erhebliche Defizite ausmachen. In Bezug auf das Leistungspotenzial der Klasse kann man daher von einer äußerst heterogen zusammengestellten Klasse ausgehen. Bei der von mir introduktiv erhobenen Leistungsfeststellung in schriftlicher Form zu Beginn des Schulhalbjahres ließen sich auffallend divergente Ergebnisse präsentieren. Bei der Überprüfung des bereits gelernten, deklarativen Wissens, zeigte sich, dass einige SuS die Lerninhalte der vergangenen Monate gar nicht bzw. nur teilweise durchdrungen und verinnerlicht haben. Selbst simpelste grammatikalische Regeln, syntagmatische Ordnungen sowie lexikalische Anwendungen in diversifizierter Form werden von einigen SuS nicht beherrscht. Die Konsequenz aufgrund der erhobenen Leistungsfeststellung und der Bewertung der einzelnen SuS bestand folglich darin, auf die ungleich auftretenden Leistungsniveaus adäquat und leistungsgerecht einzugehen. Eine stete Leistungsdifferenzierung in den Aufgabenstellungen und das Erstellen von Anwendungsübungen mit unterschiedlichen Leistungsniveaus ergeben sich somit zwangsläufig. Nach intensiver Wiederholung vergangener Lerneinheiten nebst progressiv gestalteten Unterrichtseinheiten, die auch den Fortschritt in den Lektionen des Lehrbuches „Cours Intensif 1“ gewährleisten sollten, kann man nun davon ausgehen, dass die Vielzahl der SuS im status quo auf einem vergleichbaren Kompetenz- und Wissensniveau sind. Bei der Konzeption und der Präsentation des Unterrichtsstoffes wurde bedacht, die Lehr- und Lerninhalte so verständlich wie möglich zu gestalten und es wurde versucht, sicherzustellen, dass alle SuS die Einheiten auch verstanden haben.

Einhergehend mit dem Leistungspotenzial des/der einzelnen SuS verhält es sich mit der Motivations- und Interessenlage. Frappierend in diesem Zusammenhang ist meiner Einschätzung nach die Motivation und das Interesse der leistungsstärkeren SuS im Vergleich zu der der leistungsschwächeren Gruppe. Auf meine Nachfrage (hin), warum die Klasse denn Französisch als optionales Fach erwählt hätten, bekam ich als Antwort, dass die SuS zum Erlernen einer zweiten Fremdsprache verpflichtet seien und es demnach als zu erfüllendes Pflichtfach ansehen. Trotz allem ist die Motivation und das Interesse an den von mir präsentierten Lerninhalten als positiv einzuordnen. Es erübrigt sich die Tatsachenfeststellung, dass nicht jeder SuS die gleichen Neigungen und Präferenzen im Fächerkanon haben und es somit in jedem Fach interessenorientierte und demotivierte SuS gibt. Dennoch muss der Lehrkörper darauf bedacht sein, seinen Unterricht und die Lehrinhalte so ansprechend wie möglich für alles SuS zu gestalten und sich vornehmlich um die Motivationslage der leistungsschwächeren SuS kümmern. Wie bereits evoziert, lässt sich im Bereich des Arbeitsklimas und Lernatmosphäre ein positives Bild zeichnen.

Auch wenn die Lerngruppe aus zwei verschiedenen Kerngruppen besteht, gehen die SuS untereinander sehr vertraut und freundschaftlich um. Meiner Beobachtung nach wird kein Schüler ausgegrenzt oder in irgendeiner Weise argwöhnisch betrachtet. Die Sozialstruktur im Klassenverband ist als durchaus behaglich einzuordnen.

Die Französischklasse unterrichte ich insgesamt vier Stunden pro Woche, wobei ich eine Doppelstunde und zwei Einzelstunden zur Verfügung habe ( Mo. 3./4 Std.; Di. 5. Std.; Do. 6. Std.). Den Unterricht halte ich immer in demselben mir zugewiesenen Unterrichtsraum. Das Klassenzimmer bietet ausreichend Platz und ist mit einer höhenverstellbaren Schiefertafel und einem lokalen OH-Projektor ausgestattet.

[...]

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Une visite de Paris
Hochschule
Schulpraktisches Seminar Spandau  (3. SPS)
Note
2,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
27
Katalognummer
V189841
ISBN (eBook)
9783656150589
ISBN (Buch)
9783656149996
Dateigröße
3323 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
monuments de Paris, Sehenswürdigkeiten, Paris, Frankreich, Monumente, Tour de Paris
Arbeit zitieren
Peter Müller (Autor), 2011, Une visite de Paris, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189841

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Une visite de Paris



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden