Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Frage welche Perspektiven das neue Kinderschutzgesetz im Hinblick auf den Schutz des Kindeswohls bietet. Es stellt einen Versuch dar die neuen Aspekte herauszustellen und kritisch zu betrachten.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- 1. Definition von Kindeswohlgefährdung
- 1.1 Vernachlässigung
- 1.2 Psychische Misshandlung
- 1.3 Physische Misshandlung
- 1.4 Sexueller Missbrauch
- 1.5 Unverschuldetes Versagen der Eltern
- 2. Kindeswohlgefährdung erkennen
- 3. Verhältnis zwischen Elternrechten, Kinderrechten und staatlichem Wächteramt
- 3.1 Kinderrechte
- 3.2 Elternrechte
- 3.3 Staatliches Wächteramt
- 4. Handlungsmöglichkeiten nach aktueller gesetzlicher Grundlage
- 4.1 Hilfen zur Erziehung
- 4.2 Beratung in Not- und Konfliktlagen
- 4.3 Anrufung des Familiengerichts
- 4.4 Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen
- 5. Das neue Bundeskinderschutzgesetz
- 5.1 Frühe Hilfen
- 5.2 Familienhebammen
- 5.3 Berufsgeheimnisträger
- 5.4 Zusammenarbeit im Kinderschutz
- 5.5 Polizeiliches Führungszeugnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Kindeswohlgefährdung. Sie beleuchtet verschiedene Formen der Gefährdung, wie Vernachlässigung, Misshandlung und sexuellen Missbrauch. Die Arbeit analysiert die Rechte von Kindern und Eltern im Kontext des Kinderschutzes sowie die Rolle des Staates als Wächteramt. Des Weiteren werden die Handlungsmöglichkeiten nach aktueller gesetzlicher Grundlage sowie die Perspektiven des neuen Bundeskinderschutzgesetzes erörtert.
- Definition und Abgrenzung des Begriffs Kindeswohlgefährdung
- Rechte von Kindern, Eltern und dem Staat im Kinderschutz
- Interventionsmöglichkeiten und Präventionsmaßnahmen bei Kindeswohlgefährdung
- Das neue Bundeskinderschutzgesetz und seine Auswirkungen
- Perspektiven für den Kinderschutz
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1 definiert Kindeswohlgefährdung und erläutert verschiedene Formen der Gefährdung, wie Vernachlässigung, psychische und physische Misshandlung sowie sexuellen Missbrauch.
- Kapitel 2 befasst sich mit der Frage, wie Kindeswohlgefährdung erkannt werden kann und welche Anzeichen für Fachkräfte relevant sind.
- Kapitel 3 beleuchtet das Verhältnis zwischen Elternrechten, Kinderrechten und dem staatlichen Wächteramt. Es werden die jeweiligen Rechte und deren Zusammenwirken dargestellt.
- Kapitel 4 gibt einen Überblick über die aktuellen gesetzlichen Grundlagen im Bereich des Kinderschutzes und zeigt verschiedene Interventions- und Präventionsmaßnahmen auf, wobei der §8a SGB VIII im Fokus steht.
- Kapitel 5 behandelt das neue Bundeskinderschutzgesetz, das am 16.03.2011 vom Bundeskabinett beschlossen wurde. Es werden die wichtigsten Änderungen und die Perspektiven des Gesetzes für den Kinderschutz dargestellt.
Schlüsselwörter
Kindeswohlgefährdung, Kinderschutz, Kinderrechte, Elternrechte, staatliches Wächteramt, Interventionsmöglichkeiten, Präventionsmaßnahmen, Hilfen zur Erziehung, Beratung, Familiengericht, Inobhutnahme, Bundeskinderschutzgesetz, Frühe Hilfen, Familienhebammen, Berufsgeheimnisträger, Zusammenarbeit im Kinderschutz, Polizeiliches Führungszeugnis.
Häufig gestellte Fragen
Was definiert eine Kindeswohlgefährdung?
Dazu zählen Vernachlässigung, psychische und physische Misshandlung sowie sexueller Missbrauch oder das unverschuldete Versagen der Eltern.
Welche Neuerungen bringt das Bundeskinderschutzgesetz?
Wichtige Aspekte sind der Ausbau "Früher Hilfen", der Einsatz von Familienhebammen und die engere Zusammenarbeit zwischen Berufsgeheimnisträgern.
Wie ist das Verhältnis zwischen Elternrechten und staatlichem Wächteramt?
Der Staat hat die Pflicht einzugreifen (Wächteramt), wenn Eltern ihr Erziehungsrecht so ausüben, dass das Wohl des Kindes gefährdet ist.
Was sind "Frühe Hilfen"?
Präventive Angebote für Eltern ab der Schwangerschaft, die darauf abzielen, Überlastungen frühzeitig zu erkennen und die Entwicklung des Kindes zu schützen.
Wann kommt es zu einer Inobhutnahme?
Eine Inobhutnahme durch das Jugendamt erfolgt als Sofortmaßnahme, wenn eine dringende Gefahr für das Wohl des Kindes besteht und andere Hilfen nicht ausreichen.
- Citation du texte
- Hannah Siebern (Auteur), 2011, Kindeswohlgefährdung - Interventionsmöglichkeiten und Perspektiven des neuen Kinderschutzgesetzes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189883