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Das Skript als sprachliches Handeln

Eine Vergleichsstudie zu Vor- und Nachteilen verschiedener Darstellungsformen

Title: Das Skript als sprachliches Handeln

Thesis (M.A.) , 2011 , 52 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Victoria Tutschka (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Die vorliegende Magister-Arbeit befasst sich mit dem didaktischen Verständnis von Unterrichtsplanung sowie dem Skript für sprachliches Handeln im Unterricht. Es soll in einer Lexikonanalyse untersucht werden, wie der Begriff ,Unterrichtsplanung‘ in einigen dieser pädagogischen Nachschlagewerke generell behandelt wird. Dabei sollen Antworten für folgende Leitfragen gefunden werden:
• Welche Strukturen und Regeln der Planung finden Erwähnung? • Gibt es essenzielle Normen und Merkmale, die in mehreren Lexika genannt werden? • Welche didaktischen Theorien werden genannt? Wie werden sie erläutert? • Wird zwischen Rahmen- und Phasenplanung unterschieden? • Welche Rolle spielen der Lehrplan und die Lehrziele? • Wie detailliert soll verbale Kommunikation in einer Unterrichtsplanung dargestellt
werden? • Welche Hinweise werden für den Leser gegeben? • Könnte mit Hilfe dieser Hinweise eine rationale Unterrichtsplanung angefertigt
werden?
Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit dem Skript als Planungsvariante zur Präzisierung sprachlichen Handelns im Unterricht. Lehramt-Studenten der Universität Erfurt sollten Skripts für Unterrichtsstunden erstellen und umsetzen. Die Ergebnisse wurden in Portfolios dargestellt, die Grundlage dieser Vergleichsstudie sein sollen. Eine Auswahl der studentischen Arbeiten soll Aufschluss darüber geben, wie Unterrichtsplanung in Praktikumsberichten umgesetzt wird. Dabei soll folgendes untersucht werden:
• Wie wird in Skripts die Kommunikation im Unterricht dargestellt? • Wie wird Übersichtlichkeit und inhaltliche Vollständigkeit erreicht? • Welcher Aufbau erweist sich als nützlich? • Spielt eine farbliche Gestaltung eine Rolle? • Was sind Stärken und Schwächen der unterschiedlichen gewählten
Darstellungsformen?
Am Ende soll mit Hilfe dieser Ergebnisse der Versuch eines eigenen Skripts erfolgen, das die Vorteile der Darstellungsformen in sich vereint. Außerdem wird eine Checkliste, die das Schreiben von Skripts in Zukunft erleichtern soll, erstellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Die Fragestellungen und Zielsetzungen der Arbeit

2 Die methodische Vorgehensweise

2.1 Analyse einer Auswahl von Beiträgen aus pädagogischen Nachschlagewerken

2.1.1 Material

2.1.2 Analyseverfahren: Qualitative Inhaltsanalyse

2.2 Analyse einer Auswahl von Skripts aus Portfolios

2.2.1 Material

2.2.2 Analyseverfahren: Kategorisierung

3 Befunde

3.1 Befunde der pädagogischen Nachschlagewerke

3.2 Befunde der Skripts

3.2.1 Anforderungen an studentische Skripts

3.2.2 Befunde der studentischen Skripts

4 Diskussion der Befunde

4.1 Diskussion der Befunde zu den Nachschlagewerken

4.2 Diskussion der Befunde zu den Skripts

5 Vorschlag einer eigenen Skriptvorlage

5.1 Begründung der gewählten Darstellung

5.2 Vorschlag zur Darstellung eines Skripts

5.3 Checkliste zum Schreiben von Skripts

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das didaktische Verständnis von Unterrichtsplanung in pädagogischen Nachschlagewerken und vergleicht die Form und Darstellung studentischer Skripts zur Planung sprachlicher Kommunikation im Unterricht, um daraus eine optimierte Skriptvorlage zu entwickeln.

  • Didaktische Konzepte der Unterrichtsplanung in der Fachliteratur
  • Strukturanalyse und Vergleich studentischer Skript-Darstellungsformen
  • Optimierung von Unterrichtsgesprächen durch präzise Skript-Planung
  • Entwicklung einer rationalen Skriptvorlage für die Schulpraxis
  • Erstellung einer Checkliste zur Qualitätssicherung bei der Skripterstellung

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Befunde der studentischen Skripts

Bei der Umsetzung obiger Regeln hatte jeder Student die Freiheit, durch Markierungen, individuellen Aufbau oder Ordnung das Skript weiter zu verfeinern.

Im Folgenden werden diese unterschiedlichen Ergebnisse der Analyse der Darstellungsformen vorgestellt. Zur besseren Übersichtlichkeit wurden die Skripts in Gruppen nach der Spaltenanzahl geordnet.

Skripts mit drei Spalten

17 von 40 Skripts beinhalten Tabellen mit drei Spalten.

13 davon verwenden einheitlich den Tabellenkopf: ,Events of Instruction‘, ,Teaching functions‘ und ,Lehrerverhalten‘. Bis auf drei Ausführungen wurden in allen diesen Skripts farbliche Markierungen verwendet. Neun Skripts mit dieser Struktur notieren die möglichen richtigen, zögerlichen oder falschen Schülerantworten in der Spalte des ,Lehrerverhaltens‘. Die restlichen Skripts vermerken an keiner Stelle Schülerantworten.

Die Tabellen zweier studentischer Skripts verzichten auf die ,Events of Instruction‘ und führen folgende drei Spalten an: ,Teaching functions‘, ,Lehrerverhalten und Schülerverhalten‘.

Ein Skript der Auswahl betitelt die Tabelle mit den ,Events of Instruction‘, den ,Teaching functions‘ und mit ,Sprachhandlungen‘. In der letztgenannten Spalte wird die Kommunikation aller Beteiligten im Unterricht festgehalten, ohne die einzelnen Funktionen zu benennen. Diese werden am Ende der Tabelle nochmals sortiert und benannt aufgeführt. Außerdem sind in diesem Skript unter ,Teaching functions‘ Steigerungsstufen für das Angeleitete Üben vermerkt. Auch hier werden mögliche Schülerantworten in der ,Lehrerverhalten‘-Spalte festgehalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Die Fragestellungen und Zielsetzungen der Arbeit: Einführung in das Thema Unterrichtsplanung und Skripte sowie Definition der Leitfragen für die Lexikon- und Skriptanalyse.

2 Die methodische Vorgehensweise: Beschreibung der Datenerhebung durch Analyse von elf Nachschlagewerken und 40 studentischen Portfoliosekripts mittels qualitativer Inhaltsanalyse und Kategorisierung.

3 Befunde: Darstellung der Ergebnisse zur Unterrichtsplanung in der Literatur sowie Zusammenstellung der Anforderungen und Befunde zu den verschiedenen studentischen Skriptmodellen.

4 Diskussion der Befunde: Kritische Reflexion der theoretischen Literaturhinweise und der praktischen Umsetzung in studentischen Skripts hinsichtlich ihrer Übersichtlichkeit und Nutzbarkeit.

5 Vorschlag einer eigenen Skriptvorlage: Vorstellung einer optimierten Skriptdarstellung im Querformat sowie einer Checkliste zur Unterstützung der Planungsqualität für zukünftige Skripts.

Schlüsselwörter

Unterrichtsplanung, Skript, Sprachliches Handeln, Didaktik, Lehrerverhalten, Unterrichtsvorbereitung, Rahmenplanung, Phasenplanung, Events of Instruction, Teaching functions, Qualitative Inhaltsanalyse, Schulpraxis, Unterrichtsgespräch, Artikulationsmodell, Lernziele.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Planung von Unterricht, insbesondere mit der Erstellung von Skripts für die sprachliche Interaktion im Unterricht, und vergleicht hierzu theoretische Vorgaben aus Lexika mit praktischen Arbeiten von Studierenden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die didaktische Fundierung der Unterrichtsplanung, der Aufbau und die grafische Gestaltung von Planungsskripts sowie die Optimierung von Kommunikationsprozessen im Unterricht durch systematisches Vorgehen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Entwicklung einer praktikablen und übersichtlichen Skriptvorlage, die Lehrern dabei hilft, sprachliche Interaktionen detailliert zu planen und Stärken verschiedener Darstellungsformen zu vereinen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es kommt eine qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring zur Auswertung der Lexikonartikel zum Einsatz, kombiniert mit einer vergleichenden Kategorisierungsanalyse der studentischen Skripts aus Portfolios.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine tiefgehende Analyse von Begriffen und Modellen der Unterrichtsplanung in Nachschlagewerken sowie eine detaillierte Auswertung und Diskussion der 40 studentischen Skripts nach ihrer Struktur, Spaltenanzahl und farblichen Gestaltung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Unterrichtsplanung, Skript, Lehrerverhalten, Didaktik, Events of Instruction und Unterrichtsgespräch.

Warum wird das Skript mit einem Drehbuch verglichen?

Wie ein Drehbuch dient das Skript dazu, sprachliche Interaktionen im Unterricht präzise durch Regelvorgaben zu strukturieren, um eine fehlerfreie Kommunikation zu ermöglichen und sicherzustellen, dass Lernziele erreicht werden.

Welche Rolle spielt die farbliche Gestaltung in den untersuchten Skripts?

Die farbliche Gestaltung dient primär der Übersichtlichkeit. Die Analyse ergab, dass Markierungen, die inhaltlich zusammengehörige Informationen (z.B. Frage und Antwort) hervorheben, die Nachvollziehbarkeit des Skripts deutlich erhöhen.

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Details

Title
Das Skript als sprachliches Handeln
Subtitle
Eine Vergleichsstudie zu Vor- und Nachteilen verschiedener Darstellungsformen
College
University of Erfurt
Grade
2,7
Author
Victoria Tutschka (Author)
Publication Year
2011
Pages
52
Catalog Number
V189975
ISBN (eBook)
9783656144113
ISBN (Book)
9783656143864
Language
German
Tags
Skript Unterrichtsplanung Direkte Instruktion Unterrichtsentwurf Artikulation Artikulationsmodell
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Victoria Tutschka (Author), 2011, Das Skript als sprachliches Handeln , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/189975
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