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Schöpfung als Thema des Religionsunterrichts in der Sekundarstufe II

Título: Schöpfung als Thema des Religionsunterrichts in der Sekundarstufe II

Proyecto/Trabajo fin de carrera , 2011 , 81 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Juliane Timmroth (Autor)

Teología - Religión (como asignatura escolar)
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Die Arbeit beschäftigt sich mit der Schöpfung und ihre Umsetzung in der Oberstufe. Hier wird zunächst ein Blick auf die beiden Schöpfungsberichten in der Bibel geworfen, ein kurzer Exkurs beleuchtet Schöpfungsmythen anderer Religionen. Es folgt ein Überblick über die Relevanz für das gesellschaftliche und kulturelle Leben im weiteren Verlauf der Zeit. Dies ist wichtig, um den heutigen Glaubensstand Jugendlicher mehr zu verstehen. Zuletzt widmet sich die Arbeit bereits bestehenden Unterrichtsentwürfen, sowie eigenen Ideen. Der didaktische Teil beinhaltet viele interessante weiterführende Links und Anregungen für eine mögliche Unterrichtseinheit zu der vielschichtigen Thematik der Schöpfung.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Exegetische Betrachtung der Schöpfungserzählung

2.1. Zeitliche Einordnung

2.2. Die Bedeutung der Schöpfungsberichte in der Entstehungszeit

2.3. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Schöpfungsberichte

3. Exkurs: Der Schöpfungsgedanke in anderen Kulturen – Schöpfungsmythen anderer Religionen

3.1. Der Schöpfungsmythos aus dem Alten Ägypten

3.2. Ein Chinesischer Schöpfungsmythos

3.3. Eine Schöpfungserzählung aus dem hohen Norden

4. Die Schöpfung im Zeitalter der Naturwissenschaften

4.1. Die Antike - Ptolemäus und die zentrale Stellung der Erde

4.2. Das späte Mittelalter und die Renaissance

4.2.1. Nikolaus Kopernikus (1473-1543) und die neue Position der Erde

4.2.2. Johann Kepler (1571 – 1630)

4.2.3. Galileo Galilei (1564 – 1642) und die Inquisition - Ein unüberwindbarer Konflikt zwischen Glaube und Wissenschaft?

4.3. Das 19. Jahrhundert

4.4. Schöpfung im 20. Jahrhundert bis heute

5. Kommentar: Der Urknall – ein geheimnisvoller Teil der Schöpfung?

6. Die Schöpfung als Thema im Religionsunterricht in der Sekundarstufe II

6.1. Die Phasen der Glaubensentwicklung

6.2. Schöpfung im Religionsunterricht der Sekundarstufe II

6.2.1. Unterrichtsentwürfe zum Thema Schöpfung in der Sekundarstufe II

6.2.2. Zugang 1

6.2.3. Zugang 2

6.2.4. Zugang 3

6.3. „Ich habe dich bereits im Keim erkannt“ - Ein Unterrichtsentwurf für die 12. und 13. Klasse

6.3.1. Die erste Doppelstunde

6.3.2. Die zweite Doppelstunde

6.3.3. Die dritte Doppelstunde

6.3.4. Die vierte Doppelstunde

6.4. Reflexion der Unterrichtseinheit

6.5. Didaktische Besonderheiten der Unterrichtsentwürfe

6.6. Eigene Ideen zur Unterrichtsgestaltung

6.6.1. Der kulturelle Aspekt: Schöpfung in anderen Religionen

6.6.2. Der fächerübergreifende Aspekt: Biologie und Physik begegnen der Schöpfung

6.6.3. Der multimediale Aspekt: Lernende als Zuhörer und Schriftsteller – Podcasts und Wikis

7. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Schöpfungsthematik für den Religionsunterricht der Sekundarstufe II unter Berücksichtigung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse und entwicklungspsychologischer Modelle. Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Schülerinnen und Schüler für diese Thematik sensibilisiert und in ihrer eigenen Glaubens- und Wertereifung unterstützt werden können.

  • Biblische Schöpfungsberichte: Exegetische Einordnung und heutiges Verständnis.
  • Schöpfungsmythen im interkulturellen und interreligiösen Vergleich.
  • Konfliktfeld Schöpfung versus Evolution und Urknalltheorie.
  • Glaubensentwicklung junger Erwachsener im wissenschaftlich geprägten Umfeld.
  • Methodische Ansätze für einen schülerorientierten Religionsunterricht zur Schöpfung.

Auszug aus dem Buch

2.3. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Schöpfungsberichte

Obwohl die Schöpfungsberichte zu unterschiedlichen Zeiten entstanden, gibt es Gemeinsamkeiten zwischen ihnen. So wird in beiden Berichten hervorgehoben, wie allmächtig Gott ist. Gott ist in der Lage, die Welt aus dem Nichts zu schaffen. Die Welt, eine creatio ex nihilo, entsteht einzig und allein aus dem Willen Gottes. Ebenso verhält es sich mit der Erschaffung des Menschen, der, wie oben bereits erwähnt, aus Erde geformt und erweckt wird. Alle Lebewesen auf der Welt, ob Tier oder Mensch, unterliegen Gott, ihrem Schöpfer.

Somit heben beide Schöpfungsberichte die Beziehung zwischen Gott und der Welt und speziell zwischen Gott und dem Menschen hervor. Das Wesen von Welt und Mensch sind in der Schöpfung begründet. Die beiden Schöpfungsberichte bringen nahe, was Sara Japhet wie folgt ausdrückt: „Die Welt und die Menschheit sind, wie sie sind, weil sie so erschaffen wurden.“

Es gibt aber auch eine Reihe von Unterschieden zwischen beiden Schöpfungsberichten. Dies soll an Beispielen in Wort und Stil deutlich werden. Die Unterschiede zwischen beiden Schöpfungsberichten sind weitreichender als die Differenzierung zwischen Welt – und Menschenerschaffung. So gibt es beispielsweise Unterschiede in der Wortwahl zwischen den Texten und gegensätzliche Beschreibungen der jungen Welt, die eindeutig erkennen lassen, dass beide Texte zu jeweils anderen Zeiten verfasst wurden und auch andere Anschauungen vertreten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die zeitlosen Fragen nach dem Ursprung der Welt ein und skizziert den Fokus der Arbeit auf die didaktische Umsetzung der Schöpfungsthematik in der Sekundarstufe II.

2. Exegetische Betrachtung der Schöpfungserzählung: Die exegetische Analyse der beiden Schöpfungsberichte in der Genesis verdeutlicht deren unterschiedliche Entstehungszeiten, kulturelle Hintergründe und theologische Schwerpunkte.

3. Exkurs: Der Schöpfungsgedanke in anderen Kulturen – Schöpfungsmythen anderer Religionen: Dieser Abschnitt erweitert den Horizont durch die Vorstellung ausgewählter Schöpfungsmythen aus Ägypten, China und der germanischen Mythologie, um Schöpfung als universelles Thema aufzuzeigen.

4. Die Schöpfung im Zeitalter der Naturwissenschaften: Das Kapitel zeichnet den historischen Bedeutungswandel nach, von der zentralen Rolle des Menschen im geozentrischen Weltbild bis zu den Herausforderungen durch die Evolutionstheorie und moderne Physik.

5. Kommentar: Der Urknall – ein geheimnisvoller Teil der Schöpfung?: Es erfolgt eine Reflexion über das Verhältnis von wissenschaftlicher Urknalltheorie und dem biblischen Geheimnis der Schöpfung, wobei ein komplementärer Ansatz nahegelegt wird.

6. Die Schöpfung als Thema im Religionsunterricht in der Sekundarstufe II: Der zentrale Teil widmet sich der entwicklungspsychologischen Perspektive sowie konkreten methodischen Unterrichtsentwürfen und didaktischen Strategien zur Thematisierung der Schöpfung in der Oberstufe.

7. Zusammenfassung und Ausblick: Diese abschließende Zusammenschau fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die anhaltende Relevanz der Schöpfung als sinnstiftendes Thema im Religionsunterricht.

Schlüsselwörter

Schöpfung, Religionsunterricht, Sekundarstufe II, Evolution, Urknalltheorie, biblische Schöpfungsberichte, Glaubensentwicklung, Didaktik, Gentechnik, Menschenbild, Gottesebenbildlichkeit, Exegese, Schöpfungsmythen, Interreligiöses Lernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das Thema „Schöpfung“ im Religionsunterricht der Sekundarstufe II angesichts einer zunehmend wissenschaftlich und technisch geprägten Lebenswelt vermittelt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die biblische Exegese der Schöpfungsberichte, den Vergleich mit internationalen Schöpfungsmythen, die wissenschaftsgeschichtliche Einordnung des Schöpfungsgedankens sowie die didaktische Aufarbeitung für die Oberstufe.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die Schöpfungsthematik trotz moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse für Lernende anschaulich, relevant und sinnstiftend gestaltet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine religionspädagogische Untersuchung, die auf Literaturanalyse, exegetischen Grundlagen, entwicklungspsychologischen Stufenmodellen (Fowler, Oser/Gmünder) und der Auswertung von Unterrichtsentwürfen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine exegetische Analyse der biblischen Texte, eine geschichtliche Übersicht über das Spannungsfeld Glaube und Wissenschaft sowie einen umfangreichen didaktischen Teil mit konkreten Unterrichtsideen zur Schöpfung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind Schöpfung, Religionsunterricht, Evolution, Glaubensentwicklung, Didaktik, Gentechnik, Menschenbild und Exegese.

Wie gehen die vorgestellten Unterrichtsentwürfe mit dem Konflikt zwischen Religion und Naturwissenschaft um?

Die Entwürfe setzen auf eine mehrperspektivische Herangehensweise, bei der beide Sichtweisen als sich ergänzend statt ausschließend dargestellt werden, um Schülern ein differenziertes Urteilsvermögen zu ermöglichen.

Welche Bedeutung kommt der Gentechnik-Thematik im Unterricht zu?

Die Gentechnik dient als aktueller, relevanter Ankerpunkt, um ethische Fragen zur Verantwortung des Menschen als Geschöpf Gottes gegenüber dem Leben zu diskutieren.

Final del extracto de 81 páginas  - subir

Detalles

Título
Schöpfung als Thema des Religionsunterrichts in der Sekundarstufe II
Universidad
University of Kassel
Calificación
1,0
Autor
Juliane Timmroth (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
81
No. de catálogo
V190009
ISBN (Ebook)
9783656145905
ISBN (Libro)
9783656146087
Idioma
Alemán
Etiqueta
Schöpfung Religionsunterricht Sekundarstufe Wissenschaft didaktisch Unterrichtsentwurf Wertung Vergleich Exegese Naturwissenschaft Mythos Zeitgeschichte RU Glaube Konflikt
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Juliane Timmroth (Autor), 2011, Schöpfung als Thema des Religionsunterrichts in der Sekundarstufe II , Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190009
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