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Wie sind die direktdemokratischen Elemente im Vergleich der Schweiz mit Deutschland gestaltet?

Título: Wie sind die direktdemokratischen Elemente im Vergleich der Schweiz mit Deutschland gestaltet?

Trabajo de Seminario , 2009 , 19 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Armin Schmid (Autor)

Política - Sistemas políticos en general y en comparación
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„Von 1946 bis 1991 fanden durchschnittlich 0,5 Verfahren pro Jahr in allen Bundesländern statt. Von 1992 bis 2008 hingegen stieg diese Zahl auf durchschnittlich 14 Verfahren pro Jahr“, erwähnt der Volksbegehrensbericht des Vereins Mehr Demokratie e.V. in Bezug auf die Anzahl der direktdemokratischen Verfahren in der Bundesrepublik Deutschland. Aus dem Zuwachs der direkten Demokratie ergibt sich ein zunehmendes Erkenntnisinteresse, wie direktdemokratische Instrumente geformt sein müssen, damit sie in einem politischen System genutzt werden können. Die Leitfrage ist, wie die direktdemokratischen Elemente in der Schweiz und in Deutschland im Vergleich ausgestaltet sind.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Direkte Demokratie im Aufschwung

2. Idealtyp Direktdemokratie

2.1 Allgemeine Bedeutung der direkten Demokratie

2.2 Maßstab für den Vergleich zwischen der BRD und der Schweiz

3. Vergleich der BRD mit der Schweiz

3.1 Direktdemokratische Elemente auf Bundesebene

3.2 Direktdemokratische Elemente auf der Ebene der Länder bzw. Kantone

3.3 Direktdemokratische Elemente auf der Ebene der Kommunen bzw. Gemeinden

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht vergleichend die Ausgestaltung direktdemokratischer Elemente in Deutschland und der Schweiz auf den verschiedenen staatlichen Ebenen, um Erkenntnisse über die Nutzung und Wirksamkeit dieser Instrumente in den jeweiligen politischen Systemen zu gewinnen.

  • Vergleich der direktdemokratischen Verfahren zwischen Deutschland und der Schweiz.
  • Analyse der drei politischen Ebenen: Bund, Länder/Kantone und Kommunen/Gemeinden.
  • Untersuchung des Einflusses von Hürden und Quoren auf die Nutzung direktdemokratischer Instrumente.
  • Erörterung der Bedeutung von Mitbestimmung für die Akzeptanz und Stabilität politischer Systeme.

Auszug aus dem Buch

3.1 Direktdemokratische Elemente auf Bundesebene

In der BRD gibt es auf Bundesebene kaum anwendbare direktdemokratische Elemente. Einzige Ausnahmen sind hier die obligatorischen Referenden zur Neugliederung der Bundesländer aus Artikel 28 GG und zur Abstimmung über eine neue Verfassung nach Artikel 146 GG. Der vollständigkeitshalber sei hier noch das Petitionsrecht erwähnt, dass es dem Stimmbürger ermöglicht, sich direkt an den Petitionsausschuss zu wenden. Diese Einwendungen haben keine bindende Wirkung, können aber durch das Sammeln von Unterschriften in ihrer politischen Wirkungen verstärkt werden. Der repräsentative Charakter der deutschen Regierungsform ist dominant. Direktdemokratische Verfahren sind auf der Ebene des Bundes im politischen Alltag nicht vorhanden.

In der Schweiz hingegen dominiert das direktdemokratische Prinzip. Die repräsentativen Elemente treten in den Hintergrund. „Die direkte Demokratie gilt zusammen mit dem föderalistischen Staatsaufbau und der Neutralität als einer der drei tragenden Pfeiler des politischen Systems der Schweiz. Viele Schweizer Stimmbürger sehen in regelmäßigen Volksabstimmungen über eine Vielzahl von politischen Sachfragen geradezu den Inbegriff ihrer politischen Kultur.“ Demokratie bedeutet hier nicht nur Mitbestimmung durch periodische Wahlen, sondern wird durch eine Vielzahl etablierter direktdemokratischer Verfahrensweisen praktiziert. Die Schweiz kennt auf Bundesebene „im Wesentlichen drei Verfahrenstypen: das obligatorische Verfassungsreferendum, das fakultative Gesetzesreferendum und die Volksinitiative für Verfassungsänderungen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Direkte Demokratie im Aufschwung: Das Kapitel dokumentiert den Anstieg direktdemokratischer Verfahren in Deutschland und international und leitet daraus das Erkenntnisinteresse an der Ausgestaltung dieser Instrumente ab.

2. Idealtyp Direktdemokratie: Hier wird der Begriff der direkten Demokratie theoretisch definiert und ein Maßstab für den Vergleich von Verfahren hinsichtlich ihrer Verbindlichkeit und Initiatoren entwickelt.

3. Vergleich der BRD mit der Schweiz: Dieses Hauptkapitel führt den systematischen Vergleich der direktdemokratischen Ausgestaltung auf Bundes-, Landes/Kantonsebene sowie kommunaler Ebene durch.

4. Fazit: Die Ergebnisse werden zusammengefasst, wobei insbesondere die unterschiedlichen Hürden und deren Einfluss auf die Nutzung der direkten Demokratie in den beiden Ländern hervorgehoben werden.

Schlüsselwörter

Direkte Demokratie, Volksentscheid, Bürgerbegehren, Volksinitiative, Referendum, Politische Partizipation, Schweiz, Bundesrepublik Deutschland, Direktdemokratische Elemente, Politische Mitbestimmung, Zustimmungsquoren, Politische Kultur, Sachentscheidung, Föderalismus, Politische Entscheidungsprozesse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einem rechtsvergleichenden Überblick über die Gestaltung direktdemokratischer Elemente in Deutschland und der Schweiz.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die Analyse direktdemokratischer Verfahren, deren rechtliche Hürden (wie Quoren und Unterschriften), die politische Partizipation sowie der Vergleich zwischen repräsentativen und direktdemokratischen Systemelementen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Ausgestaltung und Anwendungspraxis direktdemokratischer Instrumente auf verschiedenen staatlichen Ebenen in beiden Ländern gegenüberzustellen und deren Wirksamkeit zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine politikwissenschaftliche Vergleichsmethode, um anhand von Literatur und Berichten die direktdemokratischen Systeme der Schweiz und Deutschlands zu analysieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Ebenen: Bundesebene, Länder- bzw. Kantonebene und Kommunalebene, auf denen jeweils die vorhandenen direktdemokratischen Instrumente und deren Rahmenbedingungen betrachtet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind direkte Demokratie, Volksentscheid, Bürgerbegehren, Volksinitiative, Referendum sowie politische Partizipation.

Wie unterscheiden sich die Hürden für direktdemokratische Verfahren in den beiden Ländern?

In der Schweiz sind direktdemokratische Instrumente in der Regel bürgerfreundlich gestaltet, während in Deutschland oft hohe Hürden und Zustimmungsquoren bestehen, die eine Nutzung erschweren.

Welche Rolle spielt die Gemeindeebene in Deutschland?

Die Kommunalebene gilt in Deutschland als „Schule der Direktdemokratie“, da hier die direktdemokratischen Verfahren im Vergleich zu anderen Ebenen am anwenderfreundlichsten gestaltet sind.

Gibt es in der Schweiz eine direkte Demokratie auf Bundesebene?

Ja, in der Schweiz dominiert das direktdemokratische Prinzip auf Bundesebene mit Instrumenten wie dem obligatorischen Verfassungsreferendum, dem fakultativen Gesetzesreferendum und der Volksinitiative.

Welches Fazit zieht der Autor bezüglich der Entwicklung der direkten Demokratie?

Der Autor stellt fest, dass sich die Systeme in gewissen Bereichen angleichen, jedoch die Unterschiede in der Bürgerfreundlichkeit und den Zugangshürden weiterhin signifikant bleiben.

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Detalles

Título
Wie sind die direktdemokratischen Elemente im Vergleich der Schweiz mit Deutschland gestaltet?
Universidad
University of Regensburg  (Institut für Politikwissenschaft)
Calificación
2,3
Autor
Armin Schmid (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
19
No. de catálogo
V190028
ISBN (Ebook)
9783656144458
ISBN (Libro)
9783656144540
Idioma
Alemán
Etiqueta
Deutschland Schweiz Demokratie Direkte Demokratie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Armin Schmid (Autor), 2009, Wie sind die direktdemokratischen Elemente im Vergleich der Schweiz mit Deutschland gestaltet?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/190028
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